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  #16  
Alt 27.11.2016, 22:01
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hast du mal die allwissende Tante gefragt?

Es gibt ja noch viel mehr Ursachen für Aszites:

"Erhöhter Druck innerhalb der Blutgefäße (vorwiegend bei der portalen Aszites oder Herzinsuffizienz)Eiweißmangel (beispielsweise infolge von Hunger, äußert sich als Wasserbauch)

Erhöhte Durchlässigkeit der Zellwände, besonders bei EntzündungenStörungen des Lymphabflusses (durch Behinderungen bei Tumoren oder Vernarbungen)

Hunger,*Mangelernährung, Magersucht*(Anorexia nervosa): Bekannt sind hier besonders die Bilder von ausgezehrten Kindern mit Wasserbäuchen in verarmten Regionen.

Nephrotisches Syndrom:*Verschiedene Erkrankungen der Nierenkörperchen verursachen eine Ausscheidung von Proteinen über den Urin. Ein ausgeprägter Aszites kann hier vorkommen.

Exsudative Gastroenteropathie:*Die Magen- und Darmschleimhaut nimmt vermehrt Eiweiß auf, so geht es dem Körper verloren.

Peritonitis:*Die gefürchtete Folge eines nicht behandlungsfähigen Aszites ist die spontane Infektion des Bauchfells mit Bakterien. Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auftretens ist hier selbst nach der Abheilung noch groß.

Doch auch Operationsnarben und Heilungsprozesse können zu einer Entzündung des Bauchfells mit einer Bauchwassersucht führen.

Akute Pankreatitis:*Die plötzlich eintretende Entzündung der Bauchspeicheldrüse äußert sich durch heftigste, gürtelförmige Schmerzen,*Fieber,Übelkeit und Erbrechen. Auch ein Aszites und eine Gelbsucht sind möglich.

Tumore oder MetastasenVernarbungen nach Bauchoperationen"

sagt der "net-doctor"

Du siehst also, es kann sehr viel sein!

Bei mir bilden sich in geschlossenen Kapseln immer wieder kleine Mengen, die nicht sofort abfließen können und dann immer mal zwicken.

Es kann schon sein, dass durch vermehrtes Ablassen der Zufluss steigt, aber wenn das Zeug erhebliche Beschwerden macht....
Es gibt wohl die Möglickeit, ein ständiges Ablassventil einzubauen, so dass der Patient es selber ablassen kann. Das gibt es auch für Pleuraergüsse, die immer wieder nachlaufen.
__________________
Tündel

Das Leben ist halt lebensgefährlich!!!
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  #17  
Alt 30.11.2016, 14:28
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Danke Tündel,
ich war ja neulich wieder zum Punktieren weil ich es nimmer ausgehalten hab, wahnsinnig große Mengen Flüssigkeit im Bauch mit starkem Druck und Schmerzen. Das Punktieren tut ja ziemlich weh, da würd ich ohne den Leidensdruck nicht aufkreuzen. Und diesmal kam wieder die lympharttige Farbe raus, dieses Mal etwa Farbe wie Eierlikör. Und leider nur 400 ml. Doc meinte, war wohl eine "Tasche" und ich hätte jetzt eben mehrere Taschen mit Flüssigkeit im Bauch. Bei den vielen Litern, die ich im Bauch habe, waren die 400 ml nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Jetzt sitz ich mit Schmerzen zuhause und hab einen seeehr gespannten Riesenbauch. Der Doc meinte, es gibt sogar Fälle, wo es auch nach der Chemo nicht aufhört und man damit leben müsste!!!!!
Ich hatte ja mal eine Drainage für zu Hause, die wurde am selben Abend zu Hause undicht und ich musste wieder ins Krankenhaus, wo man sie wieder entfernt hat!. Und das war ein recht steifer dicker Schlauch, der sehr störend war am Bauch. Das dünne kleine Schläuchle was ich im Krankenhaus 10 Tage drin hatte, war besser, aber aus irgendwelchen Gründen können sie mir so eines für zu Hause nicht legen??
Ich hoffe auf noch mehr Beiträge von Frauen die auch Bauchwasser in starkem Ausmaß hatten auch noch nach der OP und die berichten, wann es bei Ihnen aufgehört hat.
Danke
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  #18  
Alt 02.12.2016, 23:05
Lisssbeth Lisssbeth ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo Hoffnung,

als mir einige Tage nach der OP die Drainage gezogen wurde, lief auf einmal viel Flüssigkeit aus dem noch nicht geschlossenen Loch in der Bauchdecke. Ca. 1 Liter pro Tag. Eine milchig-gelbliche Flüssigkeit. Laut Arzt chylöser Aszites, fettreiche Flüssigkeit, die aus den durch die OP zerstörten Lymphgefäßen austritt.
Laut Arzt tritt dies recht selten auf. Ich bekam eine Stomaversorgung, da zum Glück das Wasser den Weg nach draußen über das Drainageloch fand. Und habe so gut wie möglich auf Fett verzichtet. Das waren keine leckeren Wochen, aber nach einiger Zeit war alles wieder i.o. Vielleicht kommt das bei Dir auch infrage?
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  #19  
Alt 03.12.2016, 18:02
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Danke Lisssbeth,
danke für's Mitteilen Deiner Erfahrung. Wundert mich, daß das Drainage-Loch bei Dir nicht schnell zugewachsen ist. Ich hab' ja schon den ganzen Bauch voll mit Punktionslöchern und weil da oft noch so viel nachgelaufen ist, daß die Verbände so schnell wieder durchnässt waren haben wir auch öfter Drainagebeutel (wie ein Stomabeutel, aber mit kleinerem Loch) drübergeklebt, da hat aber immer nach spätestens 1 Tag der Nachfluss mit Flüssigkeit geeendet.
Ich war heute auch wieder im Krankenhaus weil ich einen extrem riesigen prallen schmerzenden Bauch hatte. Und obwohl wir ca. 4 Liter abgelassen habe, sind noch etliche Liter drin. Die Farbe der Flüssigkeit war auch heute wieder milchshakeartig, also auch Lymphe mit dabei.
Aber kein Fett mehr essen wäre ja ein Problem für mich, denn ich mache ja ein wenig Ernährung nach Dr. Budewig mit Leinöl, zudem mit Schwarzkümmelöl, weil das gegen die Blähungen helfen soll. Ich meide eher Kohlehydrate, die ja zu Zucker werden und vor allem Zucker selbst. Denn es heißt, der Krebs ernährt sich von Zucker.
Schwierig. Am liebsten würde ich ja täglich ein Stück Kuchen, oder auch 2 essen. Und Butterbrezeln und Brötchen aus Weißmehl, schmeckt alles so gut, aber verkneif ich mir alles, weil es ja ungesund sein sein. Außerdem bekomme ich dann vermehrt Blähungen, auch übelriechende.
Meine Ärztin hat mir nun Symbiolact Comp für den Darm empfohlen, das nehm' ich nun seit ein paar Tagen. Vielleicht hilft das mal gegen die Blähungen.
Und gegen das Bauchwasser sollte die 2. oder 3. Gabe Chemotherapie dann helfen, sagte mir gestern ein Arzt der onkologischen Praxis, wo ich Chemotherapie bekomme.
Donnerstag bekomme ich die 2. Gabe Chemo, schaumermal ob es sich dann bessert, werde wieder berichten.
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  #20  
Alt 05.12.2016, 15:59
mohnblümchen mohnblümchen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo liebe Hoffnungen,

ich bin Angehörige und lese schon seit 2011 in diesem Forum still mit.
Meine Mutter erkrankte 2011 im Alter von 68 Jahren an Eierstockkrebs Figo IV.
Hier im ortsansässigen KH hatten Sie gemeint, dass nichts mehr zu machen sei, außer Chemo zu verabreichen.... Daher recherchierte ich im Internet und das Forum hier hat uns sehr geholfen, viel wissenswertes zu erfahren.
Meine Mutter wurde tumorfrei in einem zertifizierten Eierstockkrebszentrum operiert.
Nun zu deinem Bauchwasser. Meine Mutter hatte nach der OP ebenfalls viel Wasser im Bauch, auch in den Beinen. Ihr wurden knapp 90 Lymphknoten entfernt, so dass sich sogenannte Lymphozelen bildeten. Ihr Onkologe vor Ort meinte, dass Wasser wäre vom Tumorgeschehen und dass dieses erst mit der Chemo weggeht. Wir wollten dass nicht glauben und fuhren nochmal ins zertifiziertes Eierstockkrebszentrum und nahmen die aktuelle CT-Auswertung mit.
Dort wurde uns gesagt, dass es zu 99% Lymphozelen sind, maligne Aszites macht keinen Sinn nach einer tumorfreien OP. Meine Mutter kam für eine Woche auf Station, dort wurde punktiert und es kam eine Menge gelbliche Flüsigkeit raus. Diese wurde untersucht und es waren keine Tumorzellen zu finden.
Kaum zu Hause, hatte meine Mutter nach ca. 1 Woche wieder Probleme mit Wasser im Bauch. Das drückte auch auf Ihre Organe, so dass sie kaum noch essen und trinken konnte. Sie erbrach sich oft.... Letztendlich wurde immer wieder punktiert, was ihr für den Moment Erleichterung schaffte. Doch zu vieles Punktieren ist auch nicht gut, da umso schneller die Flüssigkeit wieder nachläuft.
Was ihr am Ende langfristig geholfen hat, war die seit der Reha intensiv verabreichte Lymphdrainage. Seither musste nicht mehr punktiert werden und die Lymphozelen waren irgendwann nicht mehr im Ultraschall zu sehen.

lg mohnblümchen

Geändert von mohnblümchen (05.12.2016 um 18:13 Uhr)
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  #21  
Alt 06.12.2016, 20:37
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebes Mohnblümchen,
danke für Deine Infos! Demnach sollte man also auch bei mir eine Lymphdrainage machen, aber wie denn? Der Bauch ist prall wie im 8. Monat Schwangerschaft! Und schmerzhaft druckempfindlich. Wer sollte da und vor allem wie eine Drainage durchführen?
Ich zweifle das nicht an, was Du sagst, ich verstehe es nur nicht ganz wie das konkret aussehen könnte. Weißt Du noch, wie die das in der Reha von Deiner Mutter gemacht haben? Und macht so etwas ein Krankengymnast oder an wen muss man sich wenden?
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  #22  
Alt 06.12.2016, 21:06
mohnblümchen mohnblümchen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo liebe Hoffnungen,

ich kann Dir nur schreiben, wie es bei meiner Mutter war. Das mit dem Wasser im Bauch war die blanke Odysee. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft meine Mutter punktiert wurde...
Vielleicht ist es in deinem Fall erstmal besser, mit dem Krankenhaus / OP-Arzt Kontakt aufzunehmen und abklären zu lassen, um was für Flüssigkeit es sich bei dir handelt. Bist du in einem Kompetenzzentrum operiert wurden, tumorfrei?
Wurden viele Lymphknoten entfernt?

Die Lymphdrainage macht in der Regel ein Physiotherapeut.
Lymphozelen kann man aber auch operativ veröden lassen.

Ich wünsche Dir baldige Besserung.

lg mohnblümchen
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  #23  
Alt 07.12.2016, 13:21
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebes Mohnblümchen,
danke für Deine Antwort.
Bei mir ist es ebenso katastrophal: Ich habe ständig viele Liter Flüssigkeit im Bauch, jetzt schon seit über 8 Wochen. Ich bin nicht mobil, weiß kam, wie ich liegen soll, bücken geht ganz schlecht, jeder Schritt gibt Erschütterungen, weshalb ich herumschleiche wie eine alte Frau. Oft schmerzt der Bauch auch.
Neulich wurden mir 4 Liter abgenommen, was schon viel war im Vergleich zu den Malen davor, aber es war immernoch ganz viel Flüssigkeit im Bauch. Das war vor 4 Tage. Jetzt ist er schon wieder so voll, dass ich sofort wieder zur Punktion gehen könnte. Aber ich versuche, es noch ein wenig auszuhalten. Morgen ist 2. Gabe Chemo. Da nun auch die Haare massiv ausfallen, nehme ich an, dass die Chemo jetzt so langsam auch mal auf das Bauchwasser wirken müsste...
Bei mir hatten die 4 Liter die Farbe wie Vanille-Milchshake und der Oberarzt meint, diese Farbe deutet auf Lymphflüssigkeit hin. Meistens hatte die abgenommene Flüssigkeit diese Farbe, manchmal war sie aber wie Bier, dann war es eher Aszites. Einmal war es wie Karamell-Milchshake, da war es wohl gemischt, und einmal hat es sich nicht vermischt, da kam bei einer Punktion zuerst die Lymphflüssigkeit und zum Schluß der Aszites! Wir hatten also schon alle Varianten.
Eben war ich zur Blutkontrolle bei meiner Hausärztin, die habe ich auf die Lymphdrainage angesprochen. Sie hat eine Sprechstundenhilfe, die morgen wieder da ist, die ist auch Physiotherapeutin. Die fragt sie dann morgen, ob das bei mir in Frage käme. Ich rufe übermorgen an und werde dann hier mitteilen, was man mir gesagt hat.
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  #24  
Alt 07.12.2016, 21:12
mohnblümchen mohnblümchen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo Nochmal,

generell ist Aszites der Oberbegriff für freie Flüssigkeit im Bauchraum.
Diese kann maligne (tumorbedingt) oder auch Lymphflüssigkeit usw. sein.

Bei meiner Mutter wurde die Flüssigkeit nach der Punktion untersucht und es wurden keine Krebszellen gefunden. Das alles passierte auch während der ersten Chemotherapie, ein paar Wochen nach der großen OP.

Parallel zur Lymphdrainage ( anfangs 3 mal wöchentlich) bekam sie Wassertabletten und trug Kompressionsstrümpfe eine Zeit lang.

Viel Erfolg und alles Gute!
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  #25  
Alt 08.12.2016, 00:26
margit b. margit b. ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo liebe Hoffnungen,

es tut mir sehr leid, dass das Problem mit dem Wasser immer noch nicht besser geworden ist.

Muss dich jetzt nochmals fragen, ob du in einem Kompetenzzentrum operiert worden bist oder in einem normalen/gynäkologischen Krankenhaus. Wenn du in keinem Kompetenzzentrum operiert wurdest, dann solltest du dir dort dringend eine 2. Meinung einholen. Es gibt sehr, sehr große Unterschiede bei der Behandlung und bei den Erfahrungen!

LG und alles Liebe
Margit
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  #26  
Alt 09.12.2016, 22:07
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Hallo Margit,
nein ich glaube nicht, daß das KH in Freiburg als Kompetenzzentrum gilt. Aber unerfahren sind sie auch nicht, sie haben oft Eierstockkrebs-OPs. Der andere Arzt meinte noch, dass es Monate dauern kann, bis sich die Lymphbahnen neu gebildet haben, und die angestaute Lymphflüssigkeit weniger wird. Und punktieren, da sind sie sich alle einig, soll man nur, wenn man es sonst nicht mehr aushält...
Überhaupt hat nur der kleinere Teil der Frauen nach der OP noch länger Probleme mit Lymphflüssigkeit, meinte der Arzt heute, und von denen würde nochmal die Hälfte sehr lange (Monate) damit herummachen...
Auf Lymphdrainage angesprochen meinte er, meinen Stausee könnte man so nicht weggebkommen, wohin sollte denn drainiert werden?

Geändert von gitti2002 (09.12.2016 um 22:45 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt
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  #27  
Alt 15.12.2016, 19:59
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Vorsichtig positive Nachrichten: Mein(e) Bauchwasser/Lymphflüssigkeit wird nicht mehr mehr und ist u.U. sogar weniger geworden, fühlt sich jedenfalls so an!
Vor 1 Woche hab ich die 2. Fuhre Chemo bekommen, 2 Tage danach wurde mir etwas übel, die Übelkeitstablette hab ich dann rausgebrochen und dann musste ich schrecklich viel brechen. Und ich bekam Schüttelfrost, Beinezucken, Händezucken, Schwitzen und Frieren zugleich, es war übel. Ich hab mir dann auf ärztlichen Rat Zäpfchen bringen lassen, bis die endlich kamen, war es wirklich übel. Dann ging es schnell besser und ich bin eingeschlafen. Am nächsten Tag hatte ich noch mehrere Male Durchfall. Danach war der Bauch deutlich kleiner.
Zuerst dachte ich, das kam von der Chemo. Dann fiel mir ein, dass ich solche "Anfälle" früher schon hatte, immer wieder mal, vor allem nach viel Verzehr von Weißmehl oder Weizenprodukten. Ich wurde mal auf Zölliakie gestestet. Hab ich angeblich nicht. Aber seit 3 Tagen meide ich viel Weizen und es geht mir besser, die Blähungen sind vor allem deutlich weniger geworden.
Sogar leckere glutenfreie Plätzchen von der Nachbarin hab ich verdrückt und gut vertragen. Am Tag, als ich abends so brechen musste, hab ich 2 Pfannekuchen von Schwiegermutter mit Pilzfüllung und abends noch eine dicke Scheibe Weizenbrot gegessen, es schmeckt eben so gut, aber anscheinend vertrag ich's nicht. Viel von meinem Bauchumfang war wohl auch Luft, vor allem oben herum in der Magengegend. Aber auf jeden Fall ist auch das mit den Flüssigkeiten besser geworden, ich bin schon länger nicht mehr punktiert worden. Hoffentlich geht es in dieser Richtung weiter! Ich bin sehr dankbar!
Die Pysiotherapeutin sah übrigens auch keine Möglichlicheit, bei meinem Bauch mit Lymphdrainage etwas auszurichten. Sie könne zwar Arme und Beine derart behandeln, den Bauch aber nicht, aber sie sei da auch keine Spezialistin, meinte sie.

Geändert von Hoffnungen (15.12.2016 um 20:19 Uhr)
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  #28  
Alt 03.01.2017, 18:00
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Zum Glück ist mein Bauchwasser nahezu weg. Gott sei Dank!
Aber nach der 3. Chemo am letzten Donnerstag (vor 5 Tagen) musste ich sogar schon am gleichen Abend übelst brechen, trotz Zäpfchen gegen Übelkeit. Und seither ist mir fast pausenlos übel, auch wenn ich nicht mehr brechen musste. Ich habe überriechende starke Blähungen und Bauchweh. Ich habe jetzt, weil ich so dünn geworden bin, eine Art Senke/Mulde zwischen Magen und Brustbein und da drinnen pulsiert es die ganze Zeit rasend schnell. Mein Puls rast! 146 im Ruhezustand. Die Notärzte der onkologischen Praxis sagen, das kommt vom mit verabreichten Cortison. Und es sei nicht gefährlich, auf Wunsch könnte ich mir Betablocker geben lassen. Nein Danke, noch mehr Medikamente mit Nebenwirkungen!
Ich habe gute Lust die Chemo-Therapie abzubrechen. Vielleicht hab ich auch gar kein Krebs mehr? Schließlich wurde ja allers Sichbare an Tumor herausoperiert und ich mache ja noch nebenher viel gegen den Krebs an alternativmedizinischem: Misteln, Präparat mit Kurkumin u.a. gegen Krebs, psychische Aufarbeitung (Buch von Ehepaar Simmonton: "Wieder gesund werden"), Aufbau der Darmflora mit Symbio Lact Comp (was ich 1 Woche unterbrochen habe, als ich Antibiotika wegen fiebriger Erkältung genommen habe). Und vielleicht hat mein Immunsystem den Krebs beim Fieber gleich miterledigt, soll's geben.
Überhaupt möchte ich nicht auf Verdacht 6 Mal Chemo nehmen, nur weil es statistisch gesehen eine erfolgversprechende Methode ist. Vielleicht brauch' ich gar nicht so viel. Das wüsste ich gern genau.
Hat jemand von Euch schon die Diagnostik von maintrac genutzt? Die können wohl die Zahl der Krebszellen im Blut bestimmen und wenn man 2 Mal in zeitlichem Abstand die Werte bestimmt, dann sieht man, ob die Anzahl der Krebszellen während der Therapie zurückgeht. Ob man wohl auch sieht, dass man gar keine Krebszellen mehr hat?? Ich warte noch auf Antwort von dort. Wer hat Erfahrung mit maintrac? Ich verlinke es jetzt nicht, man findet es beim Googeln sofort.
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  #29  
Alt 10.01.2017, 20:53
mohnblümchen mohnblümchen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo Hoffnungen,

schön dass dein Bauchwasser gefühlt weniger geworden ist.
Meine Mutter hatte nach den Cortisongaben auch immer einen hohen Puls.
Das ging aber nach ein paar Tagen wieder weg.
Was die starke Übelkeit betrifft, rede einfach mit deinem Onkologen, es gibt verschiedene Medikamente dagegen.

Alles Gute und vor allem Durchhaltvermögen
wünscht dir mohnblümchen
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