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  #46  
Alt 28.09.2007, 18:29
Frittzy Frittzy ist offline
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Rotes Gesicht AW: EK-Forum-User stellen sich vor -

hallo
nun,da ich schon etwas länger stiller leser bin,möchte ich mich vorstellen.ich habe das große glück keinen EK zu haben.wäre aber froh gewesen,dieses forum früher zu finden.war aber nicht möglich,da noch nicht so lange im internet.ich möchte mich nicht mit euch vergleichen,aber meine geschichte auch einmal erzählen dürfen.vieles wäre mir evtl.erspart geblieben,hätte ich euch früher finden dürfen.
alles beginnt damit,dass ich mir 6/04 die mirena habe setzen lassen.es kam zu zystenbildung.9/04 habe ich mir diese ambulant entfernen lassen.es kamen wieder neue.3/05 wollte mein arzt diese wieder entfernen.wollte nicht schon wieder eine op.es folgten regelmäßige kontrollen.die zyste links fing plötzlich enorm an zu wachsen und mein arzt überwies mich 5/05 ins krankenhaus.dann ging alles ganz schnell:erst ct,dann darm-und blasenspiegelung und am 23.5.05 operation.was genau mit mir passiert ist habe ich erst 2 tage später erfahren:gebärmutter,eierstock,blindarm,grosses netz und lymphknoten = alles weg!!von diesem 'überfall' habe ich mich,bis heute,nicht erholt.dabei hatte ich noch großes glück im ünglück,was ich aber erst jetzt so langsam anfange zu registrieren.meine diagnose:G2 P2 mit mucinösem cystadenom am linken ovar vom borderline-typ.eine chemo blieb mir auch erspart.
körperlich bin ich immer noch nicht auf die beine gekommen und mußte mich jetzt auch noch am 30.8 einer op wegen narbenbruch unterziehen.obwohl diese schon recht lange her ist hab ich immer noch probleme damit.
vielleicht bin ich doch eher ein selbstmitleidiges weichei
egal.sage jedenfalls nochmal danke dass ich es loswerden durfte.
__________________
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  #47  
Alt 22.10.2007, 23:07
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wassernixe wassernixe ist offline
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Hallo an alle,
ich möchte mich hier endlich vorstellen. Ich lese hier schon eine ganze Zeit lang mit und eure Berichte haben mir viel Kraft gegeben und oft habe ich auch dadurch wieder neuen Mut geschöpft.
Ich bin 45 Jahre alt und seit 18 Jahren verheiratet, leider konnten wir keine Kinder bekommen.
Ende März 06 hatte ich einen körperlichen Zusammenbruch. Grippe mit Nasennebenhöhlen Entzündung. Ich kam danach einfach nicht mehr auf die Beine und bin von Arzt zu Arzt geschickt worden. Mein Gefühl sagte mir, dass mit meinem Unterleib etwas nicht stimmte.
Aber bei Ultraschall Untersuchungen hat es nie Auffälligkeiten gegeben. Ich hatte ständig Schmerzen, aber nicht immer an der selben Stelle. Vom Knie aufwärts bis zum Hals wanderte der Schmerz hin und her. Der Neurologe schickte mich ins MRT und auch dort war gar nichts zu sehen. Und obwohl nach kleinen gutartigen Tumoren gesucht wurde, denn ich leide schon seit Jahren an Endometriose.
„ Sie haben nix“ waren die Worte des Neurologen die ich nie vergessen werde, und verschrieb mir die „ werde wieder glücklich Pillen“.
Ich bin dann im August in Gynäkologische Reha gefahren, in der Hoffnung endlich wieder auf die Beine zu kommen. Aber das war nicht so. Zu Hause habe ich mich von einem Tag zum nächsten geschleppt und zwischen durch stand ich wieder in der Notsprechstunde bei meiner Gynäkologin. Dann Ende November hat sie im Ultraschall Wasser gesehen und plötzlich Überschlugen sich die Ereignissen in meinem Leben. Bauchspiegelung und es sah doch noch gut aus – ausgedehnte Endometriose mit Darmbefall. Aber nach der pathologische Untersuchung stand fest es war EK. Ich bekam den Anruf von meiner Ärztin zu Hause.
Ich solle doch bitte mit meinem Mann in die Praxis kommen.
Ich bin dann im Dezember operiert worden. Die Milz musste mit raus, ein Stück Darm.... und ein Anus praeter wurde angelegt.
Ich war fast 2 Monate im Krankenhaus, also über Weihnachten und Silvester, weit weg von zu Hause. Am Anfang war es wie ein Alptraum und ich hoffte endlich daraus zu erwachen.
Ich habe dort viele sehr nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt und bin dafür auch sehr dankbar.
Wieder zu Hause musste ich noch durch die Chemo und die hat mich wieder zurückgeworfen.
Mir ging es körperlich und seelisch nicht gut. Ein ständiges auf und ab. Meine Geduld war sehr begrenzt, alles ging mir zu langsam, ich wollte einfach nur wieder in mein Leben zurück.
Inzwischen geht es mir ganz gut! Ich fühle mich meistens wieder wohl und drüber bin ich sehr froh!

Ich wünsche euch allen Gesundheit, denn ohne die geht fast gar nix.
Viele Grüße
wassernixe
__________________
Baue eine Brücke aus Beharrlichkeit und Zuversicht.
Denn jenseits des Grabens geht Dein Weg weiter.
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  #48  
Alt 03.11.2007, 17:50
Chrimage Chrimage ist offline
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Hallo, wie so viele vor mir, bin ich seit ein paar Monaten "stille" Leserin im EK-Forum.
Zu mir: Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Im Dez. 06 wurde bei mir Eierstockkrebs diagnostiziert, Anfang Jan. 07 erfolgte die große OP mit dem Ergebnis Figo IIIc, danach war bis Mai die Chemo mit Carboplastin und Taxol. Mit Hilfe meiner Familie, eines sehr guten Chirurgen, einer Heilpraktikerin, einer Psychoonkologin und Freundinnen und Kolleginnen habe ich die Aufs und Abs der letzten Monate gut bewältigen können.
Krebs in unterschiedlichster Form "beschäftigt" mich seit längerer Zeit. Vor über dreißig Jahren wurde meine Mutter am Magenkrebs operiert, Mitte dieses Jahres wurde Eierstockkrebs festgestellt. Letzte Woche ist sie im Alter von 90 Jahren gestorben. Mein Mann ist zwei Mal an verschiedenen Krebsarten erkrankt. Seine "Erfahrungen" im Umgang mit der Krankheit haben mir sehr geholfen und ich hatte sehr große Unterstützung von ihm in unterschiedlichster Form.
Das soll es erst einmal sein als kurze Vorstellung.
Chris
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  #49  
Alt 05.11.2007, 21:57
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Bessie Bessie ist offline
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Liebe ForumtsteilnehmerInnen!

Im Sinne einer besseren Übersicht und Benutzerfreundlichkeit würde ich euch bitten, hier im Vorstellungstread in erster Linie eine kurze Vorstellung von euch hineinzuschreiben. Um Erfahrungen auszutauschen, bzw. zu plaudern haben wir ja extra Themen.

Ich danke Euch

Schöne Grüße

Bessie
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Glücklich, wer alles zum Guten wendet und auch das Widrige sich zum Gewinn macht.
(Thomas von Kempen)


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  #50  
Alt 13.11.2007, 08:44
claudi13 claudi13 ist offline
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Guten Morgen!

Mein Name ist Claudia und ich bin schon eine ganze Weile als stiller Betrachter dabei.
Nun möchte ich mich doch gerne mal vorstellen und hoffe auf ein bisschen Unterstützung....
Ich bin 37 Jahre alt und habe einen 10-jährigen Sohn (und einen ganz tollen Mann, der feste zu mit hält)
Bei mir wurde im August 2006 EK festgestellt (FIGO IIIC, G1.)
Nun wurde leider im September 2007 ein Rezidiv am Dünndarm entseckt, welches operativ nicht komplett entfernt werden konnte
Ich bin in Wiesbaden bei Prof. du Bois in Behandlung und denke, da bin ich an der richtigen Adresse.
Ich habe jetzt den zweiten Zyklus einer Chemo-Studie (Topotecan+Carboplatin) hinter mir und ganz viel Hoffnung mit auf den Weg bekommen...
Aufgeben ist nicht geplant!!

Claudia
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  #51  
Alt 19.11.2007, 23:55
HeikeL HeikeL ist offline
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Hallo Ihr Lieben!
Nachdem ich das EK-Forum schon einige Zeit verfolge,will ich mich nun mal vorstellen. Ich heiße Heike und bin 44 Jahre alt.
Im Febr. 2002 hatte ich einen Abszess am li Eileiter,der operiert werden mußte. Gewebe wurde eingeschickt u nach 3 Tagen hatte ich meinen Befund: Eileitertomor pT1a Nx M0 R0 G2 .Am nächsten Tag wurde ich nochmal operiert.Die Gebärmutter.die Eierstöcke,die Eileiter u das große Netz wurden entfernt.Der Tumor war nur kirschkerngroß u die Lymphknoten waren nicht befallen.Danach bekam ich die übliche Chemo:Taxol u Carboplatin, jedoch nur 4x.Mehr hätte ich auch gar nicht ausgehalten. Es war die Hölle auf Erden... (Da das Eileiter-Ca eher selten ist und wie der EK behandelt wird, bin ich hier gestrandet...)
Ich habe mich recht schnell erholt u im September 2002 habe ich schon wieder gearbeitet.Aufgrund des frühen Befundes u der Chemo wähnte ich mich mehr oder weniger auf der sicheren Seite.Ich war natürlich auch regelmaßig bei der Nachsorge.
Seit dem letzten Winter war ich immer etwas schlapp u seit dem Frühjahr hat mein Magen etwas rebelliert-dachte ich ! Im August bekam ich Bauchkrämpfe,mir war oft übel und ich mußte mich öfter übergeben. Bin dann zu meiner Gyn,die sofort ein MRT u ein CT angeleiert hat. Bis auf etwas Aszites u Abbruch der Kontrastierung im CT war jedoch nichts zu sehen,im Ultraschall natürlich auch nicht.Der Tumormarker lag bei 14.Tja,die moderne Medizin !
Der Radiologe und meine Gyn haben eine Laparotomie angeraten.Nach Rö der Magen-Darm-Passage u einer Coloskopie,was natürlich auch ohne Befund war,wurde ich operiert.Dieser Befund war weniger erfreulich :reichlich Aszites,tumoröse Verwachsungen u alles voller Metastasen,die je circa 2cm groß waren.Die Metastasen haben sich auf dem gesamten Darm(vor allem auf dem letzten Teil des Dünndarms u auf dem aufsteigenden Teil des Dickdarms),dem Peritoneum,der Leber,der Mesenterialwurzel u auf den Zwerchfellkuppen breit gemacht.Aufgrund der infausten Prognose(Zitat OP-Bericht) wurde keine Tumorreduktion vorgenommen. Es wurde nur ein Teil vom Darm stillgelegt u eine Jejunotransversostomie ohne Anus praeter gemacht.
Die Ärzte haben mir Chemo mit Caelyx angeraten. Da dies eh nur palliativ wäre,lehne ich das ab. Der hiesige Oberarzt hat sich aber noch mit der Charite in Verbindung gesetzt,um noch weitere Therapievorschläge einzuholen. Solange warte ich zu...
Im Moment bin ich soweit beschwerdefrei,kann nur keine größeren Aktivitäten starten . Aber damit kann ich leben. Ich hoffe u glaube,dass ich noch ungefähr ein Jahr habe. Ist doch gar nicht so schlecht!?
Nun ist mein Beitrag doch etwas ausgeufert,sorry. Ich hoffe,Ihr seid darüber nicht eigeschlafen

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend u eine gute Nacht
Heike

P.S. Hallo Linnea,auch wenn wir uns noch nicht kennen,drücke ich Dir die Daumen für Deine OP

Geändert von HeikeL (20.11.2007 um 00:01 Uhr)
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  #52  
Alt 28.11.2007, 23:11
Gaby06 Gaby06 ist offline
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Ich möchte mich heute vorstellen, nachdem ich schon einige Zeit versucht habe, mich durch das Forum zu ackern.. Ich möchte mich kurz fassen (hoffentlich gelingt es mir)Im Oktober 03 machte ich, jetzt 63 Jahre, beim Gyn. meine letzte Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall. Ich trat danach eine Fernreise an und erfreute mich des Lebens- im Urlaub hatte ich Probleme mit dem Hosenbund- naja, vielleicht war es das gute Essen.. letztendlich war ich Mitte Januar 04 bei meinem Internisten. Alle erdenklichen Untersuchungen folgten. Diagnose: Ovarial-CA! Tumormarker an die 6000 .Anfang Februar 04 erfolgte eine etwa 10 stündige OP in Wiesbaden. FIGO III c . Ich wurde im wahrsten Sinn des Wortes „ausgeräumt“. Nach 2 Wochen war ich wieder zu Hause und begann mit der 1.Chemo : Carboplatin/Taxol 6 Zyklen. außer, dass die Haare ausgingen ,ging es mir gut. Eine Amerikareise folgte als Entschädigung :-) Im Mai 05 CA 12-5 wieder auf 700. es folgten 6 Zyklen Carboplatin/ Gemcitabine. Mir bekam auch diese Mixtur- Ich fuhr in eine Rehaklinik, die mir nichts brachte. Da ich einen Narbenbruch hatte, konnte ich an Fitnessgeräten kaum arbeiten. Bevor ich wieder an die zu erwartenden Infusionen kam, Fernreise! Im März 06 nächste Therapie ! 3 Zyklen Caelix. Ich bekam riesige Blasen an den Füssen- Im Herbst wurde der Bauch wieder aufgemacht, sichtbare Metastasen entfernt u. ein Netz gelegt.( der Bruch ist wieder da!!) 6 Zyklen Topotekan folgten. März 07 schnell eine Reise nach Namibia! Reisen waren für meinen Mann u. mich immer eine Leidenschaft- danach genoss ich den Sommer, bis der CA 12-5 auf 800 stieg. Jetzt ist der 6.Zyklus von Avastin bald erreicht- der Marker ist immer noch bei 400!! Seit Mitte Oktober schmerzen beim Laufen die Fersen . Sonst geht es mir blendend. Das heutige MRT zeigte eine Entzündung, die mit Medikamenten behandelt wird. Ich habe die Gabe, alles gut wegzustecken, werde deswegen insgeheim sehr bewundert und freue mich über jeden bewusst gelebten Tag!! Dass ich schon das 4.Weihnachtsfest nach dieser Diagnose und all den Chemos erreichen werde, ist doch toll!
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Gaby06
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  #53  
Alt 02.12.2007, 23:06
Bluebell Bluebell ist offline
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Hallo Ihr Lieben

Ich moechte mich gerne vorstellen. Mein Name ist Belinda und ich wohne in Northampton/England.
Mein Mann heisst Jim und ist Englaender.
Am 17.10.2007 wurde ich operiert. Eierstoecke rauss, Gebaermutter nicht ganz rauss da der Gebarmutterhals mit der Blase zusammen gewachsen war.
Bauchfell rauss.
Habe noch etwas am Dickdarm und am Zwerchfell. Am 13.12.2007 mache ich meine zweite Chemo (Carboplatin und Taxol). Die erste ist mir gut bekommen. Ausser fuerchterlicher Verstopfung hatte ich nur ein wenig Uebelkeit, ein wenig Gelenk-und Muskelschmerzen und Kribbeln in den Fingern.
Hier in England wird man schon 5 Tage nach der OP aus dem Krankenhaus entlassen (sobald man zum Klo gehen kann) und alle Chemos werden ambulant gemacht. Richtig finde ich das nicht, aber was will man machen.
Ich entschuldige mich schon jetzt wenn mein Deutsch mal nicht so gut ist und ich die Krankheit nicht so beschreiben kann wie sei sein sollte, aber ich wohne schon seit ueber 20 Jahren in England und man vergisst eben.

Ich wuensche Euch Allen hier im Forum alles Gute, viel Hoffnung und Glueck und vor allem viel Liebe, Eure Belinda
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  #54  
Alt 15.01.2008, 23:19
Benutzerbild von silvester
silvester silvester ist offline
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hallo ich heiße annett
und ich bin lesbisch.
die mutter meiner freundin hat eierstockkrebs und ich möchte mich einfach mal darüber informieren und vielleicht könnt ihr mir ja auch ein bisschen helfen wie ich damit umgehen kann.

liebe grüße silvester
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  #55  
Alt 08.02.2008, 12:53
elkerenate elkerenate ist offline
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Unglücklich AW: EK-Forum-User stellen sich vor -

Hallo, mein Name ist Elke, ich bin 34 Jahre und habe bei einem CT letzte Woche auch die Vorerst Diagnose Ovarialmalignom bekommen.
Vor vier Jahren hatte ich schon mal eine Adnexektomie rechts.

Unterbauchtumor mit Entfernung des rechten Eileiters.

Ich bin etwas verunsichert, weil ich noch nicht genau weiß, was jetzt passieren wird, außer dass ich heute schon mal zur KKH Sprechstunde muss, weil im KKh noch kein Platz frei ist.

Ich habe um ehrlich zu sein, sehr große Angst vor der richtigen Diagnose.
Ich bin letzte Woche zum Frauenarzt, weil ich große Schmerzen im Unterbauch hatte und nicht mehr sitzen konnte. Außerdem noch zum Hausarzt, weil ich im Magen einen wahnsinnigen Druck habe und das Gefühl, ein Fremdkörper in meinem Magen zu haben, dabei wurde eine Magenschleimhautentzündung festgestellt und eine chronische Bronchitis....
Ich bin ständig sehr müde und lustlos, mein Körper fühlt sich sehr ausgelaugt und möchte weglaufen.

Ich hoffe, dass hört sich jetzt nicht blöd an.


Naja ich werde mal sehen was heute mittag auf mich zukommt.
Allen anderen hier wünsche ich von Herzen viel Kraft und alles erdenklich Gute.

Bis bald
es grüßt herzlich
Elke
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  #56  
Alt 09.02.2008, 11:17
Nikodemus Nikodemus ist offline
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nikodemus
nun habe ich endlich den mut gefunden um mich vorzustellen,ich bin(werde)
59 jahre alt.eine woche nach silvester hatte ich eine schwere erkältung,und ein ziehen in der nierengegend.es wurde eine nierenbeckenenzündung festgestellt.ich nahm eine woche lang antibiotika,stellte dann aber fest das sich in meienem körper etwas veränderte,ich bekam wasser im bauch.da ich mich in der zeit gerade in der eifel befand wurde ich dort in ein krankenhaus eingewiese,die diagnose war niederschmetternd.ovarial-cartionom re.mit peritoneallkarzionose,malignem arziks und bilateralen lungengrundherden.
ich habe mich dann enschieden in eine kölner klinik zu gehen am 14.2.2008.

ich mache mir große sorgen und habe eine menge schiss was da auf mich zukommt.
wer kann mir etwas mut machen,und was muß ich bei den ärztlichen gespräche beachten.

viele liebe grüße an alle nikodemus
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  #57  
Alt 19.02.2008, 21:40
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chris35 chris35 ist offline
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hallo

jetzt bin ich auch Angehörige, Meine Mutter ist am Donnerstag operiert worden und heute kam die Histo, papilläre Adenokarzinom des rechten Ovars,massenhaft Psammomkörperchen,Bauchnetz stark befallen, Peritonealkrzinose mit teilweise massenhaft Psammomkörperchen, Massenhaft Tumorzellen in Zytosprinpräparaten.

min. T4 G3

Ab nächste Woche Chemo Carbo/Platin

lg chris35
__________________
Richte Deinen Blick der Sonne entgegen,so fällt ihr Schatten hinter Dich
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  #58  
Alt 03.03.2008, 14:02
Gisa241055 Gisa241055 ist offline
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Hallo zusammen! War vorgestern das 1. Mal hier im Chat und danach hab ich mir einige Berichte durchgelesen.

Also ich heiße Gisela und bin 52 Jahre alt.
Im Dezember bekam ich aus heiterem Himmel Schmerzen in der Leistengegend.
Also ging ich zum Orthopäden, der erstmal einen "Gelenkschnupfen" was auch immer das sein soll festgestellt hat. Da die Schmerzen aber nicht besser wurden, hat er mich zum MRT geschickt. Dort wurde als Nebenbefund ein Verdacht auf ein Ovarialneoplasma ausgesprochen, der sofort von einem Gynäkologen bestätigt werden sollte.
Also ging ich zu meinem Frauenarzt, der nach Ultraschalluntersuchung aus allen Wolken fiel, da er bei der Krebsvorsorgeuntersuchung, die ein halbes Jahr davor war, nichts festgestellt hatte. Aber nun war Handlung gefragt. Ich wurde am 20. Dezember operiert. (Bauchschnitt von Brust- bis Schambein) Bei der OP fanden sie einen Borderline-Tumor (5,5x4x4cm) der offenbar auf dem Boden eines Cystadenofibroms entstanden ist. Im Netzgeweben fanden sich lediglich mikroskopisch nachweisbare nicht invasive Implantate (1-2mm messend) des Bordeline-Tumors. rechtes Adnex ebenfalls gleiches Bild wie links.Peritoneal-Pe's von linker und rechter Beckenwand mit Endosalpingioseherden sowie ebenfalls 1-2 mm messende nicht invasive Implantate des Borderlinetumors. Pe's vom Blasenperitoneum kleinherdige Endosalpingeoseherde. FIGO-Stadium IIIa. Tumormarker war bei 171.

Da meine Gebärmutter wegen Dauerblutungen schon 2004 entfernt worden war, (Blinddarm schon im Kindesalter) wurden nur noch beide Eierstöcke und das Bauchnetz rausgenommen mehr war nicht mehr zu holen Anscheinend haben sie mir während der OP auch noch den Bauchraum gespült.

War am Freitag wieder bei der Nachkontrolle und bekam heut das Ergebnis der Tumormarker SIE SIND OK!!!!!!!!!!!! Hoffe es kommt nie wieder was nach. Übrigens: Der Gelenkschnupfen war nach der OP wie weggeblasen.

Ich wünsch allen hier, dass sie die schlimme Zeit gut überstehen und soviel Rückhalt von Ihrer Familie bekommen wie ich.

Lasst euch nicht unterkriegen und geniesst jeden Tag!!!!!!!!!
Gisela
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  #59  
Alt 01.05.2008, 18:15
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Conny Conny ist offline
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Hallo,
ich möchte mich auch jetzt nochmal hier vorstellen.Seit 2004 bin ich hier im Brustkrebsforum.
Ich habe Juni 2003 mit 44Jahren meine Diagnose Brustkrebs erhalten.TNM war. pT3,Np2.G2.
hormonrezeptor positiv.Es erfolgte Ablatio.Danach 4x Chemo EC,30 Bestrahlungen und dann nochmal 4x Chemo Taxotere.Meine Ahb habe ich 2Tage nach meiner letzten Chemo angetreten,was ich heute nicht mehr machen würde.Ich war noch so schwach und konnte keinerlei Anwendungen mitmachen.Kein Wunder meine Leukos waren bei 700.In der Ahb lagerte sich immer mehr Wasser bei mir ein,ich wurde als dicker.Dann stellte man einen Pleuraerguss fest.So bin ich nach der Ahb wieder in die Klinik und meine Pleuralappen wurden verklebt.Gott sei Dank keine Tumorzellen in der Flüssigkeit.Später erfolgte ein Brustaufbau mit Expander.2Monate später eiterte meine Nrabe,wieder ins Krankenhaus wegen Kaspelfibrose.2006 dann Brustaufbau mit dem Rückenmuskel und bis heute mit der Brust alles ok.Bin auch dann wieder volltags arbeiten,habe 2007 eine Reha gemacht die mir wirklich gut getan hat.Nun hatte ich am !.April eine Bauchspiegelung um meine Eierstöckchen entfernen zu lassen,da bei der Nachsorge mein TM auf 66,und dann auf 88 erhöht war.Sollte auch aus Sicherheitsgründen erfolgen wegen meinem Bk.Nun endeckte man einen Borderline Tumor,von der Sorte der Töchter abgelegt hat sowie der Arzt mir es sagte .Es wurde eine Wertheim Op gemacht,alles raus,5 Lymphknoten waren befallen und an der Bauchdecke fand man etwas invasives.Dabei sagte man mir vorher bei Border-Line braucht man keine Chemo.Aber mein Typ war leider anders.So nun bekomme ich 6Zyklen Chemo Carboplatin/Gemzar,denn Taxol vertrage ich nicht.Hab keine Lust nochmal einen Pleuraerguss zu bekommen.Am (.$.habe ich den 1. Zyklus und ich hoffe ich pack das mit der Chemo.Darüber berichte ich aber in meinem anderen Thread:Borderline und Chemo-Ich bewundere Euch wirklich alle und ihr gebt einem wieder die Kraft.
Liebe Grüße Conny
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  #60  
Alt 04.07.2008, 23:03
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darkmoon darkmoon ist offline
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Ich lese schon seit ein paar Wochen mit, jetzt will ich mich vorstellen.

Ich bin 58, im April fingen bei mir Schmerzen in der Leisten/Lendengegend an. Ich schob es erst auf schweres Heben und Tragen. Anfang Mai Verschlimmern der Schmerzen, Arztbesuch und Einweisung ins Krankenhaus.
Am 9. Mai operiert wegen Verdacht auf Ovarialkystom. Die Diagnose war richtig, aber nicht vollständig. Im kleinen Becken war zusätzlich ein Ovarialtumor, der unter anderem den Harnleiter eingebacken hatte, was die Schmerzen verursacht. OP so weit möglich, das lokale Krankenhaus konnte aber die Lymphknoten nicht entfernen

Befund: gering differenziertes Karzinom des li. Ovars; pT2b pNX pMx L1 V0; G3; RX

Am 12.6 erfolgte in Frauenklinik der LMU (München) eine 2. OP, die über 12 Sunden dauerte, bei der Tumorreste (Tumor in der kurzen Zeit wieder kräftig gewachsen), Lymphknoten, Stücke von Dickdarm, Dünndarm und Blase entfernt wurden.
In einem ct am letzten Mittwoch wurden Veränderungen in der Leber festgestellt, die eine Woche vorher nicht da waren. Leberpunktion am Donnerstag, das Ergebnis kam heute – Metastasen.

Jetzt stellt sich die frage, welche Chemotherapie.
Der Arzt sagte, bei meinem Befund, ginge es nicht mehr um Heilung, sondern darum, mir noch eine Zeit mit guter Lebensqualität zu verschaffen, er hat mir 2 Optionen genannt. Behandlung mit nur einer Komponente, weniger Nebenwirkungen aber auch weniger wirksam
Oder eine Kombibehandlung, die aggressiver, wirksamer aber auch mit mehr Nebenwirkungen behaftet ist. Die Frage ist, soll ich mir das noch antuen? Die Empfehlung des onkologischen Konzils ging mehrheitlich zur Monotherapie.

Als wäre das alles nicht genug, ist bei der OP ein Nerv beschädigt worden, und das linke Bein ist nur begrenzt einsetzbar.

Zusätzlich zu dem Schock und den Ängsten wegen der Diagnose, bedrückt mich, dass ich nicht weiß, wie wir das finanziell stemmen. Ich bin Freiberuflerin und als ich mich wegen Scheidung im Alter von 50 Jahren selbst versichern musste, konnte ich keine Krankentagegeldversicherung mehr abschließen. D.h. wenn ich nicht arbeite, dann kein Geld. Und von irgendwas müssen meine noch studierende Tochter und ich leben.



Lg

JAS
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