Krebs-Kompass-Forum seit 1997  


Zurück   Krebs-Kompass-Forum seit 1997 > Krebsarten > Knochentumor

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 12.05.2003, 10:28
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Gaby,

bitte versuche Deine Tränen zu unterdrücken. Deine Mutter hat genug Sorgen mit dieser verflixten Krankheit. Meine Mutter hat auch den ganzen Rücken voller Metastasen. Ich versuche ihr jeden Tag eine kleine Freude zu machen, sie einmal zum Lachen zu bringen, sie am Leben teilhaben zu lassen, denn sie lebt. Ich lese zur Zeit ein Buch, Sprich mit mir, damit ich mich fühle. Daraus kann man als Angehöriger sehr viel lernen. Die Patienten möchten nicht als Sterbende behandelt werden, sie wollen teilhaben an alltäglichen Dingen. Es ist schwer für uns, aber man muss! Man kann nie sagen, wie lange noch. Es gab tatsächlich schon Wunder und es gab Fälle, in denen ging alles sehr schnell. Ich möchte, dass meine Mutter einen schönen Lebensabend verbringt und mache das, was ich kann, dafür!

Ich wünsche Dir Kraft und Mut!

Ganz liebe Grüße
Monika
  #2  
Alt 12.05.2003, 12:57
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Monika!
Du sprichst mir aus der Seele, ganau so haette ich Gabi auch geantwortet. Komisch, aber meine Mails erscheinen in letzter Zeit nicht mehr im Formum, ich weiss nicht warum. Wuensche Euch allen weiterhin alles Gute!! Gruss, Maxi
  #3  
Alt 12.05.2003, 14:56
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Maxi,

doch, doch, Deine Mails erscheinen im Forum. Ich wollte Dir gerade gestern auch antworten, als meine kleine Tochter (5J.) brüllend ins Haus gestürmt kam, weil sie vom Fahrrad gestürzt war- da mußte ich leider den PC ausschalten und erstmal trösten...

Du hast vollkommen recht mit Deinen Zeilen, natürlich will ich meiner Mutter nicht auch noch einen vorheulen und sie damit noch mehr zur Verzweiflung bringen. Sie selbst fängt an, über das Thema Tod zu sprechen, dass sie sich nicht vorstellen kann, vielleicht bald nicht mehr da zu sein. Sie gibt sich so betont sachlich dabei (und ist im Grunde ein extrem emotionaler Typ) und erwartet dann wohl auch eine sachliche Reaktion von mir. Sie ist übrigens momentan nicht im Krankenhaus, da die Untersuchungen an der Wirbelsäule gerade erst abgeschlossen sind. Falls zu viele Metastasen vorhanden sind, will man ihr eine sehr starke Chemo verpassen - sie will sich weigern und diese nicht mehr machen, da ihr die Nebenwirkungen der (relativ) leichten Chemo vorher schon mehr als gereicht haben. Meine Ma ist übrigens 67 Jahre, Du fragtest ja danach. Tja, ich beneide Euch übrigens wegen Eurer tollen Partner, über deren Unterstützung hier auch schon einiges zu lesen war. Mein Mann ist mir überhaupt keine Hilfe. Er versteht sich nicht mit meiner Mutter, es scheint ihm egal zu sein, wie es weiter geht, und ich bekomme weder Kraft noch Zuwendung oder Trost in irgendeiner Form von ihm. Das ist schon bitter. Aber darüber will ich mich jetzt gar nicht weiter auslassen, das war nur eine Bemerkung am Rande.

Meine Mutter ist übrigens manchmal auch ein ganz guter "Verdränger" - auch sie neigt dazu, ab und zu daran zu glauben, dass alles wieder gut werden könnte. Man darf einfach nicht aufgeben und muss weiter kämpfen. Grüße und alles Liebe für Dich und Deine Mutter, Gaby.
  #4  
Alt 12.05.2003, 15:05
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Monika,

danke für Deine Worte, die die Sache auf den Punkt treffen. Ich war das erste Mal in diesem Forum und habe bei Euch meine Gefühle raus gelassen, bei meiner Ma gelingt es mir fast immer, sie nicht merken zu lassen, wie es in mir aussieht. Ich denke, es ist wirklich wichtig, den Alltag möglichst so weiter zu leben wie bisher, sie an allem teilhaben zu lassen, was einen so bewegt (außer den Sorgen, die man sich um sie macht natürlich) und die noch verbleibende Zeit schön zu gestalten und zu nutzen. Aber es ist so verdammt schwer, Normalität zu leben, wenn es eigentlich keine mehr gibt! Grüße und alles Liebe für Dich und Deine Mutter von Gaby.
  #5  
Alt 12.05.2003, 15:35
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Gabi!
Schade, dass Du von Deinem Mann keine Unterstuetzung bekommst, es waere fuer Dich so wichtig. Ich war gestern bei meiner Mutter (Muttertag) und da gehen einem schon komische Gedanken durch den Kopf, ob sie denn naechstes Jahr auch noch bei uns ist, etc. Verdraengen ist manchmal gar nicht so falsch, es tut einem ja auch nicht gut, wenn man nur an alles Schlechte denkt. Sie war auch recht guter Dinge und hat sogar gesagt, wenn es ihr wieder besser geht, wird sie im Garten das eine oder andere machen!!!
Ich stimme dann bei solchen Bemerkungen immer gleich zu und lass mir nichts anmerken, denke aber oft, ob sie dass denn nochmal kann? Also ist auch bei ihr die Hoffnung noch nicht dahin, aber ab morgen gehen die Bestrahlungen weiter - sie musste ein paar Tage aussetzen, weil sie eine Bluttransfusion brauchte, denn die Blutwerte waren so stark gefallen, und am Freitag bekommt sie die 3. Chemo, und dann wird es bestimmt fuer einige Zeit wieder etwas anders aussehen, Uebelkeit, Erbrechen, etc. Sie hat sehr abgenommen, sie isst ja kaum etwas. Wir haben ihr jetzt in der Apotheke so eine Art kalorienreiche Milkshakes gekauft, damit sie wenigstens etwas zu sich nimmt, denn sie hat nach den Behandlungen vor allem Ekel. Ich wuensche Dir, liebe Gabi, weiterhin alles Gute und Deiner Ma natuerlich auch, und wie gesagt, lass Dir nichts anmerken und lass sie an allem teilhaben wie zuvor. Ich heule mich dann immer zuhause richtig aus, das muss auch sein, nur niemals vor unseren Muettern!! Liebe Gruesse, Maxi
  #6  
Alt 13.05.2003, 08:39
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Gaby,

ja, es ist eine verdammt schwere Zeit für uns, das soll nicht nach Egoismus klingen. Wir wissen, was unsere Mütte durch machen. Ich denke immer, gerade Mütter, sie sind so was ganz Besonderes. Sie haben uns so viel im Leben gegeben und nun müssen wir mal stark sein. Nur es ist so verdammt schwer. Es gelingt mir oft, aber machmal habe ich einen ganz schwarzen Tag, dann wache ich mit Tränen in den Augen schon auf. Geht Euch das auch so? Gaby, hast Du eine Freundin oder sonst wen, mit dem Du reden kannst, wo Du dich auch mal fallen lassen kannst? Das braucht man. Aber Du weißt, wir hier sind immer da, wir sitzen in einem Boot!

Ich wünsche Dir alles Liebe und eine ganze Tonne Kraft!
Alles Gute für Deine Mutter!

Herzliche Grüße
Monika

Liebe Maxi,
schön, von Dir zu hören. Ja, wir müssen zusammen halten, das hilft. Dann kann man sich mal alles von der Seele reden, tut gut, Euch zu haben. Meine Mutter ist im Moment wie ein Stehaufmännchen. Ich weiß nicht, was sie für Medikamente nimmt. Sie haben die Schmerzen einigermaßen im Griff. Bis zum 21.5. bekommt sie Bestrahlungen, dann eine Woche Urlaub, dann wird ihr ein Port einoperiert für die Chemo. Oh Gott, ich habe so große Angst, wie sie die wohl verträgt. Bei der Brust OP hat sie die Chemo sehr schlecht vertragen. Ich bete für sie!!!

Dir auch alles Gute und Liebe und ganz viel Kraft und Mut!

Herzliche Grüße
Monika
  #7  
Alt 14.05.2003, 19:36
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo,
meine Mutter ist schwer Herzkrank sie braucht eine oder vielleicht zwei neue Herzklappen, aufgrund dieser Erkrankung und starker Rückenschmerzen wurde sie ins krankenhaus eingeliefert. Bei den Untersuchungen stellte man einen erhöhten Calciumgehalt im Blut fest und dem zufolge auch schlechte Nierenwerte. Nach langem Suchen wurde nun gestern der Verdacht geäußert sie hätte ein Plasmazytom. Dies ist eine Art Knochenkrebs der sich bei meiner Mutter nach bisherigem Wissen im Schädel und in den Oberarmen findet. Heute wurde eine Beckenkammbiopsie gemacht das Ergebnis der Knochenmarkuntersuchung erwarten wir Anfang der nächsen Woche. Ich hoffe die Erkrankung geht nicht wie bei Euch von einem Primärkrebs aus aber wenn ich das hier so lese dann schwindet meine Hoffnung irgendwie.
Liebe Grüße
Ulli
name@domain.de
  #8  
Alt 15.05.2003, 13:55
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo Maxi,

tja, an solchen Tagen wie Muttertag oder am Geburtstag der Mutter (den wir gerade gefeiert haben)denkt man noch mal ein Stück intensiver daran, ob es jetzt wohl das letzte mal zusammen war. Man kann (und will) sich das einfach nicht vorstellen! Meine Ma wartet immer noch auf ihr Ergebnis von der letzten Kernspin am Rücken und Becken; mittlerweile sind etliche Wochen vergangen seit dem ersten Verdacht und was Genaues weiß sie immer noch nicht. Das macht einen einfach wahnsinnig, diese Ungewißheit, wie es weitergeht. Automatisch schöpft man immer wieder ein Stück neue Hoffnung nach dem Motto "no news is good news"...; das böse Erwachen wartet wahrscheinlich schon irgendwo. - Mich macht das auch immer so fertig, wenn meine Ma nichts essen kann wegen der Übelkeit während und nach der Chemo. Sie ist sowieseo nur ein Strich in der Landschaft und jedes Kilo weniger ist schon fast eine Katastrophe. Man möchte unbedingt, dass sie wieder zu Kräften kommen, unsere Mütter, weil damit ja auch ihre Chancen steigen, weiter zu kämpfen. Wir müssen so gut es geht dabei helfen. Erstmal alles Gute für Euch zwei und liebe Grüße von Gaby.
  #9  
Alt 15.05.2003, 14:04
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo Monika,

ja, mir geht es auch so, dass ich manchmal schon morgens mit Tränen in den Augen aufwache. Die Abende bzw. die Zeit vor dem Einschlafen empfinde ich allerdings als noch schlimmer. Tagsüber geht doch einiges im Alltagsgedöns unter und man kann sich ganz gut ablenken. Aber abends, wenn die Kinder im Bett sind und man so über den Tag nachdenkt, dann kommt die schwarze Wolke mit aller Macht. An manchen Abenden kann ich sie verscheuchen, an anderen falle ich tief hinein. Zu Deiner Frage, ob ich jemanden zum Reden habe: ja, ich habe ein paar gute Freundinnen und auch einen Bruder, wo ich mich fallen lassen kann. Ich habe eine Bekannte, die hat ihren Vater vor einigen Monaten durch einen Motorradunfall verloren und sagt heute, sie hätte ihm eigentlich noch so viel zu sagen gehabt - und hatte keine Chance mehr dazu. Vielleicht ist das ein kleiner Trost für uns, dass wir die Chance haben, uns so zu verabschieden, dass alles noch gesagt werden kann, was uns (und unseren Müttern) auf dem Herzen liegt. Bis die Tage, erstmal viel Kraft und Stärke für Dich und Deine Mutter. Viele Grüße von Gaby.
  #10  
Alt 20.05.2003, 10:11
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Liebe Gaby,

ja, wir haben noch Zeit und das müssen wir uns immer wieder bewusst machen. Wir können noch mit unseren Müttern reden, können ihnen zeigen, wie gern wir sie haben, können ihnen noch Dinge sagen, die wir ihnen immer noch sagen wollten. Ich lese z.Zt. ein Buch, Sprich mit mir, damit ich mich fühle. Aus diesem Buch kann man eine Menge lernen. Unsere Angehörigen leben noch, sie möchten nicht nur bedauert werden, sie wollen am Leben teilnehmen, Neuigkeiten von Draußen erfahren. Versuche die Zeit zu genießen, die uns mit unseren Müttern noch bleibt. Weine, wenn Dir danach ist. Es ist gut, dass Du Ansprechpartner hast, die Dich verstehen. Es ist schwer, die richtigen Gesprächspartner zu finden. Ich wünsche Dir Kraf, auch wenn Du meinst, es geht nicht mehr, wenn es nötig ist, hat man eine Menge Kraft und dann kommt sie wieder zum Vorschein. Ich denke an Dich und Deine Mama und wünsche Euch noch ganz viele schöne Stunden, Gespräche und Gedanken!

Herzliche Grüße
Monika
  #11  
Alt 23.05.2003, 12:54
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

ich bin auch total verzweifelt,bei meiner Mutter (73 Jahre) ist seit September 2001 Knochenkrebs diagnostiziert worden. Ein Primärtumor konnte bis heute nicht gefunden werden. Es wurden Metastasen im Becken gefunden, an der Brust Gewebe entnommen und nichts gefunden. Behandelt wird sie seither mit Aredia-Infusionen. Nun hat sie seit 4 Wochen ganz starke Schmerzen und ihr Arzt hat eine Strahlenbehandlung vorgeschlagen.Meine Ärztin die die Diagnose kennt, hat mir gesagt das es keine Hoffnung mehr gibt, daß der Tumor bestimmt in den Knochen sitzt und alles aussichtslos ist und nicht mehr lange dauert.
Ich will es nicht glauben, ich denke man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Dauert es bei älteren Menschen nicht länger bis sich die Metastasen ausbreiten? Meine Mutter hat immer gesund gelebt, nie geraucht nie Alkohol getrunken, sich gesund ernährt (aus dem Garten) und dem Alter entsprechenden Sport gemacht, Radfahren und schwimmen. Ich habe schon so viel im Internet nachgeforscht und auch positive Nachrichten gefunden (von Dr.Hamer) und dem Krebsforschunszentrum in der Schweiz. Ihr Arzt sagt, daß ist alles blödsinn was im Internet steht. Ich finde es gemein, daß er ihr die Hoffnung nimmt. Ich würde mich ganz arg freuen wenn mir jemand schreiben würde, den ich habe nicht viele Freunde mit denen ich darüber reden kann.
  #12  
Alt 10.06.2003, 10:02
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

hallo, an alle
War längere Zeit nicht mehr im Forum, aber die schlimmen Nachrichten nehmen kein Ende wie ich sehe. Auch ich habe leider wieder nur Negatives von meiner Mutti zu berichten. Es ging ihr etwas besser nach der letzten Untersuchung, doch dann plötzlich folgten ihr ihre Füße nicht mehr. Sie lief nur noch Schrittchenweise. Dann begannen die Hände zu zittern. Sie konnte fast kein Glas mehr halten und es wurde ich ständig schwindelig. Der Onkologe hat uns dann zu einem Nervenarzt geschickt. Diagnose: Parckinson'sche Krankheit als Folge der Strahlentherapie am Schädel nach Metastase an der Schädelkalotte im Mai letzten Jahres. Nun geht das Experimentieren mit den Medikamenten los. Sie verträgt bisher kein Mittel. Es geht ihr ganz schlecht und teilweise liegt sie nur im Bett. Sie kann ihren Haushalt nun auch nicht mehr versorgen (kochen konnte sie noch). Wer hat Erfahrungen oder kennt Fachärzte für die Parckinson'sche. Bin für jeden Tipp dankbar. Euch allen weiterhin viel Kraft und Kampfgeist für eure Mütter und Väter. Gruß Steffi
  #13  
Alt 13.06.2003, 11:11
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Guten Morgen, Ihr Lieben,

ja, die schlechten Nachrichten reißen hier im Forum nicht ab. An manchen Tagen ist man wirklich down. Ich war mit meiner Mutter jetzt 10 Tage im Urlaub und kaum zu Hause, bekam sie einen Port für die Chemo, die sie einmal monatlich bekommt. Soll eine neue sein, die die Handinnenflächen kaputt macht. Kennt jemand diese Chemo? Dann hat meine Mutter bereits 20 Bestrahlungen hinter sich und gestern hat man ihre Wirbelsäule untersucht, sie läuft nur noch an Krücken, nun muss sie noch 25 Bestrahlungen bekommen. Mein Gott, wie hält das ein Mensch aus? Was kommt jetzt auf sie zu? Hat jemand Erfahrungen? Sie nimmt jeden Tag 7 Morphin Tabletten (zusammen 70 mg). Ich habe Angst. Sie kämpft so tapfer und ist bei der ganzen Sache noch so ruhig.

Ich wünsche Euch allen ein ganz ruhiges und schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Monika
  #14  
Alt 27.06.2003, 19:01
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

Hallo alle zusammen,
ich habe gestern erfahren das meine Mutter 54 Jahre an Knochenkrebs erkrankt ist. Ich bin ziemlich verzweifelt wie soll es nun weitergehen?
Die Erkrankung wurde erst nach einem halben Jahr erkannt. Meine Mutter lief schon drei Monate mit gebrochenen Rippen rum, bis der Arzt sie ins Krankenhaus schickete. Jetzt haben wir die traurige gewissheit. Sie soll jetzt in eine Spezialklinik in Münster.
Wer kennt diese Klinik oder hat davon schon gehört?
Meine Mutter steht noch ganz am Anfang kann mir jemand sagen was so alles auf uns zukommt?
Sie ist sehr verzweifelt und hat große Angst es nicht mehr zu schaffen.
Ich möchte Ihr gerne helfen, aber ich bin am Ende mit meinem Latein.

Ich bin für jede hilfe dankbar

Wünsche allen alles gut viel Kraft und Mut!!

Liebe Grüße Michaela
  #15  
Alt 08.07.2003, 13:09
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Metastasen an der Wirbelsäule

hallo, michaela, habe eben gerade deine nachricht vom 27.6. gelesen.habt mut zu kämpfen, das ist jetzt das allerwichtigste. ich gehe davon aus, es handelt sich um eine ersterkrankung, so wie du es beschreibst. Ersterkrankungen sind immer besser zu behandeln als wenn sie nach einem primärkarzinom kommen. meine mutter ist 62 und hat metastasen überall an der wirbelsäule und am kopf. sie bekam sie bis heute (es brach 2001) aus, einiermaßen mit strahlentherapie in den griff. aber geheilt wird sie nie mehr. lasst euch genau erklären, was sie unternehmen wollen und vor allem lasst euch immer von einem zweiten arzt bestätigen, ob auch alles richtig ist. oft gehen die meinungen der mediziner weit auseinander. ich wünsche euch alle kraft der welt. und bleib bei ihr, begleite sie zu den ärzten (oder dein vater), dass hilft ihr und gibt ihr das gefühl nicht allein mit ihrer krankheit zu sein.
gruß steffi
Thema geschlossen

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Metastasen an Wirbelsäule Brustkrebs 30 06.08.2009 17:00
Metastasen an der Wirbelsäule Madelaine Magenkrebs 1 16.12.2005 13:44
Nierenkrebs, Metastasen Lunge u Bauchspeicheldrüse Nierenkrebs 2 20.04.2005 19:40
Hoffnung auch für BK Erkrankte mit Metastasen Brustkrebs 15 06.11.2004 23:43
Metastasen in der Wirbelsäule Brustkrebs 4 23.01.2002 04:36


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:02 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2024 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Volksbank Darmstadt Mainz eG · IBAN DE74 5519 0000 0172 5250 16 · BIC: MVBMDE55