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  #751  
Alt 17.06.2012, 18:51
Bonita!! Bonita!! ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo,

ich bin neu hier. Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet. Ich habe einen kleinen Sohn mit 14 Monaten und meine Mutter (geb. 1955) ist an Brustkrebs erkrankt.

Ich habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter, deshalb trifft mich die Diagnose sehr hart. Meine Oma die ich auch sehr liebte ist erst im Februar sehr plötzlich verstorben und ich hab kaum noch Familie, nur meine Eltern und eben meinen Mann und meinen Sohn.

Ich stelle mir einige Fragen und habe zu der Erkrankung auch kaum Ahnung, weswegen ich mir hier etwas Hilfe und Informationen erhoffe, ganz im Sinne von "Wissen bekämpft Angst".

Nette Grüße aus dem Raum Stuttgart
Bonita
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  #752  
Alt 18.06.2012, 18:07
borntolife borntolife ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Ich will mich auch mal vorstellen ich heisse Christian bin 48 und Ehemann und Papa zwei kleinen Kindern im Alter von 6 und 8 Jahren.
Wir haben seit 2 Wochen die Diagnose bei meiner Frau BK mit Lebermetas und sehr schlechten Tumormarker.Allerdings geht es ihr total gut ..keine Schmerzen und auch sonst keine Anzeichen einer Erkrankung.
Sie ist eine Kämpferin sie sagt wir seien ihr wichtigstes im Leben und sie wird noch 40 Jahre leben.Ich sehe es positiv das sie so denkt und unterstütze sie überall wo ich kann obwohl ich teilweise ne Sche... Zukunftsangst habe ...ich verberge meine Gefühle vor meinen Kindern und weine die halbe Nacht.Mittlerweile geht es mir schlecht...sehr schlecht .Ich weis nicht was im schlimmsten Fall den ich mir nicht vorstellen will mit meinen Kidz passiert.Wir haben niemanden aus der Verwandschaft der sich um die Kindern kümmern könnte
Am Mittwoch werden alle Untersuchungen angeschlossen sein und dann darf sie erst mal wieder nach Hause bis in einer Woche die Therapiebesprechung stattfindet.<Ich habe keine Ahnung was da auf mich zukommt aber ich werde stark sein für meine Liebste und für meine Kidz.was kann ich noch machen um sie bestmöglich zu unterstützen?
Ich hoffe wir schaffen es wir geben nicht auf!
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  #753  
Alt 20.06.2012, 14:30
meineelfe meineelfe ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo
Bin auch neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 24 Jahre alt und befinde mich noch in Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Vor 3 Tagen hat meine Mama ( 49 ) die Diagnose Bronchialkarzinom gesagt bekommen. Nach einem CT war es klar und deutlich zu sehen, es. Vor 8 Wochen ca. war dies aber noch nicht möglich, jetzt ist es 2,7 cm x 2,4 cm groß. Wie man sich vorstellen kann, hat uns das alle aus der Bahn geworfen. Seid dem wir das wissen fällt es mir schwer darüber zu reden oder auch nur mit ihr allein zu sein. Ich weiss das es völlig falsch ist aber ich habe Angst davor das wenn sie mit mir darüber sprechen möchte völlig in Tränen auszubrechen. Vielleicht könnt ihr mir ja sagen wie ich das alles packen kann und wie ich ihr am besten zur Seite stehen kann!?

LG
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  #754  
Alt 20.06.2012, 21:33
heaven heaven ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo Meineelfe!

Es tut mir sehr leid, das deine Ma betroffen ist-zumal sie ja auch noch sehr jung ist. Als Betroffene kann ich dir nur raten: Sprich mit ihr, auch wenn es dir schwer fällt! Was ist so schlimm daran, zu weinen? Mir ist es wichtig, das Angehörige/Freunde auch ihre Sorgen & Ängste zeigen. Mir tut es gut, miteinander zu weinen-nicht nur Phrasen wie "es wird alles gut" zu hören. Genauso wichtig ist es, miteinander zu lachen! Du kannst dir nicht vorstellen, was ich und mein Mann schon für fiese Witzeleien über Lungenkrebs gerissen haben... Redet miteinander,damit hilfst du deiner Mum ungemein.
Ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen.

Liebe Grüsse von
Heaven (dem Himmel so fern)
__________________
ED 12/2011 Primärtumor Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom (grosszellig) T2a,N2,M1b entsprechend Tumorstadium IV
Dünndarmkarzinom pT3,pN1,R0,G3
Jan-April 2012 Chemo Cisplatin/Alimta
Seit Mai 2012 in Remission Erhaltungstherapie mit Alimta bis Ende Juni 2012-seitdem Therapiepause!
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  #755  
Alt 05.07.2012, 04:17
Lulamae Lulamae ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo. Ihr lieben Mitleidenden. Ich sage das so bewusst, wenn ich mich hier als Angehörige vorstelle. Ich denke, Ihr leidet genau so mit, wie ich auch. Das mal vorweg. Wenn manche Leute sagen, man darf nicht mitleiden, frag ich ihn zurück: Wie er nicht mitleiden kann?
Ich suche hier Menschen, die genauso stark mitleiden (es geht doch gar nicht ohne mitleiden, oder?), mit denen ich mich austauschen kann. Ich geh grad selbst grad fast mit kaputt - ich weiß, dass man stark sein muss. Bin ich natürlich, wenn ich mit meiner Ma zusammen bin. Aber wenn ich alleine bin, und das bin ich viel, da Ma weit weg wohnt, klapp ich zusammen. Bin sogar grad krank geschrieben, weil ich tatsächlich das Leiden meiner lieben Ma nicht mehr ertragen kann. Jetzt sagt Ihr vielleicht auch, dass ich zu schwach bin?
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  #756  
Alt 05.07.2012, 06:59
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descabello descabello ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo Lulamae,

Du bist nicht zu schwach. Wir Angehörige leiden (fast) alle stark unter der Krankheit unserer Liebsten.
Meine Herzallerliebste bekam im August 2009 ihre Diagnose, die Therapie hat sehr gut angeschlagen und sie hat den "bösen Buben" besiegt.
Aber bei jeder Kleinigkeit macht sich bei mir wieder die Angst breit daß sich da was schlimmes tut.

Viele Angehörige zerbrechen an der Situation, das ist bei den Medizinern und den Kassen bekannt.
Scheue Dich nicht mit einem Psychologen zu sprechen, Deine Krankenkasse kann Dir da meist sehr gut helfen.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft und alles alles gute

descabello
__________________
Das Leben ist wie eine Klobrille: man Macht viel durch
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  #757  
Alt 05.07.2012, 22:13
Illysische Illysische ist offline
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Hallo,

wir sind zwar nicht direkt betroffen, aber ein Freund (43J.) von uns hat einen Gehirntumor, der operativ nicht vollständig entfernt werden konnte. Außerdem ist er auch an Lungenkrebs erkrankt. Seit heute ist er wieder im Krankenhaus und man versucht es dort nochmal mit einer Chemo; die ersten haben nicht angeschlagen. Er hat zudem auch Schmerzen im Rücken, morgen soll eine Schichtaufnahme zeigen, ob sich Metastasen gebildet haben. (Es sieht nicht gut aus) Das alles tut uns wahnsinnig leid, aber schlimm ist auch, wie es sich, wahrscheinlich krankheitsbedingt, seiner Frau und insbesondere ihrem Sohn (10 Jahre) gegenüber verhält. Der Kleine kann gar nicht verstehen, wenn sein Stiefpapa ihn ohne ersichtlichen Grund für jede Kleinigkeit anmault. Wir sind der Meinung, dass der Kleine zu einem Kinderpsychiater gehen sollte. Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht? Wir würden der Familie gerne helfen, ohne dass sie das Gefühl haben, wir mischen uns ein.

Liebe Grüße
I&I
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  #758  
Alt 06.07.2012, 15:22
Wuschelchen88 Wuschelchen88 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo ihr Lieben.

Ich bin 23 Jahre alt und inzwischen hilflos überfordert und hoffe das ich hier ein wenig Unterstützung und vorallem gute Ratschläge / Tipps bekomme.

Im April 2010 wurde bei meiner "Schwiegermutter in spe" festgestellt das sie krebskrank ist. Anfangs wurde auch knallhart gesagt "Ein gutes halbes Jahr gebe ich Ihnen, aber Weihnachten sitzt dieses Jahr ganz bestimmt nicht mehr drin!".
Als dieses halbe Jahr dann doch geschafft war, waren wir natürlich sehr froh. Auch wenn es durch OP´s und Behandlung natürlich für sie, aber auch nicht für meinen Freund als ihren Sohn, seinen Bruder und seinen Vater, leicht war.
Ich habe mich oft gefragt "Was kann ich tun und wie kann ich die vier unterstützen?". Aber gibt es darauf überhaupt eine Antwort?

Das größte Problem daran ist eigentlich, dass es dies ständige Auf und Ab war / ist. Mal schaut es wirklich beschissen aus, dann sind doch wieder gute Tage dabei die Hoffnung machen. Nur inzwischen kämpft sie seit über zwei Jahren gegen diese Sch..... Und weiß doch ganz genau, dass es keine Besserung geben wird. Anfang des Jahres hieß es noch seitens des Arztes "Ich denke einmal werden Sie noch Weihnachten feiern können.", aber auch das wurde inzwischen revidiert.

Dann ist vor zwei Jahren meine Oma gestorben. Plötzlich, man könnte sogar sagen durch so etwas wie Ärztepfusch. Daraufhin war mein Opa dran und musste gepflegt werden. Beide sind bei uns im Haus gewesen. Opa war demenzkrank und starb ein halbes Jahr später.

Wir, mein Freund und ich, haben absolut keine leichten zwei Jahre hinter uns. Und nun hat sich vor 6 Wochen auch noch rausgestellt, dass mein Vater Darmkrebs hat. Er hat wohl "Glück im Unglück" gehabt, wenn man das so sagen kann. Aber natürlich war das auch wieder ein Schlag mitten ins Gesicht.

Inzwischen bin ich aber soweit, dass ich nicht mehr weiß was ich mit meinem Freund machen soll. Er spricht einfach nicht. Das erste Jahr hat er mir über seine Mutter gar nichts erzählt. Nur wenn ich direkt gefragt habe "Was sagen die Ärzte?", "Wie geht es ihr?" usw., dann kamen Antworten. Aber auch so knapp wie eben möglich, damit das Thema beendet ist.

Er ist bei sich zu Hause auch "der Starke", muss alle unterstützen, alles managen usw.
Es wird aber so schlimm, besonders im vergangenen halben Jahr, dass er einfach versucht durch einen 12-14 Stunden Arbeitstag zu Hause rauszukommen, durch einmal besaufen am Wochenende zu vergessen usw.

Wenn ich ihn frage was er sich dadurch erhofft lacht er nur und meint es sei normal. Wenn ich ihn frage was er sich erhofft im Bezug auf seine Mutter, dann kommt als Antwort "das es bald vorbei ist!". Das ist natürlich nicht böse gemeint, aber er ist psychisch wirklich am Ende, aber dadurch das er nicht spricht wird es nur schlimmer.

Er sagte mir auch "Wenn Mama gestorben ist, geht es mir sicherlich besser!".
Er musste sich anhören das seine Mutter Todesanzeige und Gästeliste für den Beerdigungskaffee fertig hat. Wie soll man das uach zwei jahre lang aushalten?!

Aber was soll ich noch tun bevor er noch tiefer sinkt? Er ist inzwischen soweit, es zählt nur noch die Arbeit. Er verkrümelt sich vor seinen Freunden und inzwischen auch vor mir. Will sich sogar trennen. Obwohl er mir noch sagt das er mich liebt.

Ich weiß nicht mehr weiter!?
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  #759  
Alt 07.07.2012, 15:00
tochtervonhoffnung0904 tochtervonhoffnung0904 ist offline
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Hallo Zusammen
ich bin 41 Jahre und Mutter zweier Töchter (10 Jahre und 18 Monate).
Meine Mama bekam letztes Jahr im Juli die Diagnose Brustkrebs. Seid dieses Jahr Mai weiß sie, dass sie ein Lokalrezediv mit Knochenmetastasen hat.
Sie ist 66 Jahre.
Es ist schön, dass es dieses Forum gibt, wo man sich austauschen kann und viele Tips bekommt und zudem noch die Möglichkeit hat, sich zu informieren.

Liebe Grüße
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  #760  
Alt 07.07.2012, 21:30
Illysische Illysische ist offline
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Liebes Wuschelchen88,

du arme Maus, sieh bitte ganz schnell zu, dass du psychologische Hilfe bekommst!!! Du kannst das, was du in den letzten Jahren mitgemacht hast und auch noch mitmachst doch gar nicht allein bewältigen. Zur Zeit geht es bestimmt noch, denn es ist bei uns Frauen nun mal meist so, dass wir erst dann zusammenbrechen, wenn wir allen anderen geholfen haben. Du brauchst dringend einen Außenstehenden, der dir in diesen schlimmen Zeiten zur Seite steht. Warte bitte nicht zu lange, denn die Psychologen haben oft eine sehr, sehr lange Wartezeit.

Ganz, ganz liebe Grüße
Ines
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  #761  
Alt 09.07.2012, 21:42
Ainu Ainu ist offline
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Hallo Alle Miteinander,

ich bin neu hier im Forum, aber würde mich gerne mal vorstellen.
Mein Name ist Svenja, ich bin 29 Jahre alt und alleinerziehende Mutter eines 3,5 jährigen Jungen.

Bisher war Krebs bei mir nicht so präsent wie jetzt. Meine Schwiegermutter hatte Blasenkrebs,diesen ist sie durch OP losgeworden und nun braucht sie noch ein Jahr um die 5 Jahre rumzukriegen und ihr Bruder kämpft seit Jahren
gegen Lungenkrebs an und steht, wenn auch wackelig, wieder auf den Beinen.

Ich habe mich jedoch wegen meinen Freund angemeldet. Wir haben nun seit 6 jahren Kontakt und vor 3 Jahren bekam er die Diagnose Lungenkrebs und lag mehr als ein halbes Jahr im KH,da er jedoch aus Dänemark kommt, habe ich davon nicht viel mitbekommen. Vor etwa 4 Wochen haben die Ärzte nun wieder einen Tumor in der Lunge festgestellt. Nun weiß ich momentan nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Aus unserer Freundschaft ist sehr viel mehr geworden und nun bin ich hier in in Deutschland und kann nichts machen,ich bekomme also auch nicht wirklich Infos, da es ihm saumies geht und er mich am liebsten aus allem raushalten würde. Seine Chemo hat nun grade angefangen und so ist zwischen uns erstmal kein Kontakt, was mich fast wahnsinnig macht. Hinfahren kann ich nicht und ausserdem muss ich ja auch an meinen Kleinen denken.

Ich habe mich hier angemeldet,um mit Menschen in Kontakt zu treten, die das auch kennen, da in meinem Freundeskreis alle sagen:
"Das wird schon wieder",aber keiner verstehen kann wieviel Angst ich habe.


Danke fürs Zuhören!
Liebe Grüße aus Bremen
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  #762  
Alt 12.07.2012, 20:56
Vedrina Vedrina ist offline
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Hallo an alle,

heute habe ich mich hier neu angemeldet und wollte mich kurz vorstellen:

Ich bin die Mutter von einem 25 Jahre jungen Mann. Selbst bin ich 48 Jahre.
Februar 2012 hat mein Sohn die Diagnose
Synovialsarkom im li. M. erector spinae Stadium: VI ( T2b, N1, M1, R1, G3)
erhalten.

Und es fanden sich bei der vorbereitenden Untersuchung zur OP leider auch noch Metastasen bipulmonal .

Meinem Sohn und uns allen hat es den Boden unter den Füßen weggerissen. Einige Tage ging gar nichts mehr.

Ich habe Tage, da geht es mir wirklich sehr schlecht und ich verliere die Kraft zu lächeln und stark zu sein. Stark, damit er nicht erkennt, welche Ängste mich treiben.
Vor allem, seit er an der Lunge operiert wurde und reanimiert werden musste, danach dann noch eine Lungenentzündung bekam.
Da habe ich gemerkt, was es heißt Abschied nehmen zu müssen.

Dann gibt es Tage, da blicke ich zum Himmel und freu mich über jeden Tag, an dem ich mit meinem Sohn reden kann, lachen kann, ihm ins Gesicht sehen kann und mich darüber freuen kann, dass er so ein toller Kämpfer ist.
Er hat konkrete Pläne und sich als Ziel genommen, Kinder haben zu wollen, die er dann genauso „nerven“ kann wie ich Ihn*grins grins* und dann beginnt er so zu lachen.

Nächste Woche am 20.07.2012 steht die nächste Lungen OP an.

Ich halte Euch auf dem Laufendem
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  #763  
Alt 13.07.2012, 19:13
bartzelline bartzelline ist offline
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HALLO,möchte mich vorstellen.Bin seit 25 Jahren verheiratet,haben 3 Kinder 25,22 und 8 Jahre.Ende Mai,eine Woche nach unserer Silberhochzeit erhielten wir die Nachricht,dass mein Mann und Papa ein Bronchialkarzinom und Lebermetastasierung hat,das war ein Schock!!!Er hat jetzt die 2.Chemo hinter sich und es war schon schwer,6 Chemo's sind angesetzt.Bei der 2. erfuhren wir ,dass am Steissbein auch 2 Metastasen sind.Ich bin nervlich schon ganz schön angeschlagen.Das Schlimme ist mein Mann hat 2 Geschwister an Krebs verloren,das zieht uns ganz schön runter. Weiss auch gar nicht wie unser Kleiner das verkraften soll?! Hoffe,dass ich hier ein wenig Kraft finde!!! LG Kathrin
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  #764  
Alt 13.07.2012, 19:34
bartzelline bartzelline ist offline
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Hallo Vedrina,bin ja auch neu hier.Es tut mir wahnsinnig leid mit Deinem Sohn.Es ist ja schon schwer,wenn der Mann Krebs hat,aber wenn ich mir vorstelle mein Sohn,oh nein!! Wünsche Dir weiterhin viel Kraft und hoffe wir schreiben weiter hier!!!
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  #765  
Alt 13.07.2012, 20:24
Vedrina Vedrina ist offline
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hi bartzelline,

ganz lieben Dank für die lieben Worte.

Für Deinen Mann und Dich drücke ich auch ganz feste die Daumen.

LG sendet Dir Vedrina
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brustkrebs, metastasen


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