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  #1  
Alt 11.11.2016, 18:24
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebe Forums-Mitglieder,
ich habe mich noch nicht vorgestellt, aber ich lese hier seit ein paar Wochen, weil ich vor 5 Wochen eine EK-OP hatte. Meine Lage wird in den Papieren mit den Kürzeln pT3b, pN1 (21/31), G3, L1, V0, RX, M0 beschrieben. Was alles genau bedeutet, weiß ich nicht, aber Ihr bestimmt. Ich bin jetzt 52 Jahre alt und habe ein bald 12jähriges Kind. Ich lebe von meinem Mann getrennt. Es hat sich aber so eingespielt, daß unser Kind sich meist bei meinem Mann aufhält, in der "alten" Wohnung.
Ich habe den Bauch prall voll mit Flüssigkeit, die im Krankenhaus sagen Lymphe, der in der okologischen Praxis sagt: Aszites. Wahrscheinlich ein Gemisch aus beidem, dann haben beide recht. Das ist sehr belastend, ständig dieser Riesenbauch mit diesem enormen Druck. Im KH hatte ich eine Drainage, seither gehe ich zum Punktieren...
Mein eigentlicher Grund hier, mich anzumelden: Als ich das von Margit gelesen habe: Eine ähnliche Erkrankung wie ich, ok, sie war bei Erkrankung noch 7 Jahre jünger, aber seit 13 Jahren keine Rezidive, Metastasen usw.!!!!!
Das gibt mir Hoffnung!
Auch einige andere ragen ja positiv aus der Statistik heraus.
Ich wüsste nun so gerne, liebe Margit, falls Du das liest, auch Ihr anderen, die Ihr wider Erwarten nicht wieder krank geworden seid, was ist Euer Geheimnis? Klar, oft weiß man es nicht, aber man könnte eine Ahnung haben. Und auch Eure Ahnungen möchte ich gerne erfahren, wenn es nicht zu indiskret ist.
Ernährung allein ist es bestimt nicht. Ich habe ja so einen Verdacht: Wer es irgendwie schafft, glücklich zu sein, hat bessere Aussichten. Denkt Ihr das auch? Ich war halt jahrelang unglücklich, vielleicht hat das mit dazu beigetraegen, daß ich Krebes bekommen habe. Beweisen wird man es nie können. Aber wenn jetzt Verwandte und Bekannte mir von anderen Frauen mit Krebs erzählen, sind das meistens welche, die eine unglückliche Ehe haben/hatten. Das ist mir eben aufgefallen.
Vielleicht wollt Ihr auch gar nicht "wild herumspekulieren" über die Ursachen... Ich bin jetzt gespannt, was Ihr dazu schreibt.

Geändert von gitti2002 (12.11.2016 um 16:21 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 11.11.2016, 23:56
margit b. margit b. ist offline
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Standard EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebe Hoffnungen,

man fragt sich einfach, ob man selber irgendetwas anders hätte machen können. Das geht wohl den Meisten so.
Es tut mir sehr leid, dass du solche Probleme mit dem Bauch hast. Bekommst du Chemo? Wie ist deine weitere Behandlung?

Ich dachte immer, ich hätte doch was merken müssen! Aber ich war sicher ein halbes Jahr vor Diagnose ständig bei verschiedenen Ärzten, keiner hat was gefunden. Hab anfangs nur Beiträge im Netz gesucht und Prognosen und Statistiken. Irgendwann hab ich mir gesagt, dass keiner sagen kann, auf welcher Seite der Statistik ich stehe. Und dann hab ich schrittweise die ganzen Ereignisse verarbeitet und akzeptiert. Das ist aber ein langer Weg gewesen mit vielen Hochs und Tiefs.

Es gibt auch kein Geheimnis, warum ich nicht wieder krank geworden bin. Hab jahrelang von den Ärzten gehört, dass ich sicher ein Rezidiv bekomme.
Ich versuche mich vernünftig zu ernähren, aber ohne große Einschränkungen. Ich esse auch mal Süßes, aber nicht täglich.
War auch nicht unglücklich vor meiner Erkrankung, lebe in einer intakten Beziehung und habe 2 Kinder. Anfangs dachte ich, dass ich wegen dem Stress in der Arbeit krank geworden bin. Aber dann müsste jeder 2. krank sein.
Ich kann es mir nur so erklären, dass ich gute Gene zum Überleben habe. Mein Vater hatte schwere Krankheiten und eine Lebertransplantation. Viele die jünger waren als er, sind gestorben.
Ich denke, dass es bis zu einem gewissen Grad einfach Schicksal ist.

Ich wünsche dir alles Gute für deine weitere Behandlung und wünsche dir von Herzen, dass du bald eine Erleichterung verspürst.

Alles Liebe
Margit

Geändert von gitti2002 (12.11.2016 um 16:23 Uhr) Grund: Titel auf Wunsch geändert
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  #3  
Alt 12.11.2016, 16:05
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebe Margit,
vielen Dank für Deine schnelle freundliche Antwort. Schicksal und gute Gene, tja beides Sachen, die man sich nirgends besorgen kann.
Danke auch für Deine PN mit dem Hinweis, dass mein Beitrag in ein neues Thema verschoben wurde. Hatte ich gar nicht gemerkt, mich nur über die vermeintliche Löschung im anderen Thema gewundert...
Zu Deiner Frage, nächste Woche geht die übliche Chemotherapie los, 6 x die üblichen Chemikalien und Antikörper-Therapie. Gestern habe ich bereits mit meiner ersten Spritze Misteltherapie angefangen.
Ich würde auch später gerne evt. noch Hyperthermie machen, aber dafür muss wohl erstmal die ganze Flüssigkeit im Bauch weg. Obwohl ich erst vor 2 Tage punktiert wurde ist schon wieder der Bauch so prall, dass sogar um das Schambein und die Genitalien herum alles angeschwollen ist. Deswegen werde ich morgen wieder punktieren lassen, ich muss schließlich in der Lage sein, nächste Woche noch 3 Termine vor der Chemo zu überstehen: U.a. erneutes CT (von nach der OP gibt es noch keines) und Port legen lassen.
Bei mir kommt noch dazu, dass ich vor ca. 8 Jahren die Schilddrüse komplett herausoperiert bekam, weil ich einen pingpongballgroßen Knoten hatte. Die Untersuchung des entnommenen Gewebes ergab dann noch Hashimoto thyreoiditis.
Ich habe die letzten Wochen mit dem bisschen Kraft was ich derzeit noch habe, meine Fühler nach überall hin ausgestreckt in der Hoffnung um die Chemo-Therapie herumzukommen. Ich habe auch mit diversen Ärzten gesprochen, aber nicht ein Einziger hat mir solche Möglichkeiten eröffnet bzw. dazu geraten.
Mittlerweile freu ich mich schon fast drauf, weil der Tumormarker CA-125 über 400 ist, vor der OP war er um die 250! Das kann ja wohl nur bedeuten, dass die verbliebenen kleinen Krebszellen sich aggressiv vermehren, oder? Denn die Chirurgen sagen, sie hätten alles Sichtbare bei der OP herausoperieren können. Oder könnte es von dem vielen Bauchwasser kommen? Nach dem Motto: In viel Wasser schwimmen auch viele Krebszellen und deshalb ist der Marker so hoch?
Natürlich hoffe ich, daß der Marker nach der Chemo total runter geht und noch viel wichtiger: Dass endlich mal die viele Flüssigkeit im Bauch abnimmt. Hab ich jetz schon über 7 Wochen, hab wirklich genug davon!
Ansonsten möchte ich mich verändern: Ruhiger werden, weniger sprechen, mehr zuhören, mich nicht mehr so viel aufregen, und religiös bin ich nebenbei auch noch geworden. Höre und singe nun Kirchenlieder zuhause und war im Krankenhaus-Gottesdienst, was für mich früher absolut undenkbar war. Besonders die ganz ruhigen Lieder wirken so tröstlich auf mich. Und extrem lärmempfindlich bin ich geworden. Kennt Ihr wahrscheinlich alle...
Freue mich auf weitere Beiträge von Euch. Ich find es toll, dass es solche Foren gibt und der eine von den Erfahrungen der anderen profitieren kann. Und wo man einfach verstanden wird.

Geändert von gitti2002 (12.11.2016 um 16:23 Uhr) Grund: NB
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  #4  
Alt 17.11.2016, 21:56
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo zusammen,
mal was Lustiges zuerst, gestern kamen wir uns vor wie Akteure in einem Mr. Bean-Sketch:
Punktion in Krankenhaus (Bauchwasser wurde abgelassen über einen Schlauch im Bauch). Nachdem der Schlauch aus dem Bauch gezogen wurde, kam noch einiges an Bauchwasser nach. Kennen wir schon, ich also nach sog. Stoma-Beutel verlangt, wo das Wasser drin landet und den man ablassen kann (der wird über das Punktionsloch geklebt).
Schön und gut, nur: Bereits nach 1-2 Minuten war der Stoma-Beutel mit lächerlichen 75 ml schon voll und ich musste zum Waschbecken und ihn ablassen. So wären wir nicht bis nach Hause gekommen.
Die Ärztin musste aber dringend zum nächsten Fall. Sie also, holt sich eine neue Flasche Mineralwasser, kippt den Inhalt aus und meint: Da können Sie ja dann unterwegs was ablassen in die Flasche. Wir habe uns zwar komisch angekuckt, mein Mann und ich, aber wir wollten auch nach Hause.
Nach wenigen Minuten Autofahrt, musste mein Mann schon rechts ranfahren. Wir machten das Licht an im Auto, denn den engen Flaschenhals zu treffen war nicht leicht. Ich also auf dem Beifahrersitz Hose runter, Beutel raus, mein Mann Flasche drunter gehalten, ich Verschluss des Beutels aufgefummelt und Brühe relativ zielsicher in die Flasche.
Das Gleiche noch 2 x unterwegs, zuletzt vor einem belebten Wohnblock mit breitem Gehsteig davor und Wohnungen im EG mit Balkonen.
Wir haben uns dann ausgemalt, wenn uns jemand gesehen hätte, was wir da im Auto machen, was die wohl von uns halten müssen! Das Relevante konnten sie ja nicht sehen, spielte sich ja im Fußraum des Beifahrersitzes ab, also zu tief für Blicke von außen. Und als uns klar wurde, was evt. Passanten da wohl von uns gedacht haben, musste wir 5 Minuten total irre lachen, bis mir die Einstichstelle und der frisch gesetzte Port vor lauter Lachen weh getan haben.

Heute war 1. Tag Chemo, dazu wollte ich Euch bitte fragen: Der sog Vorlauf, das scheinen mir doch ein bisschen arg viele Mittel gewesen zu sein, ich bin ungern Versuchskaninschen der Pharma-Industrie.
Also vor der Antikörper-Therapie (Avastin = Bevacizumab, wusste ich auch noch nicht) und der eigentlichen Chemotherapie (Paclitaxel und Carboplatin)
wurden mir noch verabreicht:
Kochsalzlösung (ok, harmlos),
Desamethason
Clamastin
Ranitidin
und Granisetron
Ich habe nachgefragt, warum so viele Sachen und dann hieß es, das eine sei zum Ruhigmachen, die nächsten 2 gegen Übelkeit und das Letzte gegen * (hab ich jetzt vergessen).
Mir kommt das ein Bisschen viel vor, was meint Ihr?
Bis jetzt geht es mir noch einigermaßen gut, auch vor allem, weil mir ja gestern um die 2 Liter Bauchwasser abgenomen wurden und mich danach nochmal gut ein weiterer Liter über den Stoma-Beutel verlassen haben. Musste die Nacht über ca. jede halbe Stunde aufstehen bis um 5 Uhr und im Bad den Stomabeutel entleeren, dann hat es nachgelassen.

Noch eine Frage: Wann wird wohl das Bauchwasser weniger werden und irgendwann stoppen? Gleich bei der 1. Gabe von Chemo, also demnächst, oder erst später?
Gestern war auch komisch: Erst hatte die rausgelassene Flüssigekeit die Farbe wie vor 2 Wochen, etwa wie Vanille- oder Karamell-Milchshake. Aber gegen Ende war die Flüssigkeit dann wieder wie Bier, also wie vor der OP. Und die ganze Nacht über auch so. Die Flüssigkeiten scheinen sich also nicht zu vermischen und die milchshake-artige Lymphflüssikeit scheint oben zu schwimmen.

Geändert von Hoffnungen (17.11.2016 um 22:48 Uhr)
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  #5  
Alt 21.11.2016, 13:28
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Da noch niemand geantwortet hat wiederhole ich die Frage mal: Wann wird wohl das Bauchwasser weniger werden und irgendwann stoppen?
Gibt es dazu vielleicht schon ein älteres Thema, was ich nicht gefunden habe?
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  #6  
Alt 21.11.2016, 15:07
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Tündel Tündel ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo!

I.d.R. geht das Bauchwasser mit der Chemo weg, aber nur, wenn es auch ein tumorbedingter Aszites ist. Beruht das auf z.B. einer Lebererkrankung, geht es nicht mit der Chemo weg.

Das Tumor-Bauchwasser entsteht dadurch, dass das Bauchfell das immer in geringen Mengen vorhandene Bauchwasser durch die Tumorauflagerungen nicht mehr resorbieren kann und es sich dann im Bauchraum sammelt.

So lange also irgendwo noch Bauchfellkarzinose vorhanden ist, geht das Wasser auch nicht weg!
UND: Es kann immer wiederkommen!

Gute Besserung!
__________________
Tündel

Das Leben ist halt lebensgefährlich!!!
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  #7  
Alt 26.11.2016, 12:10
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Danke für die Antwort!
Wenn ich die Ärzte richtig verstanden habe, ist meine Leber gesund. Aber das Bauchfell ist ja nun auch befallen, bzw. war. Denn es ist ja zum größten Teil bei der Operation auch entfernt worden. Wenn also die Chemotherapie nun auch hoffentlich den Bauchfellkrebs stoppt, dann sollte das mit dem Aszites aufhören? Und nach der wievielten Gabe der Chemotherapie normalerweise? Meine 1. Gabe ist nun 10 Tage her, der Bauch ist noch prall, ich war aber auch schon 10 Tage nicht mehr bei der Punktion. Ich wollte vor 3 Tagen, aber es ging nicht, es waren Darmschlingen im Weg, ich wurde wieder heimgeschickt (Riesenfrust!) Heute versuchen wir es nochmal.
Allerdings ist ja kaum noch Bauchfell da, was die Flüssigkeit im Bauch aufnehmen könnte. Heißt das, ich werde weiterhin dieses Dauerproblem haben? Sollte ich vielleicht mal unter anderen Krebsarten, also in dem Fall bei Bauchfellkrebs weiterlesen?
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  #8  
Alt 27.11.2016, 12:17
belka belka ist offline
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Frage AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Liebe Hoffnungen,
in deinem Fall wuerde ich die Moeglichkeit nutzen, eine interperitonealle Chemoterapie zu bekommen. Frag mich nicht, wie das alles geht. Hier finden sich bestimmt Frauen, die mehr davon wissen. Ich weiss nur, dass direkt im Bauch wirkt Chemo in solchen Faellen viel effektiver. Besonders gleich, wenn noch kein Rezidiv in der Krankeitsgeschichte war.
LG Alla
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  #9  
Alt 27.11.2016, 14:00
ulrikes ulrikes ist offline
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Standard AW: EK-OP mit 52, demnächst Chemo

Hallo,
Den Vorschlag mit interperinotalen Chemotherapie finde ich nicht passend, da sowohl die HIPEC-OP als auch Pipac eine große Operation bedeutet.
Wäre schön, wenn sich Personen erstmal informieren bevor sie Methoden vorschlagen.
Ulrike
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  #10  
Alt 27.11.2016, 14:57
belka belka ist offline
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Hallo,Ulrike. Danke fuer deine Antwort. Du hast Recht, ich habe mich nicht richtig informiert . Darum habe ich die Andere um Hilfe gebeten. Ich weiss, dass Engelchen diese Therapie bekommen hat. Wenn ich mich nicht irre, waren da nur ein Paar Schnitte.
Ja.Der Wunsch zu helfen ist manchmal groesser, als Verstand.
LG Alla
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  #11  
Alt 27.11.2016, 14:59
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist gerade online
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Liebe Belka,
die Therapie die damals Birgit bekam, hieß PIPAC. Sie war ein neues Verfahren und im Krankenhaus H. lief sie als Studie.

Elisabethh.

Geändert von Elisabethh.1900 (27.11.2016 um 15:13 Uhr)
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  #12  
Alt 27.11.2016, 18:02
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Danke für Eure Hilfe, auch für Hilfsversuche

Wann greift denn eine Chemotherapie hinsichtlich Bauchwasser so überlicherweise? Gleich nach der 1. Gabe, oder erst bei späteren Gaben?

Die Ärztin gestern im Krankenhaus vertritt die These, daß das Bauchwasser schon weniger geworden wäre, wenn man nicht "so oft" was abgenommen hätte. Ich glaube das nicht recht. Glaubt Ihr das?
Mir ist schon klar, daß alles, was abgenommen wird, mit der Zeit wieder nachproduziert wird und dadurch dem Körper wichtige Substanzen, anscheinend vor allem Eiweiß, abhanden kommen.
Hätte ich mir noch seltener was abnehmen lassen, wäre ich m.E. nur praller und mehr von Schmerzen geplagt gewesen. Habe eh die meiste Zeit einen schmerzhaft prallen Bauch und habe nur was abnehmen lassen, wenn es gar nimmer ging und dann auch nicht sooo viel. Also auch nach den Punktionen ist mein Wasserbauch immernoch sehr groß.

Leider kann ich auch die angestrebte Hyperthermie erst machen lassen, wenn das Bauchwasser weg ist, weil das sonst lt. Ärztin "wie ein Kopftopf" wäre.

Bei Belka muss ich an die Weltraumhunde Belka und Strelka denken, die kamen nach Laika dran, damals in Rußland. Die armen Hunde! Belka ist wohl russisch, was heißt das?

Geändert von Hoffnungen (27.11.2016 um 18:05 Uhr)
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  #13  
Alt 27.11.2016, 18:28
ulrikes ulrikes ist offline
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Hallo Hoffnungen,
Zu Bauchwasser (aszites) kann ich dir leider nichts sagen, da ich es zur Verwunderung der Ärzte nie hatte. Es ist wohl auch eine Frage, deines Körpers wie schnell die Lymphflüüssigkeit wieder ausgeschieden werden kann. Wenn es dich belastet und zuviel Bauchwasser drückt logischerweise auch auf die Bauchorgane lass es absaugen. Frag doch mal, ob eventuell ünterstützend mit Diuretika (Entwässerungstabletten) gearbeitet werden kann.
Lymphflüssigkeit enthält übrigens kein Eiweiß. Die milchige Färbung entsteht durch die Mischung von Wasser und Fett (wer schon mal Mayonnaise selbst gemacht hat, kennt das).das mit dem Eiweiß ist definitiv veraltet.
Lieben Gruß
Ulrike
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  #14  
Alt 27.11.2016, 20:31
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Ja,das stimmt. Belka war ein Weltraumhund. Uebersetzt bedeutet es Eichhoernchen.Habe eine kommische Tastatur, fehlen einige Buchstaben. Ich wuensche dir schnelle Besserung der Beschwerden und volle Genesung.Gib niemals die Hoffnung auf!
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  #15  
Alt 27.11.2016, 21:18
Hoffnungen Hoffnungen ist offline
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Ah, Eichhörnchen, sehr sympathisch, die mag ich gerne!
Aha, also kein Eiweiß. Egal, jedenfalls wollen sie im Krankenhaus nicht, dass mir zuviel Bauchwasser abgenommen wird. Leuchtet ja auch ein, dass das fehlende vom Körper kam und der es dann irgendwoher nehmen muss, wenn er das Bauchwasser nachproduziert. Also irgendwie Raubbau am Körper.
Weiß denn vielleicht jemand einen Link zu Bauchwasser bei EK? Oder zu einem Beitrag von Patienten, die auch lange damit rummachen mussten?
Ich hoffe, zum Thema Bauchwasser kommt noch mehr. Insbes. wann es ENDLICH aufhört!

Geändert von Hoffnungen (27.11.2016 um 21:21 Uhr)
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