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Alt 06.02.2014, 18:42
lunaluna lunaluna ist offline
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Standard Bestrahlung ja/nein?

Nachdem ich mich vorhin schon kurz vorgestellt habe, versuche ich jetzt mal meine erste Frage los zu werden:

Am 23.1.14 wurde mein Vater nach kompletter Kehlkopfentfernung nach Hause entlassen. Der Alltag klappt prima - Töchterchen ist im relativen Dauereinsatz, Ehefrau fällt leider wg. emotionaler Überlastung weitgehend aus, versucht aber ihr Bestes - der kehlkopflose Vater futtert wie die kleine Raupe Nimmersatt , geht Spazieren und ist weitgehend super drauf! Sprechen kann er noch nicht, Logopädin kommt morgen zum 1.Mal, aber ich kann schon gut Lippenlesen... Gestern fahre ich also mit ihm fröhlich und guter Dinge zum Erstgespräch wegen seiner Strahlentherapie...Ein sehr netter, eloquenter Arzt erklärt uns in aller Ausführlichkeit, was jetzt auf meinen Vater zu kommt, also Strahlentherapie(33x)plus unterstützender Chemo (1xwö)...Nach Hause komme ich mit einem alten, verhutzelten, verschreckten Mann, der meiner Mutter Zettelchen schreibt: "Ich kann querschnittgelähmt werden", "danach sind meine Arme gelähmt", "Wenn der Unterkiefer sich abbaut, dann brauche ich eine Magensonde" usw...
Heute morgen hat er dann beschlossen: " Wenn ich nichts mehr schmecke, nur noch Schmerzen beim Schlucken habe und weiter abnehme, dann will ich das alles nicht mehr, jetzt geht es mir gut und das will ich geniessen". Ich habe das erstmal so stehen lassen und wir sind zum HNO gefahren, auch ein sehr netter junger Arzt, der sich viel Zeit genommen hat und meinen Vater wieder beruhigen konnte. Er hat ihm aufgezeigt, wie gefährlich es wäre, die Therapie nicht anzutreten und mein Vater hat beschlossen, über alles noch mal in Ruhe nachzudenken. Wir haben besprochen, dass er die Termine beim Zahnarzt (Schiene und Röntgen) und die Vermessung für die Therapie wahrnimmt und sich die Woche Zeit nimmt, um seine Entscheidung zu treffen, die 1. Strahlentherapie ist für den 17.2. angedacht.
Jetzt hat er mich gebeten, hier im Forum zu fragen, wie Ihr das ganze so verkraftet habt? Gibt es hier jemanden, der die Therapie verweigert hat? Worauf muss er sich einstellen? Wie stark sind die Schluckbeschwerden? Wird es nachher wirklich besser?

Ich liebe meinen Vater so sehr und möchte, dass es ihm gut geht und dass er nach der Therapie noch lange gesund leben kann, aber die Entscheidung muss er treffen, ich möchte ihn zu nichts drängen, aber ihn unterstützen den richtigen Weg zu gehen.
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