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Alt 07.07.2013, 11:19
Lumbre Lumbre ist offline
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Standard AW: Überall mit Krebs konfrontiert :-(

Hallo Zagorka,

danke für die guten Worte, es hilft, sich hier mal ausschreiben zu können.

Das mit deinem Papa tut mir natürlich sehr leid. Ich weiß ja jetzt, wie schwer so ein Verlust sein kann, und mein Papa lebt ja sogar noch.

Ich freue mich auch sehr über die Tage, die ich jetzt mit meinem Papa gewonnen habe, weil er vorerst den Krebs besiegt zu haben scheint.

Es ist eben zweischneidig, weil man auch jemanden sehr Liebes an den Krebs verloren hat. Das erscheint irgendwie so ungerecht, obwohl ich weiß, dass man es nicht ändern kann.

Du hast recht, ich habe über deine Worte nachgedacht, dass man häufiger so etwas bemerkt, wenn man einmal damit konfrontiert war. Es ist wohl wirklich so, dass man dann überall um sich herum nur Krankheit sieht. Es sind einfach so viele von Krebs betroffen und ihnen kann nicht immer geholfen werden. Da muss noch so viel passieren, damit endlich alle Patienten ein lebenswertes Leben bekommen können.

Ich habe schon überlegt, ob ich meine Wut und Trauer vielleicht in irgendetwas Gutes umwandeln kann und eine Hilfe-Aktion für Krebskranke starte. Meine Freundin hätte das sicher sehr gefreut, da sie eigentlich immer an das Gute geglaubt hat und Trauer nie mochte. Aber ich weiß noch nicht, wie und wo ich genau helfen kann. Vielleicht kann ich meine Gesundheit so für etwas Sinnvolles nutzen.

Vielleicht hat ja hier noch jemand eine Idee, was man machen könnte?

Ich war gestern wieder bei meinem Opa und es ging ihm recht gut Er hat sogar eine ganze Scheibe Brot gegessen *freu* Ich habe das Gefühl, dass wir alle ihm gut tun und er auflebt.

Obwohl wir gestern auch wirklich Grund zum Feiern hatten. Denn er hat die schlechte Prognose der Ärzte (3 Monate) jetzt überlebt. Jeder Tag ist ab jetzt ein Gewinn.
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