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#16
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Ihr Lieben,
es tut mir so unfassbar Leid, dass wir das alle durchmachen müssen und sogleich die zerschmetternde Wahrheit, wir müssen "nur" begleiten, was uns alle an unsere Grenzen stoßen lässt, aber unsere Liebsten...was muss bloß in ihnen vorgehen? Es schnürt mir die Kehle zu, wenn ich mich versuche in die Lage zu versetzen...dann wieder diese quälende Hilflosigkeit. Ich bin in Gedanken so sehr bei euch allen. Bei uns steht morgen früh auch das Resultat der Kopf Cts von heute aus, Verdacht auf Hirnmetas. Bei Mama ändert es nichts am der Tatsache , dass ich sie bald loslassen muss, aber ich möchte nicht, dass sie so leiden muss. Es drückt euch alle eine verzweifelte Rita |
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#17
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Danke Ihr Lieben, dass Ihr mich bis hierher begleitet habt.
Mein Mann ist am Montag abend eingeschlafen. Es kam, wenn man das so sagen kann, trotzdem so plötzlich, dass ich es in dem Moment gar nicht fassen konnte und es ist bis heute so, dass es einem nicht so "wirklich" vorkommt. Unsere liebe Hausärztin war dabei, als mein Mann einschlief und sie hat mir so sehr zur Seite gestanden. Sie hat auch noch später am Abend mit mir zusammen meinen Mann gewaschen und angezogen, da ich auf keinen Fall wollte, dass das jemand fremdes macht. Die ganze Nacht war er dann noch bei mir, bis er morgens abgeholt wurde. Die ganzen Erledigungen wie Beerdigungsinstitut, Grab aussuchen, Blumen aussuchen, besprechen, was gesagt werden soll, habe ich zwar alle erledigt, aber irgendwie war ich gar nicht richtig da. Der Bestattungsunternehmer war sehr nett und so konnte ich meinen Mann gestern noch zweimal dort besuchen und nochmal so richtig Abschied nehmen und dafür war ich sehr dankbar. Heute war dann die Beerdigung, die ich, so hoffe ich, gestaltet habe, wie es meinem Mann gefallen hätte. Diese Woche haben ich also, mit den Kindern, sozusagen im "Ausnahmezustand" verbracht und nächste Woche wird der Alltag so langsam zurückkehren. Mein Schatz ist nun nicht mehr da und ich denke, gerade in Zukunft werde ich merken, wie sehr er fehlt. Auch die Kinder realisieren das erst nach und nach. Das wichtigste ist, dass wir alle zusammen halten, die Kinder froh sind, sich gegenseitig zu haben, und so alles meistern werden, was kommen wird, immer auch in Gedanken an meinen Mann. Danke Euch allen für die lieben Worte auf unserem Weg und für Euch, die Ihr um Eure lieben oder mit Euren lieben kämpft wünsche ich alles Glück dieser Welt. Eure Annette |
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#18
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Liebe Annette,
Es tut mir so leid. Fühl Dich herzlichst gedrückt. Und Dir und deinen Kindern wünsche ich einen guten weiteren Weg. Herzlichst Annesü p.s. bin erst neu im Angehörigen-Forum, habe aber seit Tagen still mitgelesen |
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#19
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liebe annette!
ohne viel worte möchte ich dir eine ganz dicke umarmung schicken! irgendwann werden wir alle wieder lächeln können...! noch einmal ganz viel kraft wünsche ich dir, liebe grüsse, dani |
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#20
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Liebe Anette,
erschüttert über Deine Zeilen will ich Dir mein Beileid ausdrücken. Dass es so schnell ging, hätte wohl keiner erwartet. Aber vielleicht muss man dankbar sein, dass Dein Mann keinen so langen Leidensweg mehr hatte. Wenn er in Deinen Beisein einschlafen konnte ist es einfach nur gut. Es zeigt, dass er ohne Deine Anwesenheit nicht gehen wollte. Ich wünsche Dir und Deinen Kindern für die kommende Zeit viel Kraft und auch hin und wieder einen kleinen Sonnenstrahl am Himmel. Wenn sich die Regenwolken verzogen haben, guck in die Sterne und such einen großen hellen Stern, er wird zwinkern und sagen...ich bin beiEuch! Liebe stille Grüße Mel |
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#21
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Liebe Anette,
ich wollte nur mal kurz reinschauen heute und lese doch etwas unerwartet über deinen schmerzhaften Verlust. Ich kann den Schock über den Heimgang deines geliebten Ehemannes voll und ganz verstehen. Man ist aber, so wie du auch geschrieben hast, nie wirklich darauf vorbereitet, geschweige denn ""bereit" dafür, dass es passiere. Mich macht gerade der Gedanke so traurig, dass ich die gesamte Woche hinter mich gebracht habe ohne euch in Gedanken beistehen zu können. Hab immer wider an dich gedacht, nicht ahnend, dass deine Familie diese Woche die schwierigste ihre Lebens hatte. Es tut mir alles so unsagbar Leid für dich, deine Kinder...und doch würde ich auch einen kleinen Trost darin sehen, dass dein lieber Mann hoffentlich nur einen sehr kurzen Leidensweg hatte. Ich finde es außerordentlich, wie du diese Woche alles organisiert bekommen hast und noch die Zeit findest, uns wissen zu lassen, dass dein Mann nun keine Schmerzen mehr hat und so stark bist allen anderen hier alles Glück der Welt zu wünschen. Ich wünsche dir, dass du in deinem Herzen weiterhin so stark bleibst wie in den letzen Wochen, dir aber auch Zeit für dich und deine Trauer nimmst. Ich kann gar nichts mehr sagen, außer, dass ich fest an dich und deine Familie denke und euch noch mehr Zusammenhalt wünsche denn je. Eine liebe Umarmung, Rita |
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#22
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Liebe Annette,
heute habe ich erstmals Deine Beiträge gelesen und jetzt am Ende leider auch die traurige Nachricht. Ich weiß, daß Worte letztendlich nicht trösten können, aber ich wünsche Dir und den Kindern ganz viel Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen. Vielleicht ist es ein Trost, daß er nicht mehr leiden muß. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie ungeheuer schwer es für die Kinder ist. Sei in Gedanken herzlich umarmt und gegrüßt. Alles Liebe d. |
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#23
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Wenn sich die Regenwolken verzogen haben, guck in die Sterne und such einen großen hellen Stern, er wird zwinkern und sagen...ich bin beiEuch!
Liebe stille Grüße Mel[/QUOTE] Danke für Deine lieben Worte! Ich werde sie beherzigen und immer daran denken, wenn ich mal traurig bin. |
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#24
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Danke, dass Ihr mir alle so lieb geschrieben habt. Es ist schön, wenn man sein Schicksal mit anderen teilen kann und es ist oft auch ein großer Trost.
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#25
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Liebe Anette,
Als stille Mitleserin möchte auch ich dir sagen, wie leid es mir tut, dass du deinen geliebten Mann und eure Kinder ihren Vater verloren haben. Er muss nun nicht mehr leiden und ist erlöst von seinen Schmerzen. Auch wenn er nun nicht mehr da ist, so wird er dich doch immer begleiten, wohin du auch gehst. Er wird für immer in deinem Herzen sein und auf euch alle aufpassen. Stille Grüße ![]() Edith |
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#26
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Liebe Anette,
mein Mann sagte das damals zu mir, als er wusste, dass er sterben würde....ich rede mit Dr und wenn Du traurig bist guck in den Sternenhimmel ich bin da. Dann schicke ich Dir eine schöne Sternschnuppe als Zeichem. Anette das hat mir in der Trauerzeit so sehr geholfen, immer wenn ich Rat suchte guckte ich in den Himmel und es dauerte nicht lange, da flog tatsächlich eine Sternschnuppe! Auch heute wenn sternenklare Nacht ist blick ich nach oben und ich weiss er ist bei mir. Diese Stütze die er mir auf den Weg gegeben hat, tut bis heute sehr gut und hilft, wenn ich so wahnsinnige Sehnsucht habe. Dir alles Liebe und Gute Mel |
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#27
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Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank nochmal für Eure lieben Worte. Eine Woche und zwei Tage ist es jetzt her, seit mein lieber Schatz eingeschlafen ist. Noch kann ich es gar nicht richtig glauben, das wird die Zeit erst bringen. Um so unfaßbarer ist ein Anruf, den ich vor zwei Tagen von der BG erhielt. Die Dame meinte schon, es würde ein unangenehmes Gespräch werden. Auf jeden Fall erzählte sie mir, das der Leichnam meines Mannes obduziert werden müßte, um festzustellen, ob es sich bei seiner Erkrankung um eine Berufskrankheit handeln würde. Ich dachte, mein Herz bleibt stehen. Als ich dann noch fragte, ob sie nicht wüßte, dass die Beerdigung schon gewesen wäre, meinte sie nur, das wäre auch kein Problem. Ich war so geschockt und habe sofort entgegnet, das würde für mich überhaupt nicht in Frage kommen. Sie kam dann mit dem finaziellen Aspekt, ich würde nirgends eine so hohe Rente bekommen, wie bei der BG und dann wars das. Ich habe sofort bei der Krankenkasse angerufen um mich abzusichern, denn die hatte ja im März den Verdacht einer Berufserkrankung geäußert. Aber mir wurde dann versichert, dass ich mich auf nichts einlassen bräuchte. Ich habe diesen Schock noch immer nicht verdaut. Das kann doch alles nicht wahr sein. Die wußten das seit Mitte März und haben alles in die Länge gezogen. Das Pflegegeld für die gesamte Zeit habe ich gestern bekommen. Das Gerichtsurteil, dass die Rente endlich, nach Jahren, durch ist, ist einen Monat alt und ich habe immer noch keinen Bescheid. Es ist echt zum verzweifeln. Diese Woche habe ich einige Termine, bei Behörden, bei der Kasse, beim Rentenamt usw. Danach wird es ruhiger werden, wenn alles läuft. Ich gehe jeden Tag zum Friedhof und besuche meinen Mann. Zum Glück ist es nur wenige Schritte von zu Hause entfernt. Ich bin sehr dankbar, ihn in meiner Nähe zu haben. Machts gut und bis bald mal! |
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