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  #1  
Alt 29.04.2002, 23:59
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Standard Überlastete Ärzte/Anästisisten

Hallo, bei meinem Mann ( 48) wurde vor ca 10 Wochen ein bösartiger Tumor im Kreuzbein, ein Chordom, festgestellt. Seit dieser Zeit warten wir auf einen OP-Termin, Immer daran denkend, dass da etwas bösartiges vor sich hinwächst und in der Hoffnung, das es noch nicht streut. Endlich kam letzte Woche Donnerstag der erlösende Anruf der Klinik: Vorbereitung auf die OP.Op dann am Freitag. Am Freitag den ganzen Vormittag gewartet, bis Mittags die Mitteilung kam: Anästisisten haben Feierabend- keine OP mehr, diese sollte dann am Sonntag erfolgen. Diesmal bis abends gewartet, den ganzen Tag nüchtern, bis wieder eine Absage kam.
Am Montag bis mittags das gleiche Spiel. Die Ärzte in allen Kliniken sind restlos überarbeitet. Es kann doch nicht sein, dass ein Kraftfahrer nach 4 Std Fahrzeit eine Pause per Gesetz verordnet bekommt, nach 8 Std Lenkzeit eine längere Pause und streng bestraft wird, wenn er diese Pausen nicht einhält und ein Arzt nach 12 Std Dienst oder länger noch operiert. Wieviele Ärzte haben 24 Std oder länger Dienst? Ich frage mich wirklich, wieviele Menschen durch übermüdete Ärzte falsch behandelt und dann zu Tote gekommen sind. Hier müßten dringend Gesetzesänderungen herbei. Es müssen tausende Ärzte in Kliniken neu eingestellt werden. Gibt es eine Plattform im Netz, welche dafür eine Lobby aufbaut, Unterschriften sammelt oder ähnliches? MLCardesgin@aol.com
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  #2  
Alt 30.05.2002, 09:10
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Hallo Erika,
ich hatte selbst 2 OPs 1999 u.2000 aufgrund Krebs.Ich kann die schlechten Rahmenbedingungen in den Krankenhäusern nur bestätigen.Es ist eine Massenabfertigung von nummern,leider nicht von Menschen.Sehr wichtig halte ich es,daß man sich vor der Entscheidung,welchen operateur in welchem Krankenhaus für sich am besten hält,mehrere Meinungen von verschiedenen Fachärzten einholt.Diese Zeit sollte man sich nehmen.Jeden Arzt unabhängig von einander selbständig um eine Meinung fragen,bzw.auch auf seine individuelle Erfahrung bezüglich dieser Operation(Wieviel pro Jahr ?)Das persönliche Gespräch mit dem Operateur ist ebenfalls wichtig.Man bekommt einen
persönlichen Eindruck aus menschlicher Sicht und hat Vertrauen bzw.nicht.Kein Arzt lehnt heute eine OP ab,obwohl er z.B weiß,daß ein anderer Kollege mehr Erfahrung hat.Jedes Krankenhaus ist um jede OP bemüht.Hinter diesem Hintergrund habe ich selbst bei meinen OPs gr0ße Qualitätsunterschiede erfahren(am eigenen Leib) müssen.Bei der 2.OP ware ich beim Fachmann.Vielleicht hätte ich mir dadurch die OP ersparen können,da an gleicher Stelle nach 8 Wochen wieder etwas aufgetreten ist.

Jeder macht so seine Erfahrungen.Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Viel Glück und Gesundheit.
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  #3  
Alt 30.07.2002, 19:08
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Ich kann ihnn schon sagen, woran dieses Problem krankt. Wenn zu uns ein Privatpatietn kommt , mit dem gleichen med. Problem wie ihr Mann, hat er innerhalb von 3 Tagen einen OP Termin. Dieser wird auch mit 100 %iger Garnatie eingehalten. Wir verschieben dann einfach die OP Termine der Kassenpatienten. So ist das, alle anderen Begründungen sind nur Ausreden
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  #4  
Alt 31.07.2002, 10:43
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Hallo Carina,
ich bin einigermaßen erstaunt, über Ihre Aussage! Auch meine eigenen Erfahrungen mit den Medizinern, sind nicht unbedingt immer die Besten gewesen. Aber verschobene Operationen bedeutet nicht zeitgleich ein Privatpatient hat Vorrang! Möglicherweise mag es in einigen Fällen so sein, aber ich bin fest davon überzegt es sind Einzelfälle, in denen so warum auch immer gehandelt wird!

Alles Gute Anke
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  #5  
Alt 31.07.2002, 13:42
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Liebe Anke,
ich arbeitete seit 14 Jahren in einer renommierten Uni-Klinik.Hier herrscht eine Zwei-Klassen-Medizin par excellence. Aber nicht nur bei uns, sondern in den meisten Krankenhaeusern.Unser Chef(Chirurg,Kardiologe) reserviert sich den OP für 2 Tage in der Woche. Hier werden dann die Privatpatienten operiert. Auch wenn nur der Herzschrittmacher ausgetauscht werden muss, dies wohl noch etwas Zeit hätte, wird eben der Kassenpatient mit dem Bypass Termin angerufen und verschoben. Wortwörtlich Aussage: An den Privaten verdiene ich, die Kassenpatienten behandle ich eben so mit.Egal wieviele ich behandle, mein Gehalt der Klinik bleibt das gleiche.
Mein Bruder ist Assistenzarzt in einer orthopädischen Klinik. Die künstliche Hüfte wird einem Privatpatient dann eingesetzt, wenn es der Terminkalender des Patienten zulässt. Der Kassenpatient bekommt sie, wenn man eben in der Klinik wieder eine Kapazität frei hat. Und das kann Monate dauern.
Meine Freundin arbeitet in der gleichen Klinik wie ich in der Onkologie.
Hier wird bei den Tumor OP´s verfahren wie bei uns. Zuerst privat, dann Kasse.
Wer etwas anderes behauptet, arbeitet entweder nicht in einem "Medizinbetrieb" oder er glaubt noch an den Nikolaus
Carina
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  #6  
Alt 31.07.2002, 14:27
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Hallo Carina,
zu Deinen Worten mag ich garnichts sagen, weil sie einfach so nicht stimmen!!! Alle Krankenhäuser arbeiten sicher nicht nach diesen Richtlinien, wie sie bei Euch vorherrschen.

Anke

PS ... ich glaube zwar nicht an den Nikolaus, aber an Ärzte die es mir ermöglicht haben mein Leben zu leben! Denn ich habe Ärzte kennenlernen dürfen, die keine Klassenunterschiede machen!
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  #7  
Alt 31.07.2002, 15:00
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Hallo Carina!!
Wenn dich das so stört warum arbeitest du dann da noch??
Ich kann mich Ankes Worten nur anschließen...es gibt bestimmt schwarze Schafe auch in medizinischen Bereichen.....aber desshalb Alle über einen Kamm zu scheren halte ich für völlig verkehrt und überzogen!!!Aus meiner Erfahrung kann ich sogar eher das Gegenteil behaupten, als bei meinem Sohn der Broviackatheter kurzfristig wegen einer Entzündung gezogen werden mußte..kam er abends um 21.00 uhr noch auf den OP-Tisch!!!
Obwohl durchaus auch noch Zeit bis zum nächsten Morgen gewesen wäre.

Karo
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  #8  
Alt 31.07.2002, 17:29
Bluebird
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Hallo Carina,

den Worten von Anke und Karo kann ich mich zu 100% anschliessen.

Obwohl ich Privatpatient bin, muss ich wie jeder anderer Patient auch auf meine OP-Termine warten.
Bei meinen vielen Knieoperationen immerhin jeweils 6 bis 8 Wochen! Meine Ohroperation hat sich leider auch nicht nach meinem Terminplan gerichtet, sondern nach dem des mich operierenen Prof. in einer grossen Uniklinik.

Ohne Wartezeit ging es einmal 1982, da hatte ich eine sehr akute Blinddarmentzüdung.

Meine OP- Termine oder andere Termine zur stationären Behandlung wurden auch immer wieder mal verschoben, weil eben ein Notfall reinkam.

Damit will ich sagen, verallgemeinere bitte nicht so. Mir ist ohnehin ein Rätsel was Du damit bezwecken willst. Willst Du den Betroffenen und Angehörigen hier im Krebs-Kompass Angst machen, oder ihnen das Vertrauen in die Schulmdizin nehmen.

Wenn alles so stimmt, wie Du es behauptest, dann nenne mir bitte den Namen des Arztes und sage mir in welcher Klinik er tätig ist. Dem Sachverhalt würde ich dann gerne nachgehen. M.E. hat dieser Chefarzt aber auch ein Recht darauf,hier Stellung zu nehmen.

Auch ich frage mich, warum Du noch in der Klinik arbeitest, obwohl Du über Deinen Chef so entsetzt bist!
Gruss
Bluebird
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  #9  
Alt 31.07.2002, 18:28
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Vielleicht logt ihr Euch mal unter www.medizin-forum.de ein.
Hier gibt es ein Patienten-Arzt-Forum. Beim Nachlesen kann sich jeder so selbst seine Gedanken über die Unterschiede zwischen Kassen und Privat- Patienten machen.
Ich kann den Ausführungen von jener Carina nur zustimmen.
Meine Frau hat ein Plamozytom. Bei der Hochdosischemo mit anschließender Stammzellentransplantation hatte sie innerhalb von einer Woche ein Bett. Wir haben uns anschließend mit anderen Patienten unterhalten, die Monate darauf warten mussten. Sie waren gesetzlich versichert. Traurig aber wahr, dass die Oberärztin auf das Nachfragen meiner Ehefrau ihr dann zuflüsterte, daß Wartelisten für privat Versicherte nicht existieren.
Wir haben leider eine 2 Klassen Gesellschaft und leider auch eine 2 Klassen Medizin
Stephan W.
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  #10  
Alt 31.07.2002, 22:26
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Hallo Bluebird
ich schreibe nicht anonym und nenne meinen Namen.
Vielleicht nicht mit Nachnamen, das würde ich auch tun ,wenn ich nicht die Kosequenzen fürchten müsste.
Was bezwecken sie Bluebird?
Möchten sie mich in der Klinik anschwärzen?
Möchten sie den Namen meines Vorgesetzten, damit sie ihm sagen können, "ihr OP Schwester Carina ... hat im Forum des Krebs-Kompasses mitgeteilt, welche Äusserungen sie bezüglich Ihrer Patientenauswahl tätigen?"
Jedem (oder vielleicht sollte ich sagen)fast jedem hier sollte klar sein, dass mich dies meine Stelle kosten würde. Denn Sie können versichert sein, dass er, ohne, dass Ross und Reiter genannt werden, mit Sicherheit nicht Stellung nehmen wird.
Möchten sie auch den Namen meiner Freundin auf der Onkologischen?
Wollen Sie auch diese mit Ihrem Vorgesetzten konfrontieren?

Ich hatte nur den Hintergedanken auch mal Patienten über die wahren Zustände aufzuklären. Ich bin mit Sicherheit nicht an der Verunsicherung der Schulmedizin interessiert. Diese ist nämlich hervorragend. Nur wird sie nicht jedem gleich zuteil
(Pet Untersuchungen erhalten bei uns nur gewisse Patienten)
Vielleicht möchten sie nun auch den Namen meiner Kollegin in der Radiologie, um sie auch mit Ihrem Vorgesetzten in Konflikt zu bringen
Grüsse
Carina
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  #11  
Alt 31.07.2002, 22:51
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In jeder Praxis und in jedem Krankenhaus gibt es die 2 Klassen Gesellschaft. Privat bringt mehr Geld und dementsprechend werden die Patienten hofiert. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Gruß RW
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  #12  
Alt 01.08.2002, 11:10
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Hallo Carina, Ich finde Deine Civilcourage spitze. Natürlich können wir voll und ganz bestätigen, was Du sagst.Wir haben wärend des Krankenhausaufenthaltes meines Mannes (ich habe ja den Stein ins Rollen gebracht mit meiner Geschichte mit den überarbeiteten Ärzten und Anästisisten) Obwohl mein Mann nach dem ganzen Hin und her endlich doch operiert wurde, haben wir auch weiterhin die Erfahrung gemacht, dass es wirklich 2 Klassen gibt. Mein Mann ist leider nur Kassenpatient. Obwohl er vom Chefarzt operiert wurde, habe ich trotz etwa 10 maligen Versuchen nicht mal mit diesem Arzt nach der Op über die Op sprechen können. Stets war er nicht erreichbar. Ich sollte mit dem Stationsarzt der Station C 8 sprechen( hier lagen nur Kassenpatienten) Ob das wohl bei einem Privatpatient auch passiert wäre? Ich wünsche der Carina auch weiterhin soviel Schneid, man findet ihn so selten
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  #13  
Alt 01.08.2002, 11:28
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Ihr Lieben,
möchte mich doch noch einmal zu Wort melden, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ist es richtig, denn manchmal kann man auch einfach zuviel sagen.
Eine 2 Klassengesellschaft gibt es schon immer und wird es auch weiterhin geben, wir hatten ja sogar schon einmal ein 3 Klassengesellschaft.

Auch mir ist bewußt, die Möglichkeit besteht das an manchen Kliniken so gehandelt wird, aber eben nicht an allen Kliniken und das denke ich sollte nicht vergessen werden.

Anke
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  #14  
Alt 01.08.2002, 21:37
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Liebe Erika,
danke für deine Message. Es tut mir aufrichtig leid, dass es deinem Mann so ergangen ist. Mein Onkel hatte ein Ösophaguskarzinom und es ist ihm leider auch nicht gelungen mit dem operierenden Prof zu sprechen.( auch nicht während der anschliessenden 6 zykligen Chemo, die sich an die Mammut-OP anschloss) Er wurde ständig an irgendwelche Assistenz-oder Stationsärzte verwiesen. Zum Schluss hat ein AIP !!! die Aufklärung durchgeführt. Bei einem Privatpatienten, ebenfalls mit Speiseröhrenkrebs war derselbe Operatuer täglich zweimal am Krankenbett.
Dies ist tägliche Praxis in 90 % der deutschen Klniken
Liebe Erika, ich wünsche deinem Mann und auch Dir alles alles Gute und es tut mir leid, wenn ich dich mit dieser Diskussion verletzt haben sollte.
Ich wollte wirklich nur etwas "Licht ins Dunkel " bringen.
Scheuklappen aufsetzen bringt nämlich nichts.
Carina
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  #15  
Alt 22.10.2002, 15:25
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kurze frage:
warum verdient ein Arzt an Privatpatienten mehr als an Kassenpatienten?
verlangt er bei Privatversicherten mehr Geld für das gleiche?
würde mich sehr interessieren, kenn mich da nicht so aus.
Marcus
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