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  #31  
Alt 19.05.2007, 03:04
Beene Beene ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Hallo ihr Lieben,

habe in einem anderen Thread gerade etwas über Engel gelesen und frage einfach mal in die Runde: Glaubt Ihr an Engel ??

Hat schon jemand "Engelerfahrung" ??

Bin mal wieder sehr neugierig auf Eure Antworten

Schlaft schön und lasst Euch gut beschützen

Beene
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  #32  
Alt 19.05.2007, 10:49
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

hi bine!
ich weiß nicht, ob ich so richtig an die herkömmliche betrachtung der engel glaube. ich z.b. habe mich auch mit dieser thematik befasst. ein schönes buch ist z.b. "engel-kräfte" von john randolph price, welches mit enelenergien, himmlischen energieströmem arbeitet + sehr schön das thema beleuchtet. das buch ist mit schönen meditationen ausgestattet + führt von kapitel zu kapitel zu beschreibungen verschiedener engelkräfte, die jeder sich zu nutzen machen kann, einfach weil man dann in einklang mit den göttlichen willen ist (z.b. "gott wirkt durch" mich anstatt "ich ziehe mein ding durch!"). dabei weist es auch darauf hin, dass man es sich nicht so einfach machen kann nach dem motto: "okay, wenn ich dadurch erfolgreich bin mache ich halt was auf dem engelweg!" es gehört schon eine hingabe dazu...

ich habe darüber sehr viel nachgedacht + gaube z.b., dass meine große schwester, die schon nach 7 tagen ihres lebens verstarb mir nahe ist. ich stelle mit vor, dass sie mich leitet in schweren zeiten + manchmal stelle ich mir vor, dass sabine einfach da ist.

Euch ein schönes wochenende,
Yours truly
nobert
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  #33  
Alt 19.05.2007, 12:27
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Christian S. Christian S. ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Liebe Beene,

Du hast mich durch deine Beiträge im Magenkrebs-Forum auf dich aufmerksam gemacht. In der letzten Nachricht von dir hast du mir einen interessanten Link beigegeben den ich auch verfolgt habe. Es ist eines der interessantesten Threads die mir bislang im KK begegnet sind. Ein Link der sich mit einem sehr wichtigen und wenn überhaupt dem essentiellsten Thema befasst denen wir uns im Leben zu stellen habe.
Die Frage nach unserer Existenz und dem der uns gemacht hat.

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, in dem Sinn zu wissen das es Gott gibt, sein System nie anzweifelnd und vollkommen akzeptierend. Denn es beweist sich das Gottes System in unserem täglichen Leben integriert ist und wir es schon immer praktizierten und nie ein anderes hatten. Die Frage ist einfach wie wir dieses System ge- oder missbrauchen, es ändert nichts an ihm. Deshalb kann niemals ein Mensch, eine Macht Gott in irgendeiner Weise gefährlich werden.

Es klärt alles auf, egal in welcher Situation wir sind, egal was passiert, es ist alles aus einem Material, einer Energie.
Ich nutze sie wie wir alle anderen auch. Es ist nur die Frage wie wir es einsetzen. Ich las den Link von Birgit4, der mich sehr berührt hat. http://cxflyer.com/ecards/images/index.php?f=sand
Es ist einfach der Wahnsinn und ich verstehe nicht warum es mir nicht gelingt ständig dieses Gefühl den Glauben in mir wach zu rufen.

Dieses System von dem ich sprach habe ich durch intensives Gebet vor Jahren erfahren, als ich die Frage nach dem was kommen wird, stellte und auch eine Antwort bekam, eine Antwort die mich niemals mehr zweifeln ließen das es ein Leben danach gibt, wie es laufen wird und was für ein Ziel verfolgt wird.

Gott zeigte mir in seiner unendlichen Güte und Größe dass er mir und jedem Menschen immer wieder neue Chancen gibt, egal wie oft wir auch versagen. Gott hat niemals einen Anspruch an uns gestellt ihm so exzessiv zu folgen wie gerne viele Religionen es behaupten und die Menschen im Muster und Verhalten zwängen, sie ausbeuten und anzupassen. All diese Dinge brauchte Gott niemals, denn er verlangt von niemandem diese Voraussetzungen die Menschen erwarten.

Dieses System ist so erstaunlich einfach und wir übersehen es in unserem täglichen Trott. Es ist das System der Spezialisierung. Stellt euch vor unser Leben läuft genau nach diesem Prinzip ab. Der Heilsplan von dem ich las ist genau jenes Prinzip was wir in der Schule erfahren haben. Wir absolvieren Klassen und wenn wir sie mit guten Noten bestehen, dürfen wir in die nächste. So auch läuft es mit unserer Seele ab.
Niemand stirbt wirklich, nein wir leben weiter, ja in einer anderen Sphäre auf einer anderen Frequenz. Diese Frequenz ist für Menschen durchaus erreichbar. Man muss einfach nur akzeptieren das nichts wirklich vorbei ist.

Gott ist da, er war immer da und wird nie gehen. Genau wie jede Seele nicht verloren ist. Keine Seele wird verloren gehen. Dieses Vertrauen bekam ich in dem Gebet als Gott mir zeigte wieviele Möglichkeiten es geben kann. Wenn ich dem Plan derzeit nicht folgen kann weil die Situationen es nicht zu lassen dann kommt eine Zeit wo ich dafür offen sein kann.

Wer offen dafür ist wird spüren wieviel Liebe in dem Ereignis des Todes steckt und das es nichts erschreckendes beinhaltet. Sehr sensitive Menschen verspüren beim Hinübergang von Menschen wie der Raum sich plötzlich verändert als ob etwas da ist was vollkommen von Frieden und Liebe erfüllt ist. Ich bin mir ziemlich sicher auch hier Menschen anzusprechen die genau die selben Erlebnisse hatten.

Gott gab uns mit dem Fall aus dem Paradies eine Waffe an die Hand die wir zu unserem Segen als auch zu unserem Fluch einsetzen, egal ob uns das bewusst ist oder nicht, es ist die Entscheidungsfreiheit. "Entscheide dich wem du dienen willst!" Es wird viele erstaunen aber genau das ist das Problem der heutigen Zeit und meins ganz besonders, ich weiß nicht wem ich dienen will. Dienen meine ich in dem Sinne, was ich will.
Wie ihr mir sicher bestätigen werden könnt ist doch die Tatsache wenn wir ganz genau wissen was wir wollen so funktionierte es ohne große Probleme.

Als es noch nicht soviele Informationen gab und auch die Möglichkeit der Informationsbeschaffung wesentlich geringer war, so ging es uns besser. Es stimmt was geschrieben steht. "Selig die geistig arm sind denn sie werden das Himmelreich haben." Die Wahrheit ist darin begründet das wir zuviele Informationen haben und uns nicht richtig entscheiden können weil der "heilige" Verstand nicht über alles Bescheid weiß.


Gott stellt sich nicht gegen die Entscheidungsfreiheit des Menschen, daher klärt sich damit die Frage warum soviel Mist auf dem Erdenrund geschieht.
Er klärte mich auch über den Sinn des irdischen Endes auf. Und liebe Mitleser es ist tatsächlich der optimale Zeitpunkt zu gehen. Wenn Gott uns abberuft dann haben wir unser Klassenziel erreicht. Es klingt zynisch wenn man darüber nachdenkt wie Menschen ums Leben kommen können. Die ganzen Verbrechen, egal was auch geschieht, für Verstandesaugen ist es nicht zu verstehen. Aber dennoch ist es der richtige Zeitpunkt zu gehen.

Wir haben zu dem Zeitpunkt des Wechsels in Gottes Reich das Klassenziel erreicht. Wer arbeitet schon gerne wenn er Urlaub machen darf? Wer legt sich krumm wenn ihm gesagt wurde, er darf pausieren. So ist es auch mit dem Ende. Menschen die Sterbende begleitet haben, berichten sehr oft darüber das die Gestorbenen einen sehr friedlichen Gesichtsausdruck haben oder auch lächeln. In endloser Literatur kann man tausende ähnlicher Geschichten lesen. Viele die dem Tod sehr nahe waren, auch hier in diesem Thread haben es berichtet, das sie sehr viel Liebe und Wärme empfanden. Viele wollen nicht wiederkommen weil es so toll war und sie keine Sehnsucht nach dem Irdischen Dasein verspüren.
Der Tod selbst kann kein schlechtes Ereignis sein, denn sonst würde es nicht jedes Lebewesen treffen.

Wir Menschen haben es einfach verpasst diese besagte innere Stimme zu hören, die mir auch bei meiner Krebsgeschichte geholfen hat. Aber durch die Wirren des eigenen Verstandes habe ich auch die Liebe zu Gott verdrängt in der Hoffnung alleine klarkommen zu können. Das dieses nicht funktioniert spüre ich immer wieder und der Weg zur Basis die sehr einfach erscheint ist doch auch ein schwieriger Weg, weil wir zu kompliziert denken.

Durch diesen Thread habe ich dieses Gefühl wieder bekommen und möchte den Weg wieder zu Gott zurückfinden, die Liebe in meinem Herzen spüren und ihn wieder den gebührenden Platz einräumen den er verdient hat.

Gott hat mir soviel gezeigt und mich auch vor dem Krebstod bewahrt, das weiß ich, ich habe es einfach nur vergessen das er dass getan hat.

Christian S.
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  #34  
Alt 20.05.2007, 17:31
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

hi Ihr lieben!
im zusammenhag mit meiner krankheit (damals noch nicht der krebs sondern die colitis ulcerosa) habe ich viele möglichkeiten ausprobiert, wieder mir näher zu kommen, wieder mehr in meinem körper zu sein. mich wohler zu fühlen, zufriedener zu werden, die kankheit anzunehmen + einen weg zu finden, die krankheit aufgeben zu können + hinter mir zu lassen. ich beschäftigte mich mit yoga, mit meditation, mit buddhismus, mit den lehren verschiedener richtungen... sogar mit tarot, i ging etc...
ich beschäftigte mich ja auch mit engeln (schrieb ja schon darüber) + war gestern mal wieder gar nicht bei mir aufgrund eines sehr aufwühlenden gespräches. ich lief in die nächste buchhandlung (ich suche dann immer nach neuem input, neuen infos etc.)
ich war irgendwann in der esoterik-ecke + schaute auch nach büchern über engel. der markt ist da ja in den letzten jahren nahezu unübersehbar geworden. + ich kaufte auch ein set mit buch + karten, welches einem im zusammenhang mit einer entspannten haltung, gebeten + u.a. der bitte um führung hilfe geben soll im alltag...

was haltet Ihr von solchen büchern? mir helfen diese dinge teilweise sehr um das dauernde denken + grübeln einmal abzustellen + wieder einmal zur quelle vorzustoßen...
ich denke manchmal auch, es ist vielleicht eine gute einführung um überhaupt einen zugang zu solchen quellen zu bekommen + eine gewisse öffnung für diese welt zu erreichen... was denkt Ihr dazu???

Yours truly
norbert
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  #35  
Alt 20.05.2007, 21:44
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hope38 hope38 ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Liebe Beene!
Zum Thema "Engel" möchte ich gern meine Meinung schreiben: JA, ich glaube an Engel. Ich glaube daran, daß irgendwo einer ist, der auf mich aufpaßt, der mich begleitet, der mir die Tränen abwischt, der mit mir lacht, der immer da ist, verläßlich. Nur manchmal kann ich ihn nicht sehen und damit vergesse ich oft, daß ich nie allein bin...
In Zeiten, in denen es mir nicht gut geht, wenn ich Sorgen habe, Angst vor den nächsten Terminen, dann habe ich häufig so aus den Augenwinkeln das Gefühl, "jemanden" zu sehen- vielleicht kennt das einer von Euch? Ich drehe mich dann um, aber es ist niemand zu sehen. Dann huscht ein Lächeln über mich und ich glaube, mein lieber Mann hat Recht, wenn er sagt, es sei mein Schutzengel. Ich sehe diese "Erscheinungen" immer angstlos und in einem hellen Licht. Vielleicht ist es so?
Außerdem habe ich Kinder. Und wie könnte ich Kindern besser erklären, was mit einem geliebten Menschen passiert, der stirbt, als daß er ein Engel wird? Der Gedanke gefällt mir sehr und ich glaube, er würde auch meine Kleinen trösten.

Nobbi, ich kenne dieses Gefühl, rastlos nach einem Buch zu suchen, nach DEM Buch, das einem wieder ein wenig mehr das Bewußtsein öffnet. Wie schön ist es dann, wenn man ein solches in den Händen hält und wenn es auch nur einige Passagen enthält, die einen berühren, so sind das Momente, die man nie vergißt!

Liebe Grüße,
hope
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  #36  
Alt 21.05.2007, 01:33
Beene Beene ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Hallo Ihr Lieben,

schöne Beiträge und viiiiieeeel Stoff zum reden, denken, diskutieren.....

@Christian: Wow, ich habe über Deinen laaaaangen Beitrag gestaunt ! Manche Passagen finde ich sehr zutreffend. Und möchte noch was hinzufügen: Wenn man jeden Tag so leben kann, als ob das Klassenziel bereits erreicht ist (zufrieden mit sich und seiner Umwelt), dann kann man auch einfach so gehen !

Ich weiß auch, wovon ich rede: Ich hatte vor einigen Jahren eine Gehirnblutung (ohne Aussicht auf med. Hilfe, inop.) und wußte nicht, ob ich in 24 Std. noch da sein werde.... Ich habe weder Panik noch Hektik, noch Betriebsamkeit entwickelt, um Dinge zu erledigen. Ich habe nicht einmal jemanden darüber in Kenntnis gesetzt (hätte mich ja verabschieden können), weil ich nicht wußte, was ich hätte sagen/tun sollen, ich hatte keine offenen "Baustellen", hätte also beruhigt gehen können.... und durfte bleiben !!!
In dieser Phase zwischen Leben und Tod (zwischen wach sein und Bewußtlosigkeit) hatte ich auch eine "Begegnung" mit einem "Engel". Ich nenne es jetzt einfach "Engel" (denn ich galube, dass es einer war)... Ich wußte, ich würde nicht gehen, denn "er" sagte mir, das es noch nicht an der Zeit ist und danach wurden meine "Werte" rapide besser..... Die Realisten unter Euch werden sich jetzt sicherlich wieder ziemlich die Haare raufen, aber wurscht.... Fakt ist: Warum soll es keine Engel oder nennen wir sie "Boten" geben ? Warum sollen sie uns nicht begleiten ?

@Hope: Ich finde es sehr schön, dass Du Deinen Kindern sagst, dass Menschen zu Engeln werden ! Meine Kinder glauben daran, dass man nach dem Tod bei Gott im Himmel in einem wunderschönen Garten sein wird, nie wieder krank sein muss und seeeehr glücklich sein darf ! Engel, so denken sie, schickt Gott, um z.B. Menschen zu heilen oder Botschaften zu schicken.

@nobbidobbi: Ich mag "Engelbücher", sie berühren etwas in mir ! Ich weiß nicht, was es ist, aber es macht mich sehr sensibel, aufnahmefähig und verletzlich, so, als ob etwas bis in meine "Tiefen" vordringen könnte ! Frag mich nicht, warum das so ist, es ist eben nicht so bei Büchern über Geistheilung oder bei Büchern über sonstige "Phänomene". Vielleicht liegt es an meiner eigenen "Erfahrung" und meiner "Begegnung" mit einem "Engel". Ich kann im Nachhinein (so sehr ich mich bemühe), nicht einmal ein Bild zeichnen von dem Wesen, welches mit mir sprach.... es war irgendwie faszinierend schön, hell und leuchtend, ganz fließend und gar nicht furchteinflößend, es war bei mir und in mir und mit mir und..... ok, lassen wir das jetzt mal.... sonst denkt hier noch jemand, ich habe nicht mehr alle Tassen im Schrank
Deine Schwester ist sicher Dein begleitender "Engel"...

Jetzt wünsche ich Euch viel Kraft für Euren Weg und hoffe, wir werden noch viel voneinander lernen, denn, wie M.L.King schon sagte: I have a dream (ich auch !!) !

Beene
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  #37  
Alt 23.05.2007, 13:30
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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hi Ihr lieben!
dieses tiefe innere vertrauen hätte ich auch gerne!!!

Yours truly
norbert
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  #38  
Alt 23.05.2007, 22:38
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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lieber christian!
ich habe auch sehr lange gesucht, mehr + mehr glaube ich, solange man sucht befindet man sich außerhalb dieser wahrheit. sie ist schon hier, war immer da! es bedarf keiner suche, vielmehr eines fallenlassens, einer hingabe... ich hatte in den letzten tagen/ wochen + monaten eine schwere zeit, eine hiobsbotschaft jagte die andere. Ihr habt ja sicherlich mein letztes posting hier gelesen, einige vielleicht auch mein thread. gerade lese ich ein buch, "mit absicht" von wayne dyer. in dem moment, in dem man loslässt + sich öffnet für die "universelle absicht" fällt das ego automatisch mehr + mehr ab. es sind viele übungen in dem buch, die ausdrücken, wie man sich dieser absicht öffnet + das ego mehr + mehr fallen lässt. vor einigen tagen noch konnte ich kaum etwas mit den zeilen anfangen. gestern dann bekam ich noch eine hiobsbotschaft + ein teil löste sich, heute fiel noch ein größerer brocken ab... ich sah all den kampf gegen den krebs, all meine bemühungen fruchten nicht weil etwas in mir nicht wirklich an das wunder der heilung glaubt. ich bin kein großer bibeltyp, aber es stecken sehr viele wahrheiten drin: "es geschehe nach deinem glauben!" ist solch ein satz...
vielleicht ist dies nur kurzfristig, aber jeder tag, jede stunde, jede minute, in der man sich verbunden fühlt ist ein schritt zu der von Dir gesuchten "ego-losigkeit". man braucht nur einen baum anzuschauen, einer katze oder auch einem hund auf der straße + man sieht alle weisheit des lebens in diesem wesen. eine weisheit, die der gestresste mensch von heute leider viel zu wenig/ selten zulässt...

Euch alles gute,
Yours truly
norbert
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  #39  
Alt 24.05.2007, 06:49
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Christian S. Christian S. ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Lieber Norbert,

du bist auf dem richtigen Weg, genau jetzt macht es in deinem Inneren Klick, diesen Effekt hatte ich auch erst lange nicht. Weil ich einfach zu viel mit meinem Verstand wollte, das Ego, ein Wegweiser der nicht unbedingt der Weiseste und Klügste ist.

Ich habe hier durch Erfahrungen im früheren Leben, ausgelöst durch Gebet begriffen wie wichtig es ist loszulassen, egal wie schwer es sein mag. Es ist eine Realität die wir Menschen verloren haben, denn das ist wiederum eine Verstandesgeschichte denn wir leben in der Welt voller Statussymbole und Aushängeschilder. Und die Welt macht den Menschen vor das alles möglich sei, man muss nur die entsprechenden Symbole und Besitztümer haben um so zu sein. Leider stellt sich dann bei Besitz dieser Dinge heraus das es nicht das ist was wir suchen.

Für dich ist es genau gerade die Situation zu verstehen was dahinter vor sich geht. Wenn du die Beiträge unserer lieben Birgit liest wirst du erkannt haben das sie noch lebt nach einem metastasierten Darmkrebs wo die Ärzte ihr ohne adjuvante Therapie sehr viel weniger gaben als sie bislang leben durfte.
Es scheint wohl tatsächlich genau darin das Geheimnis zu sein dass sie so lange zu leben hat. Sie hat ihre Geschichte unserem Herrn übergeben. "Hier mach du das, behellige mich damit nicht mehr!"
Und das ist wohl auch der einzig wahre Weg, ich spüre es auch von Tag zu Tag seit dem ich dieses schöne Thema entdeckt habe und so einen regen Austausch mit Birgit hier habe.

Lieber Norbert, vielleicht solltest du es auch so machen, lass die Hose runter (sinnbildlich gesprochen) wirf ihm alles hin und lerne auf ihn zu vertrauen. Ich denke wenn du innigst dich ihm öffnest, dem der alles gemacht hat und durch den alles gemacht ist, dann kannst du nur zur Freiheit gelangen. Entscheidend ist es wie weit du bereit bist dich zu öffnen und all das abzulegen.

Wenn du nach der Wahrheit suchst, wird sie Dir zuteil werden, kann ich nur bestätigen. Du wirst spüren das es die Wahrheit ist. Durch dies Erfahrung wird dir möglich zu verstehen was Gott für einen Plan hat.

Lass dich gehen und fall in die Hände Gottes. Du wirst spüren das du gehört wirst wenn du aufrichtig bist zu ihm. Der Egoismus ist genau der Punkt der mir auch die Nähe zu Gott erschwert denn dieser kleine hässliche Verstand macht vieles zu nichte, frei nach dem Motto, jetzt könnte es mal passen und vielleicht ändert sich was ohne das ich selbst dazu viel beitragen muss.

Das ist das was mir diese riesigen Probleme bereitete und auch noch bereitet. Mein sehnlichster Wunsch ist es alles abzulegen, einfach alles, so zu werden wie ein Kind das voller Hoffnung durchs Leben geht und vorurteilsfrei sich anderen Menschen zuwendet. Vertrauend darauf geschützt und geborgen zu sein. Und weißt du, es fühlt sich großartig an wenn dieses mir durch die Macht unseres Schöpfers gelingt.

Mir stehen soviele Steine im Weg dazu gehört eben auch das Ego als der größte. Wenn ich mich hingebe und ihm das so sage dann ist nichts da was mich zu ihm abtrennt. Ich wünsche mir diese Verbundenheit das er immer in meiner Seele präsent ist und ich ihn in allem was mich begegnet, zu sehen und zu verstehen.

Lieber Norbert, sage ihm was dich bedrückt und worin du dein Leben und Fühlen verändern möchtest. Du wirst merken das es dir gut tut deine Seele zu öffnen. Was hast du zu verlieren? Die Kontrolle? Die haben wir bereits verloren als wir aufhörten uns der Führung Gottes anzuvertrauen und das Ruder dem Verstand und Ego übergaben. So empfinde ich das immer mehr und wünsche mir einfach diese Macht dem Ego zu entreißen und mich der großen, einzigen Führung zu übergeben.

Diese Worte fühlen sich so stark an und geben mir sehr viel Kraft. Seit meiner Diagnose habe ich nicht mehr soviel Energie gespürt.

Ich wünsche dir auf deinem persönlichen Weg zu unserem Gott alles Gute und viel Vertrauen. Je mehr du dich ihm hingibst umso mehr wird er sich öffnen und dir seine Liebe präsentieren.

Alles Liebe

Christian

Geändert von gitti2002 (09.02.2015 um 00:42 Uhr)
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  #40  
Alt 24.05.2007, 10:21
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

hi Ihr lieben!
ich stehe noch ganz am anfang. das buch gibt mir viel zu denken. ich las schon sehr viel, beschäftigte mich sehr viel mit dem buddhismus + allem möglichen. was mich immer an dem christentum störte waren die bilder, die benutzt wurden um angst bei den gläubigen zu schüren + nix mit der eigentlichen wahrheit zu tun hat. man denke nur an das fegefeuer, dass mal eben jetzt vom papst abgeschafft wurde. hat gott ihm das gesagt??? wohl kaum!

jetzt gerade plagen mich rückenschmerzen + ich konnte kaum schlafen... dann fällt es mir besonders schwer, meinem körper das signal zu geben, sich fallenzulassen + die heilung jetzt geschehen zu lassen...

mittwoch habe ich einen ct-termin + dann zeigt es sich, die ganze "wahrheit". was ich dann denke + glaube, ich weiß es nicht... bis dahin kann + will ich versuchen, mich noch etwas mehr fallenzulassen...

Euch alles gute,
Yours truly
norbert
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  #41  
Alt 25.05.2007, 00:37
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HelmutL HelmutL ist offline
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Daumen hoch AW: Gott, Glaube und Krebs....

Wer in der Tiefe war

ganz unten – entsetzt – verzweifelt – verloren – am Ende
und wieder leben darf, kann nicht schweigen
muss reden – singen – danken – beten – erzählen und loben



Wer Gott verlor

sich selbst – Freunde – Glück – Hoffnung – das Leben
und von Gott gefunden wurde
kann aufatmen - hell lachen – wieder denken – darum danken
neu beginnen und lieben



Nach dem Dunkel

kommt ein neuer Morgen – verstummen Feinde
freuen sich Freunde – trocknen die Tränen
beginnt der Tanz – denn nun bleibt lebenslang seine Gnade




Johannes Hansen
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  #42  
Alt 25.05.2007, 01:44
Beene Beene ist offline
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Standard AW: Gott, Glaube und Krebs....

Hallo Ihr Lieben,

was für schöne Beiträge !!!!!! Alleine sie zu lesen macht Mut, gibt Hoffnung, schafft Zuversicht und man fühlt sich nicht allein.....

Danke, dass Ihr hier schreibt, dass es Menschen wie Euch gibt und dass ich Euch "kennenlernen" darf !

Im letzten September war ich auf der Hochzeit einer guten Bekannten. Der Pfarrer in der Kirche war sehr offen, aufgeschlossen und angenehm, seine Predigt war sehr "ergreifend", er wählte bewusst Worte, die jeder annehmen kann. Die eigentliche "Botschaft" seiner Predigt war: "Der Mensch denkt, aber Gott lenkt". Das kam mir in den Sinn, als ich Eure letzten Postings gelesen habe...
Ja, so ist es ! Wir denken und wir glauben, wir hätten die Macht und unser Leben in unseren Händen liegen, aber zu erkennen, das dies nicht so ist, ist oft eine erstaunliche Erfahrung.... wir können denken, soviel wir wollen, aber unser Weg ist schließlich immer ein "höherer", ein "göttlicher" und wird unserem Verständnis oft verborgen bleiben !

Mein Vater hat es in der letzten Woche treffend gut formuliert, indem er sagte: "Meine Uhr ist an einem bestimmten Punkt, einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Stunde abgelaufen, ob mit oder ohne Krebs, daran glaube ich !" Ich fand das ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Unser aller Leben ist irgendwann zuende, ob mit oder ohne Krankheit, mit oder ohne materiellen Besitz, mit oder ohne Freunde, usw......

Klingt sehr "reduziert", aber ich bin gespannt, was Ihr dazu sagt.......

Liebe Grüße
Beene
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  #43  
Alt 25.05.2007, 06:30
Benutzerbild von Christian S.
Christian S. Christian S. ist offline
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Liebe Sabine,

ich denke das ist genau der Punkt im Leben, eine gewisse Aufgabe es verstehen zu können und dem nichts Schlechtes zu unterstellen. Alleine der Gedanke das wenn der Tod etwas Schreckliches wäre, warum es dann alle betrifft? Wäre der Tod etwas Ungöttliches würde er irgendwann verschwunden sein und nicht mehr existieren.
Ich glaube das wenn der Punkt des Abschieds naht ist es Zeit zu gehen, das Ziel ist erreicht, wir dürfen Urlaub machen in der Liebe Gottes.
Wenn die Seele sich erholt hat geht es in die nächste Runde. So haben und werden wir noch eine ganze Menge unterschiedlicher Leben leben und auch zig mal sterben. Ein unbekannter Dichter sagte einst: "Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch, stirbt ein Mensch so wird er Geist."

Alles Liebe

Christian

Geändert von gitti2002 (09.02.2015 um 00:45 Uhr)
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  #44  
Alt 25.05.2007, 22:10
Beene Beene ist offline
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Hallo meine Lieben,

ich habe soeben ganz beiläufig gelesen, dass die Mehrheit der Menschen in unserem Land nicht weiß, was Pfingsten zu bedeuten hat, bzw. was da eigentlich geschah....

Muss man das wissen ? Ich frage mal so provozierend ?
Denn Pfingsten ist ja eigentlich die "Geburt" der Kirche und der verschiedenen Religionen, oder ? Wer also mit Kirche nix am Hut hat, muss den Sinn vom Pfingstfest also auch nicht kennen, oder ??

Ich werde an Pfingsten jedenfalls (so wie an jedem anderen Tag im Jahr), Danke sagen, für all das Schöne und Bitten für das ein oder andere, je nachdem.... Für mich macht es keinen Unterschied im Glauben....
Und für Euch ???

Liebe Grüße in die Runde
Beene
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  #45  
Alt 26.05.2007, 05:03
nobbidobbi nobbidobbi ist offline
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hi chris!
Du suchst - so lese ich es heraus - nach einem rezept, einer vorgehensweise, wie man die zweifel besiegen kann. aber so läuft es nicht. es handelt sich leider um keine fetigkeit wie einen korb zu werfen oder einen kartentrick. jeder muss auf ganz eigene weise sich öffnen, die stille in sich ertragen wie die stürme über sich ergehen lassen...
es gibt natürlich mittel + wege, die einem helfen können. mir hilft es zu lesen, über das gerade gelesene buch kann ich nur gutes berichten + möchte es auch Dir ans herz legen: wayne dyer: mit absicht. darin sind einige übungen + gedankengänge, die zumindest mir eine öffnung hin zu dem ermöglichten, was Du so suchst. zunächst einmal: zweifel gehören dazu! es gibt kaum jemanden, der nicht ab + zu in zweifel + angst zurückfällt. wir sind an unseren menschlichen körper gebunden + dazu gehören teilweise auch diese negativen emotionen. es geht glaube ich auch darum, trotz dieser emotionen seinen weg zugehen + den umständen des lebens zu trotzen!!!
einer der sätze, die mich gut fühlen lassen trotz all der hiobsbotschaften ist "so wie ich erschaffen wurde bin ich heil + vollkommen." es geht nicht darum, seine zweifel hier + jetzt abzustreifen... mal erlebt einen guten tag um dann am nächsten tag wie ein blatt im winde umherzutaumeln... es geht darum, in solchen momenten zurückzutreten, tief durchzuatmen + dann zu fragen: hey, moment mal, was geht hier gerade ab??? meditation kann sehr helfen, zu sich zu finden, + seien es nur ein paar minuten täglich...
ich bin ja gerade auch etwas am straucheln, gesundheitsmäßig, + gerade diese zeit hat mich etwas weiter gebracht...

Euch allen eine gute nacht,
Yours truly
norbert

Geändert von nobbidobbi (26.05.2007 um 05:09 Uhr)
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