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  #16  
Alt 05.09.2003, 22:20
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Standard Buchtipps z. Thema : Fragwürdige Therapien

ich möchte ladina danken
für ihre wertvolle arbeit
ihren umsichtigen geist
ihre positive kritikfähigkeit
mit freundlichen grüssen
peter[email] reanima@gmx.at
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  #17  
Alt 05.09.2003, 22:53
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Standard Buchtipps z. Thema : Fragwürdige Therapien

s.g. ladina !
falls nicht allgemein im krebs-kompass bekannt möchte ich das buch empfehlen:
timeless healing = erinnertes wohlbefinden
( heilung durch glauben ) von herbert benson
und bes. die kapitel über den "nocebo-effekt "
d.h. die schlechte nachricht , mit der heute
den menschen angst eingejagt wird (u.a. auch durch "Vorsorgeuntersuchungen " sowie über das positive pendant , den "placebo-effekt " , der von den schulmedizinern verlacht wird -
ausserdem empfehlenswert das buch des erfolgreichen radrennfahrers lance armstrong über seine erfolgsstory über den hodenkrebs
mfg
peter[email] reanima@gmx.at
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  #18  
Alt 16.10.2003, 16:01
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Standard Buchtipps z. Thema : Fragwürdige Therapien

nur der objektivität halber würde ich dir empfehlen, mit einer verwandten von der olivia zu sprechen. sie hat die tragödie in ihrem vollem umfang direkt mitbekommen. sie kennt die richtige geschichte...............
hält sich auch im kk auf, aufgrund von krebserkrankungen.
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  #19  
Alt 16.10.2003, 21:48
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Ächz
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  #20  
Alt 16.10.2003, 22:14
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Standard Buchtipps z. Thema : Fragwürdige Therapien

Das ist ja sehr spannend, was Martin über Dr. Hamer erzählt. Und was andererseits allgemein davon in Umlauf ist (nämlich eher die Darstellung von Anna).

Eines ist für mich jedenfalls klar: Dass Krebs eine Ursache hat, die in einem selbst zu suchen ist, in Schwierigkeiten, die man hat, unbewältigten Problemen, evtl. von langer Dauer. Wenn eben durch "streß" alles, schließlich auch der Körper, aus dem Ruder gerät. Wir kennen es alle in Form des Schnupfens, der uns nach stressigen Tagen befällt, oder in Form von Magengeschwüren, die man wegen der ständigen Sorgen bekommt, die einem im Magen liegen. Dann wird es auch anerkannt.

Es scheint mir mehr als logisch, dass auch noch schlimmere Erkrankungen auf Reaktionen von uns selbst zurückzuführen sind. Ich selbst wußte gleich bei meiner Diagnose, warum ich es habe. Es war für mich nicht wirklich überraschend.

Und daher ist es auch logisch, dass man dieses Dilemma lösen muß, wenn man alles wieder ins Lot bekommen will.

Eine Freundin von mir wurde vor etwa 8 Jahren mit Brustkrebs diagnostiziert. Ihr wurde gesagt, wenn sie sich nciht behandeln läßt, könne sie sich gleich einen Sarg kaufen. Sie hat die Knoten ignoriert in gewissem Sinne. Aber sie hat ihr LEben in ihrem Sinne mutig in die Hand genommen. Das ist alles was sie tat. Jedoch ist es eine Menge in Wahrheit.

Heute jedenfalls sind keine Knoten mehr tastbar, sie geht allerdings auch zu keiner Kontrolle. Sie ist quietschfidel. Es geht ihr besser als je zuvor. Sie FÜHLT sich besser.

Ich kenne mich mit Hamer zu wenig aus, um ihn und seine "Lehre" zu beurteilen. Aber soviel weiß ich, und alle Schulmediziner wissen es auch: Die Psyche ist der Schlüssel!

Wenn ein Patient mit guten Prognosen trotzdem schnell verstirbt, dann heißt es: Er hat sich aufgegeben.

Wenn aber ein Patient mit schlechten Prognosen trotzdem weiterlebt, gesund wird, dann war es Zufall.

Es ist nicht wirklich Zufall. Es hat schon seine Gründe. Und das ist KEINE Schuldzuweisung!!!! Man hat nicht SCHULD an seiner Erkrankung in diesem Sinne, aber es hat seine URSACHE. Und die eben vor allem in uns selbst.
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  #21  
Alt 17.10.2003, 18:59
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Hallo Patricia,
da du mich indirekt ansprichst, hier auch meine Bestätigung: (Vorweg: Ich bin zwar Ärztin, aber alternativ-Methoden gegenüber aufgeschlossen und informiert)
Hamer diskreditiert sich selbst. Du brauchst nur seine neuestsen Briefe an den Oberrabbiner von Jerusalem zu lesen, in der er vi der NM als der "germanischen Medizin" schwafelt, im gegensatz zu der böden "jüdischen" Medizin....ich bin zwar kein Psychiater aber aufgrund dieser von Hamer selbst verfassten und im >Internet veröffentlichen Texte würde ich mal auf eine psychotische Persönlichkeit schließen.
Vielleicht sind nicht alle seine Ideen falsch. Aber 99% davon
Gruß
anna
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  #22  
Alt 17.10.2003, 23:12
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Hallo Anna,

aber Hamers Grundidee ist doch, dass eine Erkrankung eine konkrete Ursache hat. Soviel ich weiß jedenfalls. Und das sehe ich zumindest genauso. Ich habe es oft (schon vor vielen Jahren) bei Bekannten und Freunden so gesehen. Und bei mir selbst.

Eine Freundin z.B. hat MS also Multiple Sklerose. Sie hat einen ziemlich "fiesen" Ehemann, der ihre zwei Töchter manchmal grün und blau geschlagen hat. Die Mutter fand das zwar nicht gut, aber sie hat auch die Mädchen nicht geschützt, also sich getrennt oder ähnliches. Diese Untätigkeit hat sich dann in ihrem krankheitsbild fortgesetzt, so sehe ich das. Sie findet sogar noch etwas gut jetzt an ihrer Situation: Jetzt muß ER mal etwas für sie tun! Sie sitzt unterdessen im Rollstuhl.

Eine andere Freundin bekam einen Lupus Schub. Sie hat daraufhin Dinge angepackt in ihrem Leben, die sie sich vorher aus verschiedenen Gründen nie getraut hätte. Sie hatte auch Erfolg damit. Und sie hat nur diesen einzigen Schub gehabt. Das ist fünf Jahre her.

Und schließlich auch ich selbst. Ich habe jahrelang Dinge erleben und erdulden müssen, die mich ständig krank machten. Verschiedene schwerere Entzündungen, Zwölffingerdarmgeschwüre etc. Und dann das Ding an der Niere, weil mir einiges an die Nieren ging. Der Zufall kam mir zuhilfe und bescherte mir vor einigen Jahren ein "besseres stressfreieres Leben". Meine Infekte traten nicht mehr auf, mir ging es blendend, die Zufallsdiagnose zeigte einen bereits verkapselten Tumor.

Ich denke, ich werde mich mal mehr mit diesem Herrn Hamer befassen müssen, um mitreden zu können. Ich weiß eigentlich fast nichts über ihn. Ich weiß nur von seiner Grundidee, und die teile ich. Und es wird ja auch von der Schulmedizin keineswegs geleugnet, dass z.B. gerade Zwölffingerdarmgeschwüre, Asthma, Bluthochdruck etc. psychische Ursachen hat.

Ich hatte z.B. einen schwer asthmakranken Schulkameraden. Seine Mutter war eine höchst einengende Person, er machte auch irgendwann einen Selbstmordversuch.

Soviel nur zu Hamers Ideen, die ich wie gesagt im Einzelnen ja gar nicht kenne. Zu seiner Person weiß ich nichts.
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  #23  
Alt 18.10.2003, 20:08
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Standard Buchtipps z. Thema : Fragwürdige Therapien

Hallo Patricia,
daß seelische Belastungen gleich welcher Art der Auslöser für Krankheiten sein können glaube ich auch, aber nicht die Ursache. (Z.B. erkrankt ein Mensch, der den Herpes-Virus in sich trägt sehr oft nach stressigen oder anstrengenden Situationen. Die psyschichen Belastungen sind aber nicht die Ursache seiner Erkrankung, dies ist das Virus, aber der Auslöser)
Vielleicht liest du selbst mal bei Hamer nach, ich hab echt keine Lust, seine abstrusen Ideen hier wiederzukäuen.
Mir erscheinen seine Thesen so wie Astrologie (Alle Löwen sind großherzig und verschwenderisch, alle Zwillinge intelligent, aber furchtsam usw.) Bei der hohen Zahl derer, die an Krebs erkranken wirst Du wie auch in der Astrologie immer jemand finden, auf den seine Thesen zutreffen. Im gesamten gesehen erweisen sich aber solche Pauschalideen als wenig hilfreich.
Ich denke, in der gesamten Medizin macht sich die Erkenntnis breit, daß es falsch ist Krebs nur als eine Organerkrankung zu sehen. Auch in der Schulmedizin wird eine Krebserkrankung als systemische Erkrankung gesehen, die auch als solche therapiert werden kann.
Gruß
anna
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  #24  
Alt 19.10.2003, 23:12
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Hallo anna,
es wäre schön, wenn sich wirklich in der gesamten Medizin die Erkenntnis durchsetzen würde, daß Krebs eine systemische Erkrankung in dem Sinn ist, daß mit System nicht nur der gesamte Körper gemeint ist (und so verstehe ich die Medizin bisher), sondern dazu auch die Psyche.
"Dem Arzt wäre es doch am liebsten, die Krankheit käme allein, und der Patient bliebe zuhause," sagt Sammy Molcho. Ich verstehe ihn, aber ich kenne auch andere Ärzte.
Deine Ansicht zum Streß-Herpes möchte ich differenzieren. Das Herpes-Virus ist wohl immer anwesend, aber nur bei Streß verursacht es sichtbare Symptome. Also ist doch Streß die Ursache, das Virus spiegelt das nur auf der körperlichen Ebene, indem es die physischen Symptome auslöst. Ich selbst hatte in jüngeren Jahren immer wieder mal diesen Lippenherpes. Je eher es mir gelang, bewußt zur Ruhe zu kommen, z.B. durch autogenes Training und die Vorstellung, daß meine Lippen gut und stark durchblutet sind, konnte ich damit die Größe der "Beppen" beeinflussen.
Mein Krebs ist wohl kein Streß gewesen, denn die Viren haben keine entsprechende Meldung gegeben. Weg sind sie nicht, das spüre ich schon gelegentlich.
Mir ist aber sehr wohl bewußt geworden, was mir ursächlich "an die Nieren" gegangen ist. Ich habe es abgestellt, und der Krebs konnte gehen.
Ich habe von Anfang an die Ursache meines Krebs in meinem Verhalten gesehen. Und mein Behandlungserfolg gibt mir recht.
Deine Äußerung zur Astrologie zeigt, daß Du die psychologische Astrologie, oder astrologische Psychlogie, nicht kennst. (Macht ja nix.) Das Zeitungshoroskop ist eine Art Wettervorhersage und kennt nur 12 Menschentypen. Die ernsthafte Astrologie dagegen kennt nur das individuelle Horoskop. Warum wohl befassen sich manche Psychologen damit? Z.B. Fritz Riemann, außer "Grundformen der Angst" stammt auch "Lebenshilfe Astrologie" von ihm.
Gruß
Rudolf
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