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  #1  
Alt 23.06.2016, 01:26
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Daumen hoch Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo,
ich bin neu hier im Forum und möchte allen, die mit dem kleinzelligen Bronchialkarzinom zu kämpfen haben, Mut machen.
Bei mir selbst wurde diese Art des Lungenkrebses vor 4,8 Jahren (21.10.2011) festgestellt, hatte schon Metastasen auf der Leber und in der gesamten Wirbelsäule. Meine genaue Diagnose damals lautete: Lungenkarzinom links zentral,cT4G3cN3M1b (HEP,OSS,PUL), extensive desease.
Mir wurde klar gemacht, dass meine längerfristigen Überlebenschancen gleich null waren. Ich bekam Chemotherapie, nach 4 Zyklen war der Tumor schon stark geschrumpft, nach 6 Zyklen war er verschwunden (Vollremission). Dann wurde noch eine prophylaktische Hirnbestrahlung durchgeführt. Die 3monatigen Kontrolluntersuchungen mittels CT waren bis Anfang 2013 sehr erfreulich und zeigten bis dahin kein Rezidiv. Im Jan. 2013 erhielt ich die zunächst niederschmetternde Nachricht von einem Spätrezidiv, das aber nach 4 Chemotherapiezyklen wieder verschwand. Danach wurde die Lunge bestrahlt, um so eine Wiedererkrankung so weit wie möglich rauszuzögern bzw. ganz zu verhindern. Bis heute (23.06.2016) ist der Krebs nicht wieder aufgetreten, ein sehr erfreulicher und höchst ungewöhnlicher Verlauf, wie die Ärzte sagen.
Ich bin sehr sehr dankbar für die gewonnene Lebenszeit und hoffe, ich kann allen, die mit dem Schicksal "Lungenkrebs" konfrontiert werden, ein bisschen Hoffnung geben! Gebt niemals auf und kämpft! Es lohnt sich!
Sollte jemand Fragen an mich haben, dann meldet euch!

Liebe Grüße
Elisabeth

Geändert von Elisabeth15 (27.06.2016 um 00:00 Uhr)
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  #2  
Alt 23.06.2016, 06:52
Redangel1975 Redangel1975 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

dankeschön! Du gibst mir die Kraft das alles durchzustehen! Und die Hoffnung - das ich auch eine von denen bin die diese Krankheit besiegen!
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  #3  
Alt 04.07.2016, 13:26
Fleur131177 Fleur131177 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Mein Gott, vielen lieben Dank! Genau solche Worte habe ich hier gesucht.... Meine Mutter, die weit weg lebt, hat im April dieses Jahres die Diagnose Kleinzelliger Lungenkrebs erhalten, auch schon ziemlich fortgeschritten. Sie hatte jetzt 3 x 3 Chemotherapiesitzungen, die schon zu einer deutlichen Verbesserung geführt haben. Das, was sie in der Lunge hat, ist bislang allerdings unverändert geblieben. Ende des Monats hat sie noch einmal drei Chemotherapiesitzungen. Alles, was ich über diese Diagnose lese, macht nicht viel Hoffnung; daher danke ich Ihnen von Herzen für diese Worte! Meine Mutter hat ihren Zigarettenkonsum zwar von 30 auf 15 Zigaretten am Tag reduziert, aber ich schätze, das ist nicht genug. Können Sie mir sagen, ob Sie noch rauchen? Meine allerherzlichsten Wünsche und Grüße, Fleur
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  #4  
Alt 04.07.2016, 16:02
Redangel1975 Redangel1975 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

ich habe am ersten Tag der ersten Chemorunde aufgehört! von ca. 20/25 Zigaretten täglich auf 0!!! 4 Zyklen hatte ich und nach 2 war der Tumor schon sichtlich geschrumpft - bitte deine Mama soll sofort aufhören zum rauchen! den durch das rauchen wirkt die chemo nicht sooooooo
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  #5  
Alt 05.07.2016, 10:52
Fleur131177 Fleur131177 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Ich habe sie gestern nochmals eindringlich darum gebeten, aber sie hat es nicht eingesehen. Sie meinte, der Arzt hätte sie nicht einmal gefragt, ob sie die Zigarettenanzahl reduziert hätte. Ich habe ihr gesagt, dass man doch jeden Faktor, den man selbst beeinflussen kann, auch beeinflussen müsse, aber sie hat sich aufgeregt und gemeint, dass ja nicht bewiesen sei, dass es an den Zigaretten liege. Wohl gemerkt, sie raucht seit mindestens 40 Jahren so viel, meist selbstgedrehte Zigaretten ohne Filter, weil sie nicht wusste, dass man die Filter einzeln kaufen kann. Ich komme leider nicht an sie ran, was das Rauchen betrifft. Man muss bedenken, dass sie mit meinem hoch depressiven Vater zusammen lebt und die beiden führen eine alles andere als gesunde Ehe. Sie wohnen in einem ganz kleinen Dorf, ohne soziale Kontakte. Ich schätze, sie raucht weiter, weil sie den Druck sonst nicht aushält. Mehr als es ihr nahe legen, kann ich nicht, oder? Es ist ihre Entscheidung, ihr Leben... Sie sieht sich noch mindestens 10 Jahre leben. Aber dafür muss man doch alles, was in seiner Macht steht, tun! Ich verstehe sie einfach nicht. Ich versuche ja, positiv zu sein und zu denken, dass sie zu den wenigen Prozent gehört, die es schaffen. Aber es fiele mir leichter daran zu glauben, wenn sie mit dem Rauchen aufhören würde. Vielen Dank für Deine Antwort! Ich habe großen Respekt davor, dass Du es geschafft hast, von einem Tag auf den anderen aufzuhören. Ich schätze, das nennt man Selbstliebe! Meine Mutter hat zu wenig davon; sonst wäre sie ja auch schon längst aus dieser Ehe raus. Ich wünsche Dir von Herzen die Kraft, den Mut, die Ausdauer, das Ganze durchzustehen und vor allem GENESUNG! Herzlichst, Fleur

Ach so: mir fällt ein: Sie hatte jetzt 3 Zyklen à 3x Chemotherapie und es ist einiges geschrumpft, leider nicht das, was in der Lunge ist und auch im Gehirn ist noch etwas. Jedenfalls hat auch das sie darin bestärkt, dass sie weiter rauchen kann Ende Juli hat sie noch mal 3x und im August dann auch noch mal 3x. ...
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  #6  
Alt 05.07.2016, 14:51
Benutzerbild von Martina2015
Martina2015 Martina2015 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Liebe Elisabeth,

das sind mal richtig gute Nachrichten ! Mein Mann kämpft seit 1 1/2 Jahren mit dem Kleinzeller, der Tumor war 8 cm groß, hatte allerdings noch nicht gestreut (linited desease). Er hat auch eine Vollremission nach 6 Chemozyklen und Bestrahlung des Tumorortes. Nach prophylaktischer Hirnbestrahlung wurde Verdacht auf Rezidiv festgestellt und weitere 2 Chemos gegeben, an denen er fast gestorben wäre. diese chemo haben wir abgebrochen und seitdem geht es bergauf. Keine Tumorzellen mehr nachweisbar, alle Untersuchungen seit über einem halben Jahr ohne Befund ! So kann es bleiben.

Mein Mann war der schlimmste Kettenraucher, den ich kenne. Er rauchte 60 Zigaretten pro Tag, selbstgestopft mit der Maschine und war seit dem 14. Lebensjahr an Raucher, sind also ca. 46 Jahre Qualmerei. Er hat von der ersten Chemo an (Ende Januar 2015) keine Zigarette mehr angefaßt. Hätte ich NIE gedacht !

Alles Gute für Dich und die anderen Betroffenen hier
Martina
__________________
mein Mann - Kleinzelliges Bronchialkarzinom T4NXM0 ED 01/2015
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  #7  
Alt 06.07.2016, 00:13
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo Fleur,

ich habe erst heute deine Nachricht und auch die übrigen lesen können.

Also ich habe 35 Jahre lang geraucht -ca. 1 Schachtgel pro Tag, hatte allerdings schon 2 Jahre vor der Lungenkrebsdiagnose aufgehört, also 2009. Damals hatte ich die Schaufensterkrankheit und der Arzt meinte, heute haben Sie Ihre letzte Zigarette geraucht. Ja, so war das dann auch! Ich habe nie wieder einen Glimmstengel angefasst und das Aufhören war leichter, als ich es mir vorgestellt hatte. Deine Mutter muss wissen, dass das Rauchen gerade beim Einzeller als Hauptursache angesehen wird. Und somit hat sie wahrscheinlich nur eine Chance, sofort und ganz damit aufzuhören.
Ich habe es geschafft, indem ich statt zu rauchen etwas anderes gemacht habe: Ich habe mich auf den Hometrainer gesetzt und bin geradelt, jeden Tag und jedesmal, wenn ich normalerweise eine geraucht hätte. Somit habe ich auch nach dem Rauchstop nicht zugenommen, quasi zwei Dinge mit einer Klappe geschlagen.
Was den Krebs betrifft, hat man -meine ich- nur eine Chance um ihn langfristig zu überleben: Man muss mit aller Kraft leben wollen!!!!!! Ich habe damals meinem Mann versprochen, dass ich ihn nicht alleine lassen werde. Dafür bin ich noch zu jung! Ich hatte sehr viel Unterstützung durch meinen Mann und durch die Familien meiner Geschwister. Sie haben alles getan, damit ich gesund werde (z.B. ein halbes Jahr lang für uns gekocht). Diese Liebe und Fürsorge hat mich stark gemacht und mich ermuntert, nicht aufzugeben, auch dann nicht, als ich Januar 2013 ein Rezidiv hatte.
Für deine Mutter würde ich mir wünschen, dass sie möglichst sofort mit dem Rauchen aufhört. Es muss ihr klar sein, dass sie ansonsten bei dieser Art des Krebses wohl keine Chance hat.
Falls du noch weitere Fragen hast, melde dich!
Für dich und vor allem für deine Mutter alles alles Gute! Ich hoffe sehr, dass sie es mit dem Rauchstop schafft.
Liebe Grüße
Elisabeth
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  #8  
Alt 06.07.2016, 00:54
Benutzerbild von örangyal
örangyal örangyal ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo fleur!

Deiner Mutter würde ich ebenfalls dringend nahelegen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich selbst habe vor der Lungen - OP ca. 40 Jahre lang ca. 20 Zigaretten täglich geraucht, früher ohne, später mit Filter.

Vor der bei mir zum Glück noch möglichen OP hat mich ein junger Assistenzarzt auf eine symphatische Art " bearbeitet", mit dem Rauchen aufzuhören oder zumindest OP - bedingt vorübergehend.

Eingefangen habe ich im Krhs noch andere Arztmeinungen wie z.B. " die meisten Patienten mit Rezidiven oder Metastasen kommen nach ca. 3 Jahren wieder, weil sie weitergeraucht haben".

Das alles hat heftig in mir gearbeitet und 2 Wochen vor der OP habe ich komplett aufgehört und seitdem nie wieder geraucht.

Nach der OP lag ich neben einer Patientin auf der Intensiv, welche konsequent weitergeraucht hatte.
Sie hatte wirklich wesentlich mehr Hustenqualen als ich, auch die Dauermedikation ( gegen die Schmerzen ) wirkten bei ihr nicht.

Die Sucht habe ich durch stricken und Sport ersetzt und nach über 3 rauchfreien Jahren brauche ich das Qualmen nicht mehr!

Ich hoffe, dass Deine Mutter auch irgendwie " die Kurve bekommt" und mehr auf sich achtet.

Liebe Grüße, Renate
__________________
Nicht kleinzelliges Adenokarzinom, ED : 30.03.2013(anlässlich Thoraxprellung ) Rauchstopp seit 14.04.2013
OP : 02.05.2013 Lobektomie li oberer Lungenlappen mit Staging IB / pT2 ( 42mm ) pN0 ( 0/24), cM0, L0, V0, G2, R0, 2013 AHB + 2014 Reha in Ahlbeck
Aug. 2013 - Aug. 2017 Blut, Sono, CT, Röntgen, Lufu, bislang alles unauffällig
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  #9  
Alt 06.07.2016, 14:58
Fleur131177 Fleur131177 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen! Ich habe sie in eine E-Mail kopiert und an meine Eltern gesandt. Vielleicht glauben sie Betroffenen eher als mir. Ich hoffe, es öffnet ihnen die Augen...

Meine besten Wünsche für Euch und Eure Lieben
Fleur
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  #10  
Alt 30.09.2016, 13:57
Benutzerbild von medoc
medoc medoc ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Ich habe den Rauchstopp mit Hilfe der Elektronischen Zigarette geschafft,
und zwar von heute auf morgen.
Für mich eine der besten Erfindungen des Jahrhunderts,
die Zukünftig noch vielen Menschen das Leben retten wird.
Es wundert mich, das diese Möglichkeit der Raucherentwöhnung hier im Forum
überhaupt kein Thema ist, gerade bei LK-Patienten.
Es gibt leider viele starke Raucher, die es ohne Hilfsmittel einfach nicht schaffen,
obwohl sie um die Gefahren wissen.
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  #11  
Alt 22.10.2016, 15:41
Trinitys Trinitys ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo allgemein..
die E-Zigarette ist wohl kein Thema, weil sie in den Medien auch schon langsam verschrieen wird... Tja ich hab im April meine Diagnose bekommen. Da ich mich für eine Chemo entschieden habe, habe ich aufgehört zu rauchen. Gute 2 Päckchen am Tag habe ich geraucht. Aber ich habe auch gesagt, meine "letzte" Zigarette hab ich noch nicht geraucht. Es juckt mich schon ganz schön doll. Einen Tag mehr, einen Tag weniger.
Ich vergnüge mich dann mal, wenn es gar nicht anders geht, mit Nikorette.
Naja. Mein Tumor ist eh nur kleiner geworden nach der Chemo. Aber das wusste ich ja... weg bringen wir ihn nicht mehr. Aber immerhin so klein, das noch eine Bestrahlung möglich war, die eigentlich schon gar nicht mehr im Raum stand. Seit 7 Wochen bin ich in Therapiepause und nehme zu... und ich habe seit ein paar Tagen Untertemperatur. Kennt das einer von Euch auch? Nur noch 34 Grad Körpertemperatur?
LG
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  #12  
Alt 24.10.2016, 15:16
Benutzerbild von Martina2015
Martina2015 Martina2015 ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo Trinitys,

mein Mann hat auch zeitweise sehr niedrige Temperatur, zwischen 34 und 35 Grad, einmal sogar unter 33 Grad. Ich habe dann mal bei mir gemessen, weil ich das nicht glauben konnte, und hatte 36,5. Soviel ich jetzt weiss (bin keine Medizinerin), hängt es von vielen verschiedenen Dingen ab, welches Meßergebnis angezeigt wird.

1.) Tageszeit
2.) körperliche Bewegung vor dem Messen
3.) wo am Körper wird gemessen (extreme Unterschiede zwischen Armbeuge und Ohr)
4.) wie und wie lange ? falscher Meßpunkt im Ohr führt zu falschen Ergebnissen
5.) mit welchem Gerät (Quecksilberthermometer ist wesentlich ungenauer als moderne Ohrmeßgeräte)

Um Meßfehler zu reduzieren oder ganz auszuschließen mißt man am besten immer zur gleichen Tageszeit in ähnlicher Situation an derselben Stelle mit demselben Gerät, z.B. morgens noch dem Aufstehen im Ohr.

Wenn dann große Schwankungen auftreten, kann auch das Meßgerät kaputt sein, deshalb dann zur Sicherheit gleich nochmal messen.

Wir haben uns ein neues Meßgerät gekauft, weil die Schwankungen zu groß waren und auf ein defektes Gerät schließen ließen. Nun liegen die Werte beim neuen Gerät wieder im Normbereich.

Alles Gute für Dich
Martina
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  #13  
Alt 25.10.2016, 06:34
tabaluga1 tabaluga1 ist offline
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Am sichersten ist die rectale Messung. Bei den Messungen axillar und mit Ohrthermometer ist die Fehlerquote sehr hoch.

In der Achselhöhle ist bei schlanken Personen zu wenig Gewebe für einen direkten Kontakt mit dem Thermometer da. Beim Ohrthermometer muss es genau richtig angesetzt sein, die Ohrthermometerhülle muss genau aufgesetzt sein. etc. Im Mund, wie in alten Filmen oft sichtbar, ist die Gefahr des Draufbeißens sehr hoch und wird auch nicht mehr gemacht. Stirnthermometer sind auch nur bedingt geeignet und haben ebenfalls eine hohe Fehlerquote.
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  #14  
Alt 08.01.2017, 16:35
Elisabeth15 Elisabeth15 ist offline
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Lächeln AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo an alle Forenmitglieder!

Ich möchte zunächst allen ein frohes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2017 wünschen. Ich hoffe, dass es allen, die mit Lungenkrebs zu tun haben oder hatten, so gut geht wie mir. Meine erste Lungenkrebsdiagnose (Kleinzeller) ist nun schon 5,3 Jahre her und ich lebe immer noch. Die Ärzte können es kaum fassen. Die Bisphosponat-Therapie, die wegen der Wirbelsäulenmetastasen 2011 begonnen wurde, ist vor 3 Monaten abgesetzt worden. Die Kontrolluntersuchungen erfolgen jetzt nur noch 1x jährlich. Sind das nicht tolle Nachrichten, nachdem ich damals schon im Kleinzeller-Endstadium war? Ich fühle mich -abgesehen von Rückenschmerzen, die ich vor dem Krebs auch schon hatte- wieder wirklich wohl. Ich bin jetzt 61 und freue mich auf die nächsten Jahre. Manchmal kann ich es selbst noch nicht glauben, dass der Krebs wirklich verschwunden ist - hoffentlich auf Nimmerwiedersehen!
Also, ihr Lieben, gebt nie die Hoffnung auf, auch wenn es noch so schlimm aussieht und die Prognosen schlecht sind. Denkt positiv und freut euch jeden Tag über die schönen Seiten des Lebens. Ich habe durch meine Erkrankung viel gelernt, z.B. Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, gelassener zu werden usw.
In diesem Sinne euch allen alles alles Gute und ganz liebe Grüße,
Elisabeth
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  #15  
Alt 08.01.2017, 16:53
RudiPfeil RudiPfeil ist offline
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Standard AW: Neue Benutzerin - kleinzelliges Lungenkarzinom

Hallo Elisabeth @Elisabeth15,

wenn das mal nicht ein freudiges Ereignis ist.
Es ist so schön, wenn man auch mal etwas positives hier lesen Kann.
Ich freue mich mit dir.

Es bewarheitet sich immer wieder:

Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Ich wünsche dir weiterhin alles, alles Gute !!!!!

LG: Rudi
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