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  #16  
Alt 21.12.2003, 13:23
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

herzlichen Glückwunsch liebe Tamara und weiterhin alles Gute für Deinen Vater!!!LG
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  #17  
Alt 21.12.2003, 15:51
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo Tamara,

ich freue mich sehr über diese tollen Nachrichten.
Geniesst die Weihnachtstage und lasst es euch richtig gut gehen.
Weiterhin alles Gute für euch.

Liebe Grüsse Petra
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  #18  
Alt 22.12.2003, 20:44
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Bin froh über Eure positiven Nachrichten. Meine Mama hat erst letzte Woche Mittwoch die niederschmetternde Diagnose "BSDK" erhalten. Wir fühlen uns, als hätte man uns den Boden unter den Füssen weggezogen. Meine Mama hat bislang keine Beschwerden; man ist überhaupt erst auf ihre Krankheit gestoßen, weil sich bei ihr ein Melanom hinterm Auge gebildet hat. Sie hat auch schon Metastasen auf der Leber und ist inoperabel.

Hoffentlich ist es ein gutes Zeichen, dass sie noch keine Beschwerden hat und bleibt uns noch lange erhalten. Sie ist erst 60 und gerade Oma geworden.

Ihr Auge wird jetzt bestrahlt und aufgrund der anstehenden Feiertage hat man sich entschieden schon mal mit einer Chemo in Tablettenform zu starten. Ab Januar soll sie dann einen auf sie abgestimmten Chemo-Cocktail erhalten.

Sie ist zur Zeit sehr mutlos und hat Angst vor der Chemo. Hoffe sie entwickelt bald Kampfgeist.

Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachten im Kreis Eurer Familien und hoffe, dass unser Weihnachten nicht zu traurig wird.
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  #19  
Alt 22.12.2003, 22:03
Tamara Wiedmann
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo Nicole!

Schön zu hören, daß es Deiner Mutter gut geht.
Sag Ihr liebe Grüße von mir, und sie soll sich nicht verrückt machen wegen der Chemo. Es gibt viele gute Arzneien, die die Nebenwirkungen bis auf 0 runterdrücken. Mein Vater hat gar nicht viel (meistens gar nix) gebraucht- und er hat nach dem 1. Zyklus mit 7 Gaben Gemcitabine noch alle Haare.

Die Angst und Mutlosigkeit solltest Du ihr trotzdem zugestehen. Sind wir mal ehrlich, wir kennen alle die Gruselgeschichten, die sich um die Chemotherapie ranken.
Nicht alles davon ist wahr.
Ist doch nur verständlich, daß sie Angst hat- hatte mein Vater auch. Seit er gemerkt hat, daß das gar nicht so schlimm ist, ist das für ihn, wie einmal wöchentlich Blutabnehmen.
Und er lebt sehr gut damit, wie Du vielleicht gelesen hast.
In unserer Familie hat es ca. 4 Wochen gedauert, bis wir von unserer Einstellung "Todesurteil binnen eines halben Jahres" zu "jetzt machen wir´s uns alle miteinander ganz schön- die nächsten 10 Jahre!" übergewechselt haben.
Ihr braucht alle erst einmal etwas Zeit, um Euch überhaupt mal zu orientieren, wo Ihr im Leben gerade steht.
Das dauert, gebt Euch selbst die Zeit.
Man lernt wirklich, damit zu leben.
Man denkt nur in etwas kürzeren zeitlichen Abständen, also nicht mehr " in 2 Jahren haben wir das Haus abbezahlt" sondern eher "nächsten Monat fahren wir in Urlaub".

Lasst Euch Zeit, redet miteinander, nehmt einander die Angst.
Liebt einander.
Und denk daran, jeder darf in Deiner Familie und zu jedem Zeitpunkt einmal schwach sein.
Auf Dauer immer stark sein zu müssen, schwächt auch!

Viiiiiieeeeeeelllll Zeit wünscht Dir und Deiner Familie

Tamara
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  #20  
Alt 23.12.2003, 11:20
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo Tamara,

vielen Dank für Deine lieben Zeilen! Habe mich riesig gefreut so schnell eine Reaktion auf meine E-Mail zu erhalten. Hätte nie gedacht, wie gut es tut auf diesen Seiten Eure Erfahrungen zu lesen und einfach zu wissen, dass man mit seinen Ängsten nicht alleine ist.

Zur Zeit ist es noch so, dass wir alle versuchen Mama gegenüber stark und optimistisch zu sein. Meinen Tränen und Sorgen lasse ich nur zu Hause freien Lauf....

Zum Glück habe ich meinen kleinen Sohn. Er ist jetzt ein halbes Jahr alt und ein richtiger Sonnenschein. Ihm gelingt es auch immer wieder seine Oma kurzfristig auf andere Gedanken zu bringen.

Habe auch deine alten Eintragungen gelesen und konnte ein wenig Mut aus der Tatsache schöpfen, dass die Chemo bei deinem Papa tatsächlich etwas Positives bewirkt hat.

Viele liebe Grüsse
Nicole
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  #21  
Alt 08.01.2004, 18:05
Tamara Wiedmann
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo alle miteinander!

Erst mal ein gutes Neues Jahr. Mögen all Eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Morgen geht bei meinem Vater die Chemo (2.Zyklus) wieder los.
Neues gibt´s eigentlich nicht zu berichten, nur, daß es ihm immer noch blendend geht.
Er trinkt weiterhin seinen Tee und brauchte bis auf letzte Woche einmal nachts keine Schmerzmittel.
Seine Hausärztin sagt, wenn er so mit diesen Werten in ihre Praxis gekommen wäre, hätte sie ihn nie ins Krankenhaus überwiesen.
Wünsche Euch allen auch solche Erfolgserlebnisse!

Seid geknuddelt

Tamara


tawie@gmx.net
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  #22  
Alt 08.01.2004, 21:02
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hi tamara,
freue mich riesig mit Euch!
Auf ein tolles 2004!!
Katharina
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  #23  
Alt 09.01.2004, 15:44
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo Tamara,

schön zu hören, dass es Deinem Vater so gut geht.

Meine Mama bekommt diese Woche auch ihre erste Chemo und verträgt diese bisher gut. Am Wochenende kommt sie aus dem Krankenhaus und darf dann erstmal 2 Wochen zu Hause bleiben, bevor sie die nächste Chemo bekommt.

Was trinkt Dein Vater denn für einen Tee und macht er außer Chemo sonst noch was (Misteltherapie, Enzyme, Vitamine o.ä.)?

Alles Gute für das kommende Jahr
Nicole
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  #24  
Alt 09.01.2004, 17:54
Tamara Wiedmann
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo Nicole!

Wir arbeiten schon immer viel nach Maria Treben. Das sind die gewöhnlichsten Kräuter überhaupt, mit denen sich früher unsere Omas schon geholfen haben (z.B. Salbeitee gurgeln bei Mandelentzündung oder Kamillentee bei Entzündungen).
Er trinkt je vor und nach jeder Mahlzeit einen Schluck über Nacht angesetzten lauwarmen Kalmustee, und mehrere Tassen Tee (Gemisch aus Schafgarbe, Brennessel und Ringelblumen) über den Tag verteilt. Das soll den Appetit, die Verdauung und das Immunsystem ankurbeln.
Ist natürlich objektiv schwer zu beurteilen, ob es ihm so gut wegen der Chemo oder wegen den Tees geht. Er ist überzeugt, es hilft ihm. Und wir eigentlich auch.
Das Buch mit den Rezepturen von Maria Treben bekommt man im Buchhandel- auch online.
Mistel will er sich noch aufheben, er will nicht gleich alles Pulver verschiessen- einfach, damit er das Gefühl hat, wenn nichts mehr hilft, kann er´s immer noch auf anderem Wege probieren.
Wie gesagt, im letzten September bekam er die Diagnose. Ihm ist nichts anzusehen. Damals wog er 68 kg (einst mal 94 kg), heute wiegt er 84 kg!!!

Liebe Grüße

Tamara

tawie@gmx.net
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  #25  
Alt 31.01.2004, 11:56
Tamara Wiedmann
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Standard Alle mal herhören: die Hoffnung nicht aufgeben!

Hallo an alle Kämpfer!

Habe hier schon lange nichts mehr von mir hören lassen.
Der 2. Zyklus Chemo ist bei meinem Vater durch. Die einzige Einschränkung, die er bisher hat, ist, daß er nicht mehr auf dem Bauch schlafen kann, weil ihn dann der Tumor drückt. Er hat zwar Schmerzmittel dafür, die will er aber nicht nehmen, wenn´s nicht unbedingt sein muß. Das Blutbild idt gut, die Metastasen sind nicht gewachsen, der Befund vom CT steht noch aus. Er hält sein Gewicht konstant, ist nicht müde, hat Appetit, keine Übelkeit, kein Erbrechen, kein Haarausfall.
Also alles in allem sieht alles sehr gut aus.
Er lebt jetzt 4 Monate mit der Diagnose. Am 20. Januar haben wir seinen 63. Geburtstag gefeiert, ganz klein und gemütlich.
Wir leben alle sehr gut damit. Dadurch, daß es ihm so gut geht, rückt die Angst doch beträchtlich in den Hintergrund. Erst jetzt wird einem klar, was es wert ist, wenn man im Leben keine Angst haben muß.
Ich wünsche Euch allen dieses Gefühl der Sorglosigkeit und melde mich bald wieder.

Ich drücke Euch alle ganz fest

Tamara


tawie@gmx.net
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