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  #46  
Alt 07.11.2015, 11:42
Wangi Wangi ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Doch das hast du, zumindest haben das hier viele so verstanden.
Vielleicht drückst du deine Meinung auch nur seltsam aus.
Ich hatte einen sehr grossen Tumor im Hals, Op nur mit kompletter Ausräumung des Halses möglich. Gottseidank hatte ich einen Professor der gesagt hat Wir machen das mit Bestrahlung/Chemo und ohne diese Therapie wäre ich heute tot, auch mit Gebeten, Kräuter usw.. Und nun lebe ich schon 6!!! Jahre seit der Diagnose. 6 schöne Jahre, das ist nicht NUR ein Überleben und ich bin nicht die seltene Ausnahme und auch für meinen Krebs in dem Stadium gibt es sehr schlechte Heilungschancen, NUR ohne die Schulmedizin GAR KEINE!
Klar hat sich mein Leben durch den Krebs und die Therapie sehr verändert, aber das kann es auch wenn ich mir nur ein Bein breche, lasse ich dass dann auch nicht behandeln?
Ich bin sehr froh dass es heute die Möglichkeit gibt den Krebs zu überleben und vielleicht zu besiegen und es wird immer besser.
Ich würde es genauso wieder machen!

Alles Gute für deinen Weg und überdenke bitte mal deine Schreibweise

Gruß Wangi
__________________

Geändert von gitti2002 (08.11.2015 um 13:01 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt
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  #47  
Alt 07.11.2015, 12:33
Benutzerbild von Angelika7
Angelika7 Angelika7 ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Lieber Wangi,
deshalb habe ich auch extra im Unterfeld Lungenkrebs geschrieben,
da mir sehr wohl bewusst ist, das bei anderen Krebsarten die Erfolgsaussichten erheblich !!! höher sind...freue mich für dich, dass du gesund bist....
ich würde diese beiden Krebsarten NIEMALS in den Erfolgsaussichten gleich setzen und du solltest das auch nicht tun..
Nur zur Info: Bei Lungen(!!)krebs hat die medizinische Forschung in den letzten 40 (!) Jahren keinerlei Fortschritte bei der Überlebensrate gemacht, nur bei der Lebensverlängerung- und glaube mir: Ich wünsche mir SEHR, dass sich das bei Lungenkrebs ebenso baldmöglichst ändert wie bei den anderen Krebsarten.
Grüße
Angelika
P.S: ich werde zu deinen Comments keine weiteren Antworten meinerseits einstellen, da es mir offensichtlich nicht gelingt, dir mein Anliegen korrekt und unmissverständlich rüberzubringen. leider.

Geändert von Angelika7 (07.11.2015 um 13:31 Uhr) Grund: etwas vergessen
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  #48  
Alt 07.11.2015, 14:36
Mahast Mahast ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Hallo Angelika,

ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser hier, aber nun möchte ich mich doch mal zu Wort melden.

Jeder muß den Weg gehen den er für richtig hält.

Aber ich möchte deine Aussagen zur Prognose so nicht stehen lassen.
Ich denke, dass sie viele Kranke verunsichern.
Wie kommt die Ärztin in Gauting zu den 43% von denen du immer schreibst?

Sie weiß doch gar nicht, ob du befallene Lymphknoten hast, sie kennt den Typ des Tumors nicht.
Gut, du schreibst es ist ein Adenokarzinom.
Aber es fehlen die Subtypen wie papillär, azinär usw. und andere eventuelle Tumoreigenschaften.
Man kennt die Größe des Tumors nicht richtig.
(Bei meiner Frau hieß es damals laut CT ein Rundherd von ca. 2,1cm.
Nach der OP wußte man, dass der Tumor zum Glück nur 1,2cm groß war.)
Diese Angaben fließen aber in eine Prognose mit ein.

So wie du schreibst ist dein Tumor noch recht klein und Metastasen wurden bisher keine gefunden.
Nach deinen Größenangaben könnte es auf ein Stadium 1 rauskommen, 1B.
Das ist durchaus ein Stadium in dem der Lungenkrebs durch eine OP heilbar ist.
Auch wenn du das verneinst, es ist so.
Meine Frau ist nun schon fünf Jahre krebsfrei.
Die OP und die Nachsorge lies/läßt sie an einer der besten Lungenkliniken in Deutschland machen.
Dort wurde ihr gesagt, dass es ganz viele Patienten gibt, die schon jahrelang in diese Klinik zur Nachsorge kommen, ohne jeden Rückfall.

Du schreibst immer welch schlechte Prognose der LK im Gegensatz zu anderen Krebsarten hat.
Die Prognose ist doch aber sehr stadienabhängig.
Auch bei anderen Krebsarten muß man ein Leben lang zur Nachsorge.

Es kann jederzeit immer wieder eine Erkrankung auftreten.
Deshalb geht man ja auch zur KrebsVORsorge.
NIEMAND hat die Gewißheit niemals Krebs zu bekommen.
(Als "gesunder" Mensch.)
NIEMAND weiß ob er nach einer Behandlung einen Rückfall erleidet.
Das ganze Leben ist ein Risiko.

Man weiß nicht sehr viel über das ganze Krebsgeschehen, aber es wird immer mehr.
Was man weiß ist, dass ein nicht operierter Tumor streuen kann.
Ob er vor der OP gestreut hat oder nicht weiß man nicht.
Aber es besteht die Chance, dass er es nicht getan hat und dann ist man geheilt.

Die Ärzte sagten meiner Frau nach der OP, "sie verlassen diese Klinik als gesunde Frau".
Das war das Schönste, was wir seit der ED gehört hatten.
Wir wissen auch, dass ein Rückfall kommen kann, aber solange der nicht bewiesen ist, ist meine Frau gesund.
Dafür sind wir sehr dankbar.

Und allgemein zu Statistiken:
Die sagen nichts über den persönlichen Krankheitsverlauf eines Patienten aus, schon gar nicht auf welcher Seite der Statistik man steht.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg
Mahast

Geändert von Mahast (07.11.2015 um 16:45 Uhr)
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  #49  
Alt 07.11.2015, 15:33
Nashorn63 Nashorn63 ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Hallo zusammen,, bin von den BK-Mädels", lese aber schon einige zeit in diesem Thread mit, ich denke mal das die Angelika sehr grosse Angst hat, und das "Kopf mit dem Bauchgefühl" immer noch nicht stimmig ist, und sie eigentlich noch immer nicht wirklich weiss was "richtig" ist, ist schon eine Zweitmeinung eingeholt?....
Wenn die Angelika sich sicher wäre, würde sie wahrscheinlich in diesem Thread auch keine Hilfe mehr suchen wollen... zumindest sagt das mein "Bauchgefühl".
Ich respektiere aber das Vorgehen von Angelika, aber schlussendlich muß jeder für sich selbst entscheiden...

Angelika... alles Gute, egal was Du für eine Entscheidung triffst....


LG vom NAshorn

P.S. liebe Angelika, ich hatte mich nach meiner Brust-OP nach ärtzl. Beratung auch erst gegen eine Chemo entschieden, mußte das im KH auch unterschreiben das ich das nicht möchte, ein paar TAge später sagte mir mein "Bauchgefühl" ne das war doch die falsche Entscheidung, bin dann wieder ins KH und habe gesagt das ich nun doch die Chemo machen möchte... soviel zum "Bauchgefühl"...

Geändert von Nashorn63 (07.11.2015 um 15:41 Uhr) Grund: ergänzt
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  #50  
Alt 07.11.2015, 15:39
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Angelika7 Angelika7 ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Lieber Mahast,

ich wünsche deiner Frau weiterhin alles Gute.
Zu meinem Tumor:
T2aNxM0
Adenokarzinom, der eine (Pathologe) schreibt muzinös, der andere Arzt, 6 Wochen später lepidisch, und ein Lymphknoten ist laut CT "grenzwertig ".
Da bei mir "nur " der Tumor biopsiert wurde, kann ich keine genauen Aussagen zu den Lymphknoten machen, das könnte man eben nur, wenn man diese operativ ausräumen würde und einzeln sezieren würde.
Grüße

Angelika
P.S. 3,2 cm x 2,4 cm

Geändert von Angelika7 (07.11.2015 um 15:45 Uhr) Grund: Größenangabe vergessen
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  #51  
Alt 07.11.2015, 16:43
Mahast Mahast ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Dankeschön für die Wünsche für meine Frau, Angelika!

So wie du schreibst bestätigt sich für mich das Stadium 1B, wäre allerdings ein Lymphknoten befallen wäre es das Stadium 2A.
Das zählt aber auch noch zu den frühen Stadien.

Ein Lungentumor ist meist gemischt, daher schaut man nach, welches Gewebe
vorherrscht.
Im Bericht steht dann primär (oder prädominant) muzinös oder lepidisch oder...

Es gibt einen sehr guten Artikel darüber als Pdf-Datei im Netz.
Man findet ihn unter:
Adenokarzinome der Lunge - die neue Klassifikation
(Falls man das hier nicht einstellen darf, lieber Mod., dann bitte löschen).

Ich finde einfach je besser man über seine Krankheit informiert ist, desto besser kann man Entscheidungen treffen.
Vielleicht hilft es dir ja ein bißchen weiter.

Alles Gute für alle hier im Forum
Mahast

Geändert von Mahast (01.12.2016 um 14:06 Uhr)
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  #52  
Alt 07.11.2015, 16:49
Muci Muci ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Ich unterstelle hier niemanden etwas und ich interpretiere auch nicht. Mein letztes Kommentar bezog sich auf ein cooy & paste aus Deinem Post, den ja wohl Du geschrieben hast. Zumindest kann ich annehmen, dass nur Du unter Deinem Pseudonym schreibst.

Da ich die Art und Weise wie Du hier diskutierst nicht gut finde, werde ich diesem Thread fernbleiben.

Alles Gute für die Zukunft!
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  #53  
Alt 07.11.2015, 20:10
dagehtnochwas dagehtnochwas ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Hallo Angelika,
ja die Wogen gehen hoch. Beiden Seiten kann ich etwas abgewinnen, denen die dich komplett für verrückt halten, da du hinsichtlich der Erkrangung eigentlich beste Aussichten hast und auch deine Aspekte hinsichtlich einer definitiven Heilungsaussicht. Zu beiden Betrachtungen ist so einiges geschrieben worden und bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars. Was mich allerding immmer noch wundert ist, mit welchen Zahlen du hier operierst. Der User Mahast hat es eigentlich schon erklärt und wenn deine Größenangabe stimmt, dass hat dir Gauting etwas falsches erklärt oder du hast es nicht richtig interpretiert. Da du immer wieder auf Grundlage der Aussage einer einzigen Ärztin (so jedenfalls mein Eindruck) argumentierst, kann es doch nicht schaden, wenn du andere Quelle zurate ziehst.
Zum Beispiel die Leitlinie der DGHO:
https://www.onkopedia.com/de/onkoped...tml/index.html

Wenn man denn unbedingt Zahlen zum 5 Jahresüberleben braucht, dann ist das sicherlich eine Quelle. Deine Tumorgröße ist ja nicht dein Stadium. Also "T2a" ohne LK-Befall und ohne Meta. ist ein Stadium IB, selbst wenn sich ein regionärer LK Befall herausstellt, hast du immernoch das Stadium IIA.
Gehen wir von Stadium IB aus, dann ist die Prognose 55-60% Überleben nach 5 Jahren. Ein Chemo oder Bestrahlung ändert mit 1,8% praktisch nichts am Ergebnis, so dass du dir das schenken kannst.
Im Stadium IIA ist ein Überleben von 45-55% in 5 Jahren.

Du hattest irgendwo geschrieben, wenn du eine 50%ige Überlebenswahrscheinlichkeit im 5-Jahresintervall hast, dann würdest du operieren lassen, oder?
Ein Überleben im 5-Jahresintervall bedeutet selbstverständlich nicht unbedingt Heilung. Ein Sorgenfreies Leben kann dir ohnehin keiner versprechen, mit oder ohne Krebs.

Ich denke, dass die Metastasierung nicht unbedingt mit der Größe des Tumors, sondern mit der Zeit korreliert. Im allgemeinen ist es natürlich so, dass je mehr Zeit vergeht, desto größer ist der Tumor und desto wahrscheinlicher ist eine Fernabsiedlung. Dein Tumor ist möglicherweise nicht gewachsen in den letzten 6 Wochen, das heißt aber nicht, das er nicht fröhlich Krebszzellen ins Blut entlässt, die sich dann doch irgendwo niederlassen. Wartest du weiter zu, kann der Tumor in großer Menge weiter Zelle absondern. Schneidest du in raus, dann hast du nur das Problem der bereits freien Zellen.
Das mit den Krebsstammzelle ist, soweit ich weiß, bisher eher Theorie und Erklärungsschema als fest beweisen. Darauf die Argumentation aufzubauen ist wahrscheinlich eher wackelig.

Ich finde deinen Weg wirklich sehr mutig aber die medizinische Basis, auf der du hier argumentierst, eher fragwürdig.

Lieben Gruß, dagehtnochwas


Ich denke, das die Wahrsc
__________________
Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.

Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
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  #54  
Alt 07.11.2015, 20:27
Ulrich84 Ulrich84 ist gerade online
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Hallo Angelika,

ich komme auch aus einer ganz anderen Ecke dieses Forums, ich hatte ein Lymphom und bin seit knapp 14 Wochen in voller Remission( hatte Stadium 4 also schon ein ziemlich massiver Befall).

Lange habe ich gehadert dir etwas zu schreiben, aber ich durfte ( ich schreibe bewusst durfte) heute einen wunderschönen Tag in Triest verbringen und das obwohl ich heuer fast schon 2 mal gestorben wäre.

Ich denke mir und bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege, du hattest noch keinen Kontakt zu einem Patienten der eine Chemo bekommt und um sein Leben kämpft und sich an jeden Strohhalm klammert diese Scheiße zu überleben.

Ich war heuer 16 Wochen fast durchgehend auf einer Hämatologie Station und habe sehr viel gesehen was sich in mein Hirn gebrannt hat.

Lass dir bitte nur eines Sagen Krebs besiegt man nicht durch Gedanken oder Kräuter!!!!

Bitte gehe mal auf eine Onko Station und verliere deine Scheuklappen!!!!Weil ich glaube du hast null Anhnung was dich erwartet wenn du nicht mehr heilbar bist und die OP noch länger rauszögerst!

Ich wünsche dir nur das Beste!
Verzeih mir meine harten Worte

Liebe Grüße Uli
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  #55  
Alt 08.11.2015, 06:18
Mayana Mayana ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Ach na ja.. liebe Angelika,

irgendwie finde ich Dich mutig, und es stimmt schon-Schulmedizin kann es manchmal auch nicht verhindern, dass die Erkrankung fortschreitet oder sich wieder irgendwo ein neuer Tumor bildet usw. Und sobald Metastasen da sind, gilt die Sache als unheilbar-das ist auch richtig. Es gibt aber neben Krebs eine ganze Reihe von Erkrankungen, die nicht heilbar sind. Viele Menschen teilen deswegen dieses Schicksal, an einer unheilbaren Erkrankung zu leiden.

Du selbst hast z.B. Diabetes erwähnt, aber mir fällt jetzt z.B. auch COB ein oder Alzheimer-die Liste ist wahrscheinlich sehr lange fortzusetzen. Unheilbar heißt aber ja nicht, dass man deswegen nun gleich tot umfällt. Unheilbar ist ein sehr dehnbarer Begriff, der sich auf weitere 10 Jahre oder sogar mehr erstrecken kann. Unheilbar heißt also nicht gleich tot-so viel zu Deinem Argument, dass man ja sowieso nichts mehr machen könne, wenn Lymphknoten befallen sind. Das stimmt so nicht. Es kann sein, dass man dann nur noch 1 Jahr lebt, es kann aber auch sein, dass man dann noch locker 10 Jahre lebt.

Bei Dir steht Unheilbarkeit aber ja noch nicht mal konkret im Raum. Bisher hast Du die Chance, mit der OP tatsächlich geheilt zu sein.
Und so, wie ich dich jetzt verstanden habe, bliebe Dir in diesem Fall sogar Chemo erspart. Hat der Krebs erst gestreut, kommst du nur in Ausnahmefällen um Chemo herum, wenn Du eine Chance auf 10 Jahre haben willst.

Und um diese Entscheidung geht es doch bei Dir jetzt.

Weißt du, ich kann deine Argumente nachvollziehen, wenn man bereits als Unheilbar gilt. Es mag Menschen geben, die sich dann sagen, sie haben eigentlich genug gelebt und wollen sich einfach diesen Strapazen mit Chemo und Co. nicht mehr aussetzen, um noch Zeit heraus zu holen. Viele alte Menschen sagen z.B. es reicht ihnen-sie wollen gar keine 100 Jahre alt werden.
Und Manche haben ja auch noch weitere Erkrankungen, auf die sich Chemo dann negativ auswirken kann. Manche sind körperlich ohnehin zu schwach. U.s.w. Also mir fallen schon auch Argumente für Deinen Standpunkt ein, auf Schulmedizin zu verzichten, aber ich sehe andererseits nicht, dass Du die gleichen Voraussetzungen mitbringst, die diese Argumente rechtfertigen würden.

Du malst das so schwarz. Da gibt es weder weiß noch grau bei Dir.
Dir wird gesagt, es könnten Lymphknoten befallen sein und es könnte später ein Rezidiv auftreten-und schon gehst Du davon aus, dass es auch so ist. Warum ?

Was wäre denn, du ließest Dich operieren und danach passiert nichts mehr ? Ist das wirklich so unvorstellbar für Dich ? Obwohl es doch in vielen Fällen tatsächlich so ist ?

Und was wäre denn, wenn nach der OP erst mal 5 Jahre Ruhe wäre, und es dann erst zu einem Rezidiv oder Metastasen etc kommen würde ? Hättest Du dann nicht trotzdem 5 Jahre gewonnen ? Und wären die dann nichts wert, weil ab dem Zeitpunkt die Erkrankung unheilbar wäre (mit der Option, noch weitere 10 Jahre zu leben, wie oben beschrieben?)

Das verstehe ich nicht an Deinen Argumenten. Ich habe immer das Gefühl, die Gäule rennen Dir davon, und dass Du Risiken mit Tatsachen gleich setzt.

Was ist denn eigentlich mit Deiner Angst vor Hirnmetastasen ? Könnte eine OP dieses Risiko nicht zumindest eindämmen ? Ich würde sagen, schon-und damit lieferst du doch gleichzeitig selbst Argumente, die für eine OP sprechen würden.

Klar musst du es selber wissen, aber ich habe den Eindruck, dass Du ganz viel verdrehst und durcheinander wirfst.

Liebe Grüße
Mayana
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  #56  
Alt 09.11.2015, 11:06
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Angelika7 Angelika7 ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Lieber dagehtnochwas,

aus deiner Sicht kann ich deine Argumentation durchaus verstehen, in deiner Lage würde ich vermutlich genauso handeln wie du. Nur fürs Verständnis: Wenn ich eine 50 %- ige Chance auf HEILUNG hätte, nicht darauf, 5 Jahre irgendwie zu überleben..
Zu den 43 % werde ich mir natürlich die nächsten Wochen eine 2. Meinung einholen, wobei mir wegen des grenzwertigen Lymphknotens,eh niemand genau sagen kann, ob ich überhaupt eine generelle Überlebenschance habe oder nicht.
Für mich selbst habe ich entschieden, nach 3 Monaten ein Kontroll- CT zu machen und zuvor auch zu reagieren, wenn es mir wieder gesundheitlich schlechter gehen würde, z.B. mit dem Treppensteigen, Erschöpfung, Schlafbedürfnis, Ziehen an den linken untern Rippen, hatte ich alles schon sehr stark...
danke für den Linkhinweis, den hatte ich schon gefunden und dachte mir schon, dass man mich ohne OP der Lymphknoten nicht wirklich einordnen kann, und an sich glaubte ich nicht, dass die mir für den Fall eines Lymphknotenbefalls eine falsche Auskunft geben würden, aber wie gesagt, ich werde mir vom Hausarzt einen Onkologen empfehlen lassen oder Lungenfacharzt oder was auch immer und mir eine 2. Meinung einholen
danke dir.
Lieber Ulrich,
in meinem Heimatdorf sind 20 Leute an Krebs gestorben...
4 davon aus meiner engsten Verwandtschaft, glaub mir, ich kenne Onkologiestationen... Und bei Leukämie ist die Schulmedizin doch sehr sehr gut und rettet zu einem hohen Prozentsatz das Leben, da würde ich vermutlich - so ich denn in derselben Situation wäre- handeln wie du... aber bei Lunge sieht es mit dem medizinischen Fortschritt nun mal sehr sehr bescheiden aus, was du wohl nicht wusstest, da du ja keinen Lungenkrebs hast. Ich wünsche dir noch viele Jahrzehnte ein glückliches, gesundes Leben

Liebe Mayana,

nach einer OP in einem Stadium ohne weiteren Befall hat man wirklich Chancen...
ob das so ist bei mir, weiß niemand. Wenn ich mich operieren lasse, würde man also fest stellen, weiterer Befall ja oder nein... gute Chancen, oder keine...
trotzdem ist es so, dass ein Rezidiv bei Lunge häufig nach wenigen Jahren - manchmal auch nach Monaten - kommt und dann geht es schnell....
und leider schützt auch eine OP nicht wirklich vor Befall des Hirnes...
Denn FALLS die Lymphknoten befallen sind-----
oder FALLS ein Rezidiv kommt--------
und dass keines von beiden auftritt, dafür ist die Wahrscheinlichkeit halt gering, selbst wenn ich es nur auf 5 Jahre sehen würde...
vielleicht liegt es auch daran, dass es mir gesundheitlich derzeit so viel besser geht als noch vor 3 Monaten und ich net wieder so fertig sein will... ich habe wieder Lebensqualität, war gestern in meinem Heimatdorf 2 Stunden im Wald, das hat mir dermaßen gut getan, das wäre vor 3 Monaten nicht denkbar gewesen, da war ich nur erschöpft und der Gedanke an einen kleinen Berg hätte mich vom Wald bereits abgehalten...
Vielleicht ist es auch die Angst, von einem Lymphknotenbefall zu erfahren...
ich glaube nicht, dass ich dann noch meinen Optimismus und meinen Lebenswillen aufrecht erhalten könnte, dass ich dann noch so viel in meine Gesundheit investieren würde, täglich mehrere Stunden, wenn es eh so miserabel aussehen würde...
und auch, dass mir niemand eine Garantie geben wollte, dass eine OP definitiv nicht streut...
auch, dass sie sich nicht festlegen wollten, ob man bei mir das 6 er Segment stehen lassen könne... je nachdem, wie es aussieht...
alles so schwammig, klar die müssen sich rechtlich absichern, verstehe die Ärzte da schon...
aber derzeit fühle ich mich relativ sicher... habe das Gefühl, alles bleibt wie es ist, wenn ich weiter mache wie in den letzten 11 Wochen - und natürlich kann das trügen und sich dann alles ändern, aber solange kann ich mein Leben genießen wie es ist- und glaube mir, das tu ich erheblich mehr als vor der Diagnose
trotzdem danke für deine Worte
Angelika

Geändert von Angelika7 (09.11.2015 um 11:13 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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  #57  
Alt 09.11.2015, 12:25
Mahast Mahast ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Hallo Angelika,

eine Zweitmeinung wäre sicher hilfreich.
Aber ich würde in ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum gehen.

Warum nur stellst du immer solche Thesen auf wie
Zitat:
Zitat von Angelika7 Beitrag anzeigen
Wenn ich eine 50%ige Chance auf Heilung hätte, nicht darauf, 5 Jahre irgendwie zu überleben....
Du hast in keiner Weise eine Garantie in fünf Jahren noch (gesund) zu leben.
Das hat aber KEIN Mensch.
Eine Garantie für' s Leben gibt es nicht.
oder, Zitat, : trotzdem ist es so, dass ein Rezidiv bei Lunge häufig nach wenigen Jahren - manchmal auch nach Monaten - kommt und dann geht es schnell....*
Wer sagt denn das nun wieder?
Schau dich hier doch mal um wieviele Erkrankte schon Jahre mit Metastasen oder Rezidiven leben.
Frag sie dochmal ob sie bereuen sich behandeln zu lassen.
Außerdem kann eine OP eines Rezidivs erneut zur Heilung führen.
Irgendwo habe ich bei einem User, nach einem Rezidiv, folgendes gelesen.
"Gelte wieder als geheilt!"*
Ist das nicht schön?
Und dann die Angst vor einer Tumorverschleppung.
Das ist doch sowas von unwahrscheinlich.
Der Tumor wird mit einem Sicherheitssaum entfernt, meist mit einem gesamten Lungenlappen, so wird er doch nicht beschädigt.
Das könnte man eher bei einer Biopsie erwarten.
Da wird in den Tumor reingestochen und die Hohlnadel muß durch den Stichkanal zurück.
Selbst da gibt es ganz selten eine Tumorverschleppung.
Schau mal, hier im Forum gibt es viele Erkrankte die biopsiert wurden.
Ich habe noch nie gelesen, dass bei jemandem von ihnen eine Tumorverschleppung stattgefunden hat.

Da ist es wahrscheinlicher, dass ein nichtoperierter Krebstumor streut.
Du schreibst:
Zitat:
Zitat von Angelika7 Beitrag anzeigen
Vielleicht ist es die Angst von einem Lymphknotenbefall zu erfahren..
Das kann ich nachvollziehen.
Bei einem Nachweis ist die Chance auf den Glauben, es ist nicht so, genommen.
Aber man hat eine andere Chance.
Man kennt den Feind, den es zu bekämpfen gilt.
Du bekämpfst dein Adenokarzinom jetzt doch auch schon, auf deine Weise.
Warum denkst du dann, dass du nicht weiterhin Optimismus und Lebenswillen aufbringst?
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren.

Meiner Frau war es immer wichtig so weit wie möglich Sicherheit zu haben in Bezug auf das, was sich in ihrem Körper tut.

Die Frage, habe ich..habe ich nicht, ist doch furchtbar nervenaufreibend.
Übrigens, meine Frau lebt nun schon fünf Jahre nach der OP sehr gut und nicht nur "irgendwie".


Einen guten Tag
Mahast

Geändert von Mahast (21.10.2016 um 12:43 Uhr)
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  #58  
Alt 09.11.2015, 13:25
Mayana Mayana ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

Liebe Angelika,

ich weiß nicht, wie das mit dem zitieren geht. Du schreibst, dass Du vielleicht nicht mehr den Willen hättest, Dich um Deine Gesundheit zu kümmern, wenn Du wüsstest, dass es so miserabel aussieht.

Aber sag mal: Es sieht doch bereits miserabel aus, oder ? Denn Du denkst ja, Deine Chancen sind ohnehin ganz schlecht. Wieso würde es also dann mit einer OP, die Dir zumindest eine Chance einräumt, noch miserabler aussehen ?

Na klar würde eine OP das Risiko einer Streuung eindämmen-und damit auch das Risiko für Hirnmetas. Man bemerkt Hirnmetastasen auch nicht immer sofort-jedenfalls nicht, wenn sie noch ganz klein sind. Die bei meinem Mann waren ein Zufallsfund, weil er im Zuge eines Mini-Schlaganfalles ein MRT bekam. Ja, und da waren sie dann zu sehen-die Größte 0,7 cm groß-und trotzdem waren es bereits 5. Vollkommen unbemerkt und leise und heimlich hatten sie sich im Gehirn eingenistet.
Und solange Dein Tumor noch im Körper ist, kann Dir genau das auch passieren. Krebs ist tückisch.

Ja sicher kann es einem gut gehen, so, wie Du das beschreibst. Durch Training und Fitness steigerst du halt Deine allgemeine Kondition und dein Wohlbefinden und kannst dadurch natürlich auch Symptome wie Müdigkeit und Schlappheit erst mal erheblich verbessern. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sich Deine Krebserkrankung auch verbessert hat-Dein verbessertes Wohlbefinden ist einfach darauf zurückzuführen, dass Du gerade ganz viel Zeit auf Deine Gesundheit verwendest. Und das hast Du vorher halt nicht gemacht. Das hat aber nichts mit dem Tumor-Geschehen zu tun. Das beeinflusst Du damit nicht (zumindest nicht in dem Maße, dass du damit auf Heilung hoffen könntest).

Der Lungenkrebs meines Mannes war genauso wie die Hirnmetas ein Zufallsfund. Ihm ging es prima-er hatte noch gar keine Symptome. Na klar kann es Einem auch mit Lungenkrebs anfangs gut gehen-das ist ja gerade das Tückische an dieser Krankheit. Nur wird es halt nicht so bleiben-und irgendwann kannst du Symptome auch nicht mehr durch eine veränderte Lebensführung auffangen. Anfangs mag das gehen.

Ich glaube auch, dass das bei Dir Angst ist.

Liebe Grüße
Mayana
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  #59  
Alt 10.11.2015, 07:14
Irmgard60 Irmgard60 ist offline
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Standard AW: OP gegen ärztlichen Rat verschoben

.....Sorry Angelika, was schreibst du da!

Du erzählst hier dauernd einen von einem "aus" bei Lymphknotenbefall und von höchstens 5 Jahren!! Ich habe dir schon einmal geschrieben, dass meine Lymphknoten auch befallen waren und dass diese mitentfernt wurden und nächstes Jahr lebe ich seit 5 Jahren, Dank dieses OP's.

Ich bin nicht dumm (auch ich habe meine Liebsten an den Krebs verloren) und weiß, dass der Krebs mich jederzeit einholen kann, aber bis dahin wird gelebt und nicht einfach den Kopf in den Sand gesteckt

Die "5 Jahre" Statistik hört einfach bei 5 Jahren auf, d. h. Aber nicht, dass wir dann alle nach 5 Jahren sterben! Und by the Way.....ich stehe in keiner Studie drin, da ich mich nicht erfassen hab lassen!

Genauso wie du, habe auch ich Rechte hier zu schreiben und mich nervt jetzt schon deine Art, wie du mit den Menschen, die sich hier richtig Mühe geben dir die Augen zu öffnen, umgehst! Hallo....wir haben alle Lungenkrebs und keiner braucht deinen Hohn....ich könnte operiert werden, aber ich will nicht!

Als nächstes werden wir dann noch einige Zeit deine Angst lesen, wie jetzt schon im anderen Krebsforum bzgl. tumormarker!

Sorry, das braucht kein Mensch!
__________________
Liebe Grüße,
Irmgard
-------------
09/2011
OP linker Oberlappen
pT2aN1M0(St.IIa)

*Vater am 17.06.2013 an Lymphknotenleukemie gestorben, mein Held!!! Ich habe ihm versprochen.....ich kämpfe weiter!!!!

*Mutter in 2009 an LK gestorben
*Beste Freundin in 2011 an LK gestorben

.......ich vermisse euch drei so sehr!!!
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  #60  
Alt 10.11.2015, 08:54
drea01 drea01 ist offline
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Zitat:
Zitat von Irmgard60 Beitrag anzeigen
.

Genauso wie du, habe auch ich Rechte hier zu schreiben und mich nervt jetzt schon deine Art, wie du mit den Menschen, die sich hier richtig Mühe geben dir die Augen zu öffnen, umgehst! Hallo....wir haben alle Lungenkrebs und keiner braucht deinen Hohn....ich könnte operiert werden, aber ich will nicht!
Ja Irmgard, das denke ich als stille Mitleserin schon eine ganze Weile.

Warum gebt ihr euch alle noch soviel Mühe. Angelika hat sich entschieden, diesen Weg zu gehen. Diesen Weg, den kaum jemand nachvollziehen kann - mich eingeschlossen (ich bin/war Angehörige). Das Einzige, was man bei ihr machen kann, ist doch, ihr Glück zu wünschen und das werde ich jetzt tun!

Viel Glück Angelika!

LG Andrea
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