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Alt 27.01.2013, 17:20
Ladina Ladina ist offline
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Lächeln AW: Bücher: Wenn ein Kind sterben muss,/Elternberichte

Diagnose von Baby Antonio: schwerste Hirnschädigung nach Sauerstoffmangel
Diagnose von Aaron im Alter von 3 Jahren: Pineoblastom (sehr bösartiger Hirntumor)


ERLEBNISBERICHT EINER ZWEIFACH VERWAISTEN MUTTER
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Titel: Grosser Baum
Untertitel: Mein Sternenkind
Autorin: ...Sushmah
Verlag: Books on Demand, August 2010
ISBN 978-3-8391-8137-9, Paperback, 280 Seiten, 1 s/w-Abbildung von Aaron

Preisinfo: 25,00 Eur[D] / 25,70 Eur[A] / 39.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Vorwort der Mutter:
Dieses Buch wurde von mir zum Andenken an meine beiden Söhne Mario und Titinga (zu Deutsch Grosser Baum) geschrieben.Möge ihre Geschichte dem Einen oder Anderen einen Hinweis geben, dass man im Leben auch in der grössten Not etwas Schönes erfahren darf.Möge sie Mut vermitteln anzunehmen was das Leben bringt.Die Hoffnung, dass es im Leben immer weiter geht und der Tunnel wirklich immer einen Ausgang hat! Die Gewissheit vermitteln, man ist nie alleine!

Zum Inhalt:
Ganz plötzlich, aus heiterem Himmel bekommt der 3jährige Aaron ganz fürchterliche Kopfschmerzen. Die Odyssee beginnt, von einem Arzt zum anderen. Viel Zeit verstreicht, bis dann endlich ein Hirntumor bei Aaron festgestellt wird. Einer von der ganz schlimmen, bösartigen Sorte: Ein Pineoblastom. Die Geschichte erzählt aus der Sicht der Mutter die Geschehnisse rund um die Krankheit.

Anmerkung von Ladina:
Neben den vielen Belastungen, die sich ergeben, neben der verzweifelten Suche nach einer helfenden Therapie erlebt die Mutter noch andere Einbrüche, das Sorgerecht wird ihr entzogen, weil von der Ärzteseite her eine Pflicht zur chemotherapeutischen Behandlung des Kindes besteht, auch wenn die Aussichten in Aarons Fall so klein sind, dass es hilft; auch wenn die Mutter es lieber alternativ versuchen möchte, mit Mistel.
Sie erlebt aber auch, dass immer, wenn sie Kontakt zu ihrem Schutzengel aufnimmt, ihr eine Hilfe an die Seite kommt, von unerwarteter Seite manchmal, einfach so. Es kommt zu bereichernden Kontakten. Sie lernt, Hilfe anzunehmen, ohne sich schuldig zu fühlen dabei.
Und sie erfährt, wie sie selber manches bei Aaron und anderen lindern kann. So führt uns dieser Erfahrungsbericht auch ganz leise ein in die spirituelle Welt.
Mit dieser Kraft und helfenden Personen an der Seite kann die Mutter schliesslich auch den Schritt wagen, ihr langsam sterbendes Kind zu Hause zu pflegen, ganz bis zum Ende.
Der kleine Aaron stirbt im Jahr 1996, genau am gleichen Tag, wie einige Jahre zuvor sein Bruder Antonio schwerstbehindert nach Sauerstoffmangel auf die Welt kam und kurze Zeit später auch wieder ging. Zu gross waren dessen Schäden, er hatte grosse Löcher in seiner Gehirnmasse.
Und doch empfanden die Eltern die kurze Zeit mit dem Baby Antonio als eine gute und als eine lehrreiche Zeit.

Das Resümee der Mutter zu ihrem besonderen Weg zeigt eine trotz allem starke Frau. Sie schreibt:
Mir hat vor allem der zweite Lebensabschnitt( jener der Begleitung von Aaron) gezeigt, dass es immer, in jeder Situation gutes gibt. Manchmal kann man es erst später erkennen.

Mir hat dieser besondere Erfahrungsbericht sehr gefallen. Kleiner Negativpunkt sind die recht vielen Schreibfehler, bzw. Buchstabenvertauscher. Über vieles liest man aber wohl auch automatisch hinweg...Das Wesentliche, die Aussage dieses Buches ist auf jeden Fall eindrücklich..
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