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#1
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Hallo Ihr Lieben,
ich muß heute mal wieder schreiben. Irgendwie bin ich total unsicher und hoffe, jemand hat ähnliches erlebt oder weiß einen Rat. Seit letzte Nacht ist mein Mann, bei dem Anfang März Lungenkrebs diagnostiziert wurde, total durcheinander bzw. verwirrt. Er hat heute Nacht schon so viel Durcheinander erzählt, wollte plötzlich aufstehen, er müßte los, hat anstatt meinem Namen immer den seines Bruders gerufen, und hat lauter komische Sachen erzählt. Heute schläft er nur, ich habe Mühe, ihn wachzuhalten, damit er Tabletten nehmen kann und etwas trinkt und ißt. Mir macht das riesig Angst. Ich habe die ganze Nacht geweint, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass das kein gutes Zeichen ist. Vielleicht mache ich mir aber wieder einfach mal wieder zu viele Gedanken und es ist morgen schon wieder ganz anders. Das ist ja das Problem. Man ist bei so einer extremen Erkrankung immer in solchen Situationen gefangen, kann nicht heraus, denkt nur im hier und heute und dadurch, dass der Kontakt nach außen meist fehlt, hat man ja auch keine wirkliche Ablenkung. Wenn jeman Rat weiß, bitte meldet Euch. Ich würde mich echt freuen. |
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#2
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Hallo Ziege,
warum DEin Mann so ist kann Dir wohl so keiner sagen...wäre interessant, ob er irgendwelche Schmerzmittel bekommt und wie der Befund im Ganzen ist. Mein Mann hatte auch solch Nächte...da stand er komplett neben sich, war verwirrt etc. Am anderen Tag war es wieder weg und er wusste von nix. Warte erstmal ab wie es morgen aussieht...dann kannst Du noch immer mit Euren Arzt sprechen. Liebe Grüße Mel |
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#3
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Liebe Ziege,
ohje, das würde mich auch beunruhigen... Da denkt man gleich an alles Schlimme, was man gelesen hat. Gib ihm heute genug zu trinken, schau wie es heute Nacht ist und ruf' morgen dann bei eurem Hausarzt, bzw. Onkologen an und schilder, wie die Nacht war. Was anderes fällt mir gerade auch nicht ein. Meiner stand nach einer!! Beruhigungstablette mal völlig neben sich, das hatte sich am anderen Tag wieder gegeben - aber auch meine Sorgen waren in dem Moment groß! Ich bin auch betroffene Ehefrau und weiß genau, was in dir vorgeht ![]() LG Sylke
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mein Mann: ED 11/2011 - metastasiertes Adenokarzinom G2 re. Lungenoberlappen cT3 cN3 cM1 Metastasen an beiden Nebennieren, sowie LWK 3,4,5 und 6 26.05.50 - 09.12.12Alles verändert sich mit dem, der neben uns ist, oder neben uns fehlt |
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#4
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Danke Ihr beiden für Eure Nachricht. Ich hoffe auch, dass es morgen wieder besser wird, zumal wir wieder zur Strahlentherapie müssen, zum Glück nur noch 3 x. Liebe Grüße!
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#5
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Liebe Mel 1,
gut zu hören, dass es Dir auch schon so erging. Ich finde auch, nachts ist es irgendwie noch schlimmer, oder? Mein Mann hat Lungenkrebs: Tumor in der Lunge, Metastasen in den Rippen, Tumor am Steißbein. Medikamente bekommt er verschiedene, aber ich habe in den letzten Tagen nichts geändert, so dass man denken könnte, es kommt daher. |
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#6
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Liebe ravenna 3,
das hatte ich auch schon mal nach einer Tablette. Da bekommt man es mir der Angst zu tun. Ich habe aber gestern nichts anderes gegeben als sonst. Es tut mir leid, dass auch Du betroffen bist. Wie geht Ihr mit dem Ganzen um und, habt Ihr auch Kinder? Wir haben 3 (10, 12, 19), die kleinen sind Mädchen und der älteste ist unser Sohn, sozusagen z. Zt. das "Oberhaupt", er hilft mir immer viel und mit ihm kann ich auch gut reden. Man ist irgendwie immer so hin und her gerissen, auf der einen Seite, mein Mann, der so krank ist, bei dem man eigentlich die ganze Zeit sein möchte und müßte, auf der anderen Seite die Kinder, Schule, Hausaufgaben, Verabredungen usw. Irgendwie sind das zwei Welten. Die Mädels müssen morgens pünktlich los, wenn mein Mann ruft und Schmerzen hat, geht das natürlich vor. Es ist echt schwierig und doch, klappt es am Ende immer irgendwie. Wäre schön, wenn Du Lust hättest, von Dir zu erzählen. Liebe Grüße! |
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#7
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Hallo Ziege, meine Mutter hatte das bei Lungenkrebs auch. Was der Grund hierfür war kann ich nicht genau sagen, hatte aber die Vermutung, dass es mit Blutwerten zu tun haben könnte. Nachdem meine Mutter im Krankenhaus einige Blutkonserven bekam hatte sich das deutlich gebessert um dann nach und nach wieder schlechter zu werden. Alles Gute für Euch! Grüße, Andrea
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#8
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Liebe Ziege,
es tut mir leid mit Deinem Mann. Ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst. Bzgl. der Verwirrtheit würde ich auch gleich morgen Kontakt mit Eurem Onkologen aufnehmen. Ich will Dir keine Angst machen, ich würde vielleicht ein Kopf MRT machen lassen. Es können natürlich auch die Medikamente sein, es können aber durchaus auch Hirnmetastasen sein. So war es bei meiner Mama. ich drücke Euch die Daumen. Lieben Gruss Sandra
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Meine Mama ist ein Engel! *1957 - + 2011 Hand in Hand - gemeinsam sind wir stark! |
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