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  #31  
Alt 21.11.2013, 17:24
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Bin wieder da,
Bis jetzt ohne Infos. Aber mit Kunstausgang und mit kleine Resten
Sch.....
Tündel
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  #32  
Alt 22.11.2013, 07:42
ulrikes ulrikes ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hi Tündel,
freut mich, dass Du schon so fit bist,dass du uns schreiben kannst. Ich bin nach den großen OPs immer 2 Tage so müde, dass ich nur ein Minimum an Welt mitbekomme.
Wegen des Ausgangs der OP: Warte erst mal ab, was die Visite nachher sagt. die Stoma sind meist nur zeitweise und die Reste an Krebszellen kann die folgende chemo bestimmt killen. Je weniger Krebszellen noch vorhanden sind, um so besser kann die Chemo sie "killen" (ja, da steh ich mal auf Killerspiele!!).
Alles Liebe für dich und lass es langsam angehen
Ulrike
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  #33  
Alt 22.11.2013, 09:20
Sandra43 Sandra43 ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

lass Dich mal

erst mal GLÜCKWUNSCH, dass Du die OP anscheinend so gut überstanden hast, dass Du Dich am Tag der OP schon hier melden kannst.
Das spricht doch dafür, dass Du (a) in super Händen bist und (b) eine Konstitution wie ein Pferd haben musst

OK <nicht alles entfernt> ist jetzt nicht sooooooo schön.
Aber! hier greift leider -die von vielen hier gehasste- "Lieblings-Disziplin" :
Abwarten bis man mehr Informationen hat.
Ich denke, erst wenn Du weißt was "kleine Reste" genau bedeutet
und was an weiteren Maßnahmen geplant ist,
kannst Du etwas besser einschätzen, was das in Deinem individuellen Fall bedeutet.
Drücke Dir die Daumen, dass es möglichst klitzekleinste Restchen sind..

Künstlicher Ausgang:
Hast Du ein Ileostoma oder ein Colostoma?
Auch hier gilt, erst mal hören was genau Sache ist, wie Ulrike schon geschrieben hat, handelt es sich bei den meisten Fällen um eine temporäre Geschichte und nicht um einen Dauer-Bauchpopo.

Wünsche Dir alles Liebe&Gute
Sandra
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  #34  
Alt 22.11.2013, 13:03
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Tündel Tündel ist offline
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Frage AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallihallo.
Was ich weiß, ist inoffiziell. Visite? Wasn dasn? Bis jetzt seit Mittwoch nur ein nicht OP-Oa, der nur sagen konnte, dass die Reste im mmBereich wären. Über den AP wusste er nix. Ich hab nun erfahren, eben inoffiziell, dass es sauber auf der Kippe stand, weiterzumachen oder zuzunähen und zu sagen nix geht. Ufffä. Und ohne AP wär schon gar nix gegangen. Hmmmmpf. Also hat ER noch das Beste (in dem Sinne Alles was machbar war) weggeräumt, sonst wär die Prognose von daheim doch wahr geworden. AP nach Hartmann, aber mix genaues weiter... könnte... vielleicht...abwarten...

Hat jemand Erfahrungen mit Carboplatin und Nierenschaden?
Lieben Dank für alle eure Gedanken
Tündel
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  #35  
Alt 22.11.2013, 13:46
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe tündel,

herzlich willkommen zurück!

Ich war nach meiner grossen OP erst mal eine Woche "weg vom Fenster" (o.k. ich hab sie auch nur Knapp und mit vielen Transfusionen überlebt ...).
Schön, dass du schon wieder so weit dabei bist, dass du uns schreiben kannst.

Komisch, dass du noch keine Visite hattest. Bitte sag der Schwester (auch mehrmals Bescheid, dass du einen Arzt sprechen möchtest, der sich auskennt, verweise darauf, dass du das Warten psychisch einfach nicht mehr aushälst ... in der Charite ist es normal, dass sich nur was bewegt, wenn man nervt ... eigene leidvolle Erfahrungen )

Die Tumorreste können durch eine gut anschlagende Chemo durchaus komplett gekillt werden. Meine 2. OP war auch nicht mehr tumorfrei machbar, aber die Chemo hat mich komplett tumorfrei gemacht.
Carboplatin als Zytostatikum habe ich schon zweimal gehabt und habe es gerade derzeit schon zum Dritten Mal. Immer noch vertrage ich es, immernoch schlägt es bestens an.
Von Nierenschaden keine Rede. Einmal hatte ich Nierenprobleme in folge der OP, aber das hatte kaum mit Carbo zu tun. Entscheidend ist, nach der Chemogabe zu trinken zu trinken zu trinken, ohne jEnde und so viel irgendwie geht. Das ist das beste Mittel gegen Nierenschaden und die beste Unterstützung für die Nieren.

Ich wünsche Dir jetzt mal, dass die Wundheilung störungsfrei und schnell geht und du bald wieder fit bist.
Zum zweiten wünsche ich Dir ein baldiges Gespräch und die Info, das Stoma wird später rückverlegt (davon gehe ich eigentlich aus ... ist meistens so).

Der Verlauf der OP beweist dir wieder mal, wie richtig du das alles gemacht hast - in keinem anderen Krankenhaus hätte jemand das noch operiert. Und Prof. S. ist da echt gut drin in der Tumorentfernung. Das war ein super SChritt, den du gegangen bist.

Alles liebe + gute weiterhin wünscht
Birgit
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  #36  
Alt 23.11.2013, 13:02
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Tündel Tündel ist offline
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Böse AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hei Birgit,
Da hast du wohl absolut Recht und selbst ER hatte wohl Zweifel ob das machbar war. Uuuuuuuufffff. In dem Sinne: positiv denken, auf die chemische Keule hoffen und viel Wasser süffeln.
Visite gabs noch nicht und jetzt faselte ein Schwesterlein auch noch was von Urostoma. Nächste Keule!
Rummsdi, aber irgendwie scheint es wohl doch nur ein Drainageteil zu sein.
Ich komme so gaaaaaanz langsam, aber seeeeehr heftig on die "Jetzt-werfe-ich-mit-unangenehmen-Dingen-Phase"!!!!! Vorzugsweise dem AP-Beutel oder so!!!! Würde mich sicher erleichtern, aber putzen müssten ja nicht die, die das verbockt haben. Ergo: cool down!
GRRRRRRRRRRR!
WÜÜT
Bis denn
Tündel
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  #37  
Alt 23.11.2013, 22:33
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Tündel Tündel ist offline
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Unglücklich AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallooooo!
Erstmal ne Richtigstellung:Ich wurde am Mittwoch operiert und hab mich erat am Donnerstag zurück ins Leben gebeamt. Aus der Narkose erwachte ich mit recht unschönen Äußerungen der an mir hantierenden Mitmenschen.

Jetzt hab ich paar Infos mehr, obwohl: Über den AP und seine mögliche oder auch nicht Rückverlegung kann außer den Operateuren keiner was sagen. Und vor Montag ist da keiner zu kriegen, obwohl ich schon echt nerve (Danke für diesbezügliche Tippse) . Kann ich auch guuuuut

Also Tacheles: Reste sind noch da. Lymphknoten habe man auch nicht entfernt, weil es bei "Resten" angeblich nix bringt.
Wie gesagt, ich bin total unwissend und Freund Go. sagt immer die Lk müßten mit weg.
Was nun???????
Der Messimüll ist immer noch da umd ich lieg hier rum, bin sauer auf mich selber bemitleide mich
Und sage mir gleichzeitig: ohne den AP wärst du bald tot!!!!S.hat alles Menschemögliche erreicht, den Rest wird besagte Chemiekeule umbringen...
Trotzdem hab ich diese Zukunftsängste umd Frührezideven.
Und was geht dann noch? Bin ich nächsten Jahr tot? Liege ich wieder hier? Oder krümme ich mich gerade vor Schmerzen? Hab ich überhaupt ne Chance.
Jetzt heißt es eben doch,dass komische, "nicht zuordnungfähige" Zellen im Lungenblut waren. Später dann im selben Brief "keine malignen Zellen" Ich weiß,es ist Forensik und niemand kann aus eiem Haufen Zell den einen Bösling herausfiltern, aaaaaaber.....

Und Nierenprobleme hab ich ja schon. Platin ist da eigentlich kontra. Und Avastin bei der Embolie. Was nun? Wie soll ich da mit Hoffnung weitermachen?
Na ja, erstmal gehts weiter. Irgendwie. Und vielleicht auch mit der Hoffnung auf ein paar Jährchen und den grooooooßen 50er.
Bis denne (bin in einer Heulphase)
Tündel
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  #38  
Alt 24.11.2013, 07:18
ulrikes ulrikes ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,
lass Dich erstmal .
Dass Du nach der großen OP erstmal k.o. und pessimistisch bist, ist leider vollkommen normal. Ich gehe hierbei davon aus, dass Du kein großer Konsument von Drogen (jeglicher Art) bist und erstmal den ganzen Kram an Narkose und wahrscheinlich auch Schmerzmitteln verarbeiten musst. Das ganze geht natürlich auch über den Kopf ab. Bis Du näheres weißt und für die Zukunft planen kannst, versuch Dich abzulenken mit schönen Dingen. Ich weiß, das ist im Krankenhaus nicht so easy. Mir hat da meist mein MP3-Player geholfen mich in meine Wohlfühl-Schutz-Zone zurück zu ziehen.
Deine Fragen bezüglich OP und weiterer Therapie schreib am besten auf und leg sie dann zur Seite. Und wenn Deine Docs weiterhin nicht reagieren, dann schreib ihnen jeden Tag einen kurzen Brief mit deinen Beschwerden/Fragen und sag der Schwester, dass sie ihn in deine Krankenakte legen soll. Witzigerweise wird diese nämlich mehrmals täglich von den Ärzten gelesen und dann haben sie auch mehr Zeit sich Gedanken über Dich zu machen als spontan bei der Visite.
So, jetzt noch mal ein virtuelles Knuddeln
Ich wünsch Dir einen schönen Tag
Ulrike
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  #39  
Alt 24.11.2013, 12:18
Benutzerbild von frankdortmund
frankdortmund frankdortmund ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

Es ist ja erstmal gut, dass Du überhaupt unter uns geblieben bist. So eine mörderop ist doch auch immer übelst riskant. Ich finde es ist auch ein gutes Zeichen wenn man so lange operiert hat, daran kannst Du sehen, das doch der meiste Messi Müll entsorgt werden konnte. Aber ist das nicht immer unglaublich unverschämt von den Ärzten die Patienten so lange ohne Informationen zu lassen wie die OP gelaufen ist? So ein Operateur könnte doch wenigstens seine Kollegen mal informieren wenn er schon selber das nicht macht. Es ist jawohl klar, das jeder der nach so einer Op wieder wach wird das Wissen möchte. Das haben die bei Carmen genauso gemacht, tagelang konnte dir keiner etwas vernünftiges sagen. Aber jetzt brauchst deine Kraft um schnell mit der Chemo beginnen zu können. Uns haben seinerzeit alle Ärzte gesägt, das die Chemo halt an den kleinen Tumorresten im mm Bereich wesentlich besser angreift als an einer fetten Metastase, deshalb kannst Du da durchaus berechtigte Hoffnungen haben, das es gelingt auch die restlichen Messis zu killen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir schnelle Besserung

LG
Frank
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  #40  
Alt 26.11.2013, 09:15
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

diese Zukunftsängste können wir alle gut nachvollziehen. Wer oder weniger leben wir alle so gut es geht damit.
Niemand kann voraussagen, wie die Krankheit verlaufen wird. Es gibt nichts, was es nicht gibt im Verlauf. Ich will dir keine Wunderheilung versprechen, versteh mich nicht falsch, aber es ist wirklich so, dass es sehr viele und sehr gute behandlungsoptionen gibt mittlerweile.

Ich selbst habe vor über drei jahren die Diagnose bekommen mit einer sehr schlechten Prognose - bis jetzt läuft es besser, als die Ärzte jemals vermuteten. Ich führe ein annähernd normales Leben, bei guter bis sehr guter Lebensqualität. o.k. ich habe eine schwere Krankheit, das schränkt manchmal ein und hat zu massiven Veränderungen geführt. Aber diese sind nicht nur schlecht. Und schlussendlich betrifft das viele Menschen, die älter werden und von einer Krankheit heimgesucht werden.

Niemand weiss, wie sich die krankheit bei dir selbst entwickeln wird - und: Du hast auch selbst sehr viel in der Hand, um das zu beeinflussen!!

Jetzt musst du erst mal wieder etwas zu Kräften kommen. die OP wegsteccken. Dann durch die Chemo, die sicher noch ganz ganz viel Messi-Müll wegmetzelt. Dann erst mal ERholung, ERholung.
Immer ein Schrittchen nach dem nächsten. Am besten immer im Glauben daran, dass Du die Chance nutzen kannst, dass alles gut wird.

Liebe Tündel, für den heutigen Tag und das hoffentlich bald stattfindende Gespräch: Alles Gute !!!

Einen schnellen Genesungsprozess wünsche ich dir auch noch
Birgit
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  #41  
Alt 27.11.2013, 17:30
Sandra43 Sandra43 ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,
Ich wollte mal vorsichtig nachfragen ob Du mittlerweile schon mehr weißt?

Ansonsten schließe ich mich dem an, was Birgit schon geschrieben hat, werde es –wie sehr ich es auch probieren würde – nicht besser ausdrücken können.
Viele Liebe Grüße
Sandra
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  #42  
Alt 28.11.2013, 19:57
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Ihr alle!
Danke für Gedanken, Wünsche, Gebete und was es sonst noch gibt!

Ja, ich weiß inzwischen mehr:
1. Die OP war O-Ton S. "der Hammer", gut 2kg Messi und sein Müll! Ich stelle mir nur gerade Milchpackerl vor. UUUUUUIIIIIIIII! Dazu noch etliches an Bauchwasser. Neue Diätform!
2. ER ist der Meinung, dass sie bei DIESEN Voraussetzungen gut verlaufen ist - was immer das nun heißen mag.
Meine Chancen wären gar nicht so schlecht - - was immer das nun heißen mag.
3. Die Reste sitzen irgendwie so dumm am Darm, dass man sie nicht operieren konnte, sonst Darm futsch und ich tot! Ihr könnt euch denken, was mir da lieber ist. Ich hoffe nur, dass die Chemiekeule sie auch wirklich eindampfen kann. Ich hab ja wirklich keine Lust, dass dieser Restmüll meine Bude weiter verseucht!
4. Die Reste sind kleiner als 1cm. Zählt man da eigentlich alles zusammen oder wird das größte Teil gezählt? Konnte oder wollte keiner so genau mit raus!
5. Ich lerne, den AP zu akzeptieren, frei nach dem Motto der Schwester, die mich anlernt: "Ihr AL ist Ihr wichtigstes Organ, wo würden Sie sonst alle Genüsse lassen, sie würden ja platzen!"
Er hat einen Namen und ich hege ihn so lange, bis er nach wohlverdienter Dienstleistung in Pension geschickt wird. Das heißt Zitat S.: Theoretisch ist er rückverlegbar. Aber er war zu meiner Sicherheit, sonst wäre das auf diese Art Erreichte nicht machbar gewesen!!!!!! Der Mensch von der Stomaliga meinte, wenn der sich so äußert, dann wäre die RV auch geplant, sonst hätte man anders operiert - nicht nach Hartmann!
Im Moment macht er mir echt Sorgen, weil er leicht nekrotisch ist - hoffentlich nicht noch eine OP!!!!
6. Ich springe schon wieder über die Station und ärgere mich über unfähige Putzfrauen, die es nicht mal schaffen, einen Tisch sauber zu putzen.
Nun denn "springen" ist vielleicht etwas übertrieben. Ich will aber so alt weren, wie ich mich im Moment fühle! mindestens 110!
7. Man hat mich von allem Schrott befreit, bis auf die Tackerklammern, aber damit gehts morgen los.
Und dann will man mich hier entsorgen. Mir grausts vor der 700km Heimreise mit AP und rotierendem Bauch, Unorganisierter AP-Versorgung zu Hause usw. Und noch länger in B. bleiben bist es mir besser geht, ist schlichtweg unmöglich, wenn ich entlasssen bin.

So ich hoffe, das waren genug News, nun seid ihr wieder dran
Bis denn
Tündel

Geändert von Tündel (28.11.2013 um 20:04 Uhr)
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  #43  
Alt 29.11.2013, 21:48
Benutzerbild von XsunnyX
XsunnyX XsunnyX ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

ich mag deinen Humor Behalte ihn so bei, dann kann nix mehr schief gehen
Über diese kleinen Reste brauchst du dir - glaube ich - erstmal keine Sorgen machen, die werden von der Chemo schon platt gedrückt

Ich drücke dir die Daumen, dass du bald nach Hause darfst und die Heimfahrt gut über die Runden kriegst! Daheim ist es letztendlich ja doch am schönsten!

Ganz liebe Grüße
__________________
Mein eigener Blog:
www.einneuerweg.blogspot.com
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  #44  
Alt 30.11.2013, 21:48
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

es ist echt erstaunlich, wie zäh du bist Unglaublich. so eine Riesen OP und dann so schnell fit. Ich selbst habe viiiiieeel länger gebraucht, um wieder halbwegs fit zu sein, dabei bin ich jünger und hatte weniger Befall als Du. Unbelievable.

Zu deiner Frage: Reste kleiner 1 cm heißt dass der größte festgestellte Tumorrest die Größe von 1 cm nicht überschreitet. Also alle Restchen sind kleiner als 10 mm, aber es sind wahrscheinlich einige davon.
Doch unter 1 ist ein guter Wert, da schlägt die Chemo noch sehr gut an in der Regel. Sind Tumore manifester und größer wird es immer schwieriger mit Chemo.
Also dahingehend sieht es gut aus. Lieber viele kleine als 1 oder mehrere große.

Wenn Du Dich nicht reisefähig fühlst, dann sag direkt auf der Station Bescheid, dass du noch ein paar Tage brauchst zur Regeneration. (Die Patienten bald rauszubekommen ist im Wirtschaftlichkeits-System des KH begründet ...)
Ich sitz hier und schüttel den Kopf: nach meiner Erst OP hätte ich noch WOCHEN keine solche Reise machen können, ganz ehrlich

Hast Du die Ergebnisse aus der Pathologie schon bekommen? Hast Du ein Staging deiner Erkrankung? (diese mysteriösen Angabe FIGO xy, R P N und so weiter ...)

Liebee Tündel, übernimm dich nicht und trau dir lieber erst mal weniger als zu viel zu. Du hast viel hinter dir und musst nun gut auf dich aufpassen.

Liebe Grüße aus der Reha
Birgit
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  #45  
Alt 30.11.2013, 23:13
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Tündel Tündel ist offline
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Blinzeln AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Birgit und ihr alle:
Das mit dem Rauswurf hier ist für ein paar Tage ad acta, zumindest scheinbar. Meine Bauchwunde klafft aufgrund meiner Isolierschicht ganz nett auseinander. Das muss erstmal besser aussehen, sonst weigere ich mich schlichtweg hier zu verschwinden. Jetzt habe ich endlich eine Bauchbinde,die selbigen zusammenhält und die Narbe mit. Damit fällt mir auch das Aufstehen und Rumlaufen leichter. Es schwabbelt nicht so rum und kippt nicht so zur Seite. Damit sind auch die Schmerzen dadurch geringer.
Außerdem bin ich eine etwas lukrativere Privatpatientin, die für Chefarzt bezahlt, obwohl ich selbigen in gut vier Wochen gerade viermal gesehen habe.

Aber ich will ja nicht meckern, er hat mein fragwürdiges Leben vorerst gerettet, denn jeder andere in Deutschland hätte einfach wieder zu gemacht und gesagt: "Nix geht mehr!" Also bin ich zufrieden. Der AP erweist sich als händelbar, auch wenn es immer wieder "nette" Überraschungen gibt. Aber wir beide werden schon lernen, miteinander auszukommen.
Ich wär gern an Weihnachten zu Hause. Berge und Schnee, ach wär des schee!
Aber nun muss erstmal das Loch in meinem Bauch bessrr werden. Was mich aber nicht hindert, den Putzfrauen auf dir Fingerchen zu klopfen oder die Ärzte mit allerlei Fragen zu nerven.
Ich glaub, die sind froh, wenn sie mich gehen sehen und beten, dass ich niiiiiiiiiie wiederkomme. Was ich natürlich auch tue!

Eim Staging hab ich noch nicht. Werde morgen wiederal eine "nerv-den-doc-aktion" starten und weitermachen, bis ichs weiß.

So und jetzt hebe ich das Klinikdach ab mit meinem Geschnarche

Bis denn dann
Tündel

Geändert von Tündel (30.11.2013 um 23:21 Uhr)
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chemo, eierstockkrebs, embolie, pipac


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