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  #1  
Alt 26.09.2018, 14:48
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Standard Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

hey Ihr lieben, zuerst mein größten Respekt an alle betroffenen. Wenn man hier viele Threads ließt kann man ja Hoffnungsvoll sein!

Also, ich mache hier kurz eine Schnelleinleitung zu meiner History und erhoffe mir Antworten und Tipps.

Ich bin Männlich, 35 Jahre und wohne an der Nordsee, wiege jetzt 104 Kg von 110 Kg und habe schon längere Zeit kein Hunger Gefühl mehr.

Vor gut 2,5 Jahren bekam ich über Nacht ein Fremdkörpergefühl im Hals. Habe auch ein leichten Reflux und dem entsprechend Sodbrennen. Vor etwas über 1,5 Jahr bekam ich eine Erkältung die innerhalb von 2 Tagen fast komplett verschwunden war. Das einzigste was geblieben ist, ist mein Reizhusten an dem ich immer noch leide. Anfangs eher kräftiger und jetzt eher quietschend. In dem Zeitraum habe ich auch ein Thorax CT erhalten ohne Ergebnis. Dieser ist jetzt 1,5 Jahre ca. her.

Ab da ging es Berg ab, immer mehr defuse Schmerzen... Damals wurde MRT´s von BWS,HWS und LWS gemacht die alle in Ordnung waren. Vom Lungenartz habe ich mehrere Inhalatoren erhalten die leider nicht die gewünschte Wirkung hatten. Ich Huste immer noch.

Seit gut 5 Monaten geht es aber rapide Bergab, ich leider an Schulterschmerzen die bis zum Arm und Daumen ausstrahlen. Habe echt seltsame Beckenschmerzen
und empfinde des öfters Stiche und Ziehen in der Gegend. Vor gut 3 Monaten musste ich Nachts öfters aufstehen da ich Knieschmerzen bekommen habe. Geschoben habe ich das ganze auf mein Becken.

Nun ist das soweit das ich Nächtlich leicht schwitze, Schmerzen unter der letzten Rippe habe und ein ständiges leichtes ziehen in der Schultern. Die rechte Seite ist der Schmerz intensiver.....

Mein Arzt der mich die zwei Jahre lang behandelt hat meinte ständig bei mir liegt es am Kopf und eben Stress und hat mich so wieder nachhause geschickt und ich kam und kam einfach nicht weiter....

Jetzt mein Problem

Nun habe ich per Zufall eine sehr Dicke Beule hinter der Schlüsselbeingrube festgestellt die sehr hart und ca. 4cm groß ist. Die Schwellung ist glatt, rund und ist nich verschiebbar. Wenn ich die Schulter normal habe würde man diese optisch nicht erkennen. Sobald ich aber meine Schultern ganz nach vorne schiebe, kann man die große Beule/Schwellung sehr gut tasten. Anscheinend liegt die Schwellung hinter dem Schlüsselbein. Und ich weiß nicht wie lange ich diese habe da sie nicht schmerzt ausser wenn ich drauf drücke. Zudem Jucken meine Hände extrem. Nicht täglich jedoch sehr oft.

Bin damit zu meinen Arzt und er meinte ich hätte einen kleinen Infekt und sollte mir keine sorgen machen. Er gab mir eine Überweisung zum Chirurgen für ein Ultraschall. Dort habe ich kein Ultraschall erhalten jedoch eine weitere Überweisung zum MRT Schulter.

Ich war so sehr auf mein Hausarzt verärgert das er mich wieder einfach so abwürgt, das ich mir eine Zweitmeinung eingeholt habe und so ging ich zum anderen Art der das ganze nicht so locker sah wie mein Hausarzt.: Verdacht auf Thorakalem Lymphom!... Ich soll ein CT vom Thorax bekommen. Termin wäre nachte Woche Montag.

Ich würde gern wissen ob jemand auch eine ähnliche Odyssee hinter sich hat. Ich habe natürlich große Angst vom Lungenkrebs der ja die Spitze der Lunge befällt. Bisher konnte mir niemand direkt sagen ob die Schwellung nun ein Lymphknoten ist oder es von der Lunge herrührt.

Passen meine Beschwerden zum Lymphom? Was bedeutet Thorakaler Lymphom? Ist das ein Lungenkrebs oder einfach ein Lymphknoten nähe der Lunge?

Sorry, ich bin etwas am Boden mit dieser Verdachtsdiagnose und muss noch bis Montag auf das CT warten.

PS: die Schmerzen im Becken, Schulter nehmen immer weiter zu. Jedoch eher schleichend.

Geändert von DerHilflose (26.09.2018 um 15:03 Uhr)
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  #2  
Alt 27.09.2018, 02:56
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Hallo DerHilflose,

zu Deinen ganzen diffusen Schmerzen kann ich Dir leider nichts sagen.

Außer, daß sie nicht gerade typisch für ein Lymphom sind; denn i.d.R. bilden sich Lymphome schmerzlos/unbemerkt und werden meistens zufällig entdeckt.

Zitat:
...das ich mir eine Zweitmeinung eingeholt habe und so ging ich zum anderen Art der das ganze nicht so locker sah wie mein Hausarzt.: Verdacht auf Thorakalem Lymphom!... Ich soll ein CT vom Thorax bekommen. Termin wäre nachte Woche Montag.
Sich eine andere Meinung einzuholen, kann schon angebracht sein.
Was mich aber etwas wundert:
Wie kommt der "Zweitarzt" (sofort) zum Verdacht "Thorakales Lymphom"?

Solche Diagnose-Abläufe lernte ich etwas anders kennen:

- Arzt (war bei mir Internist) stellt Unerklärliches fest und läßt deshalb z.B. CT machen

- die CT-Untersuchung ergibt z.B. Verdacht auf ein Lymphom

- und erst dann wird gezielt weitergehend diagnostiziert, um das zu verifizieren


Zitat:
Ich würde gern wissen ob jemand auch eine ähnliche Odyssee hinter sich hat. Ich habe natürlich große Angst vom Lungenkrebs der ja die Spitze der Lunge befällt. Bisher konnte mir niemand direkt sagen ob die Schwellung nun ein Lymphknoten ist oder es von der Lunge herrührt.
Deine Odyssee mit all dem Mist, mit dem Du "behängt" bist, mag ganz andere (klärungsbedürftige) Gründe haben.
Einen direkten Zusammenhang zwischen einem Lungenkrebs und einem Lymphom sehe ich an sich nicht.

Dies deshalb, weil einerseits ein Lungenkrebs in der Lunge entsteht, deshalb dort auch feststellbar ist, und andererseits das gesamte Lymphsystem größtenteils eigentlich zwischen den Organen angeordnet ist - wenn man von der Milz absieht, die als dem Lymphsystem zugehörig eingeordnet wird/ist.

Damit will ich sagen, daß das Lymphsystem an sich bei allen Organen "nachrangig" funktioniert (=> Wächter-LK).
Sozusagen als ständig funktionierende "Müllabfuhr", die all unseren Organen beigeordnet ist.

Es gibt typisch "angenehmere" Krebse, wie z.B. BK, bei denen dieser Zusammenhang die Chancen, den jeweiligen Krebs überleben zu können, ganz erheblich erhöht.
Da kann man nämlich hergehen und den eigentlichen Krebstumor, der regional begrenzt ist, erst mal komplett herausschnipseln.
Und nur "sicherheitshalber" schnipselt man auch noch gleich ihm nachfolgende LK, die evtl. auch noch "krebsig" sein könnten, mit heraus.

Und, um ganz "auf Nummer-Sicher" dabei gehen zu können, daß man wirklich alles "Krebsige" erwischt und plattgemacht hat, macht man dann noch Chemo oder Bestrahlungen.
Bei welchen Krebsen auch immer so eine Vorgehensweise möglich ist:
Gemeinsam haben die alle, daß bei ihnen die Überlebenschancen enorm hoch sind.

Ganz anders und noch "angenehmer" gelagert ist das m.E. bei Lymphomen.
Weil es sich dabei um einen "systemischen" Krebs handelt, den man aber auch innerhalb des Lymphsystems komplett "erwischen" und plattmachen kann.
Andere Organe, außer der Milz, sind dabei eigentlich gar nicht beteiligt.
Nur insoweit als daß auch sie (flankierend) den ganzen Mist (incl. Chemo-Relikten) aus dem Körper herausschaffen müssen.
Was ja an sich kein Problem ist, wenn die Organe (relativ) "gesund" sind.


Zitat:
Passen meine Beschwerden zum Lymphom? Was bedeutet Thorakaler Lymphom? Ist das ein Lungenkrebs oder einfach ein Lymphknoten nähe der Lunge?
Was unser Körper uns "signalisiert", ist sowieso individuell recht unterschiedlich.
Was am ehesten zu einem Lymphom passen würde, ist, daß Du (mit Deinen 104kg) auf einmal keinen Hunger mehr hast.

Denn, so groß kannst Du ja kaum sein, daß Dein "Normalgewicht" 104kg betragen dürfte.
Vom "Idealgewicht" wollen wir dabei erst gar nicht reden.

Versteh mich hier bitte nicht falsch:
Ich weiß sehr wohl, daß es Dicke und Dünne gibt.
So lange sich beide damit/dabei "wohlfühlen", ist das auch so wurscht, wie sonstwas.
Dünne - so wie ich - tun sich (veranlagungsgemäß) natürlich mit dem "An-Sich-Hinfressen" etwas leichter, weil sie das kaum "drosseln" müssen, um ihr Gewicht "halten" zu können.
Eher ganz im Gegenteil.

Thorakal bedeutet:
Im Thorax befindlich, wobei der Rücken als "Überbau" des Brustkorbes auch noch mit einbezogen werden kann.
Wenn Du Dich schnell (etwas überblicken wollend) informieren willst, kannst Du das (mit) am besten hier tun:
https://flexikon.doccheck.com/de/Thorax

Les Dir dabei aber bitte nichts "Eingebildetes" an.

Nachdem Du von Becken- und Schulter-Schmerzen sprachst:
Was machst Du denn beruflich?
Einen Job im Sitzen und einen, der evtl. zu Verspannungen führt?

Zitat:
Sorry, ich bin etwas am Boden mit dieser Verdachtsdiagnose und muss noch bis Montag auf das CT warten.
Ich kann Dir nur dringend empfehlen, das Motto der Lymphomiker zu beherzigen:
Nerven behalten!

Richt Dich deshalb am besten vom Boden wieder auf.
Bleib bitte "auf dem Teppich"!
Nämlich auf dem Boden der Realität.

Bisher existiert lediglich ein Verdacht und weiter gar nichts.

Für das Ergebnis der CT wünsche ich Dir viel Glück.

Liebe Grüße
lotol
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Geändert von lotol (27.09.2018 um 03:13 Uhr) Grund: Korrektur und Nachtrag
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  #3  
Alt 27.09.2018, 08:24
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Danke für deine ausführliche Antwort. Ich bin gestern auf den Pancoast Tumor gestoßen der in der Lungenspitzen sitzt. Nach den Bildern zu urteilen die ich im jetzt gefunden habe könnte das genauso passen. Mein größer Knubbel liegt genau da wo der pancoast tumor wächst. Die Symptome würden ja auch 1:1 passen. Nur weiß ich nicht ob man den Tumor auch in der Schlüsselbeingrube so ertasten könnte... Ich weiß, ich mach echt viel Wind aber ich bin Nervlich jetzt einfach nur am Ende.

Der neue Arzt war eben halt sehr erschrocken als er die Schwellung ertastet hat. Könnte damit nicht wirklich was anfangen und so viel im dieser Verdacht auf.

Und nach der ganzen Recherche im Netz habe ich die Befürchtung das es eher dieser Krebs ist statt ein Lymphom. Ich weiß gar nicht wie andere Menschen soviel Kraft haben können bei einem gravierenden Verdacht.

Bei der Recherche bin ich innerlich in trännen ausgebrochen weil ich zum einen schon länger an den lästigen Schmerzen leide, Schulter Arm und zum einen weil mein damaliger Arzt alles auf die psychie und
erspannung geschoben hat.

Es ist auch so das ich bestimmt 19 Jahre gebraucht habe und auch Beruflich als Fahrzeuglackierer mit Schadstoffen täglich zutun hatte.
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  #4  
Alt 28.09.2018, 03:28
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Hallo DerHilflose,

Zitat:
Der neue Arzt war eben halt sehr erschrocken als er die Schwellung ertastet hat. Könnte damit nicht wirklich was anfangen und so viel im dieser Verdacht auf.
Kann ja sein, daß ein Arzt über so viel Erfahrung verfügt, daß ihm auf Grund des Ertastens einer Schwellung so ein Verdacht einfällt.

Andererseits sprichst Du aber davon, daß er nicht wirklich etwas damit anfangen konnte, was ja eine gewisse Widersprüchlichkeit ist.

Im Prinzip handelt der Arzt jedoch völlig richtig, indem er zunächst per CT definitiv feststellen will, was da überhaupt los ist.
Lief bei mir recht ähnlich, weil der Internist etwas ihm Unerklärliches bei der US-Untersuchung des Bauchraumes sah.

Weshalb er sofort CT + Röntgen (gesamter Oberkörper/Thorax (von hinten und von der Seite)) "anleierte", um Ergebnisse bekommen zu können.
CT's + Röntgen + US wurden auch wiederholt während der Therapie (zur Erfolgskontrolle) gemacht.

Nach der erfolgreichen Therapie werden bei den Nachkontrollen nur noch Röntgen + US gemacht (incl. Blutkontrollen, die ja auch immer gemacht wurden/werden).

Du siehst also:
Bei Diagnosen, Kontrollen und Nachuntersuchungen wird recht "engmaschig" gearbeitet, damit den Ärzten nichts "durch die Lappen geht".

Wenn Du Deinen Arzt noch erreichen kannst, sprich bitte mit ihm und reg dabei an, daß zusätzlich zur CT auch gleich noch Röntgenbilder gemacht werden.
Weil diese beiden bildgebenden Verfahren miteinander verglichen/sich ergänzend ein in sich schlüssiges Gesamt-Beurteilungsbild des Sachverhaltes ergeben können.
Jedenfalls ein besseres Gesamtbild als das ein Verfahren der beiden alleine liefern kann.

Zitat:
Und nach der ganzen Recherche im Netz habe ich die Befürchtung das es eher dieser Krebs ist statt ein Lymphom. Ich weiß gar nicht wie andere Menschen soviel Kraft haben können bei einem gravierenden Verdacht.
Vergiß Deine ganzen Recherchen am besten, weil sie nur Deine diffusen Ängste "nähren" können.
Und "stell" Dich der Realität erst dann, wenn sie auch feststeht.
Alles zu seiner Zeit und dabei sowieso immer Nerven behalten.

Ängste - v.a. eingebildete - wachsen schneller und unausrottbarer als Du sie jemals bekämpfen kannst.
Sich nur mit der Realität auseinander setzen zu wollen ist viel einfacher.
Und bisher kennst Du doch die Realität noch gar nicht!

In der Ruhe liegt die Kraft - so einfach ist das.

Zitat:
Es ist auch so das ich bestimmt 19 Jahre gebraucht habe und auch Beruflich als Fahrzeuglackierer mit Schadstoffen täglich zutun hatte.
Wofür hast Du 19 Jahre gebraucht (verstehe ich nicht)?

Wenn Du beruflich als Lackierer arbeitest, werden da doch auch entspr. Absaugungen für den Lack-Nebel vorhanden sein.
Sowie auch Schutz-Filter für Deine Atmung.

Ich kann Dir versichern:
Es ist kaum zu glauben, was die menschliche Lunge alles "verkraftet".

Du bist ca. halb so alt wie ich.
Seit mehr als 60 Jahren bin ich nun Gewohnheits-Raucher.
Beruflich "auf dem Bau" aufgewachsen.
Viel Dreck und Staub "eingeatmet".
Auch Asbestzement-Platten und -Rohre per Flex geschnitten.
Zwar nicht täglich und permanent.

Außerdem bin ich seit jeher Oldtimer-Liebhaber.
Was natürlich auch beinhaltet, daß man die auch mal schweißen, spachteln, schleifen und lackieren muß.
Seit Jahrzehnten verschweiße ich nur noch verzinkte Bleche per MAG.
Zwar auch nicht täglich und permanent.

Doch all das summiert sich als Belastung der Lunge ja auf.
Meine Flimmerhärchen sind inzwischen alles andere als voll funktionsfähig.
Das Räuspern, um etwas aus den Atemwegen herausbefördern zu können, fing aber bereits an, als ich ca. 25 Jahre alt war.
Wer lange raucht und sich lange räuspern kann, kann damit auch lang leben.

Was ich damit sagen will:
Man muß nicht immer unbedingt alles "schwarz sehen" und Zusammenhänge sehen, die als solche gar nicht zweifelsfrei bestehen und nur vermutet sind.

Wir Menschen haben ein enorm belastbares Immunsystem.
Jeweils halt mehr oder weniger.
Wie es aussieht, ist das aber auch "reparierbar".
Sozusagen wie bei Oldtimern, die man halt wieder "hochpäppelt".

Du gehörst ja nun nicht gerade zu Oldtimern.
Vielleicht könntest Du daraus etwas mehr Mut "schöpfen", daß Du - was auch immer kommen wird - das auch "überstehen" kannst?
Zumal Dir Ärzte dabei behilflich sein können/werden.


Liebe Grüße
lotol
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  #5  
Alt 28.09.2018, 10:59
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Danke für deine Aufbauende Worte! Die Lunge kann viel ab bis zu einem gewissen grad. Ich rauche jetzt gut 19 Jahre und werde aufhören. Habe mir die Zyban Tabletten bestellt die, die Nikotinsucht stoppen soll. Haben wohl schon viele gute Erfahrung mit. Abwarten

Es gib nun auch was neues zu erzählen

Da ich mich ja so wild gemacht habe wegen dem Pancoast Krebs sind meine Sicherungen durchgebrannt und bin ins Krankenhaus. Dort war ich knapp 7 Stunden und ich wurde behandelt inkl. Röntgen der Lunge...

Hier der Bericht.

Diagnosen
- R05 Husten
- R22.2 Raumforderung im Thorax

Körperliche Untersuchung
Rechtsseitige Claviculagrube frgl. vergrößerter LK. RF leicht derbe, wenig verschiblich.

Cor HT rein, normofreg., rhythmisch. Carotin frei. Keine obere Einflußstauung.

Pluto seitengleich vesik. AG, keine RG.

Abdomen weich, DG regelrecht, kein DS.

Neurologisch orientierend unauffällig.

Sonographie
Abdomen orientierend Pankreas soweit darstellbar opB, Aorta 1,5cm, Leber opB, DHC nicht darstellbar, GB zart ohne Konkrements, Nieren bds. opB, Harnblase opB, keine freie Flüssigkeit. RF rechts supraclavikulär am ehesten als verkalkte Struktur ca. 2x1cm

Epikrise / Therapievorschlag#
Laborchemisch zeigten sich erhöhte Transaminasen und GGT, welche hier seit 2017 bekannt sind. Nun neu auch zusätzlich Hyperbilirubinämie, keine Zeichen einer Infektion. Sonographisch orientierend kein Korrelat. Die frgl. Raumforderung supraclavikulär rechts präsentiert sich am ehesten als verkalkte Struktur, jedoch ohne Korrelat im Röntgen des Thorax.

Ein CT Thorax erfolge vor 1.5 Jahren ohne Pathologe. Befund. Dieser Befund liegt uns leider nicht vor. ( Habe vor 1.5 Jahren schonmal ein CT Lunge machen lassen )

Wir empfehlen zunächst eine Kontrolle der Pathologischen Laborwerte sowie in Zusammenhang der alten Befunde, ggf, erneute eine CT Untersuchung des Thorax sowie bei anhaltend pathologisch Leberwerten den Oberbauch mit einzuschließen bei einer CT Untersuchung

Thorax in 2 Ebenen
Indikator/Frage:
Seit Längerem B Symptomatik sowie Reizhusten
Ausschluss Infiltration, Raumforderung

Zum Vergleich liegt eine Röntgenuntersuchung von 2016 vor

Zusammenfassende Beurteilung

Normale konfigurierte Herz- und Mediastinalsilhouette
keine pulmonalvenöse Stauung
Kein Pleuraerguss
Kein Nachweiß eines Pneumothorax
Soweit konventionell- radiologisch beurteilter kein Nachweiß einer Raumforderung bzw. suspekter pulmonale Rundherde.

Blutuntersuchung (Werte die überhöht sind)
Ich trinke lein Alkohol! Das erste und letzte mal wo ich getrunken habe war mein 18 Geburtstag.

GPT/ALAT: 88 - Norm <45
GOT/ASAT: 38 - Norm <35
gamma GT: 144 - Norm <55
Lipase: 13 - Norm 22-51
Bilirubin gesamt: 3,2 Norm 0,2-1,3
Bilirubin direkt: 0,29 Norm <0,2


So, jetzt weiß ich nicht was mir das sagen soll. Ob ich mich freuen kann? Der Arzt sagte, die Beule könnte trotzdem ein Tumor sein. Ist zwar unwahrscheinlich aber möglich. Klar, ausschließen kann man sowas ja nie als Arzt.

Er sagte auf dem Röntgen konnte man nichts erkennen ausser irgendwelche Zeichnung? Wohl nichts wildes. Was mir ja noch bekannt ist, das meine Leberwerte immer erhöht sind obwohl ich kein Alkohol trinke. Zudem wie in dem Befund ist ein weiterer Wert neu erhöht. ( Der Bilirium ) Er fragte mich ob ich im Stress gelb werde? Ne, wäre mir so nie aufgefallen sagte ich.

Der Oberarzt meinte vor den ganzen Untersuchungen, dass wenn was Auffällig ist, würde ich dort auch ein CT bekommen. Montag hätte ich vom neuen Hausarzt eine CT Thorax Überweisung. Soll ich nun auf das CT verzichten oder soll ich Ihn gleich fragen ob nicht gleich noch der Bauch mit dargestellt werden sollte?

Oder vielleicht ein MRT?

Muss jetzt schnell zum Arzt den KH Befund abgeben 😊
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  #6  
Alt 28.09.2018, 12:07
Beccamaus Beccamaus ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Puh, du machst dich ja ganz schön windelweich :-( Ich verstehe dich total, du musst dir aber auch bewusst sein das jedes CT und MRT mit einer enormen Strahlenbelastung einhergehen. Also warte bitte die Meinung des Arztes ab, frag ihn und hol dir b.Bed. eine 2.Meinung ein. Aber lasse nicht wahlos CT & MRT´s machen. LG
__________________
Mein Daddy
* 04.08.1947 25.06.2018

ED: 03.04.2017 (metastasierendes Lungenkarzinom (Adeno))


-------- Somewhere over the Rainbow---------
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  #7  
Alt 29.09.2018, 02:08
lotol lotol ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Hallo DerHilflose,

Zitat:
So, jetzt weiß ich nicht was mir das sagen soll. Ob ich mich freuen kann?
Angesichts der Ergebnisse:
Was sonst?

Jedenfalls deutet bisher nichts darauf hin, das den Verdacht auf ein thorakales Lymphom bestätigt.
Denn das hier:
Zitat:
...Die frgl. Raumforderung supraclavikulär rechts präsentiert sich am ehesten als verkalkte Struktur, jedoch ohne Korrelat im Röntgen des Thorax.
ist ja ziemlich eindeutig, weil:

a) fraglich ist, ob es sich bei der Schwellung überhaupt um einen angeschwollenen LK handelt, sowie

b) mangels Korrelates auch ein "Wächter-LK" nicht vorliegt

Tendenziell sieht es sehr danach aus, daß damit ein Lymphom genau so ausgeschlossen werden kann, wie ein Lungenkrebs.

Am besten besprichst Du die Ergebnisse aber mit Deinem Arzt.
Er kann Dir vielleicht auch raten, wie die Ursache(n) für Deine sonstigen unangenehmen Erscheinungen am besten eingrenzbar sind.

Möglicherweise können Deine Leberwerte der richtige Ansatzpunkt dafür sein, weil die Leber das Zentral-Organ für den Stoffwechsel ist.

Sie "bunkert" z.B. auch "überschüssiges" Fett an unserem Körper, wobei sie das aber erst mal "verarbeiten" muß.
Du wiegst ja immerhin 104kg, die nicht gerade der Wind an Dich "hingeweht" hat.
Bei welcher Körpergröße?

Liebe Grüße
lotol
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  #8  
Alt 30.09.2018, 17:51
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Vor 6 Monaten wog ich 110 kg. Danach hatte ich mein Arbeitsplatz gewechselt und nahm auf 103 kg ab bei einer Größe von 1.88m.

Dachte der Gewichtsverlust lag an der neuen Arbeit. Musste viel laufen und stehen. Nach vier Monaten kämmen denn die ersten Becken und Arm Beschwerden.

Ich bin erst 35 Jahre jung.

Morgen habe ich das CT.
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  #9  
Alt 09.10.2018, 14:00
DerHilflose DerHilflose ist offline
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Beiträge: 6
Standard AW: Verdacht auf Thorakalen Lymphom - Schlüsselbeingrube

Ich möchte mich nochmal zu Wort melden. Ich hatte letzte Woche ein Thorax CT und dort wurden keine Auffälligkeiten gefunden.

Heute habe ich ein MRT der Schulter. Die Beule war wohl im CT nicht zu erkennen. Ich gehe jetzt einfach davon aus, das man Bösartige Veränderung im CT erkennen würde.

Wieso ich jetzt ein MRT machen soll weiß ich nicht.
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