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  #16  
Alt 03.01.2008, 20:37
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Agelika Agelika ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo zusammen.
Ich möchte mich hier auch vorstellen, aber nicht als betroffene, sondern mein Mann ist seit Januar 2006 an Kehlkopfkrebs erkrankt.
Nach der ersten OP sah es auch noch so aus als müsste man den Kehlkopf nicht entfernen, er lag danach 4 Tage auf der Intensivstation, und hatte sich relativ schnell erholt. Aber es folgten 2 weitere OP innerhalb von 2 Wochen, wobei der Kehlkopf ganz entfernt wurde und die Lymphdrüsen. Nach der letzten OP lag er dann 5 Tage im Künstlichem Koma, um schlucken und schmerzen zu verhindern, aber es hat ihn sehr viel Kraft gekostet wieder wach zu werden.
Die Wochen danach ging es ihm aber immer besser, und er war ganz Ungeduldig darauf wieder essen zu können. Das seine Stimme weg war bekam er mit schreiben aber gut hin. Als er nach 6 Wochen Krankenhaus endlich nach Hause durfte war ich heilfroh, aber auch ängstlich. Die ersten Nächte erschrak ich jedesmal wenn er Husten musste, konnte kaum eine Nacht richtig durchschlafen.

Mit einem guten Logopäden den wir hatten, lernte er die Ructussprache, was aber noch besser wurde als er im Sommer in der Reha Klinik in Bad Münder war.

Seit Januar 2007 ist er nun in Frührente, und zu 100 % Schwerbehindert.

Was ich mir von diesem Forum erhoffe, sind vielleicht ein paar Antworten auf Fragen, weil mein Mann einige Probleme beim schlucken und Essen hat, und am 14 diesen Monat wieder ins Krankenhaus muss.

Liebe grüsse Angelika
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  #17  
Alt 13.01.2008, 16:02
cassandra cassandra ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Ich setze meine/unsere Neuvorstellung auch noch hier ein

________________________________

Ich möchte mich kurz den Lesenden und Anwesenden hier vorstellen. Mein Synonym hier ist cassandra. Ich selbst bin nicht von Krebs betroffen aber mein Mann. Er hat ein Hypopharynx-Karzinom. Also Kehlkopfkrebs. Bis jetzt hat er wohl Glück gehabt, es ist in einem sehr zeitigen Stadium gefunden worden. Der Kehlkophf ist noch da. Es wurden zwei Laser-OP gemacht und rechts sind im Halsbebereich die Lymphknoten entfernt worden. Zwei waren eventuell metastasiert!?

Ende Januar muss mein Mann in die Krebsambulanz nach Chemnitz. Termin für Radon-Chemo festlegen. Oder Bestrahlungen- ich weiss nicht.

Ich erhoffe mir hier Tipps und ehrlich gesagt, ich bin ziemlich down. Kann es meinen lieben Mann natürlich nicht merken lassen. Er hat genug zu kämpfen.

Ich bin sicher oft hier und hoffe auf Tipps und vielleicht ab und an ein gutes Gespräch.

Ich wünsche euch einen guten Abend. Ich denke, wenn eine Zeit vergangen ist, dann wird mein Mann vielleicht hier selbst schreiben. Er ist im Moment noch nicht so weit.

LG

cassandra
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  #18  
Alt 09.02.2008, 10:15
Melodi Melodi ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo!

Auch ich will mich kurz vorstellen.Ich heisse Wiebke, bin 26 Jahre alt und bei meiner Mama wurde diese Woche die Diagnose Speiseröhrenkrebs und Lungenkrebs gestellt.Jetzt bin ich natürlich auf der Suche nach Infos und Erfahrungen.Wir sind noch nie damit konfrontiert worden und uns wurde ganz schön der Boden unter den Füssen weggezogen.

Nächste Woche fangen die Chemos an.Da ich in Hessen wohne und meine Eltern in NRW, sehen wir uns nicht allzu oft, obwohl sich das jetzt ändern wird, denn ich will meiner Ma helfen wo es geht.Und so suche ich mir jetzt erstmal ein paar Info`s zur Chemo.

LG

Wiebke

Edit: Ich war mal wieder zu voreilig und habe gerade gesehen das es ein extra Unterforum dazu gibt.Vielleicht kann es einer der Mod`s verschieben?Entschuldigung!

Geändert von Melodi (09.02.2008 um 10:18 Uhr)
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  #19  
Alt 12.04.2008, 23:16
Herzchen05 Herzchen05 ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo, liebe Mitleser, Angehörige und auch alle Betroffenen,
heute habe ich mich hier angemeldet und möchte mich jetzt kurz vorstellen: mein Name ist Karin, bin jetzt 55 Jahre alt bzw. jung, seit 33 Jahren verheiratet und habe 2 Töchter.
Nun zu meiner Geschichte: Nach einer schweren Angina im Frühjahr 2005 blieb ein Lymphknoten im linken Halsbereich vergrößert, was meine Hausärztin zunächst damit begründete, dass das schon mal nach so einer schweren Angina sein kann. Nach ein paar Wochen bin ich dann nochmal zu einem HNO-Arzt gegangen und bekam dort die Antwort: na ja, es gibt wie immer im Leben zwei Möglichkeiten: entweder so lassen und ignorieren oder wenn es störend ist, herausnehmen lassen. So gutgläubig wie ich nun mal war und es ja auch nicht störte, habe ich nicht weiter reagiert. Im Sommer stand dann wieder eine Schilddrüsenuntersuchung an. Der Radiologe fand die Schwellung nicht zum Ignorieren und punktierte sie. Und damit ging dann alles los: die histologische Untersuchung bestätigte eine Metastase eines Plattenepithel-Karzinoms. Diese wurde mir dann auf einer chirurgischen Station eines Krankenhauses entfernt und nochmals hist. untersucht - mit der nochmaligen Bestätigung, dass es sich um eine Metastase handelt. Und so kam dann eine Lawine ins Rollen: Primär-Tumorsuche mit MRT,CT, HNO-ärztliche Untersuchung in Narkose (durch einen hinzugezogenen HNO-Facharzt)Magen- und Darmspiegelung, Hautkrebsscreening, gynäkologische Untersuchung mit Mammographie und was noch so alles dazu gehört. Und es wurde auch der Tumor gefunden, und zwar im Halsbereich an der linken Tonsille, am linken Zungengrund und mittellinienüberschreitend bis zum Kehlkopf. Zur weiteren Behandlung wurde ich dann in die HNO-Abteilung des Krupp-Krankenhauses nach Essen verlegt und dort mehrere Male in der sog. "Salami-Taktik" laser-chirurgisch operiert. Es wurde eine Neck-Dissection durchgeführt und letztendlich mußte dann noch der Kehlkopfdeckel entfernt werden. Der behandelnde Arzt meinte immer, ich müßte doch noch recht gut schlucken können und mich somit auch ernähren können. Leider hat das aber nicht geklappt, so dass ich anfing, erheblich abzunehmen und natürlich auch körperlich sehr abbaute. Bevor dann die kombinierte Radio-Chemo-Therapie losging, wurde mir eine PEG gelegt. Leider bin ich dann aber nicht sachgemäß in die Versorgung und die Nahrungsaufnahme eingeführt worden. Die Nahrung konnte ich anfangs nicht sehr gut vertragen und habe sie immer wieder erbrochen, und dann kam noch die unvermeidliche Übelkeit durch die Radio-Chemo-Therapie dazu. Aber ich habe alles auch Dank der Fürsorge meiner Töchter, meines Mannes und einer sehr guten Freundin überstanden.
Im Frühjahr 2006 mußte dann aufgrund der Strahlenschäden ein Tracheostoma angelegt werden. Danach ging es mir dann aber sehr gut und ich habe mich von all den Strapazen sehr gut erholt. Leider kann ich aber bis heute immer noch keine Nahrung oral aufnehmen, was wahrscheinlich auch nie mehr gehen wird. Bei einer Schluck-Diagnostik wurde festgestellt, dass mein Kehlkopf einen starken Schiefstand aufweist, so dass kein Verschluß der Luft- und Speiseröhre mehr gegeben ist. Außerdem ist die Speiseröhre bis auf 2 mm verengt.
Heute schaffe ich esallerdings wieder, meinen Haushalt und meine Familie zu versorgen. Leider kann ich in meinem erlernten und lange ausgeübten Beruf als Arzthelferin nicht mehr arbeiten, da ich nicht mehr sehr ausdauernd sprechen kann. Außerdem braucht die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme über die PEG einiges meiner Zeit.
Vielleicht gibt es unter Euch jemanden, dem es ähnlich ergeht wie mir. Über einen regen Austausch freue ich mich
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  #20  
Alt 24.04.2008, 11:47
debby2205 debby2205 ist offline
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Ausrufezeichen AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo,
mein Name ist Daniela und ich bin nicht selbst betroffen, aber mein Mann. Bei ihm wurde kurz nach Ostern die Diagnose Kehlkopfkrebs gestellt. Am 7.4. wurde er operiert. Momentan liegt er noch im KH in der Uni Halle. Die eigentliche OP hat er ganz gut verkraftet, doch was uns jetzt noch etwas runterzieht, ist die Tatsache der anschließenden Radio-Chemo-Therapie. Dazu soll er 6-8 Wochen stationär im KH verbringen. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll. Als Frau sollte man ihn doch seelisch und moralisch unterstützen, aber ich habe keine Kraft mehr, und das ist doch erst der Anfang!!! Die ersten beiden Wochen bin ich noch voll arbeiten gegangen, dachte, das es mich etwas ablenkt. Doch dort konnte ich mich kaum konzentrieren, noch dazu; mein Arbeitsweg dauert 1 Stunde (einfache Strecke) mit dem Auto, anschließend Krankenbesuch bei meinem Mann und zu Hause wartet unsere 11-jährige Tochter und möchte aus diesem Thema auch nicht ausgeschlossen werden, und trotzdem hat sie doch das Recht eine unbeschwerte Kindheit zu genießen. Den Anblick meines Mannes gleich nach der OP werde ich nie vergessen, und ich bin so froh, dass er unserer Tochter verwehrt blieb.
Momentan bin ich krank geschrieben, bin total am Ende, und hier fällt mir eigentlich auch nur die Decke auf den Kopf.
Ich hoffe, dass ich auf dieser Ebene hier ein paar Ratschläge bekomme, wie wir das alles meistern können!?
Danke
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  #21  
Alt 29.04.2008, 12:03
Herzchen05 Herzchen05 ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Liebe Debby,
bin selbst betroffen vom Kehlkopf- bzw. Zungengrundkrebs. Vor 3 Jahren wurde mir in mehreren OPs Kehlkopfdeckel, ein Teil des Zungengrundes und sämtliche Lymphknoten im Halsbereich entfernt. Es folgten Chemo- und Bestrahlungstherapie. Für mich war es sehr anstrengend, aber natürlich auch für meine Familie, denn mein Mann und meine beiden Töchter (26,29 Jahre) haben mich durch diese Zeit begleitet und mir in allem sehr beigestanden. Für Dich ist es, glaube ich, aber noch viel belastender, denn Du hast ja noch eine "kleine" Tochter, die genau so wie Du mit der gesamten Situation ziemlich überfordert ist. Trotzdem, versuche ihr und Deinem Mann eine "Stütze" zu sein, indem Du einfach nur da bist und zuhörst, auch eventuell die Wut aushälst, die einen befallen kann oder einfach nur die Schulter reichst zum Anlehnen. Mit persönlich hat das sehr viel geholfen und ich habe Kraft daraus gezogen. Außerdem bin ich den Ärzten auf den Wecker gegangen, um so viel wie möglich über meine Krebserkrankung und die Vorgänge in meinem Körper zu erfahren. Dieses Wissen hat mich im Endeffekt dann stark und sicher gemacht, alles zu überstehen. Ich wünsche Euch allen Dreien viel Glück und die Kraft, die Prozedur der Chemo- und Bestrahlungstherapie zu überstehen. Von einmen Zwischenstand Eurer "Fortschritte" zu hören, würde mich freuen.
LG Herzchen05
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  #22  
Alt 23.06.2008, 15:57
wago46 wago46 ist offline
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Daumen hoch AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Mein Name ist im Internet wago46, ich bin gestern 62 Jahre geworden und lebe seit dem 06.09.1999, 02.00 Uhr in Spanien ohne Kehlkopf, Kehlkopfdeckel, Speicheldrüsen, Lymphdrüsen im Halsbereich, Stimmbänder und etwas Rachenfleisch. Ich atme durch ein Loch im Hals. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich nie, nicht vor der Operation und auch nicht danach, mit Krebs befaßt. Ich war 4 1/2 Wochen in Alicante Spanien im Krankenhaus, davon 5 x auf der Intensivstation und wurde die ganze Zeit mit einer Magensonde ernährt. Das Ärzteteam, welches mich operiert hat, hat in fast 8 Stunden ganze Arbeit geleistet. Nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte, habe ich, auch wieder in Alicante, 35 Bestrahlungen mit der höchsten Belastungsgrenze erhalten. Dann bin ich 3 Jahre alle drei Monate zur Kontrolluntersuchung mit Computertomopraphie gegangen, vom Ende des dritten Jahres bis zum fünften Jahr jedes halbe Jahr und ab dem 5 Jahr jedes Jahr eine Kontrolluntersuchung, immer mit großer Blutuntersuchung und Computertomopraphie. Am 06.09.2008 bendeich Krebsfrei mein 9 Jahr.
Jetzt möchte ich nur kruz mitteilen, wie ich mit der Diagnose Krebs umgegangen bin und warum ich heute ein glückliches und zufriedenes Leben führe:
Frage nie nach der Diagnose, warum ich. Es ist der größte Fehler und verleitet sehr schnell zum Selbstmitleid.
Nehme die Kriegserklärung Krebs an stelle dich ihr und nehme den Kampf auf.
Mache dich frühzeitg mit den Einschränkungen vertraut, dann können die Einschränkungen dich nicht überraschen.
Werte dein Leben durch die Krebsoperation nicht herab, betrachte dich nicht als Eingeschränkt und schon garnicht als Beschränkt, denn du wirdt oft erleben, dass die Menschen eine Halsoperation mit einer Gehirnoperation verwechseln.
Halte dir stets vor Augen, es gibt viele Menschen, die weit aus Kranker sind als du. Ich habe mich immer gefragt, willst du mit einem Rollstuhlpatienten für die Wiedererlangung der Stimme und ohne Loch im Hals tauschen? Meine Antwort: Nein.
Ich trage seit 8 1/2 Jahren die Atmungsöffnung im Hals (für mich wie oben schon angeführt das Loch im Hals) offen und ohne Bedeckung durch ein Tuch oder Platte.
Weiter kann ich seit fast 9 Jahren, normal Essen und trinken. Nur mit der Lautstärke beim Sprechen hapert es etwas, aber das nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür Krebsfrei bleibe.
Die Rülpssprache hatte ich auch gelernt, aber aus Liebe zu meiner Frau habe ich darauf verzichtet, da es für sie fürchterlich war und sie keine Mühe hat, mich auch auf Entfernung zu verstehen.
Die einzige negative Erfahrung die ich gemacht habe, sowohl in Deutschland, wie auch seit der Operation 1999 in Spanien:
Es gibt drei Sorten von Menschen wenn ich spreche:
Menschen die sich bemühen mich zu verstehen und dann auch verstehen
Menschen die mich nicht verstehen. Manchmal denke ich, ich bin nur von Schwerhörigen umgeben.
Menschen die mich verstehen, aber nicht verstehen wollen, weil sie ja sonst Rede und Antwort stehen müssten.
Aber auch das ist zu ertragen.
Einen Vorteil durfte ich geniesen, da ich nach der Operation nicht mehr sprechen konnte, weder Deutsch noch Spanisch, mußte ich, da ich in einem spanischen Krankenhaus lag, Alles in Spanisch aufschreiben. Aber, der Mensch schafft Alles mit etwas Einsatz und gutem Willen.
Ein Nachteil, obwohl ich mit der Radiotherapie nie Probleme hatte (keine Schmerzen oder Unwohlsein) trafen mich doch. Die Spätfolgen wie Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule, Verengung des Spinalkanals und ein bißchen mehr kamen erst nach 6 Jahren.
Da ich keine Schmerzen habe sondern nur etwas Taubheit in beiden Händen, ignorier ich einfach die Angelegenheit und werde mich dann darum kümmern, wenn sie Aktuell sind.
Alles in Allem, ich habe zwar Krebs gehabt, habe Alles an Energie dagegen eingesetz und brauche kein zweites Mal Krebs. Ich habe ein hervorragendes spanisches Ärzteteam gehabt und die Menschen, die so um mich auf dem Operationtisch gekämpft haben, will ich nicht enttäuschen.
In erster Linie jedoch, ist der Kampf für mich und meine Familie.
Ich hoffe, mit dem kleinen Beitrag, konnte ich einigen Betroffenen helfen.
Wago 46

Geändert von wago46 (23.06.2008 um 16:05 Uhr)
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  #23  
Alt 22.07.2008, 16:20
freitag freitag ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

ich möchte mich auch mal kurz vorstellen

mein realer name ist helmut, bin 46 jahre alt und glücklich verhairatet.
seit ca 2 monaten weiss ich das ich einen tumor am rechten stimmband habe. damals war ich wegen einer lungenentzündung im krankenhaus.
wegen anhaltenden schluckbeschwerden bin ich dann in die hno-klinik überwiesen worden wo das festgestellt wurde. die lungenentzündung zog sich bis jetzt hin weshalb ich noch keine behandlung wegen des tumor`s bekam. morgen und übermorgen sind aber jetzt die letzten voruntersuchungen (pet ct usw.). danach soll es mit einer 5-tägigen chemo losgehen. dann nach 3 wochen wird kontrolliert ob die chemo wirkung zeigte. falls ja wird mit chemo und bestrahlung wetergemacht, ansonsten gibts nur die total-operation sagen die ärzte. total heisst kehlkopf und lymfknoten müssen raus.
naja ich grüsse alle und lese jetzt mal noch weiter im forum.
ihr hört dann wieder von mir
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  #24  
Alt 26.08.2008, 19:25
sandra83 sandra83 ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo!
Auch ich möchte mich hier gern vorstellen

Ich heiße Sandra, bin 25 Jahre alt, verheiratet, habe 3 Kinder und das 4. wird im Februar das Licht der Welt erblicken.

Ich denke, am besten ist es, wenn ich einfach mal unsere Situation schildere:

Mein Mann (57J.) wurde vor einem Jahr plötzlich sehr heiser. Wir wunderten uns nicht großartig, denn er mußte sehr viel reden. Doch es wurde einfach nicht besser. Da mein Mann aber ein absoluter Sturkopf ist und Ärzte nicht ausstehen kann, ging er nicht zum Arzt. Vor einem halben Jahr bekam er dann einen dicken Hals. Dieses wude immer größer und irgendwann öffnete es sich zur Speiseröhre hin. Er spuckte nur noch Eiter und dadurch wurde dieses Geschwür, wie ich es jetzt einfach nenne, etwas kleiner. Das war der Zeitpunkt, wo er zu unserem Hausarzt ging und dieser ihm Antibiotika verschrieb, es wäre eine Halsentzündung, so seine Diagnose. Die Medikamete schlugen vorübergehend an und auch seine Stimme wurde wieder kräftiger. Kaum waren die Antibiotika alle, ging es ihm wieder schlechter. Sein Hals wurde extrem dick und diesmal öffnete es sich nach außen hin. Seit 4 Monaten lief fast ununterbrochen immer wieder Eiter aus dem "Geschwür". Vor 3 Wochen war es nun soweit, das er kaum noch schlucken konnte und es kam immer häufiger zu Luftnot. Am 12.08.08 war er dann endlich beim HNO und dieser sagte sofort, damit müsse er in eine Klinik. Mein Mann sagte dann, gut ok, es geht nicht anders, er würde dann am 18. in die Klinik fahren. Doch so kam es dazu leider nicht mehr. In der Nacht zum 16. bekam er keine Luft mehr und bekam starke Herzschmerzen. Ich rief sofort Rettungswagen und Notarzt und er wurde soort versorgt. Im Rettungswagen vor unserer Tür mußte er reanimiert werden. Im Krankenhaus bekam er dann einen Luftröhrenschnitt.Er lag einen Tag auf der ITS und wurde dann auf die HNO verlegt. Dort wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt mit der Diagnose bösartier Tumor, der von der Wirbelsäule bis zum "Geschwür" also bis zum Kehlkopf. Ich kann leider keine Fachbegriffe benutzen, denn ich kenne diese nicht, ich schreibe so, wie ich es erfahren habe. Es wurde ein CT gemacht und eine ewebeprobe genommen. Seit Montag ltzter Woche hat er nun eine Magensonde durch die Bauchdecke bekommen, denn der Tumor drückt Luft- und Speiseröhre ab. Von Donnerstag bis Sonntag lag er nur da und es wurde nicht mehr gemacht. Gestern wurde er nun in eine spezielle Krebskinik verlegt. Dort passierte erstmal nichts Heute kam er wieder zum CT und sollte eigentlich heute noch darüber informiert werden, wie es weitergeht. In den Raum geschmissen wurde, das er wohl Strahlen- und Chemotherapie folgen werden.

Wie es weitergeht, ich weiß es nicht und bin verzweifelt. Denn im Moment wächst mir alles über den Kopf und ich bin manches Mal kurz vor einem Zusammenbruch, doch ich muß stark sein - stark sein für unsere Kinder und auch für meinen Mann.
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  #25  
Alt 23.09.2008, 23:29
ditte34 ditte34 ist offline
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Standard AW: Profil: Kehlkopfkrebs "User" stellen sich vor....

Hallo ich bin ditte34. habe selber keinen Krebs, aber mein Sohn, 43 Jahre alt, hat Kehlkopfkrebs.
Da ich 600 Km entfernt von ihm wohne, habe ich erstmal nur die Informationen telefonisch von ihm. Er will auf keinen Fall eine Operation sondern Bestrahlung und evtl. Chemo. Nun mußte er zur Untersuchung seiner Zähne in die Kiefernchirurgie und dort hat man festgelegt, dass bis auf 3 seiner Zähne alle anderen entfernt werden müssen, vor der Bestrahlung.
Da ich schon einige Krebspatienten kenne, allerdings keinen frischen Fall von Kehlkopfkrebs, würde mich mal interessieren ob es eine neue Erkenntnis ist, dass die Zähne alle gezogen werden die nicht 100% gesund sind. Vielleicht kann mir da jemand der betroffen ist Auskunft geben. ich stell es mir so schrecklich vor.
Hoffe auf Antwort, da ich schon die Beiträge gelesen habe und besonders das Schicksal von Andreas-sunnyboy hat mich tief bewegt, denke ih dass mir jemand von seinen Erfahrungen etwas abgeben wird. Lieben Gruß ditte 34 Edith
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  #26  
Alt 16.11.2008, 18:09
Blueangel Blueangel ist offline
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Hallo ihr,

ich bin Nicole, 30 Jahre alt.
Bei meinem Papa wurde dieses Jahr im Juni ein Karzinom
im Hals festgestellt. Mittlerweile hat er eine abgebrochene Chemotherapie (aufgrund eines Herzinfarktes) und eine Strahlentherapie hinter sich. Ob diese erfolgreich war wissen wir noch nicht.
Ich bin hier um Erfahrungen auszutauschen und mir Rat zu holen.

Geändert von Blueangel (16.11.2008 um 18:11 Uhr)
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  #27  
Alt 25.11.2008, 23:30
marita62 marita62 ist offline
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hallo! ich bin angehörige eines krebspatienten.ich bin 46 jahre alt und selber ms patientin. manchmal würde ich gerne einfach auswandern oder vom dach springen.ich war 19 als meine mutter einen schlaganfall erlitt. da ich nicht mehr zuhause wohnte, bin ich wieder zurück, habe meinen kleinen bruder versorgt, zwei haushalte und nebenbei auch noch mein fachabi gemacht.bis zu meiner heirat, mit 26, habe ich dann unterrichtet, was mir immer sehr viel spass gemacht hat. mit 27 waren unsere wunschkinder unterwegs. zwillinge, wir haben uns riesig gefreut. dann die geburt 8 wochen zu früh und ein sohn mit einem herzfehler. prognose: nottaufe vor der ersten op, schäden aus langzeitbeatmung. also habe ich fast 1,5 jahre fast überwiegend im herzzentrum gelebt. meinen beruf als lehrerin habe ich komplett aufgegeben.habe mein kind dort fast vollständig selbst versorgt, d. h. knapp 3 std. schlaf über die gesamte zeit.5 op´s und unser sohn wurde entlassen. ich hatte die hoffnung nun etwas ruhe zu finden, aber unser sohn hatte bis zu seinem 7ten lebensjahr massive schlafstörungen. der dreischichtjob meines mannes machte es noch zusätzlich stressig. außerdem hatten wir zwischenzeitlich mit meinen eltern ein haus gekauft, das noch renovierungsbedürftig war.als unsere kinder dann mit 10 jahren endlich als völlig gesund und fit eingestuft wurden, wollte ich gerne neu starten. mir meinen traum erfüllen und habe einen kleinen laden aufgemacht, 1999. 2 jahre war ich echt happy. alles lief bestens. dann kam ein schwächeanfall und die diagnose ms, 2001. alles ging den bach runter. nur unsere familie hat immer zusammen gehalten. 2004 dann die erste krebsdiagnose meines damals 75 jährigen vaters. faustgrosser blasentumor. habe dann trotz eigener erkrankung meinen 4 personen haushalt und den meiner mutter versorgt. meine mutter leidet seit ihrem schlaganfall an herzrythmusstörungen und hat diabetes. bei stress baut sie völlig ab. dann hatten wir alles einigermaßen überstanden, als 2006 die nächste krebsdiagnose kam. kk-krebs. also wieder op, mit entfernung des halben kk. da mein vater schon einen herzinfarkt hatte und mit bluthochdruck zu kämpfen hat, war die op sehr schwierig.mit weniger stimme aber sonst ganz fit kam er dann anch hause. leider, warum auch immer, weigerte er sich zu regelmäßigen kontrolluntersuchungen zu gehen. mit dem erfolg, dass er nun 2008 vielleicht den krebs nicht überlebt. z. zt. bekommt er, nach einer op, in der der kk, die lymphknoten und die lymphbahnen, bis auf den schlüsselbeinknochen entfernt wurden, lebt er nun seit 4 wochen im klinikum,mit magensonde und luftröhrentubus und bekommt nun noch bestrahlungen und chemo. ende 2007 habe ich schon gemeinsam mit meiner cousine meinen einzigen onkel, bis zu seinem tod im hospiz, im april 2008, begleitet. niemand sonst war seelisch in der lage damit umzugehen.unsere kinder sind zwar jetzt aus dem haus, somit habe ich nur noch 3 personen zu versorgen aber meine eigene krankheit ist auch schlimmer geworden. ich habe einfach keine kraft mehr und schwanke momentan zwischen, sorge um meine mutter, sorge um meinen vater, das er auch im hospiz endet, und enormer wut, dass mein vater durch seinen starrsinn uns das alles eingebrockt hat. die aussage des arztes war, wenn er früher, anfang des jahres gekommen wäre, wäre der tumor nur 1cm groß gewesen und einfach zu entfernen.nun hat aber der tumor 7 monate zeit gehabt ungehindert zu wuchern. den erfolg sehen wir nun.so langsam merkt mein vater, was er meiner mutter, 72 jahre ! und seiner ms kranken tochter da zumutet und er ist sehr deprimiert. ihnn aufzubauen fällt uns sehr schwer, da wir selber kaum noch kraft haben und kein mitleid entwickeln können. meine therapie habe ich komplett eingestellt, dafür bleibt einfach keine zeit. vielleicht kann mir ja jemand einen tip geben, wie wir nicht vor die hunde gehen. vielen lieben dank im vorraus. alleine das schreiben hat schon gut getan.
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  #28  
Alt 04.02.2009, 20:04
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sunnyboy66 sunnyboy66 ist offline
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Hallo zusammen !
Ich heiße Andreas , bin ledig und 43 Jahre alt.
Im September 2006 bekam ich die Diagnose Kehlkopfkrebs.
Zuerst wollte man mir auch den Kehlkopf entfernen, hat sich aber dann doch zu beiner anderen Methode entschlossen, den Krebs zu bekämfen. Kombinierte Radio/Chemotherapie.Meine gesamte Geschichte habe ich auch hier in diesem Forum aufgeschrieben. Will mich hier nicht wiederholen. Zur Zeit gehts mir gut. Bin nach der letzten Kontrolluntersuchung im Kr.-Haus als Krebsfrei nach Hause gegangen
Alees liebe an all euch anderen
Andreas
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  #29  
Alt 07.02.2009, 20:23
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kalei999 kalei999 ist offline
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Hallo zusammen,

ich habe durch Zufall dieses Formum entdeckt und möchte mich nun gerne auch einmal vorstellen.

Mein Name ist Karin und ich bin 58 Jahre alt.

Im September 2007 wurde bei meinem Bruder COPD festgestelllt. Es handelt sich hierbei um einen Lungenkrankheit, die man behandeln, jedoch nicht heilen kann. Seine Lungenfunktion ist auf 20 % reduziert. Man lebt eben so recht und schlecht damit. Sauerstoffzufuhr ist 24 Stunden täglich lebensnotwendig.

Im Sepzember 2008 wurde bei einem Krankenhausaufenthalt durch Zufall Metastasen im Halsbereich gefunden. Der Krebs blieb jedoch noch zwei Monate unauffindbar.

Im November hat er die erste Chemo erhalten und diese auch ganz gut überstanden.
Vier Wochen später kam die zweite Chemo. Die dritte Chemo wurde bedingt durch diverse Lungenentzündungen auf den 2. Februar verschoben. Leider wurde sie dann ganz abgesagt.

Der nächste Schritt sollten Bestrahlungen sein. Nun wurde jedoch eine OP für den 11.2.2009 angesetzt, bei der man die Metastasen am Hals entfernen will und gleichzeitig sollen ihm alle Zähne gezogen werden. Sein Zahnarzt jedoch ist der Meinung, man könnte eine Schiene anfertigen.

Hat hier vielleicht jemand gute Ratschläge für uns.

Karin und meine Schwägerin Resi wären dankbar für jeden guten Rat.

Liebe Grüße
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  #30  
Alt 08.02.2009, 11:29
Benutzerbild von Harry01
Harry01 Harry01 ist offline
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Hey Leute,
ich bin aus Maintal, seit dem 30,01,2009 verheiratet, lebe aber mit meiner Frau seit 27 Jahren zusammen!
Meine Frau hatte 2003 Analkrebs, 2005 Brustkrebs, beides wurde entfernt und nur wegen des Mammaca. wurde sie bestrahlt.
Nun hat man im Oktober bei in ihr ein Zungengrund ca festgestellt, ihr wurde beitseitig am Hals die Lymphen entfernt. Sie ist in Strahlentherapie und soll nun Stationä für die Chemo aufgenommen werden. Die Chemo soll mit Cisplatin durchgeführt werden.
Wer hat damit Erfahrung, selbst oder als mittelbarer beteidigter?

Meine Frau ist 56 Jahre, im Anal u. Brust ca wurden keine Metastasen festgestellt und die Nachsorge war immer ohne Befund!
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