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  #1  
Alt 05.04.2006, 09:46
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sywal sywal ist offline
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Hallo,
zuerst vielen dank für den beitrag von Zoe (mäggi, myxofibrosarkom, 30.3.2006!!)
Über den hinweis auf die sarkomkonferenz kam ich zum CCC Tübingen,
unter geplante studien: Liposarkom metastasiert/inoperabel - PPAR-y Ligand Rosiglitazione.
Dann kam ich in die ENDOKRINOLOGIE in Italien
Natürlich suchte ich PPAR-y weiter, es gibt viele seiten darüber, eine war von der Univesity of Missouri, College of Veterinary Medicine, "Vascular cell biology" und zum artikel "Turk Lab Standard Operating Procedure (SOP) for Immunhistochemical Staining for PPAR-y. Da gibts zwei bilder über immunogenes und nichtimmunogenes fettgewebe im zusammenhang mit PPARy.

MEINE FRAGE AN LIPOSARKOMPATIENTEN:
Hattet ihr
1. vor
2. während
3. nach der Diagnose Liposarkom(rezidiv) mit der Schilddrüse Probleme?

Über einen möglichen zusammenhang habe ich schon mehrmals versucht auskunft zu bekommen. Leider vergeblich.

Über erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar und sage im voraus danke!
sywal
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  #2  
Alt 05.04.2006, 10:29
Nadja
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Hallo Sywal,

also vom ersten Teil deines Threads versteh ich nur die Hälfte. Immunogenes-nichtimmunogenes Fettgewebe? PPAR-y?
Hast du mir da einen Link, bitte?

Zu deiner Frage nach Erfahrungsberichten:

Ja, ich bin Schilddrüsenpatientin und ich habe ein Liposarkom.
In aller Kürze:
Es begann in der Pubertät mit Jodmangelstruma, das man mit Jodthyrox verkleinern wollte.
Nach 5 Jahren ist der Kropf trotz Medikation weiter gewachsen.
Also hat man auf ein stärker Thyroxinhaltiges Gemisch umgestellt.
Als ich so ungefähr 27 war, erkrankte ich an einer schweren Influenza, welche auch eine Schilddrüsenentzündung bewirkte.
In der Folge fing der Kropf hemmungslos an zu wachsen. Knoten, Zysten, Einblutungen waren enthalten. Nach Ultraschall und Punktion teilte man mir mit, daß es auch bösartig sein könnte und umgehend operiert werden sollte. Insgesamt war ich damals ein halbes Jahr am Zittern, bis nach der OP endlich der Befund stand: gutartig II.

Jetzt, 7 Jahre später, stellte mein Hausarzt per Ultraschall schon wieder ein Knotenstruma auf einer Seite fest. Er hat meine Medis umgestellt auf ein jodhaltiges Thyroxinpräperat (davor hab ich nur Thyroxin bekommen und sollte Jod laut Ärzten vermeiden).

Damit geht es mir recht gut bis jetzt.

Warum glaubst du, daß die Schilddrüse und das Liposarkom was miteinander zu tun haben? Fettstoffwechsel? Hormone??

LG, Nadja :-)
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  #3  
Alt 05.04.2006, 10:30
Nadja
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Achso: Die Liposarkomdiagnose war Anfang diesen Jahres.
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  #4  
Alt 05.04.2006, 12:33
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Liebe Nadja, danke für deine rasche antwort.
Zu frage 1:
Laut CCC Tübingen (adresse bitte bei mäggi, myxofibrosarkom, 30.3.06, Zoe, sarkomkonferenz) ist eine studie mit liposarkomen (metastasiert/inoperabel) und PPAR-y Ligand Rosiglitazione (?) geplant.
Dann habe ich PPAR-y Ligand Rosiglitazione gesucht, u.a. ergab die Suche eine Publikation von einer Abteilung Endokrinologie in Italien.
Dann suchte ich PPAR, darüber gibt es viele publikationen, hat gemäß den titeln und beschreibungen auch etwas mit dem hormonhaushalt (so wie die Schilddrüse) zu tun.
Dann kam ich zu: exercisevascularcells.org/SOP_CoreB/41.htm - 14k
Da gibts auch zwei bilder, so wie ich dies verstehe, ein mikroskopisches Bild von fettgewebe welches auf PPARy reagiert und ein Bild ohne (immun)reaktion.
Frage 2.
In irgendeinem forum habe ich zwei ältere, diesbezügliche anfragen gelesen. Da ich den umgang mit dem internet erst lerne, habe ich nicht reagiert bzw. finde die anfragen nicht mehr.
Vor ca. 30 jahren hatte ich struma (ohne über-/unterfunktion) und musste trotzdem ein mittel einnehmen, später hörte ich von einem anderen experten, dass dies ein blödsinn war.
Später entwickelte sich eine überfunktion der schilddrüse (autoimmunthyreopathie bei struma diffusa et nodosa), welche medikamentös behandelt wurde, und jedes mal, kurze zeit später, war das liposarkom mit freiem auge sichtbar.
Die TG-AK bei den Schilddrüsenfunktionsparametern waren 134 und nun 63 (norm 1-40)
Ich wollte einmal genau wissen, was es mit dem Liposarkom, Schilddrüse bzw. den TG-AK auf sich hat und dem möglichen zusammenhang, da gekam ich die antwort, dass hiefür keine zeit ist, bei einem niedergelassenen arzt in der privatpraxis würde ich sicher antworten bekommen. Auf die frage, ob sich die angelegenheit mit dem verschriebenen mittel wieder gibt hörte ich, dass das nur ein "geistheiler" beantworten kann - und die sind alle scharlatane.

Möglich, dass es keinen zusammenhang gibt, dass dies nur zufall ist, wie bei dir, den anderen beiden liposarkom-patienten und bei mir. Ich werde jetzt so lange nicht mehr locker lassen, bis ich verstehe, dass es k/einen zusammenhang gibt.

Wird halt schwer sein einen experten zu finden, der von sarkomen und schilddrüse etwas versteht bzw. gewillt ist nachzudenken, was die beiden gemeinsam haben könnten.

sywal
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  #5  
Alt 05.04.2006, 14:21
Nadja
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Hi Sywal,

bei mir war es auch struma nodosa!
Bis zur OP hatte ich keine Über/Unterfunktion.
Nach der OP bekam ich kein Thyroxin bis 6 Wochen postoperativ 0,00 nix mehr in meinem Blut war. Ich fiel in eine schwere Unterfunktion. Dann in eine Überfunktion, dann wieder in die Unterfunktion usw. Nach 5-6 Jahren hin und her sind meine Werte normal. Aber ich nehme 200 L-Thyroxin plus Jod- das ist ne Menge.

Also zu den Laborwerten:
Kuck mal hier
http://www.med4you.at/

Die Seite find ich ganz gut.

Was meinst du mit TG-AK?
Es gibt die einzeln meßbaren Werte T3 ( Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin).
Dann das TSH (Thyroidea Stimulierendes Hormon) und das TRH (Thyreotropin Releasing Hormon).
???

Frag doch mal im Schliddrüsenforum, da sind auch Ärzte dabei und die User sind recht fit:

http://xn--schilddrsenkrebs-qzb.de/

LG, Nadja

PS: Was 1. betrifft muß ich erst mal ne Runde lesen gehn ;-)
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  #6  
Alt 05.04.2006, 15:15
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sywal sywal ist offline
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Hallo Nadja,
habe zuerst in meinem alten pschyrembel und roche-lexikon versucht die korrekte antwort wegen TG-AK zu finden. Ergebnis 0
Dann war ich bei "med4you".
Letztendlich ergibt sich aber für mich die frage, warum dieser Komplex (TG-AK, TPO-AK, TRAK) bei dir offensichtlich nicht nachgesehen wurde.

Aber kränk' di net, bei mir haben's das nachgeschaut, behandelt werde ich nur wegen der Überfunktion. Die völlige entnahme der schilddrüse habe ich vorerst abgelehnt, weil ich kein argument dafür hörte. Dass ich dann statt hormonbremse schilddrüsenersatz-pulver nehmen muss, ist für mich kein argument für die OP.

Ich muss nun aufhören, mein besuch regt sich auf. Komme aber wieder!!!
sywal
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  #7  
Alt 06.04.2006, 13:03
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sywal sywal ist offline
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Liebe Nadja,
ich habe gesucht........und bin endlich in meinem papierwulst fündig geworden.

Es gab in der Österr. Ärztezeitung 1995 einen artikel "Diagnostik und Nachweismethoden bei Transport-Eiweissanomalien, Schilddrüse", von Dr.W.L. (darf ich aus rechtlichen gründen den namen ganz ausschreiben oder wie ist das, kann ihn aber nachtragen?)
Sein schlussatz: "Die praktische klinische konsequenz einer adäquaten, exakten und profunden diagnostik von transporteiweissanomalien ist darin zu sehen, dass diesen patienten unnötige und falsche therapieansätze erspart werden können. Die auswertung von zwei retrospektiven studien (ATA-Meeting 1992, Mayo Klinik, n=29, und ATA-Meeting 1993, eigene Ergebnisse, n=133) ergab, dass bei ca. 30 Prozent der Patienten mit Proteinbindungsanomalien unnotwengie therapien wie operation, radiojod- oder langdauernde thyreostatikmedikamentation aufgrund von Fehlinterpretationen bzw. fehlenden differentialdiagnostischen aspekten durchgeführt wurden.
Es ist für mich Laien ein zu schwieriger artikel, aber es wird immer wieder der zusammenhang mit den Albuminwerten erwähnt.
Schon seit vielen jahren beobachten einige Ganzheitsmediziner welche mit krebspatienten arbeiten, so habe ich es erlebt, die sogenannte "Albuminschere" d.h., Albumin, Alpha-1-Glob., Alpha-2-Glob., Beta-Globulin, Gamma-Globulin ihrer Patienten und versuchen diese mit natürlichen mitteln "offen" zu halten, wobei sich die werte (ggf. zum teil) ohne weiteres innerhalb der schulmedizinischen norm befinden können.

Mein kleines spatzenhirn denkt nun, albumin bei meinem krebs, albumin bei schilddrüse.....

Dann habe ich einen Artikel aus der Ärzte Woche 1993, "Autoimmunthyreoditis. Natürliche Killerzellen schädigen Schilddrüse":
"An der pathogenese von autoimmun-thyreoiditis sind nicht nur spezifische antikörper beteiligt. Auch T-Zellen und Interferon-gamma schädigen zellstrukturen in der schilddrüse. ....Bei bis zu 30 Prozent der mit zytokinen behandelten patienten, etwa wegen eines malignen melanoms oder eines metastasierenden nierenzellkarzinoms, kommt es zu autoimmunphänomenen der schilddrüse. Frauen sind häufiger betroffen als männer.... Es kommt zu einer leichten hyperthyreose zwischen zwei und zehn monaten danach...Anschliessend entwickelt sich eine leichte hypothyreose, die ausheilen kann.

Mein gedankengang: bei der therapie kommen T-zellen und Interferon-gamma von aussen, aber diese gibt es auch körpereigen, z.b. beim körpereigenen kampf gegen die krebszellen - so lange der krebs klein ist, merken wir ihn ja nicht wirklich.

Also sag mir bitte, denk ich zu einfach, zu kompliziert oder bin ich schon ganz blöd?
sywal
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  #8  
Alt 07.04.2006, 20:51
Nadja
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Hallo Sywal,

ich weiß es nicht, ob deine Hypothese stimmt. Ich bin kein Mediziner.

Aber ich kann dir nur nochal raten, den Thread ins Schilddrüsenforum zu kopieren. Dort sind einige mit Schilddrüsenerkrankungen und Krebs (alle möglichen Formen). Sie können dir bestimmt weiterhelfen.

Ich hab heute - nur mal interessehalber- mich bei Dr. Hamer eingelesen...der Guru vom Fall Olivia, der von einer gleichzeitigen Störung von Organ, Gehirn und Psyche bei Krebspatienten ausgeht. Krebs soll seiner Meinung nach durch ein initiales unerwartetes Schockerlebenis ausgelöst werden. Durch die Lösung des Konfiktes, der im Gehirnteil dem Organ entspricht, soll man in die Heilungsphase gelangen.
Also bei mir wär das das Kleinhirn und der zughörige Konfikt im unteren Rücken/Bauch müsste was mit meinem Selbstwertgefühl, mit Schutz, Aufrichten, innerer Integrität zu tun haben.
Hmm..und nun? Es gäbe da tatsächlich so ein Ereignis, das den Schock ausgelöst haben könnte.

Aber es klingt soooo einfach.....da machen wir alle mal ein bißchen Psychotherapie, lösen unsere Konfikte, bauen mehr "Rückrad", mehr Selbstwertgefühl auf- und dann isser weg, der Krebs?

Was hälst du davon?

Entschuldige, wenn ich etwas ausschweifend erzähle. Aber je näher der Untersuchungstermin rückt, desto mehr mach ich mir Gedanken und desto übler wird mir....

Aber du kennst das ja :-)
Ich glaube, ich pack mal noch ne Notfalltasche- nicht daß sie mich gleich behalten und operieren wollen- falls sie was finden ??

Grüßle, Nadja :-)
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  #9  
Alt 07.04.2006, 22:36
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sywal sywal ist offline
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Liebe Nadja,
na klar kenne ich hamer, bin ja lange genug mit krebs unterwegs.
Hamer persönlich ist nicht mein fall, habe ihn mir einmal persönlich angesehen - aber ich musste ihn ja nicht heiraten oder ihn zu meinem behandelnden arzt machen. Einige hameranhänger meinen "gehe hin und löse deinen konflikt" und der krebs ist dahin. So einfach sehe ich das nicht. Es gibt konflikte, die nicht gelöst werden können und sollen oder die man noch einige zeit austragen muss. Darum habe ich dieses "heilungsmodell" für mich nicht in anspruch genommen. Dann war ich einmal bei einem vortrag von einem "hamer-arzt", der da sagte, man darf nicht alle konflikte (die da im Kopf-CT zu sehen sind) bereinigen, und schon gar nicht sofort, es könnte sich ein herzinfarkt entwickeln. Na also, haben die kranken, die ihren konflikt nicht sofort abwerfen doch auch noch eine chance.
Letztendlich, wenn ich damals richtig verstanden habe geht es auch darum, dass hamer meint, dass gewisse tumore erst reifen müssen, bis sie herausoperiert werden können - oder so ähnlich?
Das was mich prinzipiell stört ist, dass zu hamer oft austherapierte patienten gegangen sind, die zum sterben nach hause geschickt wurden, und ihm deren ableben dann offenbar zum vorwurf gemacht wurde. In mitteleuropa anerkannte kliniken sollen die überprüfung seiner Thesen abgelehnt haben.
Auch war die berichterstattung irgendwie eigenartig. Ich kann mich noch gut erinnern, als olivia zurück nach wien gebracht wurde, war im fersehen ein beitrag aus einer englischen klinik mit einem vergleichbaren fall vorgesehen. Der beitrag wurde abgesetzt, statt dessen konnte man eine, im wahrsten sinn des wortes, eine affenfamilie beobachten. Etwa 1/2 jahr später wurde der BBC beitrag dann doch gesendet. Es handelte sich um ein mädchen wie olivia, bei welchem sich die kliniker, auf bitten der mutter, bereit waren vorerst das wachstum nur zu beobachten. Und wenn ich mich richtig erinnere ist das damals gut ausgegangen.
Die klinische psychoonkologie meint letztendlich vergleichbares. Krebsentstehung durch traumata (psychisch sowieso und dann noch z.b. verbrennung, schussverletzungen im krieg bis hin zum hämatom). Sie meinen auch, dass zur krebsbehandlung auch die aufarbeitung psychischer defizite gehört. Aber, sie versprechen, so glaube ich, keine heilung durch alleinige aufarbeitung psychischer defizite. Ja und geld nehmen sie alle.

Danke für deinen hinweis auf das schilddrüsenforum, werde mich mal da einlesen. Klar weiß ich auch nichts genaues, bin ja auch keine medizinerin. Die zukunft wird zeigen, ob meine recherche sinn macht. Werde auf jeden fall nächste woche den arzt anschreiben, der den zitierten artikel verfasst hat. Wo er jetzt arbeitet habe ich schon herausgefunden.

Ich habe nichts zu entschuldigen, ich glaube wir dürfen uns hier in diesem Forum die finger wundschreiben, wenn wir wolle, können, müssen, damit es uns besser geht und wir aus den verdammt tiefen löchern wieder raus kommen. Hast du es schon einmal mit bachblüten-notfalltropfen probiert? Mir helfen sie enorm bei panickattacken, und das ist keine einbildung! Ich habe sie immer bei mir, versuche aber auch so manchen angstschub ohne hilfe bewusst durchzustehen.

Liebe nadja, ich hoffe du hast deine notfalltasche umsonst gepackt und kannst gleich wieder, zufrieden und glücklich nach hause gehen.
Gute nacht sywal
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  #10  
Alt 08.04.2006, 18:29
Nadja
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Hallo Sywal,

du hast den Hamer sogar mal persönlich gesehen? *staun

Ja, für mich gibt es auch sehr viele Fragezeichen in seinem Ansatz.

Dennoch beschäftigt mich die Frage nach dem psychologischen Anteil bei der Tumorentstehung.

[z]Die klinische psychoonkologie meint letztendlich vergleichbares. Krebsentstehung durch traumata (psychisch sowieso und dann noch z.b. verbrennung, schussverletzungen im krieg bis hin zum hämatom). Sie meinen auch, dass zur krebsbehandlung auch die aufarbeitung psychischer defizite gehört. Aber, sie versprechen, so glaube ich, keine heilung durch alleinige aufarbeitung psychischer defizite. Ja und geld nehmen sie alle.[/z]

....jo, sowas hab ich im Angebot ;-)
Aus einem posttraumatischen Belastungssyndrom kommt man dann wohl alleine nicht mehr wirklich raus. Trotzdem hab ich nie ne Thera gemacht.

Aber daß aus unverdauten Traumatisierungen Krebs entstehen soll, schockiert mich wirklich. Was genau soll denn da im Körper ablaufen?
Hat das damit zu tun, daß Trigger die nicht integrierten Erfahrungen immer wieder reaktivieren und man das traumatische Erlebnis dann immer wieder durchleben muß? Stresst das also nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper so sehr?
???
Ich werd gleich mal ein bißchen unter "Psychoonkologie" googeln....

Und überhaupt: als ob ein Krebspatient nicht andere Sorgen hättte, als in seiner Situation auch noch das aufzuarbeiten!

Super, daß du den Arzt anschreiben willst! *froi

Das mit den Bauchblüten ist echt ne gute Idee....ich hab diese Rescue-Tropfen- meinst du, die gehen auch? Ich nehm sie vor allem, wenn ne Erkältung im Anmarsch ist..

[z]Liebe nadja, ich hoffe du hast deine notfalltasche umsonst gepackt und kannst gleich wieder, zufrieden und glücklich nach hause gehen.[/z]

Danke sywal- ich wünsche mir nichts mehr als das.Gründonnerstag hab ich den Termin.
Letze Woche war ich ziemlich durchn Wind, weil mir bewußt wurde, wie nahe der Termin gerückt ist und wie beschi....meine Situation ist.
Dann hab ich mich bewußt berappelt, beschäftigt, raus aus der Wohnung.
Und natürlich ganz viel hier getippt- das hilft echt!

Also noch mal ein ganz dickes DANKE an dich! :-)

LG, Nadja
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  #11  
Alt 08.04.2006, 18:53
Nadja
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Hallo Sywal,

ich hab was Interessantes zur Psychoonkologie gefunden.
Der Zusammenhang mit einem gestörten Immunsystem ist wohl entscheidend:

"Hängen Psyche und Krebsentstehung zusammen?

Die Vermutung, dass psychische Belastungen sich körperlich auswirken und damit die Gesundheit beeinflussen können, gibt es schon lange, und viele Menschen nehmen sie als mehr oder weniger gesichert an. Dass die Psyche das Verhalten bestimmt, liegt auf der Hand: Wer Stress oder Ärger mit Zigaretten und Alkohol begegnet, hat auch ein höheres Krebsrisiko.
Seitenanfang
Psyche und Immunsystem? Doch eine häufige Vermutung verknüpft die Psyche noch viel enger mit dem Immunsystem, dem wiederum bei der Krebsentstehung eine große Rolle zugemessen wird: Schon im Stoffwechsel und bei körperlichen Funktionen, die wir nicht willentlich kontrollieren oder ändern können, soll dieser Zusammenhang bestehen.
Zwar konnte gezeigt werden, dass einzelne Immunreaktionen sich infolge psychosozialer Belastungen messbar verändern. Auch spielt das Immunsystem im Rahmen der bisher entwickelten Vorstellungen über den Mechanismus der Krebsentstehung tatsächlich eine wichtige Rolle.

Ob und inwiefern belastungsabhängige Veränderungen im Immunsystem für die Entstehung einer Krebserkrankung beim Menschen von Bedeutung sind, ist allerdings weit weniger gesichert, als viele Menschen annehmen. Die so genannte Psychoneuroimmunologie, in den 90er Jahren ein auch in der Öffentlichkeit viel beachtetes Forschungsgebiet, hat bisher weit weniger greifbare Ergebnisse geliefert als erhofft.
Seitenanfang
Kummer und Depression als Risikofaktor? Da zur Entstehung einer Krebserkrankung immer mehrere, bisher nur teilweise bekannte Faktoren zusammenwirken, ist die Gewichtung möglicher psychischer Einflüsse außerordentlich schwierig. In keinem Fall sind eingleisige Zuordnungen, etwa "wer viel Kummer oder Stress hat, bekommt leichter Krebs", gerechtfertigt.
Die meisten Daten liegen derzeit aus so genannten epidemiologischen Studien vor, in denen größere Bevölkerungsgruppen über ihr Leben und mögliche Krebsrisikofaktoren befragt wurden. Solche Untersuchungen können prospektiv, also vorausschauend sein, oder retrospektiv, also im Rückblick.
Sie ergaben für Kummer, Depression oder einschneidende, sehr belastende Lebensereignisse als Risikofaktor bisher kein wirklich sicheres Bild – die Experten tendieren jedoch eher dazu, diese psychischen Aspekte als solche nicht als Krebsgefahr anzusehen, wenn jemand zur Bewältigung nicht außerdem zu einem riskanten Lebensstil neigt."

aus http://www.krebsinformation.de/Frage...ntstehung.html

Das klingt plausibel, oder?
LG, Nadja
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  #12  
Alt 08.04.2006, 21:12
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sywal sywal ist offline
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Liebe, tüchtige Nadja!
Da ich schon immer hintergründe über das was das volk bewegt wissen wollte, eine befreundete ärztin (leider verstorben) hamer kannte und er in einer ausländischen großstadt nahe an unserer landesgrenze einen vortrag hielt, bin ich mit ihr hingefahren. Wir kamen in den letzten paar minuten eines vortrags in den saal, daher war das gemütliche beisammensein auch gar nicht so gemütlich (für mich). So musste ich nichts reden, ich konnte beobachten. Hamer - und die anderen anwesenden. Wie mir bekannt ist, gibt es mittlerweile bereits viele hamer-gruppen. Er soll ja mittlerweile aus dem französischen gefängnis wieder entlassen worden sein, aber genaues weiß ich da nicht. Früher hatte ich kontakt zu ein paar ganz lieben hamer-fans, aber da dies nicht mein persönlicher weg ist, ist dieser kontakt eingeschlafen. Da gibt es auch ultraradikale anhänger und ich habe, z.b. bei der diskussion ob es jetzt metastasen gibt oder nicht eigentlich immer gehört, daß ich zu blöd bin hamer zu verstehen. Da soll es ja viele solche geben, die ihn nicht verstehen. Oder?
Der andere gesichtspunkt ist der, wie man mit hamers these und mit dem menschen hamer umgegangen ist. Das hat sich in den jahren immer mehr aufgeschaukelt, ich glaube man hat ihn in die enge getrieben und der mobb war natürlich auch zur stelle.

Zu den traumata und epidemiologische Studien kann ich dir ein eigenes "aha-erlebnis" berichten. Bei meiner recherche kam ich zum beispiel auf verbrennungen. Hätte mich ein arzt bei erstdiagnose gefragt ob ich an der stelle des primärtumors einmal eine verbrennung hatte, hätte ich möglicherweise nein gesagt. Tatsache ist, ich hatte eine grad 3 verbrennung. Wissenschafter betupfen ratten oder mäuse mit teer, auf der stelle entsteht dann ein liposarkom. Nach einer gehirnhautentzündung hatte ich furunkulose, welche mit einer teersalbe behandelt wurde. Aber....das war eine standardsalbe da müsste es viel mehr liposarkome geben. Eine meiner beiden töchter ist zu Muttertag 1991 gestorben. Danach war ich mit einem günstigen eröffnungsflug nach Taiwan mit der lauda-air unterwegs - 1 woche nach dem absturz einer seiner maschinen. Einerseits der todesfall, andererseits die freien radikalen da oben in den höhen. Dann habe ich gelesen, dass uranabfall in Flugzeuge eingearbeitet werden sollen, das soll das material härten. Ist ja möglicherweise auch nicht so gesund.
Letztendlich sollen in jedem menschen ununterbrochen "krebszellen" entstehen. Die einen können dies verarbeiten, die anderen entwickeln einen tumor oder leukämien.
Ganz spontan fällt mir ein beispiel ein:
1. kliniker, onkologe: der brustkrebs stammt von den genen, er ist bei ca. 30% vererbt.
2. psychologe: mutter und tochter hatten mit/gegen den gleichen mann zu kämpfen, erfuhren vergleichbare traumata, welche sich in der brust bei mutter und tochter manifestieren. Aus dem leben geschrieben (aus den talkshows) kann auch sehr oft beobachten, wenn z.b. ein vater alkoholiker war oder geprügelt hat, dass sich eigenartiger weise die tochter einen ähnlichen partner sucht und immer wieder auf solche männer kommt.
Da ich einmal eine alte zynikerin bin muss ich zu den expertenerkenntnissen (letzter satz: wenn jemand zur bewältigung nicht außerdem zu einem riskanten lebbensstil neigt (= selber schuld!!!) einen aspekt hinzufügen: stelle dir einmal vor, wir wissen woher der krebs wirklich kommt, dann könnten wir ihn tatsächlich verhindern. Stell dir vor, wir könnten den krebs realistisch heilen, wie viele arbeitsplätze würden denn dann verloren gehen? Einige arme aktionäre würden keine pfründe mehr beziehen können, und einige könnten nicht mehr am elend des krebses anderer, ihr selbstbewusstsein stärken und sich nicht mehr wie gott fühlen. Das ist möglicherweise wie mit den "immer-haltenden" autoreifen, straßenbelegen oder z.b. nylonstrümpfen die es in den tresoren geben soll. Verwendet/produziert wird das zeugs nicht, denn der austausch bringt geld.
Dein schlussatz, "wenn jemand zur bewältigung nicht außerdem zu einem riskanten lebensstil neigt", gefällt mir ganz besonders gut. Wir sollen viel gemüse/obst essen (von weit her, mit pestiziden belastet und durch den langen transport kaum mehr mit radikalfängern als inhalt). Wir essen bereits gentechnisch veränderte Nahrungsmittel (lebensmittel kann man das ja nicht nennen), mit denen die versuchstiere keine freude gehabt haben sollen. Na und dann erst der feinstaub, tschernobyl und und und.... Wer lebt denn heute nicht mehr riskant? Es ist schon so verrückt, dass man bereits lachen kann.

Darum liebe nadja, ist der krebs eine chance, ein wink mit dem zaunpfahl (denke ich) sich mit der endlichkeit auseinanderzusetzen - ohne zu glauben, dass man jetzt sterben muss. Wir sterben, wenn es (wie dein "ich kann nie tiefer fallen als in die hand gottes) gott gefällt, nicht der krankenkasse oder der pensionsversicherung oder den jungen die sich uns angeblich nicht mehr leisten können/wollen.
Ich glaube auch, oder ich versuche trotz allen immer wieder aufkommenen ängsten, mit dem krebs irgendwie auszukommen, mich nicht auf einen kampf oder krieg gegen den krebs, der ja zeitweise in meinem körper ist, einzulassen. Damit meine ich nicht jegliche therapieverweigerung!!!!! Und ich stehe auch zu meinen traumata die mir angetan wurden,die ich mir selbst oder anderen zugefügt habe (sie sind ein teil von meiner entwicklung). Wenn ich ein früheres problem erkenne, versuche ich es zu analysieren und wegzuschicken (z.B. in den erdboden, ins wasser - ist keine umweltverschmutzung). Unlängst habe ich alle meine sorgen mit ein paar schwimmkerzen in einen Fluss geworfen, und habe mich nicht mehr umgedreht. Ich habe und werde einmal alles gott gegenüber zu verantworten haben. Und da er/es ein guter und lieber ist, brauche ich mich (ausschließlich vor ihm) nicht zu fürchten.

Du bist mir ans herz gewachsen, mit deiner bewältungsarbeit. Ich glaube, so aus der ferne, dass du für dich auf dem richtigen weg bist.

Alles liebe sywal
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  #13  
Alt 09.04.2006, 09:21
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sywal sywal ist offline
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Standard AW: Liposarkom und Schilddrüse? Bitte melden!

Liebe Nadja
herzlichen dank für den hinweis, dass es auch Schilddrüsenforen gibt. War enorm wichtig für mich.
Nun sind meine laienfragen in bezug auf schilddrüse und liposarkom geklärt (vielleicht kommen bei einem gespräch mit dem experten neue hinzu). Zum integrieren in mein lebenskonzept werde ich mir die/den richtigen expertin/en suchen.
Also:
dass erhöhte schilddrüsen-antikörper was mit immunsystem zu tun haben, war klar.
Wikipedia: Immunologie, humorales system 2) Antikörper:
° eine paraneoplastich vermehrte produktion stimulierender substanzen
° erhöhte hormonproduktion durch große tumormasse eines differenzierten schilddrüsenkarzinoms (anmerkung: welcher experte kann ausschliessen, dass dies auch andere neoplasien betrifft?).
Roche-lexikon: paraneoplasie, paraneoplastisches syndrom: die bei bösartigen geschwülsten nicht vom primärtumor oder seinen metastasen ausgehenden, sondern auf humoraler fernwirkung beruhenden metabolischen, dystroph u./oder degenerativen symptome, die nach tumorentfernung spontan abklingen; werden bedingt durch ektopische bildung von (Peptid-)hormonen und hormonartig wirkenden polypeptiden, d.h. durch bildung dieser substanzen in geweben, die sie physiologisch nicht bilden (diese peptide sind daher auch tumormarker)
Vielleicht ist diese antikörpergruppe mein individueller tumormarker oder es betrifft auch andere patienten und wurde nur noch nicht von den experten gefunden.
Bei der diskussion, weil die schilddrüse schon länger nicht normgemäss funktioniert, wurde mir ja zuerst die OP "eher angeraten". Erstens habe ich mir bei meinen liposarkomen bisher auch nicht gleich das gesamte bein amputieren lassen und zweitens war für mich klar, dass diese erhöhten antikörper einen grund haben müssen. Dieser konnte mir nicht erklärt werden, ebensowenig, warum nach den Sarkom-OPs die werte offenbar in ordnung waren.
Ich spüre das nämlich, da ich sonst verlässlich einen erhöhten puls habe. Wegen dem erhöhten puls wollte man mir zusätzlich zum schilddrüsenmedikament beta-blocker geben. Ich sagte, sie sollen die schilddrüse ordentlich einstellen, dann brauche ich keine beta-blocker. Und ich sage dir, ich spürte über den puls, wann die wirkung nachließ. Ich sprach auf den wirkstoff, den ich täglich einnahm, sehr gut an. Dann wurde das konzept von der ärztin geändert, und ich sollte 11/2 jeden zweiten tag nehmen. Mir ging es sehr schnell wieder schlecht, sagte jedem der es hören wollte/oder auch nicht, dass mich die ärztin falsch eingestellt hatte. Aber, was mich an mir so irritiert, ich hatte nicht die logik, dass ich zur alten dosierung eigenmächtig zurückgehe. Die ärztin darauf angesprochen meinte, dass dies ein blödsinn sei. Daraufhin habe ich beim produzenten angerufen und die halbwertszeit des wirkstoffes erfahren. Diese war 6 stunden und nicht 48 stunden wie die ärztin behauptete. Und darum fing nach 6-7 stunden mein puls wieder zu rasen an.

Nun ja, jetzt erledige ich einmal die entfernung meines tumors. Wenn das erledigt ist kümmere ich mich um meine schilddrüse (die ja dann möglicherweise wieder normal ist). Vielleicht gelingt mir so an die wurzel des übels zu kommen, die tumorerkrankung besser zu verstehen und meine gesunden zellen besser zu unterstützen.
Viele liebe grüsse und herzlichen dank sywal
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  #14  
Alt 09.04.2006, 09:51
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sywal sywal ist offline
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Standard AW: Liposarkom und Schilddrüse? Bitte melden!

PS: unter http://www.stud.uni-graz.at/~schalls...tzuendung.html offenbar einem skriptum eines pathologiestudenten, fand ich auf seite 3-4 von 63:
Immunologie, humorales system, 2) Antikörper
z.b.: IgG-Antikörper (Anmerkung sywal: sind bei mir seit vielen jahren zu wenig)
3) Zytokine: Lymphokine, interleukine, chemokine; Synthese wird induziert, können autokrin, parakrin und endokrin sezerniert werden und sind pleiotrop. interaktion über zytokinrezeptoren.

Meine anmerkung: Zytokine, auf zellkulturen nachgebaut, werden möglicherweise in klinische studien erprobt bzw. in der klinischen krebstherapie verwendet.

Möglicherweise bin ich in einer sackgasse angelangt, möglicherweise aber auch nicht

Baba, sywal
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  #15  
Alt 09.04.2006, 23:43
Nadja
Gast
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen AW: Liposarkom und Schilddrüse? Bitte melden!

Liebe Sywal,

herzlichen Dank für den Hinweis, daß meine Hinweise deine Laienfragen in bezug auf Schilddrüse und Liposarkom nicht klären.

Das war auch nicht die Intention.

Hab ich dich richtig verstanden, daß den Peptiden und den Polypeptiden eine Schlüsselrolle im paraneoplastischen Prozeß zukommt?
Ab genau welchem Zeitpunkt beginnt dieser Prozeß?
Wenn ich noch keine Symptome habe, oder wenn ich dabei bin, ein Struma zu entwickeln, wenn ich eines habe, oder wenn es bereits in der Umwandlung zum Karzinom ist?

Die Frage, ob das auch auf andere Neoplasmen zutrifft, finde ich sehr berechtigt. Klingt doch logisch...Mein Liposarkom ist ja an genau der Stelle, die seit mindestens einem Jahr chronisch entzündet ist durch die Wirbelprobleme...

Schon der Hammer, daß die Ärzte dir weder den Grund für die Antikörper noch für den postoperativen Abfall erklären konnten.

Beta Blocker? Bei Hyperthyreose? Denen gehts ja wohl nicht gut!
Ich hab dieses Hin und Her, halbe Tablette weniger, dreiviertel mehr auch lange mit mir machen lassen. Bis ich gemerkt habe: Höre auf dich selbst (Herzklopfen? Schwitzen? Dauernd müde? Schläfrig?) Die Dosierug hab ich entsprechend angepaßt. Wichtig ist auch, daß man langsam und in kleinen Schritten arbeitet, wenn man die Dosierung verändern will- ich hab sehr empfindlich auf die Umstellung reagiert.

Du "erledigst die Entfernung deines Tumors"?
Wie das klingt! Fast wie: Ich geh jetzt mal einkaufen..sorry ;-)

Aber ich versteh schon was du meinst: eines nach dem anderen.
Ich wünsch dir, daß du die Wurzel findest.
Und wie man seine gesunden Zellen unterstützt, das würd ich ja auch gern mal wissen!

Danke für den Link zur Uni Graz- echt gut die Seite. Ich habs mir jetzt mal ausgedruckt und werd es mir in Ruhe zu Gemüte führen, falls ich heute wieder nicht schlafen kann.

LG, Nadja
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