Krebs-Kompass Forum  


Zurück   Krebs-Kompass Forum > Krebsarten > Eierstockkrebs

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #46  
Alt 01.12.2013, 01:37
mucki53 mucki53 ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 15.11.2011
Ort: Hessen
Beiträge: 793
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,
zumindest Deinen Humor hast Du nicht verloren, das ist schon mal Spitze !
Und rauswerfen können die Dich in Deinem Zustand wirklich nicht.
Wegen Deines "Spuckis" - oder wie heisst er ? - kannst Du mal im Stoma-Forum nachlesen, da wird frau geholfen !
Weiter gute Genesung und nerve die Docs ruhig - ist ja Dein "fragwürdiges" Leben.
Mit Zitat antworten
  #47  
Alt 01.12.2013, 12:18
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo.
Die Naht geht auf! Es war doch zu schön und komplikationslos um wahr zu sein!
Jetzt nähen sie nach in der Hoffnung, dass man mir nicht bald von außen in den Bauch gucken kann. Und wenn ich Pech hab, sitze ich Weihnachten noch immer hier.
Außer es klappt mit ner Verlegung in ein kleines Privat-Kh, in dem mein Gyn seine Belegbetten hat und das eine gute Chirurgie hat. Dann müssen nämlich PK und Beihilfe den Transport bezahlen. Mit DEM Loch gehe ich nicht auf die 700km Autobahn.
Na mal sehen.
Einen schönen 1. Advent.
Denkt dran: Wenn die fünfte Kerze brennt,hat man Weihnachten verpennt.

Tündel
Mit Zitat antworten
  #48  
Alt 02.12.2013, 10:14
Sandra43 Sandra43 ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 19.07.2012
Ort: Rhein-Main Gebiet
Beiträge: 438
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,
so ein Mist aber auch, tut mir echt leid.
(Kenne das Schxxx-Gefühl ein bisschen, hatte nach meiner OP Wundheilungsstörungen und eine Weile ein hässliches zwar kleines dafür aber umso tieferes Loch im Bauch…)

Drücke Dir die Daumen, dass Du auf jeden Fall wieder vor Weihnachten entweder PKW- reisefähig bist oder einen Krankentransport in die Heimat bekommst.
Aber noch 3 Wochen bis Weihnachten, da kann noch eine Menge zusammenwachsen…

Generell hätte ich es aber auch ein bisschen früh gefunden, wenn Du diese Woche schon 700 km mit dem PKW (auch wenn Du der Beifahrer gewesen wärst) nach Hause gefahren wärst.
Auch wenn Du ziemlich zäh zu sein scheinst, es war ja nun mal doch ne‘ „ziemlich große“ OP.

Versuche ein bisschen Geduld zu haben gib Dir und Deinem Körper
die Chance sich noch ein wenig von der OP zu erholen (ich weiß, das ist oft nicht so leicht, bin auch oft ungeduldig)

Ach, und wie die anderen hier schon geschrieben haben: Schön dass Du Dir Deinen Humor bewahren konntest, weiter so..

Viele Grüße
Sandra

P.S. Mucki (Hallo Mucki ) hat Dir ja schon den Tipp mit dem Stoma Forum gegeben.
Das Forum hat mir in meiner Beuteltierzeit auch geholfen.
War zwar nur Leser, aber der Humor mit dem dort gerade auch über die kleineren und größeren Missgeschicke geschrieben wird, die mit einem Stoma zwangsläufig passieren, hat es mir leichter gemacht die Missgeschicke die mir selbst passiert sind zu verkraften,
Und, so wie ich es dort mitbekommen habe, wird einem dort auch super geholfen sollte irgendwelche Fragen aufkommen (z.B. wie Du das mit Deiner Versorgung regeln kannst, wenn Du wieder zu Hause bist..)
Mit Zitat antworten
  #49  
Alt 03.12.2013, 12:56
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Pfeil AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Ihr alle!
Zunächst einmal ein dickes Danke an alle, die mich so nett aufbauen, obwohl es den meisten doch sehr viel mieser geht als mir.

*Mucki & Sandra: Das Stoma-Forum kenne ich schon. Echt nett zu lesen. Mittlerweile geht es ganz gut mit meinem "Freund". Probleme macht eher die Stelle, wo er sitzt: Genau neben dem Bauchnabel in einer Speckfalte, da wo nix hält und klebt! Improvisation und Bastelvergnügen ist angesagt!

*Birgit, bei dir hab ich von dem Ärger mit den Mitpatientinnen gelesen. Einerseits kann ich die Damen verstehen, andererseits sollte sich jede von uns auch mit der Möglichkeit des nahen Todes befassen. Egal ob man das nun will oder nicht. Klar ist es einfacher zu sagen: „Ich hab es hinter mir!“ Aber dass dem nicht (immer) so ist (leider), zeigen fast alle eurer Geschichten. Wer dahingehend keine Probleme hat, hat es sehr gut, eine sehr gute Prognose oder gute „Halleluja-Pillen“.
Aber irgendwann holt es die meisten ein. Mein „dummer“ Spruch dazu: „Auch Ihr Leben ist tödlich! - Genießen Sie den Rest!"

Ich mag auch nicht wirklich über Rezidive, den nahenden Tod oder die Möglichkeit nachdenken, dass die Chemo den Restmüll des Messi nicht entsorgen kann, denn dann wird’s echt ernst. Der Mistkerl hat seinen Müll so fest mit irgendwelchen Gefäßen verbunden, dass er immer inoperabel sein wird und mich über kurz oder lang umbringt. ANGST!!!!
ICH HAB ABER DIE MÜLLABFUHR SCHON BESTELLT!!!!!!
DAS ZEUG MUSS WEG!!!!!
ER IST AUSGEZOGEN UND SEIN MÜLL FLIEGT IN HOHEM BOGEN HINTERHER!!!!!!!

Heute war wohl T-Konferenz und man hat beschlossen, mir Carboplatin, Taxol (Adé ihr blonden Locken!) und Avastin zu verpassen. Gerade das Avastin macht mir Sorgen. Mein Darm hat nun schon mehr Löcher an Stellen, wo man eigentlich keine mag. Mein Blutdruck ist eh erhöht und meine eine Niere zickt auch immer wieder rum. Die zweite mag ja nun eh nicht so richtig mit dem Felsen im Harnleiter!
Aber nun gehöre ich schon zu den 5%, die einen AP brauchten, wer sagt mir, dass ich nicht diesmal Glück habe?
Obwohl ich nun schon soviel Glück hatte:
• Der Messi wurde überhaupt entdeckt.
• Ich konnte noch eine Entscheidung treffen, nach B. zu gehen!
• Ich wurde in B. von S. operiert.
• DER hat rausgeholt, was machbar war!!!!!
• ICH HABE EINE CHANCE BEKOMMEN, die ich bei uns nie gehabt hätte!
Nun denn, wenn die meinen, dass das Zeug den Messimüll gut wegschafft, dann machen wir das eben!
Hauptsache dieses Ding zieht ab!

Verlange ich zuviel? Bin ich undankbar? Ich glaube nicht. Keine von uns ist das. Wir wünschen uns doch nur, was all den „Gesunden“ um uns rum gegeben ist: Sich nicht mit der Endlichkeit des eigenen Lebens auseinander setzen zu müssen. Sie wissen doch gar nicht, ob nicht eine Zeitbombe in ihnen tickt. Ich wusste es ja bis zum 21.10. auch nicht.
Vielleicht hätte ich auch dumme Sprüche auf Lager, die anderen wehtun würden. Ich weiß es nicht. Ich glaube, niemand, der nicht in so einer Situation drin steckt, kann das nachvollziehen, wie es uns geht. Ich hab das damals schon bei meinem Burnout gemerkt. Da gibt’s auch mehr dumme Sprüche, v.a. da man einem das ja nicht ansieht!

In diesem Sinne, genug der Philosophiererei, ich hoffe, ich bin niemandem auf die Zehen gestiegen, der es nicht verdient hat.

Bis denn dann
Tündel
Mit Zitat antworten
  #50  
Alt 03.12.2013, 14:20
Sandra43 Sandra43 ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 19.07.2012
Ort: Rhein-Main Gebiet
Beiträge: 438
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

letztes Jahr bei meiner ersten Chemo bin ich noch (meistens) davon ausgegangen,
dass ich letztendlich zu denen gehöre, die kein Rezidiv bekommen und die irgendwann mal als geheilt gelten.
Ich wollte noch nicht mal hören, dass es der Therapie eventuell nicht alles wieder so wie vorher werden kann.
Von Rezidiv und gar unheilbar wollte ich schon 3 mal nichts hören.
Ich habe mich dann nach und nach erst mal mit der Tatsache abgefunden (bzw. abfinden müssen), dass nach der Therapie nicht wieder alles so wird wie vorher.
Aber mit dem Rezidiv habe ich mich erst abgefunden als ich es hatte.
Hm das Wort abgefunden passt da nicht so recht, finde aber nichts Passenderes, ich will damit sagen:
ich hatte zwar tierische Angst vor dem Rezidiv als sich die Anhaltspunkte dafür immer mehr verdichtet hatten, hatte aber bis zur letzten Sekunde gedacht ich „komme noch irgendwie drum herum“..

Ich finde es auch im Nachhinein gut und richtig, dass ich während der ersten so gedacht habe. Denn:
Keiner kann uns sagen ob wir ein Rezidiv bekommen oder eben nicht, warum sollen wir es uns in dieser Situation also schwerer machen als es ohnehin schon ist???
Wenn denn ein Rezidiv auftritt, kann man sich immer noch damit auseinandersetzen
(Das ist jetzt natürlich total subjektiv meine persönliche Meinung dazu)…

Dennoch hat es mir zum Beispiel geholfen, dass ich hier Kontakte zu Frauen bekommen habe die bereits ein oder mehrere Rezidive hatten/ haben, denn es hat mir gezeigt dass auch eine Rezidivdiagnose noch nicht bedeutet dass ich in 2 Wochen tot umfalle und solange gar keine Freude am Leben mehr empfinden kann.

In diesem Sinne gib dem Krebs jetzt erst mal mit der Chemo kräftig eins auf den Rüssel…
Und: Du bist weder undankbar noch verlangst Du zu viel, Du hast alles Rechte der Welt zu verlangen dass dadems Mistvieh durch die Chemo den Gar ausgemacht bekommt.

Weißt Du schon, wann Du die erste Chemo bekommst? Bekommst Du sie noch in Berlin?

Deine Bedenken wegen Avastin kann ich verstehen, aber zumindest die Nierenfunktion und der Blutdruck werden ja ständig überwacht und wenn das was im Argen liegt wird das Avastin abgesetzt.
Mit den potentiellen Löchern im Darm , das ist schon eine andere Hausnummer, zumal wir hier mit Tigimon ja eine Userin haben der dieses Horrorszenario passiert ist.
Meine persönliche Meinung dazu war, dass ich das Risiko eingehe um aus vollen Rohren auf das Mitsvieh ballern zu können.

Viele Grüße
Hoffe Deine Naht hält und es hat keiner „krumm und schepp“ genäht
Sandra
Mit Zitat antworten
  #51  
Alt 03.12.2013, 17:06
Anna_5 Anna_5 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 18.12.2012
Beiträge: 43
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

ich kann verstehen, dass Du Dir wg. Avastin Sorgen machst, aber Du kannst Dir sicher sein, dass Deine Risiken auf jeden Fall vorsichtig abgewogen wurden und man die nicht so Pi mal Daumen getroffen hat. Meine Mutter wurde ebenfalls von S in B operiert und in ihrem Fall hat man sich in der Tumorkonferenz dagegen entschieden, Avastin zu geben. Wir wollten unbedingt, dass sie Avastin bekommt, aber man wollte kein Risiko eingehen. Also insofern, sei Dir sicher, dass schon sehr genau auf die persönlichen Risikofaktoren bei der Avastin Entscheidung geschaut wird und hätte man die leisesten Zweifel, würdest Du es ganz sicher nicht bekommen.

Wg. der Heimfahrt: Auch wir sind damals aus dem Süden extra für die OP angereist und hatten eigentlich vor, mit dem Auto zurückzufahren. Als die Zimmernachbarin meiner Mutter dann aber berichtete, wie die 2-stündige Rückfahrt nach ihrer ersten großen OP zur reinen Tortur für sie wurde (selbst die kleinsten Unebenheiten auf der Autobahn fand sie sehr schmerzhaft), haben wir uns für unsere 9-stündige Fahrt für den Zug entschieden...und es nicht bereut. Vielleicht ja auch für Dich eine Alternative.

Alles Gute,
Anna
Mit Zitat antworten
  #52  
Alt 05.12.2013, 15:19
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo

Anna, danke für deinen Tipp, aber mit 6x Umsteigen und 12h Uugfahrt ist mir mein Auto doch lieber. Zumal ich nicht selber fahren muss...

Das größte Loch in meinem Bauch hat S
beguckt und dann flugs und ohne langes Fackeln zusammengezogen. Vier Stiche, da tut eine örtliche Betäubung mehr weh, und vorbei wars. Jetzt heilt alles unter Spezialpflastern vor sich hin und juckt ganz grauslich!!!! Aber wie sagte Oma immer: Wat juckt,dit heilt! Also keene Sorjen!!!
Und die Schwestern sagen auch, es gäbe schlimmere und v.a. tiefere Löcher. Es tut nicht weh, es eitert nicht, es juckt, was will ich mehr?

So soll ich zeitnah hier verschwinden, ich glaube, die sind froh, wenn sie mich los sind - hihihi

Aber nach 5 Wochen in diesem gastlichen Haus zieht mein eigenes Betti schon ganz gewaltig. Ich lasse zwar nix hier auf die Leute kommen, bis auf Kleinigkeitrn hat alles funktioniert und letztlich war es ja kein Kuraufenthalt!!! Die Op ist im Sinne des Möglichen gelaufen.
Also heimwärts - und wenn wir alle Stunde Pause machen müssen!

Oh mei, I gefrei mi!

Tündel
.
Mit Zitat antworten
  #53  
Alt 08.12.2013, 10:06
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

HEIMWÄRTS!!!!!
Ab in den Schnee und die heimischen Berge!!!!!
Zwar mit zwackendem Bauch, heilt aber jetzt angeblich gut!

Dafür nem fetten Herpes fast überall.

KRIEG DEN KRANKHEITEN!!!!!

Tündel

Geändert von Tündel (13.12.2013 um 06:39 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #54  
Alt 08.12.2013, 20:41
Benutzerbild von XsunnyX
XsunnyX XsunnyX ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 10.12.2011
Beiträge: 126
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Ohje. Du nimmst aber auch alles mit!
Ich wünsche dir eine reibungslose Heimfahrt! Auf in die heilende Bergluft!
__________________
Mein eigener Blog:
www.einneuerweg.blogspot.com
Mit Zitat antworten
  #55  
Alt 08.12.2013, 21:50
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Meld!!!

Vermelde heile Heimkehr! Mein armer Hintern, da ist nämlich noch eine nette kleine Scheuerstelle, die mit einer Bettfalte auf der ITS anfing und dadurch dass ich ohne Bauchgurt mur auf drm Rücken schlafen konnte, zu einer veritablen Druckstelle auswuchs. AAAAAAAUUUUUUAAAAAA!!!!!

Dann der Herpes, obwohl ich höllisch aufgepasst hab. Brennt und juckt. Hoffe nur , dass die Wunde verschont bleibt.

Meinem kleinen Freund AP gefiel die Reise auch nicht. Er machte sich mit lauten Geräuschen und Undichtigkeiten "Luft".
"TAUSEND NASEN MÜSSTESN HABEN!"

Und dann noch die Krönung: Auf einer Tanke verweigerte man mir den B-WC-Schlüssel. Begründung: Ohne Ausweis haben Sie kein Recht da rein zu gehen!" Ich hab dann mein Hemdchen gelupft und gesagt, dass ich ihn erst seit 3 Wochen hab, soooooo schnell gäbe es keinen Ausweis. Aber selbst sein Gemüffel und die Begleitmusik konnten die netten Leutchen nicht überzeugen.
Na ja, dann hab ich halt ins normale Klo entleert und mit Sagrotantüchlein rumgeputzt. Ich hab auch überlegt, den Auslass überm normalen Handwaschbecken zu putzen.
Müfffel
Fand ich echt klasse, werde mich morgen mit der Geschäftsleitung auseinandersetzen.

Bis dann denn
Tündel
Mit Zitat antworten
  #56  
Alt 09.12.2013, 20:23
Welle Welle ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2010
Ort: Schleswig Holstein
Beiträge: 32
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Moin Moin liebe Tündel!
Herzlichen Glückwunsch,eine weitere Etappe hast du geschafft, trotz aller Hindernisse und "bescheuerten Leuten".
Die beste Erholung kann man doch zu Hause finden, leben im eigenen Takt,na und im eigenen Bett ruht es sich einfach am Besten und heilsamsten.
Hoffentlich findest du die passende Hilfsmittelversorgung für deinen AP.
Herzliche Grüße Welle
Mit Zitat antworten
  #57  
Alt 09.12.2013, 22:07
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallihallo!
Eigenes Bett, ohhhhhh wie nett. Bin platter als nach der OP.

Eigenes Klo, macht mich so froh!

Heut war der Pflegedienst da wegen der Wunde: "Ohhhhh mei, sowas hama ja noch nia gsegn!" Dann haben sies geputzt und festgestellt, dass es soooooo schlimm nun doch nicht ist. Es klafft halt, aber heilen vor Chemobeginn, das wäre unmöglich!!!!.

Und dann?
Ich will mal wieder duschen!!!!! Ich fühl mich so dreckig!!!!
Hat jemand Erfahrungen mit sowas? Wie làuft das mit Chemo und Wundheilungsstörungen?????

Bis denn dann
Tündel
Mit Zitat antworten
  #58  
Alt 10.12.2013, 13:23
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 01.04.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 1.985
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Liebe Tündel,

WOW, ich bin mal wieder tief beeindruckt - diese lange Reise ans andere Ende Deutschlands mit einer solchen Bauchnarbe und AP - unbelievable. Herzlichen Glückwunsch
Frei nach bayrischen Motto: was uns nicht umbringt, macht uns stark ...

Wundheilungsstörungen und Chemo ist Mist. Habe selbst jetzt über zwei Monate "herumgedoktert", um meine Port-Narbe zuzubekommen unter Chemo. GRRRR. Ich würde Dir empfehlen, es vorher (vor Chemo) noch mit Homöopathischen Globuli zu versuchen. Empfehlung darf ich an dieser Stelle nicht aussprechen . Nachsehen könntest Du es z.B. in dem Buch "Homöapathischer Quickfinder" ... vielleicht in einem Buchladen ?? Die Globuli selbst würde ich in Dosierung C 30 nehmen, die kann man bei der Apotheke bestellen. E
Es kommt ja darauf an, wie die Wunde so in Detail aussieht, je nachdem kann man untersch. Globuli nehmen.
Einen Versuch wäre es wert.

Nicht duschen Problem kenne ich zur Genüge - da hilft nur der altbewährte spießige Waschlappen
Oder ein neues leckeres Parfüm?? Haben Sie im Rokoko auch so gemacht. ...

Alles Gute weiterhin für die Wundheilung und dann auch den Chemo-Beginn.
Du bist eine tapfere tolle Kämpferin und machst das super !!

LG
Birgit
Mit Zitat antworten
  #59  
Alt 12.12.2013, 12:27
Sandra43 Sandra43 ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 19.07.2012
Ort: Rhein-Main Gebiet
Beiträge: 438
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo Tündel,

alle Achtung, da hast Du aber eine ganz schöne Gewalttour überstanden, Du scheinst wirklich unverwüstlich zu sein.

Aber was tut man nicht alles für ein eigenes Bett und ein eigenes Clo
(gerade letzteres kann ich sehr gut nachvollziehen,
hatte ja letztes Jahr auch eine Weile einen AP und seit der Rückverlegung einen etwas pienzigen Darm)

Hatte (ebenfalls letztes Jahr) nach der OP auch Wundheilstörungen und Chemo.
Ich hatte zwei kleinere Löcher (jeweils etwa so groß, wie ein 2 € Stück)
von denen vor allem eines ziemlich tief war (richtig eklig Brrrr).

Bis das zugewachsen war, hat bei mir schon so um die 2 Monate gedauert
und am Anfang ging es gar nicht voran (hatte zwischendrin manchmal schon Panik, dass es nie zuwächst) und dann war es auf einmal zu.
(Ich durfte aber so ungefähr 7 Wochen nach der OP duschen, weil ich es ausduschen sollte.)

Hier heißt es also für Dich:
Geduld haben, drauf achten das die Wunde gut versorgt wird, immer mal einen Arzt drauf schauen lassen und die Hoffnung nicht aufgeben dass es irgendwann (hoffentlich bald) zuwächst.

Viele Grüße
Sanrda
Mit Zitat antworten
  #60  
Alt 13.12.2013, 06:12
Benutzerbild von Tündel
Tündel Tündel ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2013
Ort: Südbayern
Beiträge: 1.329
Standard AW: Ein "Messi" in meinem Bauch...

Hallo, ihr alle!

Danke für alle Tipps, mein Gigantoloch (eigentlich ist es die gesamte Naht mit größeren und kleineren Löchlis) betreffend. Haben allerlei Spezialist(inn)en beguckt und analysiert. Seit gestern brummen an mir zwei Vakuumpumpen (tolle Sache), die den ganzen Dreck entsorgen und dafür sorgen, dass das Teil von unten zugranuliert. Soll damit schnell gehen. Glücklicherweise ist es nicht tief, klafft nur fürchterbar, sieht richtig bääääh aus, tut aber (außer es schnipselt einer nekrotisches Gewebe weg) nicht weh!

War ein echter Marathon gestern: nachts ins Kh, weil Ap-li fürchterbar blutete und die Platte ständig abfiel. Ein kleines Gefäß hat auch einen AP -grins -, dann Gyn mit Pumpeneinbau, dann Uro wegen früchtetee-farbenem Pipi , Nierenstein und Nierenfunktion. Volles Programm also, aber es grht ja nix über Mobilität. Um 20.00 war ich so platt und weg, dass ich nix mehr mitgekriegt hab. Dafür hock ich jetzt am Häusl und ES will raus, wo eigentlich (momentan zumindest) außer Schleimzeugs nix geht. Sch........

Was solls: Um 9.00 muss ich zum nächsten Doc, am Montag Porteinbau und AP-li flicken. Und da reden DIE von ERHOLUNG!!!!!!!!Sag mal einer, wie DAS gehen soll.
Num denn: Wir sind eben am Land, weite, landschaftlich schöne Wege inbegriffen. Andere fahren in Urlaub her und ich bin eben eine Gesamtbaustelle und wer an mir verdienen will, muss für sein Geld auch was tun. Ich biete ihm schon was!

In diesem Sinne
Bis denn dann
Tündel .

Geändert von Tündel (13.12.2013 um 06:48 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
chemo, eierstockkrebs, embolie, pipac


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:57 Uhr.


Für die Inhalte der einzelnen Beiträge ist der jeweilige Autor verantwortlich. Mit allgemeinen Fragen, Ergänzungen oder Kommentaren wenden Sie sich bitte an Marcus Oehlrich, bei technischen Kommentaren an den Webmaster. Diese Informationen wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig überarbeitet. Dennoch kann die Richtigkeit der Inhalte keine Gewähr übernommen werden. Insbesondere für Links (Verweise) auf andere Informationsangebote kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Nutzung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.
Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, vBulletin Solutions, Inc.
Gehostet bei der 1&1 Internet AG
Copyright © 1997-2014 Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V.
Impressum: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. · Eisenacher Str. 8 · 64560 Riedstadt / Postanschrift: Postfach 130435 · 64243 Darmstadt / Vertretungsberechtigter Vorstand: Marcus Oehlrich / Datenschutzerklärung
Spendenkonto: Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. Spendenkonto Nr. 17252500 · Volksbank Darmstadt-Südhessen eG · BLZ 508 900 00 · IBAN DE23 5089 0000 0017 2525 00 · BIC: GENODEF1VBD