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Alt 12.09.2013, 14:41
Sandra43 Sandra43 ist offline
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Beiträge: 416
Frage Dringende Frage zu Krankengeld bei erneuter Erkrankung

Vorab es tut mir wirklich leid, falls meine Fragen hier schon 100 mal beantwortet wurden , ich habe beim Suchen aber nichts gefunden.

Ich bin gerade ziemlich überfordert damit, was ich jetzt machen soll und erhoffe mir, dass mir vielleicht irgendjemand einen Tipp geben kann.
(Ich war schon beim Sozialdienst des KHs und beim VdK, beide konnten nicht wirklich was zu meinem Fall sagen.)

Nun zu meinen "Fall" (bin gesetzlich versichert) :
Ich bin in 2012 an Eierstockkrebs erkrankt und habe 65 Woche und 6 Arbeitstage Krankengeld bezogen (bzw. die ersten 6 Wochen handelte es sich ja um Lohnfortzahlung).
Ab Mitte dieses Jahres habe ich dann wieder Vollzeit gearbeitet.
Leider musste ich kürzlich wieder in KH und war weitere 3 Wochen + 2 Arbeitstage arbeitsunfähig. (Ich habe keinen erneuter Anspruch auf LFZ, da ich weniger als 6 Monate gearbeitet habe)
Insgesamt habe ich bis jetzt also 66 Wochen und 1Arbeitstag LFZ + Krankengeld bezogen.

Soweit so schlecht, jetzt kommt aber mein Problem:
Da ich nun ein Rezidiv habe, werde ich bald mit einer erneuten (ambulanten) Chemotherapie beginnen müssen.
Ich weiß noch nicht wie lange die Chemo dauern wird und ich weiß ebenfalls noch nicht ob ich während der Chemo – zumindest teilweise – arbeitsfähig bin.

Nach Beratung beim VDK weiß ich nun, dass ich die Möglichkeit hätte Nahtlosigkeitsgeld zu beantragen.
Dafür müsste ich aber voraussehbar mindestens 6 Monate arbeitsunfähig sein.
Nun weiß ich das aber alles nicht, kommt ja auch darauf an, wie ich die Chemo vertrage und im Moment geht es mit –zumindest körperlich- ja noch (zum Glück) ganz gut.

Meine Idee war jetzt folgende, (wenn ich denn meinen Arbeitgeber überzeigen kann mitzuspielen):
Ich würde gerne versuchen wollen die Chemozeit mit Krankengeld und Urlaub zu überbrücken.

Aber ich habe nur ja noch 11 Wochen und 1 Tag Anspruch auf Krankengeld und noch 25 Tage Urlaubsanspruch, es langt also nicht um die komplette Chemozeit zu überbrücken.

Also war meine Idee, dass ich mich erst mal am Tag an dem ich die Chemo bekomme und an den folgenden 2- 3 Tage krankschreiben lasse und an den anderen Tagen arbeite, bis mein Krankengeldanspruch zu Ende ist und anschließend eben den Chemotag und die Folgetage Urlaub nehme.

Jetzt kommt aber endlich meine Fragen:
Ist das überhaupt so möglich?
Ich finde zu dem Krankengeld immer nur Angaben zu Wochen (also 78 Wochen, 72 Wochen und so) kann ich das in Arbeitstage umrechnen???

Wenn ich also noch 10 Wochen Anspruch habe, entspricht das dann das dann 50 Arbeitstagen (Wenn meine Arbeitswoche von Mo – Fr geht?)
(Spielt es dabei irgendeine Rolle das die Chemo ambulant und nicht stationär verabreicht wird?)

Beim VdK war ich, die konnten mir da nicht helfen,
gibt es sonst noch eine Institution die mir die Frage beantworten kann? Oder kann ich bei der Krankenkasse direkt anrufen (habe Angst, dass ich damit schlafende Hunde wecke)?

Sorry, wenn das jetzt alles etwas wirr war, aber ich bin gerade ziemlich verunsichert, was ich jetzt machen soll/kann.

Wäre echt dankbar für sachliche Tips.

Viele Grüße
Sandra
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