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Alt 01.11.2016, 22:27
Rima60 Rima60 ist offline
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Standard AW: Antihormontherapie

Hallo Dirk,

kein schöner Anlass, aber sei herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich habe meine Erstdiagnose im Januar 2008 erhalten. Ich habe eine seltene Art Eierstockkrebs (Granulosazelltumor). Ein Rezidiv im kleinen Becken hatte ich 2011 und 2012 dann Lebermetastasen. Ich wurde jedes Mal tumorfrei operiert und hatte 2011 auch Bestrahlung im kleinen Becken. Eine Chemo lehnte ich ab, da es zu wenig Studien über diesen Tumor gibt und mir keiner sagen konnte, ob die Chemo überhaupt ein Nutzen hat.

Nach vielen Recherchen im Internet bin ich dann auf eine Antihormontherapie gestoßen. Ich sprach mit meinem Onkologen. Nach meiner Lebermetastasenoperation bekam ich dann eine Antihormontherapie für 5 Jahre verordnet. Es sind jetzt gut 4 Jahre rum und mein Tumormaker ist sehr niedrig. Die Nebenwirkung halten sich in Grenzen und sind erträglich. Aber jeder reagiert ja anders auf Nebenwirkungen.
Das Medikament ist eine Spritze und ich bekomme sie alle 3 Monate. Es gibt aber auch Antihormontherapien in Tablettenform.

Hier im Eierstockkrebsforum gibt es nicht sehr viel Frauen, die eine Antihormontherapie machen. Viele Frauen die an Brustkrebs erkrankt sind erhalten eine Antihormontherapie, vielleicht kannst du etwas im Brustkrebsforum darüber erfahren.

Alles Gute für deine gute Freundin

Rima
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