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  #331  
Alt 06.02.2015, 18:53
Julchen68 Julchen68 ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo Carolin,

auch von mir mein herzlichstes Beileid.

Ich fühle nach, was Du gerade durchlebst....

Vor knapp 3 Jahren ist mein Vater nach langem Kampf an Plasmozytom verstorben. Bis zur letzten Sekunde haben meine Mutter und ich ihn am Krankenbett begleitet und auch mein Bruder, der berufstätig ist, war stets da.

Obwohl uns eigentlich klar war, irgendwann kommt die Stunde wo wir Abschied nehmen müssen, war es dann doch unerträglich für mich.

Ich fand dann einen Spruch, der mir sehr geholfen hat:

Ich bin in das Zimmer nebenan gegangen.
Das, was ich für Euch war, bin immer noch.
Gebt mir den Namen, den Ihr mir gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie Ihr es immer getan habt.
Seid nicht feierlich oder traurig,
lacht weiter über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben,
lacht und denkt an mich.
Warum soll ich nicht mehr in Euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in Eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg.
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

(Charles Peguy)

Diesen Spruch fand ich so passend... immer, wenn ich meine Mutter besuche habe ich das Gefühl, mein Vater ist nur nebenan in seinem Arbeitszimmer.
Wir zünden bei Tisch eine Kerze an (so wie es mein Vater immer gefiel); unser Blick schweift auf sein Bild, das an der Wand hängt und wir lachen mit ihm.

Der geliebte Mensch kommt leider nicht wieder. Aber die Gedanken, Erinnerungen und Gefühle an diesen Menschen kann uns niemand nehmen.

Ich wünsche Dir und Deinen Kindern viel Kraft in dieser Zeit.

Lieben Gruß,
Anja
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  #332  
Alt 11.02.2015, 18:22
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Heute hatte ich die Entdeckung der Langsamkeit. Ich bin weit weg von zu hause.
Wanderwoche auf Ruegen. Heute war ein freier Tag.
Ich war beim Baumwipfelpfad. Hatte viel Zeit, da mit dem Bus gefahren. Klaus haette es gefallen. Er liebte ja die Bäume.
Jetzt gleich ist es 1 Jahr her. So nah und doch so fern.
Ich schaffe es weit weg von zu hause allein wohin zu gehen. Fuehre Selbstgespräche und verdammt erfehlt mir. Allein ist eben halb soschoen.
Hier weiss keiner was heute fuer ein tag ist. Schon merkwuerdig sonst habe ich immer ein frau, die verwitwet ist in der naehe.
So jetzt gehe ich zum essen, es gibt rotbarschfilet.
Spaeter mit den maedchen telefonieren. Carolin
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  #333  
Alt 02.03.2015, 09:02
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Bald ist es wieder so weit - die Gartenarbeit.
Dann kann ich mich so richtig schön im Garten auspowern. Nur ich mag Gartenarbeit nicht so sonderlich. Das hat jemand anderes erledigt.
Immerhin ich habe mich schon eingedeckt, mit Dünger, Samen für den Rasen, ein Rosenstämmchen, Gartenschuhe, Abdeckfolie.

Mein letzte Reise war nicht so schön, an die See wieder fahren, das war zu früh.
Auch habe ich bemerkt, ich bin ein richtiger Fan von "außergewöhnlichen" Orten, sprich Kloster geworden.
Diese Orte strahlen was von Ruhe aus.

Gedanken, ich denke also bin ich und ich denke und mache mir viel zu viel Gedanken. Das ist manchmal nicht gut.

carlchen
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  #334  
Alt 07.03.2015, 07:41
Biene703 Biene703 ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo Caelchen.ich bin Sabine,47 Jahre alt.mein Mann ist vor zwei Wochen an BSDK gestorben.Deine Worte machen Hoffnung.Hoffnung,das es ganz langsam ,aber stetig besser wird.Im Moment kann ich mir das nicht vorstellen.Die Traurigkeit hat Besitz von meinem Körper und Geist genommen.Deine ersten Zeilen sind so unendlich traurig,-so fühle ich auch zur Zeit.Mittlerweile klingt bei die so etwas wie Hoffnung mit.Das ist schön.
Liebe Grüße Sabine
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  #335  
Alt 13.05.2015, 19:50
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe

Hallo,
lange habe ich hier nichts geschrieben
Heute es war so merkwürdig.
Wir hatten auf der Arbeit viel zu tun. Es hat richtig Spaß gemacht und ich und meine Kollegin haben mit den Patienten rungeblödelt. Wenn die Chemie stimmt, klappt das immer. Es ist schön, wenn man einen Miesepeter ein Lächeln abringt.
Feierabend, umziehen, in Auto gesetzt, strahlender Sonnenschein, Morgen freier Tag. Dieses Gefühl war da, aber nicht lange, dann siegte die Traurigkeit.
Es ist ja schon merkwürdig. Ich selbst kann mittlerweile anderen Menschen in Gesprächen helfen und ihnen Rat geben und auch trösten. Doch mir aber geht es an manchen tagen gar nicht gut.
Es ja auch dieses 4 Phasen Model. Also ich bin Phase 3 und manchmal gehe durch eine Tür zurück in Phase 2.
Zum Line Dance gehe ich nicht mehr. Ich habe das afrikanische Trommeln entdeckt.
So richtig typisch für mich. Trommeln mit anderen, daß kann richtig laut sein.
Auf der andere Seite lieb ich die Stille.
Im Juni fahre ich für 2 Wochen nach Kroatien und wie kann es anders sein, die Unterkunft ein Kloster.
Bin gespannt wie es mehr gehen wird. So werde ich an Orten sein, wo ich vor fast 30 Jahren mit Klaus war.
Er ist da, in meinem Herzen und doch so weit weg.

Carolin
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  #336  
Alt 16.05.2015, 22:16
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Zuhause -

zuhause sein besonders am Wochenende fällt ganz schön schwer.
Am Montag kommt ein Maler und die untere Etage wird auf Vordermann gebracht. Nach meinem Urlaub ist das Treppenhaus dran.
Am Montag kommt auch jemand und schaut sich die Garage an.
Keine Ahnung warum damals die Baubehörde diese Bau fusch abgenommen hat.
Anfangs hat die ganze Nachbarschaft darauf gewartet, daß einen Rums gibt und die Garage eine Ebene tiefer liegt.
Dafür hat sie sich aber über 20 Jahre Zeit gelassen.
Aber was mir mehr Sorgen macht ist meine Tochter.
Ihr geht es gar nicht gut und sie vermißt ihren Papa und immer diese Frage warum und wie sieht es mir aus, weil in Klaus Familie an Krebs erkrankt sind.
Ihre Zwillingsschwester ist da anders. Aber man soll sich da nicht täuschen.
Sie ging damals am Besten mit der Situation um, als Klaus im Krankenhaus war um dort zu sterben.
Sie hat sich am Besten mit ihm unterhalten. Für mich war das ein verdammt langer und doch wiederum kurzer Abschied.
Ich zähle eigentlich nicht mehr, wieviel Monate. Es ist doch immer noch, als wäre es letzte Woche geschehen.
Auch ist das Gefühl da, er ist hier und sitzt neben mir und schaut mir beim Schreiben zu.
Aber ich möchte das nicht. Ist noch ein ganz schön weiter Weg.
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  #337  
Alt 18.05.2015, 11:28
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HALLO, schreibe dieses mit meinem Tablett, denn die Handwerker sind da. Bei meiner Garage war auch jemand da. Es halb so schlimm und wird keine 5000 euro mich kosten. Das wäre der Supergau gewesen. Fast haette ich den mann ja vor freude geknudelt, aber mein bestes laecheln hilft auch. Ich freunde mich auch den Kindern auf dem spielplatz. Zugegeben sie sind manchmal seh laut und fussballspielen geht nun wirklich nicht. Also Möglichkeiten, ich bin diese schlechtgelaunte Frau, wo der mann gestorben ist oder wir machen uns auf die suche nach dem bolzplatz. So einer existiert, aber wo. Wir standen gestern vor einem teich. Werde also bei der Stadt mal nachfragen. Morgen ist Klaus sein Geburtstag. Letztes jahr war ich im suedharz und habe unkraut gerupft. Morgen habe ich Bereitschaftsdienst. Auch gut, ich muss aber aufpassen das ich wegen der rente nicht zuviel dazuverdiene. Verrueckte welt. Kater paul liegtneben mir und doest, war die ganzenacht draussen.
Carlchen
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  #338  
Alt 20.05.2015, 22:27
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Suche Menschen die dir gut tun.

Verdammt schwere Aufgabe.
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  #339  
Alt 22.05.2015, 20:18
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Heute ist unser Kennenlerntag, 22.05.81, und es war wie heute Freitag.
Klaus trug ein wirklich schräges blaues Hemd mit Herzen. Ich habe ihn mal
gefragt, wer denn dieses Hemd gekauft hat und was für ein Glück das ich trotz dieses Hemd angesprochen habe.
Dieser Tag war hundertmal wichtiger wie unser Hochzeitstag.
Möglich, daß es mir deshalb heute nicht gut geht und traurig, daß dafür Kollegen kein Verständnis haben.

Heute Mittag habe ich bei meinen Nachbarn ein Päckchen geholt, was dort abgeben wurde. Es ist schon Wochen her, daß ich meinen Nachbarn gesehen habe. Er hat auch Krebs und war schon vor Klaus daran erkrankt.
Ich habe mich erschrocken ihn so zu sehen. Es fiel so schwer normal mit ihm zu reden. Klaus hat man die Krankheit so nie angesehen.

Er fehlt mir, mehr als wie vor 1 Jahr.

Gestern Termin bei einem Finanzberater gehabt, wegen dem Haus. Abend ist er noch vorbei gekommen und hat sich unser Haus angesehen und mir Rat gegeben, was ich machen soll oder auch nicht.
Finanziell scheine ich es wohl auch gut allein, aber es ist schwer, wenn der Partner nicht mehr da ist.
carlchen
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  #340  
Alt 26.05.2015, 13:48
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Auszeit - Ich bin krankgeschrieben. Zuviele Missverständnisse auf der Arbeit. Ich sitze hier mit meinem tablet und lese mir durch was ich vor 1 jahr geschrieben habe. Irgendwie bin kein Stück weiter -babyschritte. Greys anatomy angeschaut, geht nur mit tablet. In 2 wochen bin ich in kroatien, unvorstellbar.
Am donnerstag treffe ich mit inge einer Kollegin. Schon merkwuerdig, Menschen gehen und andere kommen.
Carlchen
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  #341  
Alt 26.05.2015, 16:25
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GlidingGeli GlidingGeli ist offline
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Hallo Carolin,

ich wünsche dir für deine Auszeit viel Kraft, damit die Stolperfallen ausgeräumt werden können.
Es ist richtig, dass du die Notbremse gezogen hast.

Liebe Grüße und genieß deinen Urlaub
GlidingGeli
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Mögest du dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.


Irische Sprüche
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  #342  
Alt 29.05.2015, 14:39
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Es ist ganz schön kalt für Mai.
Den Blümchen, es waren Stiefmütterchen habe ich ausgetauscht.
Es ist ja schon verrückt, ich muß ständig Blumen gießen.

Heute war ich mit meiner Tochter beim Chirurgen. Sie hat zum Glück ein Ganglion (Überbein) am Handgelenk. Aber der ganzen Vorgeschichte mit Klaus, habe ich schon heute Nacht schlecht geschlafen.
Ende Juni wird sie ambulant operiert.
Das paßt prima, denn ich habe da noch Urlaub.

Klaus, du fehlst und manchmal finde ich das auch richtig doof um es mal charmant auszudrücken.
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  #343  
Alt 31.05.2015, 10:49
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Langer Samstag - komische Buchtitel

Zeit ist relativ. Sie vergeht wie im Flug oder sie bleibt stehen.
So hatte ich das Gefühl das gestern der Samstagnachmittag mehr Nachmittagstunden hat.
Vormittag - Die Mädchen sind morgens mit den Zug nach Düsseldorf gefahren.
Meine Druckerpatrone ist leer und ich kenne einen Laden, wo günstig Druckerpatronen aufgefüllt werden. Dieser machte erst um 10 Uhr auf und ich war noch etwas zu früh. In der Straße war gestern der Tag der Selbsthilfegruppen und die Menschen waren dabei ihre Stände aufzubauen.
Da stand ich vor einem Stand von dem Verein Das Lebenshaus.
Das Lebenshaus ist ein Verein und Anlaufstelle für Menschen die wie Klaus ein Sarkom haben. Ich verblüfft, daß es so was jetzt auch hier in meiner Stadt gibt. Ich habe bestimmt eine Stunde mit dem Ehepaar, daß für den Stand zuständig war geplaudert. Er, 65 Jahre ist seit dem Jahr 2000 an GIST erkrankt.
GIST ist ein Sarkom im Bauchraum und wird meist zufällig diagnostiziert, weil man was anderes vermutet. Für GIST gibt es ein Medikament, daß hilft die Krankheit etwas auszubremsen. Seine Frau war zwei Jahre jünger. Er war mal kurz und so haben wir kurz über Schuldgefühle unterhalten.
Manchmal überfällt es mich und es tut mir leid, daß ich an manchen Tagen, so scheint es mir unfair zu Klaus war. Aber das ist normal, es gehört dazu.
Auch kann ich es jetzt nicht mehr ändern.
Direkt gegenüber von dem Stand war der Stand eine Depressionsgruppe.
Ich meinte scherzhaft, da gehöre zwar auch hin aber nicht heute.
Ich habe mich verabschiedet. Den Tag bekam ich gut rum bis Nachmittag, da hatte ich mein Tief. Bevor ich ein Loch fiel, habe ich mich an den PC gesetzt und meine Mails gecheckt. Juhu, Freude - die Abrechnung der Stromrechnung und ich bekomme viel Geld zurück.
Meine Freundin Inge war am arbeiten, also mußte jemand anderes herhalten.
Vielleicht liest sie das gerade - Dankeschön fürs zuhören.
Auf einmal war es wieder spät und die Mädchen hatten schon mehrfach versucht mich zu erreichen.
Nun ist Sontag, neue Herausforderung.
Noch 5 Tage und ich fliege nach Kroatien und noch so viel zu tun und zu erledigen. Was nehme ich mit zum Lesen. Ich habe ein echtes Problem mit dem Lesen. Vieles kann und mag ich nicht lesen. Also kein rührseligen Geschichten von Verliebtheit z.B. oder Familiengeschichten.
Gestern habe ich mir ein paar Hefte mit Leseproben in der Buchhandlung mitgenommen.
Merkwürdiger Titel. "Sie werden lachen. Mein Mann ist tot." Werde gleich mal im Internet recherieren, wer ist diese Frau. Wie ist die mit dem plötzlichen Tod ihres Mannes umgegangen.
Schreiben hilft, mir jedenfalls. Manchmal lese ich was war denn dann und dann gewesen. Erstaunt bin ich dann immer, wie gut ich es eigentlich geschafft habe. Immerhin ich lebe noch.
Kleine Katze Merle möchte raus. Also runter in den Keller und die Katzenklappe öffnen.
Ach ja und heute Abend kommt endlich wieder ein Tatort aus Münster.
carlchen
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  #344  
Alt 01.06.2015, 09:15
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carlchen carlchen ist offline
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Endlich Montag.
Kennt einer Garfield - Ich hasse Montage. Ich hatte mal ein Poster in der Küche mit Garfield in der Küche hängen.
Montags habe ich auch meistens frei und lege mir Termine meist auf diesen Tag.
Einiges habe ich schon von meiner Liste abgearbeitet - 3 Punkte.
Eigentlich habe ich das immer schon übernommen, so wie jetzt mich darum zu kümmern was wird mit dieser Garage, die leider "auseinanderfällt".
Diese ganz unangenehmen Sachen, aber da war jemand dem konnte ich wenigstens mein Leid mitteilen. Klar ich habe ja noch die Mädchen, aber das ist was anderes.
Gestern kam ja Tatort Münster. Die Kritiker hatten leider Recht, es war dieses Mal nicht so gut wie sonst.
Jetzt gleich los, zu meiner "Plauderstunde" bei meiner Therapeutin.
Ehrlichgesagt es ist wie beim Zahnarztbesuch, geht man hin tut nichts mehr weh.

carlchen
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  #345  
Alt 01.06.2015, 17:19
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carlchen carlchen ist offline
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Standard AW: Nicht traurig sein, sondern dankbar, daß ich gehabt habe


Komischer Titel und erst dachte ich mir, was hat diese Frau mit mir gemeinsam. Sie führte eine andere Art Ehe wie ich. Aber sofort bei den ersten Zeilen, dachte ich, ja genauso ging/geht es mir auch.
http://www.amazon.de/werden-lachen-M...n+mann+ist+tot
Irgendwann wird es mir und unseren Mädels wieder besser gehen.
carlchen
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