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Alt 03.03.2014, 22:33
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carlchen carlchen ist offline
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Registriert seit: 22.05.2012
Ort: Südwestfalen
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Ich schreibe hier, habe keinen zum Reden.
Da nichts zu tun ist, lese ich mich kreuz und quer im Internet durch.
Was etwas tröstet, Mensch ist ja nicht allein.
Mein Papa, ich denke er war der wichtigste Mensch in meinem Leben, ist im November 2004 gestorben. Ich habe es überlebt, es tat auch schrecklich weh. Es ist einfach unglaublich, der Mensch, dessen Stimme man noch im Ohr hatte ist fort. Seine letzten Tage habe ich genau wie bei Klaus intensiv erlebt.
Wie ich schon gemerkt/ gelesen habt bin ich irgendwie auf der Flucht.
Für Sonntag habe ich jetzt schon ein Programm zwischen 10-12 Uhr Tierheim,
mal schauen ob Gassigehen was für mich ist. Mein benötige aber so einen Schein, daß man Hundausführen darf. Okay, ich will ja nicht sofort mit einem Kampfhund los. Und nachmittags wäre da noch eine Trauergruppe, die findet 1 mal im Monat sonntags statt. Die anderen Trauergruppen sind wohl eher für Ältere oder nicht Berufstätige, sie finden gerne vormittags oder frühnachmittags statt.
Worüber ich auch nachdenke, habe das schon geschrieben, eine Reha beantragen. Hat jemand Erfahrung hier in Deutschland?
Morgen habe ich endlich meinen Termin bei meiner Therapeutin.
So eine ruhige Nacht, sagt man hier im Krankenhaus.
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Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
aber leben muß man es vorwärts
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