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  #1  
Alt 15.06.2016, 22:33
Sandkorn1 Sandkorn1 ist offline
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Registriert seit: 15.06.2016
Beiträge: 2
Standard Folfirinox

Hallo,
kurz zu unserer Geschichte: Mein Vater (58) hat letztes (06/15) Jahr die Diagnose BSDK (Zystadenokarzinom) erhalten. Kurz nach Diagnosestellung wurde der Tumor komplett entfernt. Es erfolgte eine sechsmonatige adjuvante Chemo mit Gemcitabine, die er sehr gut vertragen hat.
Dieses Jahr sind dann auffällige Lymphknoten im Bauchraum aufgetreten, die zur Zeit mit Folfirinox behandelt werden.
Welche Nebenwirkungen können hierbei auftreten? Zunächst hat er die Chemo sehr gut vertragen. Seit heute kann er sich allerdings an nichts mehr erinnern. Er weiß nicht mehr wo er ist und was er dort macht. Zusätzlich hat er sehr hohen Blutdruck. Hat diese Nebenwirkungen schon einmal jemand gehabt? Ein CT wurde schon gemacht. Dabei ist jedoch nichts weiter aufgefallen.

Schönen Gruß
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  #2  
Alt 17.06.2016, 22:48
fluturi fluturi ist offline
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Registriert seit: 24.01.2016
Ort: Hamburg
Beiträge: 197
Standard AW: Folfirinox

Hallo Sandkorn,

ich kann dir leider (noch) nichts zu den praktischen Auswirkungen der Folfirinox sagen. Mein Vater beginnt mit Folfiri kommende Woche. Wir wurden bei dem Aufklärungsgespräch darauf hingewiesen, dass zu hoher Blutdruck eine übliche Nebenwirkung ist. Zu den Erinnerungslücken kann ich nichts beitragen. Aber ich wollte dir zumindest geantwortet haben.

Alles Liebe,
Fluturi
__________________
Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung. - Albert Camus
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  #3  
Alt 18.06.2016, 07:32
Anchilla Anchilla ist offline
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Beiträge: 251
Standard AW: Folfirinox

Hallo,

ich kann Dir auch nix dazu sagen, denn ich weiß nicht, wie die Chemo heißt, welche ich bekomme. Mein Arzt sagte mir, dass es 3 Stufen gibt. Die einfache mit Gemcitabine hatte ich Ende 2014 nach der OP. Jetzt, wo Metastasen da sind, habe ich mich für Chemo Stufe 3 entschieden, denn ich möchte, dass "scharf geschossen" wird.

Ich denke, dass jeder Mensch anders auf eine Chemo reagiert. Vielleicht viele ähnlich, aber generell kann man nicht von einem auf den anderen schließen.
Mir selbst wurden heftige Nebenwirkungen angekündigt, enbenso Nebenwirkungen die man aber im Griff haben wird. Bei mir ist alles anders.
Die, die man in Griff haben kann, waren bei mir nicht in Griff zu kriegen. Und alle anderen, welche man ganz ganz sicher bekommt, bekam ich nicht.

So habe ich schon öfters gehört, dass man Bluthochdruck bekommen kann. Auch das ist bei mir anders. Seit der Chemo brauche ich keine blutdrucksenkende Mittel mehr.

Ich denke dass man auf jeden Fall schauen muss woran es liegt, dass er nicht weiß wo und warum er wo ist. Ich weiß nicht, ob das an der Chemo liegen kann, aber sicherlich kann das auch andere Gründe haben. Und die sollte man wirklich raus finden.

Ich wünsche Euch alles Gute

LG Anchilla
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  #4  
Alt 18.06.2016, 12:48
Glaube-Liebe-Hoffnung Glaube-Liebe-Hoffnung ist offline
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Beiträge: 21
Standard AW: Folfirinox

Hallo Sandkorn,

ich möchte nichts mutmaßen und kenne das Mittel nicht aus eigener Anwendung. Wenn aber die beschriebenen Symptome keiner Ursache zugeordnet werden können, könnten noch zwei Dinge geprüft werden. Eine Möglichkeit kann sein, dass die Nierenleistung überbeansprucht/belastet wird und damit insgesamt abnimmt. Als Folge kann dann auch einmal Wasser im Herzbeutel oder der Lunge auftreten, weil die Nieren überbeansprucht sind. Wasser im Herzen kann zu erhöhtem Blutdruck führen und abnehmende Nierenleistung kann auch zu kognitiven Ausfällen führen.

Eine andere Möglichkeit wäre Metastasenrisiko im Gehirn, was ebenfalls zu erhöhtem Blutdruck und kognitiven Ausfällen führen könnte. Ich vermute das CT umfasste nicht das Gehirn, ich halte aber wenn überhaupt die Nierenbelastung für wahrscheinlicher als Hirnmetastasen. Auch kann sich die Nierenleistung wieder erholen.

Alles Gute!!!
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  #5  
Alt 18.06.2016, 22:24
Sandkorn1 Sandkorn1 ist offline
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Registriert seit: 15.06.2016
Beiträge: 2
Standard AW: Folfirinox

Hallo alle zusammen!
Danke für die Antworten!
So die Ärzte haben bei einem MRT vom Kopf nun festgestellt, dass es sich um einen Schlaganfall gehandelt haben muss. Nach einem Tag auf der Intensivstation kann er sich nun an fast alles wieder erinnern und hat keinerlei Einschränkungen. Dennoch ist es zunächst immer wieder ein Schock....
Die Professorin meinte, dass es nicht von der Chemo kommen würde. Diese wird nun fortgesetzt.

Schöne Grüße
Sandkorn
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