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  #166  
Alt 24.03.2019, 13:42
Mikka67 Mikka67 ist offline
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Hallo, ich bin 67 Jahre alt und neu hier.
Vorgeschichte: Im Juli 2018 habe ich (nach 40 Raucherjahren) die Diagnose COPD 3 und Lungenemphysem bekommen. Beim Thorax-Röntgen wurden Raumforderung/Rundherde etc. ausgeschlossen. Zur Feier des Tages habe ich mit dem Rauchen aufgehört. In den folgenden Monaten habe ich mich mit der Krankheit, trotz Einschränkungen durch stark eingeschränkte Lungenfunktion, gut arrangiert. Inhalatoren, viel Bewegung und Ernährung haben dazu geführt, dass ich zufrieden mit allem war.
Im Dezember vermehrte Atemnot, verbunden mit meinem subjektiven Gefühl, dass sich die Atemnot „anders“ anfühlt. Die Ärzte haben trotzdem auf Infekt untersucht (negativ). Atemnot im Januar immer stärker. Lungenfacharzt stellt die Diagnose Exazerbation ohne Infekt. Cortisonstoßtherapie hat 10 Tage lang Besserung gebracht. Danach alles wieder schlecht. Erst jetzt Überweisung zum Thorax-Röntgen, Verdacht auf untypische Pneumonie. Dann die Diagnose: Raumforderung, Rundherde etc.
Nach dem Durchlaufen der diagnostischen Maschinerie:
Großzelliger neuro-endokriner Tumor im Mediastinum; mehrere Lymphknotenmetastasen; Fernmetastase in der Leber; kleine Fernmetastase im Gehirn (der Radiologe sagt ja, der Nuklearmediziner sagt nein).
Aussage des Onkologen Anfang März: Prognose 2-3 Monate ohne Behandlung; mit Behandlung „ein guter Sommer, vielleicht auch Herbst; aber über den reden wir später.“
Nach dem Schock und dem Nachdenken über die beiden Möglichkeiten (keine Behandlung/schneller Tod – stressige Behandlung/“nur“ aufgeschobener Tod) haben wir (meine Frau und ich) uns für die Behandlung entschieden.
Ich bekomme die Chemo (Paclitaxel und Carboplatin) und Immuntherapie (Pembrolizumab) zugleich, alle drei Wochen, 4 Zyklen. Den ersten Zyklus habe ich hinter mir und habe alles recht ordentlich vertragen. Am unangenehmsten ist die Tatsache, dass ich mir eine Thrombose mit Venenentzündung am linken Arm eingehandelt habe. (Dazu an anderer Stelle mehr.)
So viel fürs erste, ich wünsche allen hier alles Gute für die Behandlung und den Umgang mit der Krankheit.
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  #167  
Alt 22.06.2019, 15:10
Branko58 Branko58 ist offline
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  #168  
Alt 05.09.2019, 11:23
Speed69 Speed69 ist offline
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Hallo Liebe mit Leser und mit streiter gegen einer Bösen Krankheit.
Ich wollte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Wolle.Ich bin 50 Jahre jung.Verheiratet und habe einen Sohn von 4Jahre.
Das Ruhrgebiet ist meine Heimat. Wo ich auch gerne lebe und arbeite.
Nun zu meiner Krankheit: Anfang Juni 2019 bekam ich nach einer OP ,wo man mir eine Narbe aus dem unteren rechten Lungenlappen rausschneiden wollte ,die Nachricht man hat dort etwas Böses gesehen. Die Op mit probennahme davon beendet. Zwei Tage danach das Ergebniss. Schwer differenziertes Adenokarzinom rechts mit Metastasen im Rippenfell und Metastasen im oberen rechten Lungenlappen. Nicht Operabel da 3×7 cm groß und verlaufend unteren und mittlerem Lungenlappen. Ich bin dann mit diesen Ergebnissen ab zur Uniklinik in Essen. Dort bin ich zur Zeit in Behandlung mit eine Chemotherapie mit anschließender Immuntherapie..
Ich bin leider nicht der große Schreiber. Seht es mir bitte nach. Aber dafür lese ich gerne und viel.

Gruß Wolle
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