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  #1  
Alt 05.07.2006, 18:18
Sommerfeld Sommerfeld ist offline
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Registriert seit: 03.07.2006
Beiträge: 2
Standard Alternativen zur Chemo

Bei meinem Bruder wurde vor vier Wochen Speiseröhrenkrebs festgestellt eine OP war nicht möglich da schon zu viele Metastasen im Bauchraum sind.
Er bekommt Chemo, unterstüzend würden ich ihm gerne noch Medikamente auf pflanzlicher Basis geben ( zB. Mistel). Wer kennt sich auf diesem Gebit ein bischen aus und könnte mir Informationen und Ratschläge geben?

Mit freundlichen Grüßen

Sommerfeld
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  #2  
Alt 05.07.2006, 20:26
Benutzerbild von Micha
Micha Micha ist offline
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Registriert seit: 16.02.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 155
Standard AW: Alternativen zur Chemo

Hallo Sommerfeld,

es tut mir sehr leid, das es deinen Bruder auch erwischt hat. Ich bin selbst betroffen, konnte aber zum Glück noch opperiert werden. Ist jetzt schon ein Jahr her. Jetzt zu deiner Frage.

Ich mache selber seit ca. 9 Monaten eine Misteltherapie. Vertrage es sehr gut und fühle mich auch sehr gut dabei. Es gibt da verschiedene Sorten, von verschiedenen Herstellern. Dementsrechend sind auch die Dosierungen und auch die Zeitabläufe unterschiedlich. Bei mir ist es Helixor M. So weit ich weiß, wird das Medikament immer gespritzt. Ich mache das seit ca. 5 Monaten selber. Ist auch kein Problem. Welche Mistel bei deinem Bruder am Besten ist, kann ich dir leider nicht sagen. Ich würde am besten eine Arzt Fragen. Wenn es der Hausarzt nicht weiß, würde ich einfach nach einen Spezialisten fragen. Es gibt sehr viele allgemeine Ärzte, die sich damit auskennen. Ich hatte auch keinerlei Probleme mit der Krankenkasse. Die übernimmt bei mir die vollen Kosten. So weit ich das weiß, muß sie das auch. Gibt da verschiedene Urteile. Wenn es also Probleme geben sollte, lasse dich auf keinen Fall abwimmeln.

Ich wünsche deinem Bruder viel Kraft und viel Glück. Auch dir wünsche ich alles gute.

Liebe Grüße

Micha
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  #3  
Alt 05.07.2006, 20:31
Benutzerbild von Doro2005
Doro2005 Doro2005 ist offline
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Registriert seit: 18.08.2005
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 109
Standard AW: Alternativen zur Chemo

Hallo Sommerfeld,

mein Mann hatte im April 2005 die gleiche Diagnose wie dein Bruder. Er bekam auch Chemo und anschließend Bestrahlung.

Bis heute lässt er sich wöchentlich eine Mistelspritze („Lektinol“) und Vitamin B12-Spritzen geben.

Die Misteltherapie wird von der Krankenkasse übernommen und speziell für den Patienten aufbereitet.

Vielleicht hat ihm diese Kombination (Schulmedizin und Homöopathie) so sehr geholfen, dass aus der anfänglichen Prognose von wenigen Monaten nun schon über 1 Jahr geworden ist.

Liebe Grüße
Doro
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  #4  
Alt 06.07.2006, 11:12
PapasKind PapasKind ist offline
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Registriert seit: 31.01.2006
Beiträge: 178
Standard AW: Alternativen zur Chemo

Hallo Sommerfeld,
mein Papa (Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs, inoperabel, da Metastasen im Bauchraum), war in Bad Bergzabern in der BiomedKlinik. Dort werden jede Menge alternative Methoden gemacht (Mistel, Selen, Hyperthermie, Ozontherapie, Sauerstofftherapie). Die Krankenkasse bezahlts. Dort ging es ihm sehr gut. Seit er wieder zu hause ist, seit 10 Tagen, gehts allerdings jeden Tag schlechter.
Wir werden jetzt wahrscheinlich doch noch die Chemo machen. Er bekam schon Chemo und Bestrahlung. Die war echt schlimm. Vielleicht wird die, die er jetzt palliativ und nicht mehr neoadjuvant bekommen soll, nicht so aggressiv.
Scheiss Diagnose. Ist doch nur noch Leben auf Zeit. Mein Papa, glaub ich, will jetzt schon nicht mehr.
Natürlich will jeder sein Bestes und ihm nur helfen, aber genau das ist so schwierig.
Grüsse.
Silvia
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  #5  
Alt 19.07.2006, 21:37
ulla46 ulla46 ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 17.07.2006
Ort: Mettmann
Beiträge: 1.019
Standard AW: Alternativen zur Chemo

Hallo Sommerfeld,
schau auf jeden Fall die Seiten von biokrebs.de an und suche einen Arzt, der sich mit den komplementären Verfahren auskennt. Z. B. kann es total falsch sein, die Mistel zu geben, denn sie steigert sowohl die Abwehrzellen, die das Immunsystem hochfahren wie auch die, die es runter fahren.(Beim Gesunden sind sie im Ausgleich). Man müsste also erst einen Immuncheck machen um sicher zu sein. Es gibt aber noch vieles andere. Wende dich bitte an einen solchen Fachmann oder ruf bei der Gesgellschaft für biologische Krebsabwehr an. Es lohnt sich bestimmt. Ich habe beste Erfahrung damit gemacht.
Ulla
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