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Alt 29.12.2011, 03:40
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SandraG SandraG ist offline
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Registriert seit: 06.05.2008
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 114
Standard Keiner sagt einem, wie schwer es wird....

Ihr Lieben,

ja, Weihnachten ist nun vorrueber, das erste ohne meinen geliebten Mann. Ich dachte, ich koennte dem Ganzen entfliehen, bin jetzt gerade in den Staaten bei Verwandten. Trotz dem grossen Drumherum, dem vielen Sightseeing usw. und meinen lieben Verwandten bin ich noch einsamer als zu Hause.

Ich vermisse meinen Mann nach 9 Monaten immer noch sehr, koennte wirklich die ganze Zeit weinen. Er fehlt hinten und vorne, auch wenn ich denke, dass er dort, wo er ist, vielleicht doch alles mitbekommt.

Es ist enorm schwer, nach dem Tod eines nahestehenden Menschen, diese Dinge beiseite zu schieben und das normale Leben aufzunehmen. Sonst bewaeltige ich das Alles ganz gut, doch hier fuehle ich mich die letzten Tage wirklich verloren....Liegt das nur an der Weihnachtszeit?
Und wieso sagt einem niemand, wie hart Trauer und Trauerarbeit ist/sein kann?

Normalerweise habe ich viele gute Freunde um mich herum. Die sind jetzt weit weg und ueberall auf der Welt verstreut. Wie schade, einige haette ich gern jetzt bei mir...

Ich hoffe und wuensche uns allen, die einen lieben Menschen verloren haben, dass wir alle es schaffen, den Verlust einigermassen zu verarbeiten, so dass der Schmerz allmaehlich nachlassen kann.

In diesem Sinne noch ein schoenes Restjahr und liebe Gruesse

Sandra
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Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein - Voltaire

Geändert von SandraG (29.12.2011 um 18:17 Uhr)
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