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  #166  
Alt 16.07.2009, 17:41
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Standard Analgetische Supportivtherapie mit Oxycodon/Naloxon: Fixkombination erhöht Lebensqual

14.07.2009

Analgetische Supportivtherapie mit Oxycodon/Naloxon:
Fixkombination erhöht Lebensqualität von Tumorpatienten



Die Supportivtherapie in der Onkologie dient der Prävention und Behandlung von Erkrankungssymptomen und therapiebedingten Nebenwirkungen, um so die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Sie umfasst ein interdisziplinäres Spektrum an Maßnahmen. Die Schmerztherapie ist ein wesentlicher Pfeiler der onkologischen Supportivtherapie, denn etwa ein Drittel aller von Krebs Betroffenen leidet bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung an Schmerzen und im weiteren Verlauf sogar bis zu 90 Prozent.

Dank moderner Methoden in der Schmerztherapie ist es jedoch bei bis zu 90 Prozent der Tumorpatienten möglich, ihre Schmerzen sehr gut oder sogar vollständig zu lindern. „Voraussetzung dafür ist eine differenzierte Analgesie, die stark wirksam und zugleich sehr gut verträglich ist“, sagt Dr. Thomas Nolte, Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden, im Rahmen eines Workshops aus der Fortbildungsreihe „Supportivtherapie in der Onkologie“ in München. Solch eine zweifach wirksame Schmerztherapie ermögliche es Tumorpatienten, durch gute Symptomkontrolle ihre Autonomie und Würde zu erhalten und erhöhe die Compliance. Dies erleichtere laut des Schmerzexperten zudem die Behandlung in häuslicher Umgebung.
Tumorschmerzen: Zweifach wirksame Schmerztherapie erhöht Lebensqualität

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3434
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  #167  
Alt 24.07.2009, 07:04
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Standard Breites Indikationsgebiet mit Oxycodon/Naloxon in neuen Dosierungen

22.07.2009

Schmerztherapie: Breites Indikationsgebiet mit Oxycodon/Naloxon in neuen Dosierungen

Neben der 10 mg/5 mg und der 20 mg/10 mg Retardtablette ist die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon ab 17. August auch als 5 mg/2,5 mg sowie 40 mg/20 mg Dosierung verfügbar. Diese vier flexiblen Dosierungsoptionen ermöglichen eine individuelle Schmerztherapie, so dass nun noch mehr Patienten mit starken Bewegungsschmerzen, neuropathischen, viszeralen sowie Tumorschmerzen von der stark wirksamen Analgesie und sehr guten Verträglichkeit von Targin® profitieren“, sagt Dr. Stefan Wirz, CURA-Krankenhaus Bad Honnef.


Die insgesamt vier Wirkstärken ermöglichen eine wesentlich individuellere Schmerztherapie durch eine flexiblere Dosierung. Die neue 5 mg/2,5 mg Wirkstärke ist die Dosierung für Patienten, die besonders niedrig eingestellt werden müssen und zur individuellen Dosisanpassung. Die 10 mg/5 mg Dosierung bleibt aber weiterhin die Standard-Anfangssdosierung bei starken Schmerzen für nicht opioid-gewöhnte Patienten. Wenn die Standard-Einstiegsdosis 10mg/5mg zu hoch dosiert bzw. eine niedrigere Einstellungsdosis indiziert ist, können diese Patienten nun auf Oxycodon/Naloxon (Targin®) eingestellt werden. Dies bedeutet eine Verbesserung der Patientensicherheit und ist außerdem komfortabler, so Wirz.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3460
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  #168  
Alt 30.07.2009, 19:19
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Standard Schmerzambulanzen/Schmerztherapeuten

Schmerzambulanzen:

http://www.hospiz-aktuell.de/index.php?id=52&no_cache=1&tx_spdirectory_pi1[mode]=liste&tx_spdirectory_pi1[modifier]=search&tx_spdirectory_pi1[pointer]=0



Suche nach Schmerztherapeuten (Landkarte):

http://www.schmerztherapeuten.de/pages/suche_plz.html
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  #169  
Alt 14.08.2009, 01:56
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Standard AW: Gesammelter Thread: Schmerz/Tumorschmerz

Hallo an Alle,

mein Mann ist seit dem Sturm Kyrill an Krebs erkrankt. Magen- und Speiseröhrenkrebs. OP 03/07, AEG 1 nach Sievert, intestinaler Typ nach Laurén und 10 Tage später eine weitere OP - nach erneuter RE-Thoracotomie mit Verschluß der Chylus-Leckage. Da war mein Mann 38 Jahre alt.

Da 12 Lymphknotenmetatasen von 30 präparierbaren Lymphknoten festgestellt wurden, begann im Mai 2007 eine Chemo. Da wir eine Schimmelproblematik im angemieteten Haus hatten, mußten wir von dann an getrennt leben für 1/2 Jahr, daher Suizidversuch bei reaktiver Depression 07/07.

Nach 3 oder 4 Blocks keine Chemo mehr, da keine Metastasen vorhanden.

Frühling 2008 verstärkte Äußerungen bezüglich Schmerzen im Bauch. Jede Kontrolluntersuchung - alle 3 Monate - ergab keinen nennenswerten Befund - .

Am 18.11.2008 Relaparotomie. Es zeigten sich ausgeprägte Verwachsungen im Oberbauch zwischen Dickdarm und Bauchwand sowie zwischen Dickdarm und Leber. Im Schnellschnitt wurde keine Malignität nachgewiesen.

Ab 01/09 wieder über Schmerzen geklagt, die immer schlimmer wurden. Ein Anhalt auf ein Lokalrezidiv bestand aber nach jedem Staging nicht. Daber ab 03/09 eine Therapie mit MST und Sevredol.

Ende 04/09 Rezidiv des Magenkarzinoms, Lymphknoten in der Leberpforte, in zahlreichen Raumforderungen in der Thoraxwand und Pleura li zu werten als Malignommanifestation/Mestastasen des Ösophaguskarzinoms.

Einleitung der plliativen Chemotherapie Ende 04/09.

07/09 Staging mit Beurteilung: Keine wesentlichen Befundsveränderungen zur Vorsorgeuntersuchung03/09. Kein Anhalt für Lokalrezidiv. Zum jetzigen Zeitpunkt ist bei Zust. nach Rezidiv 04/09 von eine stable disease auszugehen.

Durch Morphingabe aber Darmstörungen. Im anschließenden Urlaub nur Schmerzen und nach 10 Tagen fehlenden Stuhlgang Einlieferung in Klinik. Darmlähmung mit unsäglichen Schmerzen.

Nun schon 3. Woche im Krankenhaus. Man rätselt, ob Phantomschmerzen oder wirkliche Beschwerden. Nach starken Morphiumgaben ab Montag kalten Entzug. Nur ein Anruf mit mir konnte Schlimmeres verhindern. Nun Morphiumgaben bei Bedarf, morgen Magenspiegelung und CT mit Kontrastmittel, ob Wucherungen oder Vernarbungen vorhanden.

Der Krebs sei nicht Auslöser der Schmerzen, der verhält sich angeblich im Moment ruhig.

So langsam zerrt das Ganze an meinen Nerven. Mein Mann ist heute von einem Schmerzkrampf in den nächsten gefallen, isst nicht mehr, trinkt kaum und ich mache mir wirklich Sorgen. Er ist doch erst 41 Jahre alt. Und jetzt weint er nur noch und macht sich Gedanken darüber, was er mir alles antut und ich sitze hilflos an seinem Krankenbett und bemühe mich, ja nichts über Essen oder Trinken von mir zu geben, sondern reibe ihn mit Schmerzöl ein und versuche ihn, auf andere Gedanken zu bringen.

Was kann ich denn nur tun, ihm zu helfen?

Würde mich über jede Antwort so unendlich freuen ....

Danke und viele Grüße
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  #170  
Alt 14.08.2009, 02:07
Seele Seele ist offline
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Standard AW: Gesammelter Thread: Schmerz/Tumorschmerz

Hallo an Alle,

mein Mann ist seit dem Sturm Kyrill an Krebs erkrankt. Magen- und Speiseröhrenkrebs. OP 03/07, AEG 1 nach Sievert, intestinaler Typ nach Laurén und 10 Tage später eine weitere OP - nach erneuter RE-Thoracotomie mit Verschluß der Chylus-Leckage. Da war mein Mann 38 Jahre alt.

Da 12 Lymphknotenmetatasen von 30 präparierbaren Lymphknoten festgestellt wurden, begann im Mai 2007 eine Chemo. Da wir eine Schimmelproblematik im angemieteten Haus hatten, mußten wir von dann an getrennt leben für 1/2 Jahr, daher Suizidversuch bei reaktiver Depression 07/07.

Nach 3 oder 4 Blocks keine Chemo mehr, da keine Metastasen vorhanden.

Frühling 2008 verstärkte Äußerungen bezüglich Schmerzen im Bauch. Jede Kontrolluntersuchung - alle 3 Monate - ergab keinen nennenswerten Befund - .

Am 18.11.2008 Relaparotomie. Es zeigten sich ausgeprägte Verwachsungen im Oberbauch zwischen Dickdarm und Bauchwand sowie zwischen Dickdarm und Leber. Im Schnellschnitt wurde keine Malignität nachgewiesen.

Ab 01/09 wieder über Schmerzen geklagt, die immer schlimmer wurden. Ein Anhalt auf ein Lokalrezidiv bestand aber nach jedem Staging nicht. Daber ab 03/09 eine Therapie mit MST und Sevredol.

Ende 04/09 Rezidiv des Magenkarzinoms, Lymphknoten in der Leberpforte, in zahlreichen Raumforderungen in der Thoraxwand und Pleura li zu werten als Malignommanifestation/Mestastasen des Ösophaguskarzinoms.

Einleitung der plliativen Chemotherapie Ende 04/09.

07/09 Staging mit Beurteilung: Keine wesentlichen Befundsveränderungen zur Vorsorgeuntersuchung03/09. Kein Anhalt für Lokalrezidiv. Zum jetzigen Zeitpunkt ist bei Zust. nach Rezidiv 04/09 von eine stable disease auszugehen.

Durch Morphingabe aber Darmstörungen. Im anschließenden Urlaub nur Schmerzen und nach 10 Tagen fehlenden Stuhlgang Einlieferung in Klinik. Darmlähmung mit unsäglichen Schmerzen.

Nun schon 3. Woche im Krankenhaus. Man rätselt, ob Phantomschmerzen oder wirkliche Beschwerden. Nach starken Morphiumgaben ab Montag kalten Entzug. Nur ein Anruf mit mir konnte Schlimmeres verhindern. Nun Morphiumgaben bei Bedarf, morgen Magenspiegelung und CT mit Kontrastmittel, ob Wucherungen oder Vernarbungen vorhanden.

Der Krebs sei nicht Auslöser der Schmerzen, der verhält sich angeblich im Moment ruhig.

So langsam zerrt das Ganze an meinen Nerven. Mein Mann ist heute von einem Schmerzkrampf in den nächsten gefallen, isst nicht mehr, trinkt kaum und ich mache mir wirklich Sorgen. Er ist doch erst 41 Jahre alt. Und jetzt weint er nur noch und macht sich Gedanken darüber, was er mir alles antut und ich sitze hilflos an seinem Krankenbett und bemühe mich, ja nichts über Essen oder Trinken von mir zu geben, sondern reibe ihn mit Schmerzöl ein und versuche ihn, auf andere Gedanken zu bringen.

Was kann ich denn nur tun, ihm zu helfen?

Würde mich über jede Antwort so unendlich freuen ....

Danke und viele Grüße
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  #171  
Alt 19.08.2009, 00:41
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Standard AW: Gesammelter Thread: Schmerz/Tumorschmerz

Hallo Britta,

vielen Dank für Deine Antwort.

Instinktiv habe ich Dir sofort Recht gegeben, wollte aber die noch anstehenden Untersuchungen abwarten, um sicher zu gehen, dass wirklich alles andere ausgeschlossen werden konnte, dass die Schmerzen verursacht.

Nun ist mein Mann für die Schmerzklinik angemeldet und ich kann nur hoffen, dass hier ganz schnell ein Termin möglich sein wird.

Ich habe nächtelang im Internet gebuddelt und endlose Beiträge über Schmerzgedächtnis gelesen und immer wieder meinen Mann mit seinen Symptomen erkannt.

Habe dabei allerdings auch gelesen, dass ein Mensch mit Tumorerkrankung bzw. Tumurschmerzen niemals abhängig von Morphium werden kann? Wurde so beschrieben, dass, nimmt man diesem Menschen Morphium weg, wäre das gleichbedeutetend damit, einem Diabetiker Insulin zu verwehren ....

Das mit der Darmlähmung ist einfach entstanden, weil mein Mann auf keine Mittel reagiert, die den Darm anregen und er irgendwann das Zeitgedächtnis verloren hat, wann der letzte Stuhlgang erfolgt war. Nun dokumentieren wir alles, damit so etwas niemals mehr passieren wird ...

Nun läßt mein Mann auch endlich die Psychologin zu, aber wie man ohne lange Experimenterei das richtige Antidepressivum finden kann, erschließt sich mir noch nicht so ganz.

Letztendlich bin ich nun einfach froh, dass eine Schmerztherapie in Angriff genommen wird und hoffe ganz tief und fest, dass uns hier weitergeholfen werden kann ...

LG
Erika
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  #172  
Alt 17.09.2009, 17:59
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Standard Patientenbroschüre der Initiative Schmerz messen: „Lebensqualität für Schmerzpatiente

15.09.2009

Patientenbroschüre der Initiative Schmerz messen: „Lebensqualität für Schmerzpatienten“

Mit dem neuen Ratgeber „Lebensqualität für Schmerzpatienten“ der Initiative Schmerz messen können Ärzte ihre Patienten umfassend und laiengerecht über das Thema Schmerztherapie informieren. Die Broschüre, die sich an Patienten mit starken chronischen Bewegungsschmerzen sowie Tumorschmerzen richtet, ergänzt und unterstützt damit das Arzt-Patienten-Gespräch. Sie erklärt die Funktion des akuten Schmerzes und beschreibt, wie es zur Chronifizierung kommt. Welche Analgetika zur Behandlung starker chronischer Schmerzen von Schmerzexperten empfohlen werden, wird ebenso erläutert wie das Messen und die Dokumentation der Schmerzintensität.

Letzteres ist ein zentrales Anliegen der Initiative: Der Patient stellt auf einer Schmerzskala mehrmals täglich ein, wie stark er seinen Schmerz empfindet und notiert die Werte in einem Schmerztagebuch. So unterstützt er seinen Arzt, ihm eine adäquate Schmerztherapie zu verordnen. Denn nur wenn der Arzt die Schmerzstärke seines Patienten kennt, kann er dessen Schmerzen optimal behandeln und ihm damit wieder mehr Lebensqualität ermöglichen. Darüber hinaus hilft die Broschüre dem Arzt dabei, den Patienten die Angst vor starken Schmerzmedikamenten zu nehmen, indem sie über medikamentöse Therapieoptionen wie zum Beispiel mit modernen retardierten Opioiden aufgeklärt. Der Ratger zeigt zudem, was Schmerzkranke zusätzlich tun können, damit es ihnen besser geht.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3576
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  #173  
Alt 28.09.2009, 01:04
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Standard AW: Gesammelter Thread: Schmerz/Tumorschmerz

Hallo,

seit dem 15.09.2009 ist mein Mann endlich in einer Schmerzklinik. Die ersten Tage waren natürlich erstmal ein Kennenlernen und antesten, aber dann am Wochenende das erste Problem. Er bekam wenig Luft und die Röntgenaufnahmen zeigten ganz viel Wasser im linken Brustbereich.

Eine Punktion ergab dann 3 Liter Wasser - ein Pleuraerguß war entstanden. Danach folgten 2 Tage Intensiv, am Freitag dann Entfernung der Drainage, am Samstag Schluckbeschwerden und immer wieder Brechen und Ausspucken von Schleim ... Das war auch in den letzten Tagen so ...

Heute nun Fieber und seit gestern rote Zunge .... er isst nun schon seit 14 Tagen fast gar nichts mehr, Stuhlgang null, egal, was man ihm dafür gibt und ich sehe jeden Tag, wie seine Kräfte schwinden ...

Er ist doch erst 41 Jahre alt ...

Ich hoffe, morgen stellen sie ihn total auf den Kopf und erkennen, was ihm fehlt ...

Irgendwie hat das für uns jetzt nicht mehr so richtig was mit der Krebserkrankung zu tun, sondern irgendeine andere Ursache ...

Der pathologische Befund war übrigens ok, es war kein Tumor für die Wasser ansammlung verantwortlich ...

Weiß jemand, was das alles sein kann?

Viele Grüße

Erika
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  #174  
Alt 08.10.2009, 18:20
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Standard Durchbruchschmerzen: Auswertung erster Fallstudien mit sublingualer Fentanyltablette

06.10.2009

Durchbruchschmerzen: Auswertung erster Fallstudien mit sublingualer Fentanyltablette


Patienten mit fortgeschrittenem Krebsleiden sind häufig mit regelmäßig auftretenden, extrem quälenden Schmerzattacken [1] konfrontiert, die sie nicht nur in ihren Alltagsaktivitäten massiv beeinträchtigen, sondern oft auch zu einer krankheitswertigen Depression oder Angst-Syndrom führen. Die sublinguale Fentanyltablette Abstral® bietet Krebspatienten eine rasche Schmerzlinderung und gute Verträglichkeit sowie patientengerechte, einfache und diskrete Handhabung.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3627
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  #175  
Alt 08.10.2009, 18:21
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Standard Tapentadol voraussichtlich bessere Behandlung von starken chronischen Schmerzen mögli

6.10.2009

Mit Tapentadol voraussichtlich bessere Behandlung von starken chronischen Schmerzen möglich


Die Ergebnisse klinischer Studien, die Tapentadol bei der Behandlung von mittelstarken bis starken chronischen Schmerzen untersuchten, bescheinigen dem Medikament eine gute Wirksamkeit bei nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen. Die Daten unterstreichen zudem die bessere Verträglichkeit von Tapentadol bei äquianalgetischen Dosen zur Behandlung von chronischen Schmerzen verglichen mit starken klassischen Opioiden, wie z.B. Oxycodon, v.a. hinsichtlich Nebenwirkungen, die den Gastrointestinaltrakt und das ZNS betreffen (1). Komplikationen in den genannten Bereichen sind häufig die Ursache für eine schlechte Compliance bei der Medikamenteneinnahme oder sorgen sogar für den Abbruch der Therapie. Da es die Auftretenshäufigkeit dieser unangenehmen Nebenwirkungen verringert, könnte Tapentadol die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten für chronische Schmerzen erheblich verbessern.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3632
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  #176  
Alt 29.10.2009, 18:16
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Standard Durchbruchschmerz- zur Opioidbasistherapie schließt schmerztherapeutische Lücke

29.10.2009

Durchbruchschmerz- zur Opioidbasistherapie schließt schmerztherapeutische Lücke


Das 2009 auf den Markt gekommene Medikament Effentora® stellt eine neue, extrem schnelle und stark wirksame Therapieoption bei der Behandlung von Durchbruchschmerz dar. Unterstützt von Opioidpflastern wie dem Buprenorphin AWD® Matrix Pflaster stehen somit innovative Behandlungsansätze für eine effektive und verträgliche Durchbruchschmerztherapie zur Verfügung.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3680
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  #177  
Alt 12.02.2010, 16:40
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Standard Studie: Schnelle Schmerzlinderung durch sublinguale Fentanyltablette nach 10 Minuten

11.02.2010

Studie: Schnelle Schmerzlinderung durch sublinguale Fentanyltablette nach 10 Minuten bestätigt


Mehr Lebensqualität durch schnellere Schmerzlinderung: Bereits nach zehn Minuten bietet die sublinguale Fentanyltablette eine signifikante Schmerzlinderung bei Durchbruchschmerzen von Tumorpatienten. Regelmäßig auftretende, extrem quälende Schmerzattacken sind eine häufige Begleiterscheinung fortgeschrittener Krebsleiden. Die starken Schmerzen beeinträchtigen die betroffenen Patienten nicht nur in ihrem Alltag, sondern führen oft auch zu krankheitswertiger Depression oder einem Angst-Syndrom.

Eine schnelle Wirksamkeit ist daher von besonderer Bedeutung in der Schmerztherapie von Tumorpatienten. Die sublinguale Fentanyltablette Abstral® bietet bereits nach zehn Minuten eine signifikante Schmerzlinderung, bei guter Verträglichkeit. Dies wurde nun in einer klinischen Studie bestätigt.

Die diskrete Anwendung von Abstral® und die schnelle Wirksamkeit der Sublingualtablette sind auch in psychologischer Hinsicht sehr bedeutend für die betroffenen Patienten. Die oft unvorhersehbaren, intensiven Schmerzattacken haben große Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen, auf ihren Schlaf, ihre Alltagsaktivitäten oder ihre sozialen Kontakte. Nicht selten führen sie zu Depressionen. So ist es auch ein psychotherapeutisches Ziel, Durchbruchsschmerzen effektiv und schnell kontrollieren zu können. „Die schnelle Wirkung nach zehn Minuten und die diskrete Anwendbarkeit von Abstral® ermöglichen es uns, die Lebensqualität und Autonomie der Patienten deutlich zu verbessern.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3879
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  #178  
Alt 12.03.2010, 06:52
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Standard Hydromorphon ermöglicht effektive Tumorschmerztherapie in unterschiedlichen Darreichu

10.03.2010

DKK: Hydromorphon ermöglicht effektive Tumorschmerztherapie in unterschiedlichen Darreichungsformen

Im Rahmen des 29. Deutschen Krebskongresses in Berlin stellte Dr. Katri Elina Clemens, Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg, die Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung vor: 195 Palliativpatienten mit starken und schnell progredienten Tumorschmerzen wurden während des stationären Aufenthalts mit Hydromorphon behandelt. 86,5 Prozent bekamen orales retardiertes Hydromorphon in Kapselform, 13,5 Prozent erhielten den Wirkstoff subkutan.

Nach individueller Dosistitration betrug die Tagesdosis im Durchschnitt 21,8 mg. Drei Viertel der Patienten konnten nach einer durchschnittlichen Liegezeit von zirka 20 Tagen und einer Schmerzreduktion um 89 Prozent im Ruhezustand bzw. 75 Prozent bei Bewegung und guter Symptomkontrolle entlassen werden. „Die Studienergebnisse zeigen, wie sehr diese Patienten von einer Einstellung auf die für sie richtige Substanz über einen adäquaten Applikationsweg sowie von einer individuellen Dosis-titration profitieren“, sagt Clemens. Die sorgfältige Auswahl des Analgetikums ist bei Tumorerkrankungen mit schnell progredientem Schmerzverlauf besonders wichtig, denn viele Betroffene sind in einer schlechten körperlichen Verfassung und sollten deshalb durch die Schmerztherapie nicht zusätzlich belastet werden.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3924
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  #179  
Alt 02.04.2010, 09:38
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Standard Expertenkonsensus zur Tumorschmerztherapie: Optimierung − erforderlich und erreichbar

01.04.2010

Expertenkonsensus zur Tumorschmerztherapie: Optimierung − erforderlich und erreichbar


„Patienten mit chronischen Tumorschmerzen werden in Deutschland nach wie vor nicht optimal versorgt. Defizite bestehen insbesondere im unzureichenden Einsatz von Opioiden. Trotz unzähliger Präparate und Möglichkeiten werden die Neuentwicklungen und Verbesserungen der letzten Jahre derzeit zu wenig eingesetzt“, so der Tenor der Experten (1), die sich unter dem Vorsitz von Dr. Michael Zimmermann, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main, im letzten Jahr zu einem Experten-Workshop trafen.

Kriterien für die Therapiewahl


In der Therapie chronischer Tumorschmerzen erweisen sich Opiate, die als reine μ-Agonisten wirken, als besonders vorteilhaft. Neben der fehlenden Höchstdosisbeschränkung verfügen sie über die Möglichkeit der adäquaten Titration sowie einer hohen therapeutischen Breite. Vor allem Präparate, die keine aktiven Metabolite aufweisen und sich durch ein geringes Interaktionspotential auszeichnen, wie zum Beispiel Jurnista®, seien zu empfehlen. Denn in der Regel nehmen die Patienten neben einer Basistherapie vielfältige Medikamente zur Symptomkontrolle ein. Aufgrund dieser Polypharmakotherapie besteht ein erhöhtes Risiko von Interaktionen, das durch die Wahl des geeigneten Analgetikums minimiert werden kann. Die Polypharmakotherapie bringt eine weitere Problematik mit sich: Mit der Anzahl der Tabletten, die ein Multimedikament-Patient einnehmen muss, sinkt auch die Compliance. So resümiert zum Beispiel die WHO, dass die Einnahmefrequenz ein Haupthindernis sei, eine Therapie adäquat umzusetzen, und dass vereinfachte Regime helfen könnten, Behandlungspläne zu verwirklichen.

Auch ein gleichmäßiger Wirkstoffspiegel sei eine wichtige Voraussetzung für eine konstante und effektive „Rundum- die-Uhr“-Analgesie, so die Expertenrunde. Aufgrund seiner innovativen Galenik verfügt OROS®- Hydromorphon (Jurnista®) über diese Eigenschaft: mit einer über 24 Stunden kontinuierlichen Schmerztherapie kann es das Therapieziel „Lückenlose Schmerztherapie“ ermöglichen.

Quelle:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3989
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  #180  
Alt 17.06.2010, 19:09
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Standard Internistische Schmerzstandards: Richtlinien zum Einsatz von Analgetika geben Ärzten

11.06.2010

Internistische Schmerzstandards: Richtlinien zum Einsatz von Analgetika geben Ärzten Sicherheit in der Therapiewahl


Experten haben internistische Schmerzstandards für Kliniken formuliert: für Tumor-, neuropathische und viszerale Schmerzen sowie für geriatrische Patienten. Sie zeigen, wie die Schmerztherapie durch interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit im Klinikalltag optimiert werden kann. „Nicht nur innerhalb der Stationen, sondern auch stationsübergreifend und an den Schnittstellen zur ambulanten Versorgung werden die Prozesse dadurch effizienter und transparenter“, betont Dr. Stephan Schulz, Chefarzt am Marien-Hospital, Witten, und Verfasser der Standards für Tumor- und neuropathische Schmerzen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4125
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