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Alt 14.06.2017, 11:12
Tris Tris ist offline
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Unglücklich AW: I can't go back, back to the way I was

Ich habe die Nase voll von schlechten Anrichten.
Künstliche Ernährung. Okay kriegen wir hin.
Das ist sogar gut. Vorher hat sie pro Woche ca 10 kg abgenommen.
Entzündung Port Krankenhaus. Hauptsache es wird besser.
Not Op, Port muss raus. Ach du scheiße.
Metastasen in der Lunge und Leber, Halbes Jahr nichts gesagt. Wie soll man das aushalten. Tritte in den Bauch währen angenehmer.
Gespräch zwischen mir und meiner Mutter.
Sie wird sterben. Wusste ich schon.
Wann. Weiß niemand.
Chemotherapie schlägt wohl ganz gut an, zumindest etwas positives.
Sie sagt sie will die Zeit die ihr mit uns noch bleibt nutzen so gut es geht.
Wie viel Zeit bleibt uns?
Morgen bekommt sie den neuen Port.
Danach direkt Chemo.
Und wieder ne Woche Krankenhaus.
Ich kann nicht mehr wie soll man das aushalten. Zu Hause schaffe ich es meist nicht zu weinen und die anderen zu trösten. Doch sobald ich in die Schule komme bricht die Fassade und ich weine immer öfter.
Ich frage mich immer öfter wie ich das durch stehen soll.
Das Gefühl immer weiter zu fallen ist so umfassend und verschlingend.
Weiter machen so wie vorher auch. Und doch fühlt es sich falsch an. Es wird niemand verstehen können der es nicht selbst erlebt hat, nicht ganz.
Man kann diesen Schmerz nicht mit Worten umschreiben.
Das beste was mir einfallen würde wäre eine unbändige Trauer und Wut. Als müsste man sich auf den Boden verwendet um sich treten schreien und weinen.
Verloren sein von Leuten umgeben und doch allein.
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