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Alt 30.06.2009, 22:12
anju1967 anju1967 ist offline
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Registriert seit: 28.06.2009
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Daumen hoch AW: und wer kümmert sich um die Angehörigen?

Hallo liebe "Mitangehörigen",

unglaublich..... kaum hat man ein bisschen Zuspruch und sich mal "ausgek...." , schon ist mir wieder wohler. Gut, es war auch mal wieder ein guter Tag, heute. Aber ist ist einfach einmal draußen. Mir ist klar, dass das nächste Loch schon hinter der Tür steht, aber solange sie noch zu ist....

Durch euere Beiträge fange ich an zu begreifen, dass der Streß und die Belastung immerhin auch ein Schutz vor zu viel Zeit zum Grübeln ist. Es ist tatsächlich so, dass ich immer wieder feststellen musste oder durfte, wenn denkt am einen Tag denkt, dass es nicht mehr geht, geht es doch am nächsten Tag wieder.
Ich finde es aber trotzdem wichtig, zumindest hat es mir augenblicklich sehr geholfen, dass man auch mal nur den eigenen Blickwinkel ansprechen darf.

PS: ich habe heute mit einer Kollegin gesprochen, die viele Jahre mit Brustkrebs gekämpft hatte, ehe sie wieder berufstätig werden konnte. Da sie meinen Mann nicht persönlich kennt, sind unsere Gespräche manchmal recht konstruktiv. Ich weiß, wie es bei ihr lief und sie berichtet jetzt, dass sie nun ihren Mann während der Zeit manchmal besser versteht wie damals. Sie sieht nun die Belastung, die ich schultere und sagt, dass es ihr damals gar nicht sooo bewußt wurde, was ihr ihr Mann getan hatte. Ihr Fokus ging eben auch um die Angst und die Schmerzen.

So, nun also wieder Blick nach vorn und warten auf ein Wunder
Eine gute Nacht wünscht euch

Anju
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