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Alt 08.08.2007, 13:43
Sibylle42 Sibylle42 ist offline
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Lächeln CT wirklich immer nötig?

Hallo Ihr alle,
ich lese seit 2 Jahren regelmäßig die Einträge und schreibe heute zum ersten Mal selbst. Eure Einträge haben mir sehr viel Mut gemacht und ich bin erstaunt, wie vertraut ihr euch austauscht, ohne einander doch zu kennen. Bei mir wurde im Sommer 2005 ein hochmalignes Non-Hodgkin-Lymphom im Magen festgestellt. Dieses wurde mit 6 x Chemo/Rituximab behandelt und bin seit Ende 2005 in Remission. Darüber bin ich natürlich sehr froh. Während der Therapie wollte ich einfach nur leben und hätte dafür so ziemlich alles getan. Jetzt, mit ein wenig Abstand mache ich mir mehr und mehr Gedanken über die Computertomografie. Insgesamt hatte ich seitdem 9 davon. Bei jeder Nachsorge wird neben der Magenspiegelung wieder eine CT gemacht. Dass die nicht gesund ist, weiß wohl jeder. Die Ärzte im Krankenhaus spielen das ziemlich runter. Ich habe mal gelesen, dass eine CT Thorax und Abdomen ungefähr 40 mal röntgen gleichkommt. Da möchte ich gar nicht überlegen, welche Strahlendosis ich schon abbekommen habe und noch abkriegen werde. Die Ärzte geben immer die gleiche Antwort: Das Risiko etwas zu übersehen, wenn man darauf verzichtet ist viel größer als die Gefahr, durch die Strahlendosis einmal Krebs zu kriegen. Wie sieht das bei Euch aus. Werden bei euch auch so viele CT´s gemacht oder gibt es noch andere Alternativen? Ich habe natürlich auch Angst, dass etwas übersehen wird.
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