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Alt 23.03.2017, 08:13
Tris Tris ist offline
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Registriert seit: 06.03.2017
Beiträge: 57
Standard I can't go back, back to the way I was

Einen Tag fühle ich mich als würde ich in ein großes schwarzes Loch fallen. Aber irgendwie kann ich immer wieder aufstehen.
Als meine Mutter im Januar 2016 zum ersten Mal die Diagnose Krebs bekam brach für mich eine Welt zusammen. Ich erinnere mich noch gut. Sie war eine Woche im Krankenhaus gewesen. Der Verdacht bestand aber mein Bruder und ich wussten nichts davon. Es war ein Freitag als sie wieder kam Freitag der 15.01.2016. Irgendwas war anders, aber ich war glücklich als ich von der Schule kam. Meine Tante war da und wir haben alle zusammen Kaffee getrunken. Ich verstand nicht warum sie schon wieder gehen wollte. Sobald sie weg war sagten meine Eltern es uns. Ich brach in Tränen aus, es waren in letzter Zeit so viele entfernte Verwandte an Krebs gestorben. Sie konnte operiert werden, danach bekam sie eine profilaktische Chemotherapie. Als diese jetzt seit knapp drei Monaten vorbei war wurden Metastasen an den Lymphknoten gefunden.
Keine Chance auf Heilung!
Ich weiß sie kann damit noch lange leben wenn es gut läuft.
Aber diese Angst bleibt.
Sie ist immer da.
Diese Ungewissheit und Hilflosigkeit ist nicht auszuhalten.
Das Gefühl von Lehre und Übelkeit das mich im Bauch immer begleitet.
Ich sehe durch aus das was noch am Positiven da ist, aber in Momenten wo es ihr so schlecht geht ist es schwer stehen zu bleiben.
Ich weiß nicht wie es weiter geht und ich kann es auch nicht in die Hand nehmen ich kann nichts daran ändern.
Damit muss ich mich abfinden aber es bleibt trotzdem schwer.
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