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Alt 06.06.2006, 13:30
Tina71 Tina71 ist offline
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Beiträge: 35
Standard Adenokarzinom,wahrscheinlich vom Genitale ausgehend

Hallo erstmal, nachdem ich jetzt schon öfter in diesem Forum nach Infos gesucht habe, möchte ich Euch von der Krebserkrankung meiner Mutter berichten, in der Hoffnung auf weitere Infos oder auch Erfahrungsaustausch. Bei meiner Mutter - 67 Jahre - ist nach einer Operation eines angeblichen Uterus Myomatosus in der anschließenden Histologie ein niedrig differenziertes Adenokarzinom festgestellt worden, nekrotisiert, 600 g, der Primärtumor konnte bis jetzt nicht festgestellt werden. Die erste OP war am 15.03.06. Bei der zweiten OP am 08.05.06 in der Uniklinik Kiel sind Teile des Dünn- und Enddarms entfernt worden,auch hier Nachweis eines Adeno Cas mit Beteiligung von 11 von 13 Lymphknoten. Befall des großen Netzes (Entfernung), Befall des Douglas, Lymphknotenmetastasen an der Aorta, Tumorrest am Enddarm (wollten meiner Mutter einen künstlichen Darmausgang ersparen), mehrere kleine nicht zu entfernende Metastasen im Beckenbereich - meine Mutter hat aufgrund eine lange zurückliegenden Blindarmdurchbruchs einen massiven Vewachsungsbauch, konnte auch nie Kinder bekommen, trotz Op`s, ich bin adoptiert. Jetzt soll sie übermorgen die erste Chemo mit Cisplatin/Carboplatin bekommen und nach 6 Zyklen Strahlenbehandlung. Rezept für Haarersatz hat sie schon erhalten, mit Infos über die Erkrankung sind die Ärzte sehr sparsam. Abgesehen von den OP Folgen und der Psyche geht es ihr ganz gut, und sie hat große Angst davor, daß sich das durch die Chemo ändern wird. Einschätzungen geben die Ärzte gar nicht,daß sie Figu 3c ist habe ich nur zufällig mitgehört. Zwischen "das wird schon" bis "im nächsten Jahr kommt sehr viel auf Sie zu" haben wir einiges gehört, aber keiner führt ein wirklich ernsthaftes Gespräch mit ihr oder uns. Ich bin mit den Nerven am Ende, begleite meine Mutter zu allen Behandlungen ( wir wohnen alle in Hamburg ), kann mich kaum noch auf meine kleine Tochter einstellen, es ist die reinste Achterbahn der Gefühle zwischen Hoffnung und Annehmen der Erkrankung mit allen Konsequenzen. Mein Vater kommt sehr schwer damit zurecht, er verdrängt und behauptet, sie hätte doch gar nichts - seine Angst, die beiden sind 48 Jahre verheiratet. Meine Mutter bewundere ich wie sie mit all dem umgeht und versuche sie so gut es geht zu unterstützen und Freude an Dingen zu haben. Aber sie hat starke depressive Schübe und wird auch von den Ärzten so wenig emotional unterstützt. Na ich mußte das einfach mal loswerden, wahrscheinlich geht es vielen von Euch ähnlich - lieben Gruß und Kraft an alle ! Tina
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