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  #91  
Alt 09.01.2019, 04:24
md_73 md_73 ist offline
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Moin in die Runde,

erst einmal Euch allen ein gutes neues Jahr mit guten Ergebnissen und einer möglichst clownfreien Zeit.
Leider kann ich das derzeit von mir nicht behaupten. Nächste Kontrolle ist Mitte Februar. Derzeit habe ich ein Ziehen im rechten Oberschenkel an der Innenseite auf Höhe des verbliebenen Hodens, mal zieht es ins Bein, mal ist es ein Ziehen das eben da hinein zieht oder von da auszugehen scheint. Tastbefund unauffällig, wobei ich aufpassen muss die Nebenhoden oder Blutgefäße nicht falsch zu interpretieren.
Mache ich mich nur verrückt? Proben bei der OP im Juli waren ohne Befund.
LG
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  #92  
Alt 09.01.2019, 09:16
ElChupacabra ElChupacabra ist offline
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Standard AW: Leider auch bei mir

Hi.

Von außen immer leichter zu sagen, als als selbst Betroffener (siehe mein Thread ), aber wenn eine Biopsie gemacht wurde, ist mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass da nix schlimmes ist (aber diesen Fakt hast Du hier ja sicherlich auch oft gelesen).

Ich würde mal darauf tippen, dass es ein Missempfinden von der Biopsienarbe ist. Da wurde schließlich an Dir vor nicht mal einem halben Jahr rumgeschnitten. Ich hatte so ein Gefühl auch ein paar Monate nach der OP und habe mich abgetastet bis es immer schlimmer wurde. Bin dann zum Doc und nachdem der Ultraschall ohne Befund war, war das Missempfinden plötzlich sofort weg.

Will sagen: Der Kopf spielt einem Streiche. Man überinterpretiert. Wenn es für Dein Nervenkostüm besser ist, lass einen Ultraschall machen um sicher zu gehen.

Wünsche Dir eine stressfreie Zeit.
__________________
07/18 - Diagnose (pT2, N0, M0, S0, V1), klassisches Seminom, wait&see
10/18 - 1. Nachsorge. MRT, CT und Ultraschall ohne Befund. Marker unauffällig. NSE leicht über Norm.
01/19 - 2. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig. NSE wieder im Normbereich
04/19 - 3. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig
07/19 - 4. Nachsorge. Ultraschall und Marker unauffällig
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  #93  
Alt 09.01.2019, 11:05
Rain Rain ist offline
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Bei schlechten Wetter merke ich selbst 10 Jahre später noch, wo die Eingriffe waren, Leiste und verbliebener Hoden, ich habe da auch immer ein ziehen. Und da man ein Biopsie am verblieben Hoden bei dir gemacht hat und die Negativ war, ist so gut wie Ausgeschloßen das, sich da was bildet.
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  #94  
Alt 12.02.2019, 18:10
md_73 md_73 ist offline
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Hallo zusammen,

morgen geht es also in die erste Nachuntersuchung. Blutentnahme / Tumormarker. Nächste Woche dann Ultraschall. MRT erst im Mai, Reha ab Ende kommender Woche. ( endlich ).
Nun plagen mich seit 14 Tagen mittelhefige Rückenschmerzen zwischen Lendenwirbel und Becken auf der linken, seinerzeit betroffenen, Seite. Manchmal merke ich gar nix, manchmal ist es als ob mir jemand ein Messer hineinsticht, je nach Drehung. Orthopäde meint, es sei das Gelenk zwischen Wirbelsäule und Becken. Morgens ist es am schlimmsten, durch Bewegung wird es besser. Röntgen war unauffällig. Dennoch feuert der Clown im Hirn wie besessen gerade.

M
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  #95  
Alt 12.02.2019, 18:31
Rain Rain ist offline
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Die Schmerzen können auch durch Muskelverspannungen entstehen, wenn man unter Streß leidet (und die Zeit vor den Nachsorgeuntersuchungen ist Streß pur!), ich konnte mal durch Muskelverspannungen ein viertel Jahr kaum noch den Arm vor schmerzen heben.
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  #96  
Alt 15.02.2019, 03:52
md_73 md_73 ist offline
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Moin zusammen,
hier mal die Zahlen der ersten Runde.
Bhcg nicht nachweisbar (2 )
AFP 5,5 ( 10 )
LDH 215 ( 250 )

Ultraschall dann kommende Woche, einen Tag später geht es zur Reha in den Schwarzwald.

LG
M
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  #97  
Alt 16.02.2019, 04:38
Rain Rain ist offline
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Super Werte!!! Ich freue mich für dich!

LDH hat man bei mir nie gemessen.
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  #98  
Alt 16.02.2019, 04:54
md_73 md_73 ist offline
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Hey, ich danke Dir.
LDH ist ja auch kein wesentlicher Marker soweit ich weiß. Wurde bei mir nur mitgemacht weil im November erhöht, damals hatte ich aber auch nen Virus.
Allen ein schönes Wochenende..
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  #99  
Alt 05.05.2019, 06:20
md_73 md_73 ist offline
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Guten Morgen zusammen,
ich melde mich mal wieder mit einer Rückschau der letzten Monate und einem neben mir sitzenden grinsenden CLown.
Ich habe die Reha bestens genossen, drei Wochen Schwarzwald, viel Bewegung, Therapien und Anwendungen. Auch mein Wirbelsäulen/Becken Problem konnte dort durch gezielte Anwendungen gebessert werden.
Nun bin ich seit sechs Wochen zurück, und mich begleiten seit etwa zwei Wochen folgende Symptome: Rückenschmerzen links von der Wirbelsäule, vom ursprünglichen Wirbelsäulen-Becken-Problem ausgehend, in die Hüfte/Flanke strahlend, bis zum Bereich der Niere, ergänzend oder vielleicht auch unabhängig davon unter dem linken Schulterblatt bis in die Halsregion. Ich arbeite seit Mitte April wieder vollends nach Wiedereingliederung, und hocke überwiegend am Schreibtisch. Versuche mich täglich mindestens 45 Min zu bewegen und mache seit zwei Wochen Rehasport. Vom seltsam metallischen Geschmack will ich gar nicht anfangen. Mein Kopf rotiert gerade und diagnostiziert bereits ein Rezidiv, ich muss mich zwingen Ruhe zubewahren, was mir jeden Tag schwerer fällt. Beruflich bin ich derzeit, meist stehend oder laufend, bis Dienstag weg von daheim, kann also noch nicht mal zu meinem Arzt.
Letzte Untersuchung mit Ultraschall / Blutentnahme etc war im Februar, alles ok - Nächster Termin Blut ist 17. Mai, CT wird drei Tage später gemacht mit direkter Besprechung. Meinem Kopf dauert das gerade zu lange!
Liebe Grüße in die Runde!

Geändert von md_73 (05.05.2019 um 06:22 Uhr)
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  #100  
Alt 05.05.2019, 09:51
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Hi,

soweit ich Deinen Fall richtig verfolgt habe, hattest Du 3xPEB nach 2 Metastasen, die kleiner als 3 cm waren, richtig?

Statistisch gesehen ist hier ein Rezidiv sehr sehr unwahrscheinlich. Die Rezidivwahrscheinlichkeit nimmt mit der Größe der Metastasen exponentiell zu. Die Rückfallzahlen kommen in aller Regel von Metastasen die größer als 5 cm sind oder noch deutlich größer.

Gleichwohl würde ich raten - um den Kopf frei zu bekommen - Ultraschall vom Bauchraum machen zu lassen. Wirst sehen, dass nichts ist und kannst Dich wieder beruhigen. Duch die Blutwerte würde ich kontrollieren lassen. Wenn auch da nichts ist, kannst Dich beruhigen.

Beste Grüße
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  #101  
Alt 05.05.2019, 11:26
barg barg ist offline
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Hi,

mir ging es vor ein paar Wochen genau wie dir. Ich hatte häufiger Rückenschmerzen und hatte vom Zusammenhang zwischen Rückenbeschwerden und Metastasen gelesen. Der Clown war da und ich habe hier im Forum auch ein Thema dazu eröffnet.
http://www.krebs-kompass.de/showthread.php?t=71694

Letzten Donnerstag hatte ich dann mein MRT und alles war in Ordnung.

Ich hatte meinen Arzt gefragt ob wir die MRT-Untersuchung nicht vorziehen könnten, was zeitlich aber nicht möglich war. Bei mir sind die Rückenschmerzen vermutlich von Belastungen zuvor gekommen, schwer gehoben, viel sitzend gearbeitet und nicht richtig gesessen. Nachdem ich ein paar Rückenübungen gemacht habe und auf korrekte Körperhaltung geachtet habe sind die Beschwerden schnell zurückgegangen.

Ich würde es immer wieder genauso machen und beobachten ob die Beschwerden nachlassen. Dann ist auch schon ne Woche rum und dein Untersuchungstermin ist dann auch nicht mehr weit weg.


Grüsse
barg
__________________
04/2018: Verdacht Hodenkrebs im linken Hoden (Ultraschall ergab 2 dunkle Bereiche im kleineren linken Hoden).
04/2018: Orchiektomie und Befund Seminom pT1 cN0 cM0 R0 S0 mit herdförmiger Rete Testis Infiltration und 2cm in grösster Ausdehnung.
05/2018: Entscheid für Active Surveillance ggü. adjuvanter Therapie
07/2018: MRT unauffällig
10/2018: MRT und Röntgen Thorax unauffällig
01/2019: Ultraschall unauffällig
05/2019: MRT und Röntgen Thorax unauffällig

Geändert von gitti2002 (05.05.2019 um 15:13 Uhr) Grund: NB
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  #102  
Alt 05.05.2019, 19:34
GTTF3 GTTF3 ist offline
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Da ich noch recht frisch hier bin, erst einmal Hallo!

Ich habe vermutlich das Glück, mit wait and See, davon zu kommen, aber die Ungewißheit der ersten Tage kann ich gut nachvollziehen.

Wegen der Rückenschmerzen, hatte ich auch unmittelbar nach der OP und natürlich auch über die Metastasen gelesen, und es dauerte eine Woche bis zum CT... da rattert der Kopf.

Dann stand u.a. im Bericht, dass ein leichter Wirbelschaden vorliegt, kuck doch mal nach, evtl. findest Du ebenfalls Hinweise.

Ich treibe seit 20 Jahren Sport, habe Übungen gefunden die mir meine Rückenschmerzen nehmen. Und wenn ich mal 5 Tage nicht dazu komme meldet sich mein Rücken.

Ich bin auch sicher, dass Du Dir keine Sorgen machen musst!

Gruß
Toto
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  #103  
Alt 31.07.2019, 08:09
md_73 md_73 ist offline
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Hallo in die Runde,
ich melde mich mal wieder. Soweit geht es mir gut und ich hoffe, Euch geht es auch gut oder Ihr seid auf dem Weg dahin.
Inzwischen sind alle Nachuntersuchungen bis dato gut verlaufen, Mitte August geht es wieder zu Ultraschall und Blutbild. Heute möchte ich Eure Meinung zu einem Sachverhalt hören, der unter Umständen meine Krankengeschichte nachhaltig beeinflusst haben könnte.
Meine Diagnose wurde im Juli 2018 gestellt, nachdem ich eine Verhärtung links ertastet habe.
Im November 2017 war ich wegen einer Routineuntersuchung beim Urologen. ( gleiche Praxis, anderer Arzt. ) Dort wurde auch Ultraschall und Marker gemacht da ich ein Ziehen in der Leiste, aber auf der anderen Seite hatte. Laut telefonischer Absprache mit dem damals anderen Arzt sei alles in Ordnung gewesen. Im Nachhinein habe ich aber inzwischen herausgefunden dass es wohl Ultraschallaufnahmen aus dem Novembertermin des linken Hodens gibt auf dem es wohl bereits Veränderungen zu sehen gibt und auch B-HCG lag wohl leicht über Grenzwert, den ich aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht kannte.
Hat der behandelnde Arzt womöglich eine Entwicklung übersehen weil er zu sehr auf mein ursprüngliches urologisches Problem konzentriert war? Hätte man sich ggf Chemo 3x PEB inkl. aller Begleiterscheinungen, Nebenwirkungen und möglicher Langzeitfolgen sparen können wenn man acht Monate früher operiert hätte?
Wie sind Eure Meinungen dazu?
LG
Ich bin gerade etwas geplättet und überlege was ich tun soll
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  #104  
Alt 31.07.2019, 10:35
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Hi,

kann mir nicht vorstellen, dass der ßhcg-Wert damals schon über der Norm lag. Da würde ein Blinder sicherlich innerhalb von 2 Wochen ein Kontroll-Ultraschall sowie Kontroll-Blutbild machen.

Ich würde Dir raten, die Krankenakten einzusehen. Falls sich das als richtig herausstellt, würde ich mich von einem Fachanwalt für Medizinrecht beraten lassen und wahrscheinlich den Arzt verklagen.
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  #105  
Alt 14.08.2019, 19:29
md_73 md_73 ist offline
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Hallo zusammen,

inzwischen liegen mir die Ultraschallbilder vom Herbst 2017 vor. Ich erlaube mir hier eines davon einzustellen und frage Euch, was man hier sieht? Haben wir es hier bereits mit einer Veränderung im linken Hoden zu tun? Blutergebnis will man mir noch zuschicken....
Angehängte Grafiken
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