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  #3286  
Alt 20.03.2017, 15:03
hope2011 hope2011 ist offline
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Standard AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

Hallo!
Ich wollte mich nochmal melden. Meine Ärztin hatte noch einen Test angefordert.
cin tek. War ebenfalls negativ. Hat jemand Erfahrung mit diesem Test?
Ich habe trotzdem eine Überweisung zur dysplasiesptechstunde bekommen, da Essig Test heute nicht eindeutig. Die Ärztin meinte die Überweisung sei aus psychologischen Gründen nötig, nicht aus medizinischen.
Mal sehen was kommt und ob es irgendwann wieder besser wird. 😢😢
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  #3287  
Alt 21.03.2017, 04:30
shelby shelby ist offline
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Standard AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

auch ich melde mich zurück.
mir geht es genauso, dass seit der koni das Thema sehr weit in die Ferne gerutscht ist.
ich weiss garnicht mehr, ob ich euch auch das Ergebnis nach der op mitgeteilt habe.
es wurde alles im gesunden entfernt und es war kein invasives tumorwachstum feststellbar.
auch meine 1 Nachsorge habe ich hinter mir.
meine fa meinte, dass das Ergebnis jetzt sehr gut ist nach der op. habe wieder pap 1 und der hpv Test war negativ..... juhu 😀
ab nächster Woche beginnt die postoperative hpv Impfung. ich lasse die Grosse machen, die fast 700Euro kostet. scheiss auf das Geld, es geht um die Gesundheit habe ich mir gedacht.
nachdem ich jetzt keinen Brief von der Studie bekam, war es anscheinend doch der Reine Typ 16. mal abwarten wann ich dann deswegen ins Krankenhaus muss. werde durch die intensiver untersucht. ach mal abwarten.

im Nachhinein denke ich mir, ich hab mich viel zu fertig gemacht wegen dem Thema... aber im Nachhinein lässt sich alles leichter reden.

Grüsse
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  #3288  
Alt 03.04.2017, 09:46
ReikiBulldozer ReikiBulldozer ist offline
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Unglücklich AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

Hallo Zusammen!
Ich lese schon eine ganze Weile mit und nun habe ich mich entschlossen, mich doch einmal zu registrieren! Ich möchte mein Umfeld mit meinen Gedanken zu dem Thema nicht noch mehr belasten, als ich es eh schon tue!

Vor fast genau einem Jahr, wurde bei mir PapIVa festgestellt. Und mir wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Ich habe im August 2012 erst meinen Vater an Darmkrebs verloren. Ich weiß, das steht in keinem Zusammenhang, aber dennoch hat mich die Diagnose unglaublich hart getroffen! Ich habe mich das erste mal so richtig mit meiner eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen müssen!

Im Mai 2016 wurde bei mir dann die Koni gemacht, inkl. Ausschabung! Die OP habe ich ambulant in einer wirklich guten Gynäkologischen Tagesklinik machen lassen. Es lief alles Problemlos, schmerzen hatte ich so gut wie keine und die Wundheilung war super. Befund war dann CIS alles im guten Gewebe entfernt. Darüber war ich sehr erleichtert.

Die ersten 2 Nachkontrollen waren weiterhin kontrollbedürftig, die letzten wiesen einen negativen Befund auf und ich war darüber echt glücklich! Und dann kam jetzt am 29.3. wieder ein Faustschlag ins Gesicht. Die Kontrolle ergab PapIIId! Ich hab echt nur gedacht, es kann doch nicht wahr sein! Jetzt sitze ich hier und hänge wieder komplett in der Luft! Meine Gyn sagte mir das wir erst mal weitere Kontrollen in den ja sowieso noch gesetzten Kontrollabschnitten von 3 Monaten machen, wo ich ja eh noch hin muss! In der Hoffnung, das es sich vielleicht selber wieder legt. Und sie möchte dann bei meinem nächsten Termin im Juni noch einen HPV Test machen!

Nun mache ich mir natürlich so meine Gedanken. Ich sollte euch vielleicht vorher über ein paar Kleinigkeiten Informieren. Ich bin 33 (Bj. 08/1983), verheiratet, habe einen Sohn (Bj. 08/2012) und eine Katze =P ... im Dezember wurde dann bei mir noch Festgestellt, das ich mitten in den Wechseljahren bin und auch kaum noch eine Möglichkeit besteht Kinder zu bekommen. Schwangerschaftswahrscheinlichkeit mittlerweile unter 4%! Das war dann auch ein ziemlicher schlag ins Gesicht, und das obwohl wir uns ja vorher mehr als einig waren, das mein Sohn unser einziges Kind bleiben wird! Das Endgültige fand ich dann doch schon ziemlich heftig. Aber umso glücklicher sind wir, das unser Sohn sich durchgesetzt hat, obwohl die Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft vor 5 Jahren auch schon schwindend gering war! Im nachhinein ist man echt happy über sein kleines Wunderkind! Seit Dezember muss ich dann auch eben die Hormone nehmen, zum einen weil mich die beschwerden ziemlich K.O gesetzt haben und ich auch noch zu Osteoporose neige =(

Ich hatte mir nach meiner ersten Koni bereits schon Gedanken gemacht, was mache ich wenn... und nun ist es eingetreten. Ich habe mich schon vor einer ganzen Weile dazu entschlossen: sollte ich nochmal wegen Zellveränderungen im/am Gebärmutterhals auf dem OP Tisch landen müssen, möchte ich eine total Entfernung der Gebärmutter. Wenn die Eierstöcke noch drin bleiben können, dann dürfen sie dort auch gerne bleiben! Das ich mittlerweile eh in den Wechseljahren bin, bestärkt mich jetzt doch sehr in meiner Entscheidung! Ist vielleicht auch Sinnvoller, wenn immer noch der HPV rumwuseln sollte -.-

Mein Problem ist jetzt vor allem, das ewige warten müssen und ich muss ehrlich gestehen, ich mache mich komplett verrückt. Ich bin vollkommen unkonzentriert, habe seit dem Befund letzte Woche nur noch Bauch und Kopfweh. Und ich habe mittlerweile schon eine leichte Weißkittelphobie =( Ich würde die OP gerne wieder in der Tagesklinik machen wollen, wo ich letztes Jahr zur Koni war, da die dort echt einfach Spitze sind und man sich gut aufgenommen, beraten und behandelt fühlt. Aber länger als eine Nacht wird mich keine Klinik auf Erden dort behalten können. Ich weiß, viele bzw. die meisten sind schon dagegen, so etwas auf ambulanten Wege zu machen, aber für mich wäre es das beste -.- Meine Gyn, ist zum glück direkt um die Ecke und das KH unseres Ortes so gut wie auch!

Ja ich weiß, abwarten und Tee trinken heißt jetzt das erste Gebot, aber ich hab keine Ahnung wie ich das auf die Kette bekommen soll. Mein Sohn ist zur Zeit ständig krank (seit 8 Wochen fast ständig nur Zuhause), mein Mann muss viel arbeiten un ich bin grade emotional und psychisch doch leicht mit allem überfordert! Ich gestehe mir weniger schwäche zu, als eigentlich Tatsache ist! Ich mag dieses Gefühl des in der Luft hängen einfach nicht mehr! Man will ja einfach auch irgendwann Gewissheit haben, egal in welche Richtung es sich wenden mag!

Viele von euch haben weiß Gott schon länger damit zu tun als ich und auch weitaus schlechtere Befunde und ich ziehe wirklich meinen Hut vor euch, das ihr das alles packt... ich muss erst mal wieder eine Leiter finden um zumindest etwas aus meinem Loch zu krabbeln, in das ich letzte Woche gepurzelt bin.

Was macht ihr denn so um euch die Warterei zu vereinfachen?
Ich versuche mich sehr auf meinen Sohn und die Feuerwehr zu konzentrieren, aber das klappt auch nicht sonderlich gut, ständig schweifen meine Gedanken wieder ab und ich bleibe bei dem Thema hängen.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Montag, mit hoffentlich viel Sonne und Energie!

Liebe Grüße
Reiki

Geändert von gitti2002 (18.04.2017 um 15:54 Uhr) Grund: Ursprünglichen Thread-Titel wieder hergestellt
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  #3289  
Alt 10.04.2017, 13:48
Wassollichtun Wassollichtun ist offline
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Standard AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

Ich weiß - Pap 3d ist noch kein Krebs und mein Gyn hat auch gesagt ich soll nicht in Panik verfallen - aber es funktioniert nicht!!!

Dank Google habe ich jetzt doch schlaflose Nächte und mache mir so meine Gedanken!. Den ersten Pap 3d Befund hatte ich vor ca. 1,5 Jahren - dann nach 3 Monaten Pap II (vielleicht war dieser Befund aber auch falsch gut). und jetzt im März 2017 wieder Pap 3d.

Lt. Gyn soll ich ca. 6 Monate abwarten - aber ich zweifle, dass sich das in meinem Alter (Ü40) noch von alleine verbessern kann.

Es macht mir einfach Sorgen - meine Gedanken kreisen oft um diesen Befund - vor allem Nachts (eh klar Serotoninmangel) - was wenn es in Wirklichkeit schon viel schlimmer ist (Biopsie wurde aber auch gemacht - Ergebnis kenne ich aber nicht - bekam nur Pap 3d als Auskunft).

Ich versuch zwar mit Vitaminen, Globulis, Vagi C, Döderlein und Co etwas in der Zwischenzeit zu machen - aber gleichzeitig glaub ich - dass sich der HPV-Virus davon sowieso nicht beindrucken lässt.

Ach ja seit Jahren habe ich schon einen beherdeten wurzelbehandelten Zahn - den ich als Fremdkörper empfinde und der manchmal schmerzt - aber wäre ich noch pumperlgesund würde er mich nicht stören.

Ist bei irgendjemand Pap 3d wieder besser geworden? - ich bin momentan eher in der fixen Vorstellung - dass es langsam schlechter wird - dann operiert wird - wahrscheinlich wiederkommt - und man sein restliches Leben mit mulmigen Vorsorgeuntersuchungen verbringt - und nach meinem glücklich abgeschlossenen späten KIWU wollte ich eigentlich ganz lange keine Gyn-Ordination mehr sehen - JA SO KANN MAN SICH TÄUSCHEN

LG

Geändert von gitti2002 (18.04.2017 um 15:55 Uhr) Grund: Ursprünglichen Thread-Titel wieder hergestellt
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  #3290  
Alt 18.04.2017, 15:37
Ma Rina Ma Rina ist offline
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Standard AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

Hallo,

ich versuche nun hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bekommen, vielleicht kann mir jemand helfen.

Ich hatte letztes Jahr im März einen Abstrich mit PAP 1, im November dann das erste Mal PAP 3G. Daraufhin schickte michmeine Gyn zu ihrem Kollegen in der selben Praxis der Onkologe ist. Da er merkte wie fertig ich war, schickte er mich am nächsten Tag (nur durch seinen Kontakt) zu einem befreundeten Arzt der Chefarzt an einer gynäkologischen Klinik ist.

Er erklärte mir dass das "G" für Zellen der Gebärmutter steht und man da aufpassen muss dass keine Veränderungen vorhanden sind, denn dann muss die Gebärmutter im schlimmsten Fall entfernt werden. Meistens wäre es nichts aber man muss es eben abklären um sicher zu sein.

In der Klinik wurde auch eine Koloskopie und der Essig-, und Jodtest vorgenommen. 2 kleine Veränderungen am Muttermund wurden festgestellt und unter anderem dass die Gebärmutterschleimhaut am Muttermund sichtbar und mit Blutgefässen durchzogen ist. Das ist für mein Alter (43 Jahre) wohl eher ungewöhnlich (dass die Schleimhaut sichtbar ist, ist wohl nur bei jungen Mädchen so). Der Arzt dort meinte es muss noch geklärt werden ob das schon länger so war oder nicht. Lt. meiner Gyn heute hat die Abklärung aber nie stattgefunden. Die Schleimhaut wäre davor nicht sichtbar gewesen.

Am nächsten Tag hatte ich eine Ausschabung, Knipsbiopsien an den beiden veränderten Stellen und eine Spiegelung der Gebärmutter und dem Gebärmutterhals. Alles optisch unauffällig, was mir dann 11 Tage später durch das Ergebnis des Labors bestätigt wurde. Die Diagnose lautete "chronische Entzündungen", ansonsten keine Auffälligkeiten.

Vor 3 Wochen (also ca. 4 Monate nach dem ersten Abstrich) hatte ich den ersten Kontrollabstrich. Das Ergebnis ist wieder das gleiche, also PAP 3G.

Nun möchte meine Ärztin dass ich wieder in die Klinik gehe und abkläre wie man auf Dauer weiter verfahren soll. Erstens verstehe ich nicht wieso sie das nicht machen kann. Kann doch nicht sein dass ich ihre einzige Patientin mit dem Befund bin.

Ich habe also in 2 Wochen einen Termin zu Besprechung.

Jetzt habe ich schon Angst weil ich mich frage ob sich in den 4 Monaten so viel verändert haben kann, dass ein Gespräch notwendig ist. Rein um zu besprechen wie man weiter verfährt finde ich ja ok aber was werden wir die Ärzte sagen - weiter kontrollieren, Konisation.?

Ich bin verwirrt woher das Abstrichergebnis kommt. Immer noch von den Entzündungen.
Ich mache seit gut 2 Monaten eine Trennung nach 11 Jahren Beziehung durch und ich denke mein Körper hatte null Chance sich in irgendeiner Art zu erholen.

Gerade jetzt fällt es mir unglaublich schwer das alles ruhig und gelassen zu sehen.

Kann mir jemand helfen?

Danke und liebe Grüße
Ma Rina

Geändert von gitti2002 (18.04.2017 um 15:58 Uhr) Grund: Ursprünglichen Thread-Titel wieder hergestellt
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  #3291  
Alt 16.05.2017, 14:37
Marja76 Marja76 ist offline
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Beiträge: 7
Standard AW: Erfahrungen Dysplasie Pap II - IV

Hallo zusammen,
Seit ungefähr 1 Jahr habe ich PAP3 D. Eine Knipsbiopsie wurde im September letzten Jahres gemacht. Rausgekommen ist CIN 2 und ich habe aktive Papillomaviren aus der Highriskgruppe 50. Wir haben die ganze Zeit nur noch kontrolliert (im Moment warte ich mal wieder auf das Ergebnis) und es wurde auch noch keine Koni vorgenommen. Meine FA kam gestern auf die Idee, direkt die Gebärmutter rauszunehmen. Da ich 40 Jahre alt bin und keinen Kinderwunsch mehr habe, wäre diese Lösung optimal für mich. Kein Risiko mehr, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, keine Pille mehr und auch keine Blutung. Hört sich gar nicht so doof an, aber im Internet lese ich nur, daß die Frauen anschließend ein halbes Jahr brauchen, um wieder fit zu werden, zunehmen, an Inkontinenz leiden und früher in die Wechseljahre kommen.
Finde ich alles ganz schön heftig und meine anfängliche Begeisterung hat recht nachgelassen.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Liebe Grüße
Marja

Geändert von gitti2002 (16.05.2017 um 22:06 Uhr) Grund: zusammengeführt
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