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  #46  
Alt 04.02.2005, 18:28
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Standard Wertheim-OP

Hallo Lea,

vieleicht is dies ein Tip.
Bitte versuche es neben den einer auch mit Deiner anderen E-mail Adresse.

Viele liebe Gruesse,
Daniela und Erwin
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  #47  
Alt 04.02.2005, 23:28
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Beiträge: n/a
Standard Wertheim-OP

Hallo Erwin,

hab mein bestes gegeben.

Viele liebe Grüsse und riesen-freude-sprung Lea
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  #48  
Alt 12.02.2005, 14:13
Vio Vio ist offline
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Beiträge: 27
Standard Wertheim-OP /Blasenprobleme

Hallo Bea,
ich war am Montag in Grossburgwedel ( bei Hannover) in der Urologie des Krankenhauses. Dorthin bin ich von meinem Operateur und meinem Urologen hin überwiesen worden. Die Urologie hat einen sehr guten Ruf.
vielleicht wär das ja was?
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  #49  
Alt 25.09.2005, 21:49
Benutzerbild von Maditta61
Maditta61 Maditta61 ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

Tagchen, bin auch so eine Leidensgenossin wie du.
Auch mir geht`s heute noch nicht so besonders nach dieser OP, obwohl sie Sep.2002 war. Habe Probeleme mit der Blase, fehlt einfach das Gespür, muß auch nachts öfter`s raus. Eine Flüssigkeitsansammlung auf dem Balsendach wurde festgestellt, keiner weiß warum! Meine Bauchdecke ist innerlich auch ganz schief und ganz taub! Die Beine machen auch nicht mehr so mit, bekomme zweimal die Woche LD weil sie ziemlich dick sind. Es wurden 29 LK entfernt, 2 waren befallen. Durch die Bestrahlerei habe ich einen kaputten Darm, mit regelmäßigen Entzündungen, die mich auch ab und an ins Krankenhaus bringen. Hatte letztes Jahr ziemlich Schmerzen auf der linken Seite, das ganze fast ein viertel Jahr, dann stellte sich heraus das sich ein Lymhpknoten in einen Abzess ungewandelt hat und ich mich einer Not-OP unterziehen mußte. Desweiteren habe ich auch noch Brustkrebs, weil ja Gebärmutterhalskrebs nicht reicht. Durch das Tamoxifen, hab ich auch noch ziemlich zugenommen und schreckliche Knochenschmerzen. Das ganze ist manchmal nicht ganz einfach für einen, bin manchmal ziemlich am Boden. Immer wieder kommen neue Sachen hinzu, wann ist mal Schluß damit??
Warum wird man nur so auf die Probe gestellt?
Aber wenn ich hier im Forum bin, dann bauen mich die anderen Berichte und Rätschläge auch wieder auf.
DANKE an ALLE.
Liebe Grüße
__________________
Glück kann man nur festhalten, indem man es weiter gibt.Werner Mitsch
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  #50  
Alt 26.09.2005, 14:25
margit b. margit b. ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

Liebe Moni,

da ich dir schon im EK-Forum geschrieben habe, wollte ich mich eigentlich nicht mehr zu Wort melden. Aber bei dir sind jetzt "erst" 6 Wochen vergangen und da vergehen schon noch viele Beschwerden!

Da bei dir auch der Darm gekürzt wurde ist es verständlich, dass du anfangs unter Verstopfung gelitten hast. Der Darm muss "lernen" auch verkürzt zu funktionieren. Vielleicht normalisiert sich jetzt die Darmtätigkeit wieder.
Auch die leichte Inkontinez kann sich noch geben. Wichtig ist, dass du deine Blase spürst.
Nach meiner OP hab ich ca. 10 Wochen ein Mieder getragen, das mir im KH angepasst wurde. Hab mich auch wirklich daran gehalten und es auch später noch getragen, wenn ich etwas mehr körperlich gearbeitet habe. Du musst auch aufpassen, dass du jetzt noch nicht zu schwer hebst, da die Gefahr eines Narbenbruches besteht. Bei mir hat es ca. ein halbes Jahr gedauert, bis ich wieder auf dem Bauch schlafen konnte.
Ich habe in der linken Leiste eine Stelle, die sich immer noch taub anfühlt. Aber bei dir kann sich das noch geben.

Ich weiss, dass du mit deinen Ärzten nicht so zufrieden warst. An deiner Stelle würde ich mir einen Arzt suchen, zu dem ich Vertrauen habe und mit sämtlichen Unterlagen und Fragen zu ihm gehen. Auch im Internet kannst du dir eine Beratung einholen unter www.ago-ovar.de Vielleicht werden dir ja dort ja auch einige Fragen beantwortet.

Alles Gute für dich und lass mal wieder von dir hören

Margit
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  #51  
Alt 29.09.2005, 17:08
leda leda ist offline
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Frage AW: Wertheim-OP

hallo,
ich bin erst heute zu diesem forum gestossen und finde es wirklich interessant und teilweise aufbauend die beiträge von betroffenen zu lesen..
Ich bin erst 23 jahre alt und musste mit der diagnose adenokarzinom der cervix vor ein paar wochen konfrontiert werden. Die radikale op ist vor 3 wochen gewesen wobei mir 80(!) pelvine lymphknoten entfernt wurden. Gott sei dank war nichts befallen, hatte aber schon ein lymphangiosis.
Fühle mich nach der op noch relativ schwach und kann nicht normal auf toilette hab auch zuviel restharn aber der katheter ist weg.
Ich frage mich wann die probleme mit dem lymphstau oder ähnliches auftreten. Ist das gleich unmittelbar nach der op oder erst nach der bestrahlung (eine radiochemotherapie steht mir nämlich auch noch bevor ).?
Jetzt hab ich keine größeren probleme mit lymphstaus oder ähnliches..
Würde mich freuen wenn mir jm antworten könnte
liebe grüsse an alle
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  #52  
Alt 30.09.2005, 18:01
leda leda ist offline
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Beiträge: 71
Standard AW: Wertheim-OP

hey chemozweifler,
bei dir scheint es auch nicht so lange her zu sein... Ich hoffe dass ich keine probleme mit lymphstaus oder ähnliches habe. Habe das nämlich bei meinem vater miterlebt dass kann echt beeinträchtigend sein. Ich mein jetzt ist mein bauch auch ganz komisch geschwollen aber ich hoffe das geht weg.
Ich wünschte ich könnte mich auch gegen die chemo entscheiden aber bei mir sind 3 risikofaktoren: größe des tumors (nämlich 4,5cm); adenokarzinom und g3.
tja wahrscheinlich muss ich da durch.
Ich wünschte mir so sehr dass man mir definitiv sagt mach das, das wird dir helfen dann wird es gut sein. Aber so nimmt man alle strapazen auf sich und vielleicht bringt es gar nichts... keine ahnung
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  #53  
Alt 01.10.2005, 23:59
leda leda ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

hi chemozweifler,
also L1 heisst dass es schon in den lymphbahnen war auf dem weg zu den lymphknoten aber keiner der 80 lymphknoten war befallen d.h. N0. Trotzdem besteht mein chefarzt aud diese radiochemo damit ich alles gemacht habe was man machen kann. Ob es wirklich nötig ist kann dir in einer adjuvanten situation wo kein tumorrest erkennbar ist niemand sagen. toll gelt?
Es hat mich gefreut und mir mut gemacht als du deine situation beschrieben hast dass es immer besser wird.... cooool!
Ich habe mein altes gehtempo natürlich noch nicht wieder und fühle mich auch relativ schwach muss dauernd nach ner sitzgelegenheit ausschau halten wenn ich irgendwo bin...
Könntest du mir kurz schreiben was man dir dann empfohlen hat zwecks darmflora etc...
Ich bin auch aus dem krankenhaus entlassen worden und es hat niemand was von immunsystemaufbau oder so gesagt.. Versuch mich halt gesund zu ernähren....
Ich würde mich freuen wenn wir in kontakt bleiben
liebste grüsse
leda
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  #54  
Alt 02.10.2005, 16:51
margit b. margit b. ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

Liebe Leda,

vielleicht kann ich dir mir meiner Geschichte etwas Mut machen! Diagnose im April 03 - beidseitiger Eierstockkrebs pt3c G3. Von 50 entnommenen Lymphknoten war einer befallen, ausserdem eine Metastase in der Gebärmutter und ein minimaler Herd im Bauchfell. Bei Diagnosestellung hatte ich mehrer Thrombosen und eine ausgedehnte Lungenembolie und konnte daher erst Ende Mai 03 operiert werden (glücklicherweise auch tumorfrei). Die Prognose war sehr schlecht und heute weiss ich, dass mir meine Doc´s nicht viele Chancen eingeräumt haben.

Im Anschluß an die OP 6x Chemo (Taxol/Carboplatin) die ich eigentlich ganz gut vertragen habe. Natürlich war ich auch anfangs ziemlich schlapp und war froh, dass ich von meiner Familie viel Unterstützung gehabt habe. Alles war einfach eine riesige Anstrengung. Ist schon blöd, wenn man aus der Dusche kommt und man vom Abtrocknen und Anziehen schon wieder schweissnass ist!
Aber nach ca. 2 Monaten war ich soweit, dass ich meinen Haushalt wieder halbwegs gemanagt habe. Nur direkt nach der Chemo war ich einige Tage ziemlich schlapp.

Ich hatte nie Probleme wegen eines Lymphstaus und durch die OP hab ich auch ansonsten keine Probleme. Es hat allerdings ein gutes halbes Jahr gedauert, bis ich wieder auf dem Bauch schlafen konnte. Bis jetzt hatte ich kein Rezidiv und ich hoffe,dass es so bleibt. Soweit geht es mir auch ganz gut, allerdings hab ich wohl eine Fibromyalgie entwickelt.

Bin aber immer noch auf der Suche nach "der" alternativen Therapie. Noch vor Beginn meiner Chemo hab ich einen Homöopathen aufgesucht, der mir Globuli, Selen, Vitamine und Tee aufgeschrieben hat. Ich hab das Ganze auch brav ein halbes Jahr durchgehalten, aber leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Möglicherweise hat mir das Ganze ja was gebracht, ich weiss ja nicht , wie es mir ohne gegangen wäre. Anschließend TCM , war von Anfang nicht das Richtige für mich. Der hat mir empfohlen, nur noch gekochte Nahrungsmittel zu mir zu nehmen und trinken nur in Körpertemperatur. Hab es nur einen Tag versucht, war mir zu anstrengend! Seit 8 Monaten war ich jetzt bei einer Ernährungswissenschafterin. Hat mir anfangs ganz toll gefallen, seit ca. 4 Monaten hat sie sich aber ganz stark darauf verlegt, sämtliche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel auszupendeln und nicht mehr anhand von Blutauswertungen zusammenzustellen. Auch damit hab ich jetzt aufgehört. Ich bin allerdings ganz fest davon überzeugt, dass ich auch alternativ irgendwann für mich das Richtige finde!

Ob Chemo ja oder nein ist wohl auch eine Frage der Mentalität. Ich hätte es mir einfach nie verziehen, wenn ich gegen den Rat meiner Ärzte keine Chemo gemacht hätte und ich ein Rezidiv bekommen hätte. Ich hab mir bei der Chemo nie gedacht, dass Gift in meinen Körper fließt. Ich hab immer gedacht, das hält mich am Leben und ermöglicht mir, alt zu werden!

Ich hab auch gelesen, dass du dich wegen einem Port erkundigt hast. Auch ich hatte vorher schon schlechte Venen, aber seit der Chemo hab ich nur noch eine Stelle am Handrücken, wo Blut abgenommen werden kann. Leider hab ich erst nach Beginn meiner Chemo über diese Möglichkeit gelesen. Da ich Marcoumar zur Blutverdünnung nehmen muss, wär dann ein Port ein ziemliches Risiko und Aufwand gewesen. Im Nachhinein gesehen wär es das aber wohl wert gewesen.
Wichtig ist dann auch, dass du als Patient darauf achtest, dass mit einer kleinen Nadel gestochen wird, dann halten die Venen etwas länger. Mit einem Turnusarzt hab ich mal gestritten, er hat mich 3x hintereinander mit einer großen Nadel gestochen und immer daneben. Erst als ich mich geweigert hab, ihn nochmals stechen zu lassen hat der dann einen kleinen Venflon geholt und dann hat alles gepasst. Wenn du die Chemo bei einem Onkologen in der Praxis bekommen sollst kannst du ja auch dort noch nachfragen, was er dazu meint.

Ich kann mir vorstellen, dass du auch noch viele ander Fragen und Probleme durch deine Krebserkrankung hast die mit deinem jungen Alter zusammenhängen. Seit kurzem gibt es auch ein Forum für "unter 25-jährige" , vielleicht findest du dort auch Austausch mit Gleichaltrigen!

Recht liebe Grüße und alles Gute für dich! Vielleicht lässt du ja mal wieder von dir hören?

Margit
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  #55  
Alt 02.10.2005, 23:52
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Maditta61 Maditta61 ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

Hallo Margit,
hätte ein Frage zu deiner Fibromyalgie.
Wie wurde sie bei dir festgestellt, welche Probleme treten bei dir auf.
Wie sieht deine Behandlung dafür aus?
Was machst du für dich selber.
Wäre dir sehr dankbar, wenn du mir antworten würdest.
Lieben Gruß
__________________
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  #56  
Alt 03.10.2005, 00:18
leda leda ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

hallo,
hat mich gefreut was von euch zu lesen.
Ich versuche mich momentan zu erholen und mich für die anstehende therapie zu wappnen. Muss sagen dass es mir mit jedem tag besser geht..
Chemozweifler ich werde mal in die apotheke gehen und auch selen während meiner strahlentherapie einnehmen, hab nämlich auch von einer studie gelesen in der man bei einer radiotherapie selen verabreicht bekommt in einer höheren konzentration. Also muss schon was wahres dran sein denke ich.

Margit hab deinen text ein paar mal lesen müssen.. einfach super!!!
Weisst du wenn ich hier berichte lese dann finde ich das einfach toll wie es manche geschafft haben, hab aber immer im hinterkopf ejj stop bei dir war es aber ja kein "normales" Cervixcarcinom sondern das blöde adenokarzinom und noch dazu hochmalign (eben g3). Einfach toll zu lesen dass es dir so gut geht und es schon 2.5 jahre her ist. Mein arzt hat gemeint dass ein g3 tumor relativ schnell wächst (klar) und dass ein rezidiv schneller kommen würde also sei die erste zeit die unsicherste aber dann... Das hat sich für dich erledigt würde ich sage nach 2,.. jahren i hope so in jedem fall!
Und die tatsache dass du überhaupt keine lymphödeme oder ähnliches hast finde ich auch cool...Sag doch musste den text ein paar mal lesen
Fibromyalgie hab ich nicht verstanden

Was den port anbetrifft mal gucken ich weiss auch noch nicht so recht weil ich ja "nur" eine monochemo mit cisplatin bekomme und das ganze 6x 1/woche. Ich weiss nicht ob das einen port wert ist.
Was soll ich sagen habe so einen horror vor dem rumgesteche weil das im krankenhaus schon immer so ein theater war. brrrrr
Ich hab am 6. einen termin mit dem onkologen mal gucken was er dazu meint.
Halte euch auf dem laufenden

Danke nochmal und einen schönen feiertag morgen
Leda
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  #57  
Alt 06.10.2005, 08:40
margit b. margit b. ist offline
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Liebe Lea,
die Tatsache, dass es sich um ein Adenokarzinom handelt, sollte dich nicht noch zusätzlich "hinunterziehen". Auch bei mir war es ein Adenokarzinom. Natürlich sind die Prognosen und Statistiken nicht so gut, aber diese Zahlen sagen eben nichts darüber aus, wie es speziell bei dir ist.

Wenn du dich sehr mit Statistiken befasst, dann dürftest du auch nicht erkrankt sein, denn die Wahrscheinlichkeit, so jung an Krebs zu erkranken ist statistisch auch nicht so hoch! Ganauso gut kannst gerade du zu denen gehören, die nach Abschluß der Behandlung wieder gesund ist!

Schau nach Vorne, die Antwort von Dr. Gronau war doch sehr optimistisch. Ärzte haben oft nicht das Gespür, wie sie einen Patienten aufbauen sollen. Bei mir ist es auch jetzt noch so, dass es immer heisst, "bisher gut, aber es kann immer noch was kommen". Natürlich will man als Patient die Wahrheit wissen, aber wir brauchen den Glauben an unser Chance!

Wie war das Gespräch mit dem Onkologen?

Alles Gute und recht liebe Grüße

Margit
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  #58  
Alt 06.10.2005, 09:03
margit b. margit b. ist offline
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Liebe Maditta,

ob es bei mir Fibromyalgie ist, ist klinisch noch nicht bestätigt. Ich hab meinen Untersuchungstermin erst Ende Jänner, leider gibt es da so lange Wartezeiten.

Meine Probleme haben ca. 1 Monat nach der Chemo angefangen: ich hab einfach keine Kraft in den Muskeln und bin sehr erschöpft. Natürlich hab ich schon viele gute Ratschläge bekommen. Jeder meint, ich müsste meine Muskeln aufbauen und Ausdauersport machen. Leider geht das nicht. Hab mit spazierengehen angefangen, täglich eine halbe Stunde. Nach einer Woche war ich so erschöpft, dass ich nicht mehr schlafen konnte und meine Muskeln haben einfach nur weh getan. Ich bin 46 Jahre alt und habe eine Familie, die versorgt werden will.

Momentan schau ich, dass der Haushalt läuft und ruhe mich zwischendurch viel aus. Ich versuche, möglichst normal zu leben. Nach aussen hin ist das auch möglich und das hilft mir schon weiter. Natürlich bin ich mit der Situation nicht zufrieden und hab auch alternativ schon einiges versucht, was allerdings nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Ausserdem pflege ich meine Freundschaften, denn oft ist dieser Zustand schon sehr deprimierend! Aber da ich ein positiv eingestellter Mensch bin, dauern diese "Tiefs" glücklicherweise nicht lange. Auch die vielen Erfahrungsberichte im KK helfen mir dabei.

Du hast ja auch schon einen Menge mitmachen müssen. Wie geht es dir jetzt? Hast du zur Zeit eine Behandlung? Lass mal wieder von dir hören!

Alles Gute und recht liebe Grüße

Margit
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  #59  
Alt 07.10.2005, 01:33
leda leda ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

hallo,
heut war der termin beim onkologen, der war eigentlich ganz nett und hat gemeint die chemo wird nicht so hart. Aber natürlich reagiert auch jeder individuell darauf... Ein port soll ich auch kriegen weil die venen so schlecht sind.
Das einzige problem ist das mein hb-wert nicht so toll war und dass ich eventuell blutkonserven kriege.. (hoffe so dass es nicht der fall sein wird)
Soviel zu heute
Ich finde die gespräche mit den ärzten sehr wichtig aber irgendwie sehr zermürbend puhh.
Dir auch noch alles gute!
lg eda
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  #60  
Alt 07.10.2005, 11:41
Benutzerbild von Maditta61
Maditta61 Maditta61 ist offline
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Standard AW: Wertheim-OP

Hallo Margit,
danke dir für deine Antwort. Bei mir ist ist es immer ein auf und ein ab.
Freu mich, wenn es mir mal besser geht und hoffe das es so bleibt, aber das ganze ist nicht von langer Dauer. Es heißt von den Ärzten sie müssen Geduld haben. Bin auch froh wie du, das ich meinen Haushalt so einigermaßen fertig bringe und auf dem laufenden bleibe.
War die letzten drei Jahre immer wieder auf Reha, dort hab ich mich auch erholt und gestärkt, aber wie gesagt es hält nicht lange an.
2003 wurde bei mir die Fibromyalgie festgestellt und keiner kann einem einen Rat geben wie man sich verhalten soll. Mir wurde ein Antidepresiva angeboten, hab es aber bis heute nicht genommen. Bekomme Krankengym. das die Gelenke und Muskeln, wie du sagst aufgebaut werden, finde aber darin auch keine Besserung. Hinzu kommt noch das ich mit Tamoxifen auch noch Knochenprobelme habe. So weiß ich nicht, kommt das ganze von der Fibromyalgie oder vom Tamoxifen die Schmerzen, selbst die Ärzte wissen es nicht. Nehme meine Schmerzmittel, das ich einiger maßen den Tag überstehe.
Kann im Moment keinen Arzt mehr sehn
Aufjeden Fall laß ich mich nicht unterkriegen deswegen!

Ich wünsche Dir ein sehr schönes, erholsames Wochenende
Lieben Gruß Maditta
__________________
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