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  #1  
Alt 20.06.2017, 17:13
Benutzerbild von Frank Emm aus Weh
Frank Emm aus Weh Frank Emm aus Weh ist offline
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Registriert seit: 26.09.2016
Ort: Witten, NRW
Beiträge: 59
Standard langzeitüberlebend

hallo zusammen,
hoffe, dass die folgende Frage in diesem Forenbereich richtig ist:

ich höre oder lese immer wieder mal den Begriff "langzeitüberlebend". Was damit genau gemeint ist, dazu wird selbst in professionellen medizinischen Internetbeiträgen viel herumgeschwafelt und sehr unterschiedliches und undefiniertes ausgesagt.
Hier im Forum ist mir der Begriff ebenfalls schon mehrmals begegnet.

Weiß jemand, ab wann (nach wie vielen Jahren) man sich als "Langzeitüberlebender" bezeichnen kann? Ist das von der jeweiligen Krebsart abhängig, oder gibt es da allgemein gültige Zeiträume? Welche Regeln oder Definitionen gibt es zu diesem Begriff überhaupt?

Danke für eure Info!
Viele Grüße,
Frank
__________________
Diagnose Kardia-Karzinom T3 N1 M0 - Juli 2015
Neoadjuvant Bestrahlung/Chemo - Sept bis Nov 2015
OP Magenhochzug - Dez 2015
1. Reha in Bad Neuenahr - Jan 2016
2. Reha in Bad Neuenahr - Feb 2017
seitdem geht's ....

meine eigenen Erfahrungen mit der Magenhochzug-OP,
dem Leben und Überleben des Kardia-Karzinoms und
Nützliches zum Umgang mit Magen- und Speiseröhrenkrebs findet ihr hier
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  #2  
Alt 06.07.2017, 13:04
alex_1968 alex_1968 ist offline
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Registriert seit: 06.02.2014
Beiträge: 10
Standard AW: langzeitüberlebend

Soweit ich weiss alles über 5 Jahre dann bist ja auch "geheilt" die Nebenwirkungen und das einmal Krebs auch bedeutet, die Wahrscheinlichkeit nochmals an Krebs zu erkranken ist höher wie bei Menschen die das noch nicht hatten. Interessiert niemanden.
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  #3  
Alt 11.07.2017, 00:06
paulber paulber ist offline
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Registriert seit: 22.05.2017
Ort: Berlin
Beiträge: 2
Standard AW: langzeitüberlebend

Das ist wohl so, das da länger als 5 Jahre schon "Langzeitüberlebend" heißt. Ist es nicht oft so, das nach 5 Jahren keine Stagings mehr gemacht werden, wenn man bis dahin "unauffällig"ist, und somit oft keine Beobachtungen vorhanden sind. Was ist mit Patienten die bei Diagnose schon älter als vll. 70Jahre sind
und möglicherweise auch ohne Krebs z.B. nur noch 4 Jahre gelebt hätten? Niemand weiß das.
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  #4  
Alt 13.07.2017, 17:28
Benutzerbild von Martina2015
Martina2015 Martina2015 ist offline
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Registriert seit: 23.10.2015
Ort: Köln (Nähe)
Beiträge: 258
Standard AW: langzeitüberlebend

Lt. Aussage unseres behandelnden Onkologen gilt der Patient als Langzeitüberlebender, wenn er 5 Jahre nach Erstdiagnose noch lebt. Danach ist kein reguläres Staging mehr vorgesehen, kann aber selbstverständlich auf Wunsch des Patienten gemacht werden.
__________________
mein Mann - Kleinzelliges Bronchialkarzinom T4NXM0 ED 01/2015
unsere Geschichte
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  #5  
Alt 15.07.2017, 12:47
crab crab ist offline
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Registriert seit: 25.03.2006
Beiträge: 121
Standard AW: langzeitüberlebend

Hallo Frank,

es gibt tatsächlich keine Statistik, der man entnehmen kann, ab welchem Zeit-
raum man von "langzeit-überleben" spricht.
Darüber bin ich sehr enttäuscht, da es in Deutschland seit ca. 20 Jahren ein
Krebsregister gibt, an das jede Krebs-Neuerkrankung gemeldet werden muss.
Da auch Sterbefälle an dieses Register gemeldet werden, dürfte es doch nicht
schwer sein, ein "Langzeit-Überleben" zu berechnen.

Nach den Leitlinien des Krebsinformationsdienstes zur Nachsorge bzw. Ver-
laufskontrolle werden auch 5 Jahre angegeben, ebenso bei den Versorgungs-
ämtern. Hier wird von Heilungsbewährung gesprochen.

Hier ein Link zu diesem Thema:

http://https://www.krebsinformations.../nachsorge.php
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