Einzelnen Beitrag anzeigen
  #91  
Alt 17.02.2011, 22:44
undine undine ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 16.11.2010
Ort: Elmshorn
Beiträge: 910
Standard AW: mein Papa gibt auf

Liebe Tatjana,

ich freue mich von dir zu hören. Ich kann mir vorstellen, dass du mit Arbeit, Kids und deinen Eltern viel um die Ohren hast.
Ich selbst habe ja keine Kinder, aber ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig es sein muss, Fröhlichkeit und Optimismus für die Kinder haben zu müssen und gleichzeitig sind wir doch auch selbst immer noch die Kinder unserer Eltern und auch mit der Angst um die eigenen Eltern!
Manchmal möchte man sich ja einfach nur fallen lassen können und wünscht sich jemand, der kommt und sagt, "alles wird gut". Und man möchte wenigstens einen kleinen Moment das auch glauben können. Fühle dich gedrückt

Hast du denn ein gutes Gefühl bei der Ärztin deines Vaters? Vielleicht mag dein Vater speziell ihr gegenüber nicht die Schmerzen zugeben. Vielen Männern fällt es ja auch schwer, Schwäche zu zeigen, weil die Gesellschaft ein anderes Männerbild vermittelt hat.
Ich denke, anstelle deiner Mutter würde ich auch die gleiche Dosis weitergeben. Vielleicht kann sie ja mal der Ärztin reden. Wichtig ist doch, dass dein Vater so wenig Schmerzen wie möglich hat!

Alles Liebe wünsche ich dir! Und ich freue mich immer, von dir zu lesen!
__________________
_________________________

Ich habe mit Hilfe der Menschen im Krebsforum meine Mutter 2010-2011 bei ihrer Lungenkrebserkrankung (Adenokarzinom) begleitet.
Sie starb Weihnachten 2011.
Danke an alle, die mir geholfen haben. Und alles Liebe für alle, die den Kampf gegen Krebs bestreiten.
Mit Zitat antworten