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  #271  
Alt 09.03.2012, 16:49
Nimm2 Nimm2 ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

Hallo Schatz

Ich schreibe hier sehr wenig, aber dafür lese ich hier im Forum sehr viel. Meine Ärztin hat eine Depression festgestellt und ich soll in eine Klinik. Es ist alles so schwer. D. ist mir eine große Stütze. Ich gehe nur noch selten an Deine Grab. Ich weiß, Du bist nicht dort. Ich vermisse Dich unglaublich. Ich habe angefangen zu packen und zu sortieren, weil ich hier wegziehen will. Ich ertrage die Erinnerungen nicht mehr. die Ratlosigkeit ist am schlimmsten. Der Punkt, wo ich keinerlei Idee habe, was ich machen soll, ist unerträglich. Du kommst nie wieder. Es ist sinnlos. Ich fühle mich so alleine ..
__________________
Mike (großzelliger neuroendokriner Tumor ED 10.11.11 gestorben 23.12.11)
Bin dankbar für jeden Tag mit Dir! Ich liebe Dich!
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  #272  
Alt 03.04.2012, 21:00
Krissi790 Krissi790 ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

Mami, du fehlst mir so sehr, es tut so weh... zu wissen dich nie mehr wiederzusehen, deine Wärme zu spüren.... mit dir zu reden, zu lachen,....
ich bin so verdammt traurig und nun höre ich dieses wunderschöne Lied...
Der Text passt auf uns beide meine Mami...
ich liebe dich !

Ich halt dich fest in meinen Gedanken, ich lass `ihn nicht aus meinem Kopf,
denn dein Blick wird immer leiser, doch ich spür `dich noch.
Ich schließ `dich ein in meine Gedanken, jedes Wort und jede Tat, halt dich fest wie eine Blume, die nicht welken mag.
Dein Bild wird nie verblassen, ich trag `s für immer bei mir, auch wenn`s über die Jahre an Farbe verliert bleibst du für immer ein Teil von mir.

Ich halt dich fest in meinen Gedanken, die Erinnerungen an dich heb ´ich auf ,
dein Blick zum Himmel, den vergess `ich nie, du warst so unbedingt stolz, dein Herz war aus Gold.
Dein Bild wird nie verblassen, ich trag `s für immer bei mir, auch wenn`s über die Jahre an Farbe verliert bleibst du für immer ein Teil von mir.

Bis zum letzten meiner Tage, schlag `ich dich mir nicht aus dem Sinn, du bist wie eingebrannt, weil ich nicht vergessen kann und will, es bleibt dein Bild - ein Teil von mir.

Dein Bild wird nie verblassen, ich trag `s für immer bei mir, auch wenn`s über die Jahre an Farbe verliert bleibst du für immer ein Teil von mir.
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  #273  
Alt 11.04.2012, 10:48
nicki5656 nicki5656 ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

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Standard Hallo
Hallo......
ich habe jetzt nichts gefunden wo ich mich vorstellen kann deshalb mache ich es jetzt einfach hier und erzähle euch kurz meine geschichte.....ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich jemand von euch melden würde mit dem ich gemeinsam vielleicht die trauer irgendwie verarbeiten kann......weil ich versuche es jetzt seit oktober und ohne scheiß ich komme damit einfach nicht klar.....

Also ich bin nicki ich bin 28 jahre alt.....meine mama war an lungenkrebs erkrankt. zuerst war sie normal im krankhaus erhielt chemo aber als sie auf die palliativ kam gingen bei mir schon alle alarmglocken aber irgendwie wollte ich es nicht wahr haben also fuhr ich weiter ohne mir gedanken zu machen dorthin......
dann irgendwann waren die schwestern dran sie sollte doch einen katheter gelegt bekommen ......meine mama war dagegen ich habe sie dazu überredet (ein grund warum ich mir vorwürfe mache)
nun gut sie hat sich das teil legen lassen.......(ich mache mir so wahnsinnige vorwürfe das ich ihr dadurch ihr das letzte bisschen genommen habe....haääte man es vielleivht gelassen vielleivht hätte sie sich noch aufgerafft)
stimmt natürlich nicht aber ich habe das gefühl.......
die chemo schlug nicht an und meine mama sollte tabletten bekommen sie wollte sie absolut nicht nehmen ich versucht sie zu überreden aber meine mama schaltete auf stur ich suchte rat beim pfleger.......dieser sagte mir das die tabletten meiner mama höchstens zwei wochen bringen würden und das wenn sie sie nicht nehmen will ich sie doch lassen soll....(scheiße bin grad an weinen ohne ende.....ich komm einfach nicht damit klar)ich ließ sie dann natürlich.......aber ich wollte doch kämpfen.....scheißegal wie ,hauptsache ich verliere sie nicht......naja das ende vom spiel ist das ich nun alleine dasteh.....nur mit der gewissheit das ich die ganze zeit bei ihr war und ihre hand gehalten habe als sie starb aber trotzdem komm ich mir total hilflos vor.....das alles ist im oktober passiert und ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich leute melden mit denen ich gemeinsam die trauer verarbeiten kann.....weil alleine komme ich nicht damit klar.......habe es mit feiern , dem ständigen aufsuchen ihrer grabstätte und alkohol versucht aber nichts hilft......ich habe das gefühl daran zu zerbrechen.....mir entgleitet alles......
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  #274  
Alt 05.05.2012, 20:27
corini corini ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

Mein Liebster...

vor einer Woche bist du von uns gegangen. Ich kann es noch nicht fassen und bin so traurig. Mit dir hab ich alle unsere Pläne in das Grab gelegt...
Nachdem wir deinen Sarg in das Grab gelassen haben, ließen wir 100 weiße Luftballons zum Himmel steigen. Alle, die Dich auf unserem letzten gemeinsamen Weg begleitet haben, schauten nach oben.... ins Licht. denn da bist du jetzt ...im Himmel. Dort hast du keine Schmerzen mehr. Dort ist es hell und warm und wunderschön!
Ich bleibe noch eine Weile hier... kümmere mich um unsere Kinder und erzähle Allen, wie glücklich ich bin, dass ich Dich heiraten durfte, dass du mich liebst und dass du in meinem herzen weiterlebst.
Wir haben Dir im Garten einen Baum gepflanzt... keinen Obstbaum (ich weiß...du vermutest in jedem Obst aus dem eigenen Garten eine Made), sondern eine Felsenbirne. Der blüht jedes Jahr an dem Tag, an dem du gegangen bist.

Ich vermisse Dich mein Liebster!
__________________
Das Leben ist schön!!!
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  #275  
Alt 06.05.2012, 11:28
kinder kinder ist offline
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Zitat:
Zitat von nicki5656 Beitrag anzeigen
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Standard Hallo
Hallo......
ich habe jetzt nichts gefunden wo ich mich vorstellen kann deshalb mache ich es jetzt einfach hier und erzähle euch kurz meine geschichte.....ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich jemand von euch melden würde mit dem ich gemeinsam vielleicht die trauer irgendwie verarbeiten kann......weil ich versuche es jetzt seit oktober und ohne scheiß ich komme damit einfach nicht klar.....

Also ich bin nicki ich bin 28 jahre alt.....meine mama war an lungenkrebs erkrankt. zuerst war sie normal im krankhaus erhielt chemo aber als sie auf die palliativ kam gingen bei mir schon alle alarmglocken aber irgendwie wollte ich es nicht wahr haben also fuhr ich weiter ohne mir gedanken zu machen dorthin......
dann irgendwann waren die schwestern dran sie sollte doch einen katheter gelegt bekommen ......meine mama war dagegen ich habe sie dazu überredet (ein grund warum ich mir vorwürfe mache)
nun gut sie hat sich das teil legen lassen.......(ich mache mir so wahnsinnige vorwürfe das ich ihr dadurch ihr das letzte bisschen genommen habe....haääte man es vielleivht gelassen vielleivht hätte sie sich noch aufgerafft)
stimmt natürlich nicht aber ich habe das gefühl.......
die chemo schlug nicht an und meine mama sollte tabletten bekommen sie wollte sie absolut nicht nehmen ich versucht sie zu überreden aber meine mama schaltete auf stur ich suchte rat beim pfleger.......dieser sagte mir das die tabletten meiner mama höchstens zwei wochen bringen würden und das wenn sie sie nicht nehmen will ich sie doch lassen soll....(scheiße bin grad an weinen ohne ende.....ich komm einfach nicht damit klar)ich ließ sie dann natürlich.......aber ich wollte doch kämpfen.....scheißegal wie ,hauptsache ich verliere sie nicht......naja das ende vom spiel ist das ich nun alleine dasteh.....nur mit der gewissheit das ich die ganze zeit bei ihr war und ihre hand gehalten habe als sie starb aber trotzdem komm ich mir total hilflos vor.....das alles ist im oktober passiert und ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich leute melden mit denen ich gemeinsam die trauer verarbeiten kann.....weil alleine komme ich nicht damit klar.......habe es mit feiern , dem ständigen aufsuchen ihrer grabstätte und alkohol versucht aber nichts hilft......ich habe das gefühl daran zu zerbrechen.....mir entgleitet alles......
Servus Nikki,
gerne hilft man sich gegenseitig, gerade wärend der zeit der trauer. aber ob das per meil funkktioniert? Ich habe im Dezember 2011 meinen SChwiegervater verloren und vor 5 Tagen einen sehr guten Freund. Beide male habe ich verstanden, dass es ein zeichen von kraft und vernunft ist, sich ausserhalb hilfe zu suchen. man muß ja nicht gleich zu psychologen gehen, wenn man das so wie ich nicht will. es gibt sehr gute selbsthilfegruppen für hinterbliebene, heilpraktiker die spezialausbildungen , heilpädagogen usw. als erste anlaufstelle würde ich dir aber eine selbsthilfegruppe und nicht die dauerparty und alkohol empfehlen!!!

Und nun meine eigenen worte für dich: wir alle wollen geliebte menschen nicht so früh und auf solch einen weise verlieren. also tun wir das, was wir als richtig empfinden in diesem augenblick. Etwas einfach kampflos geschehen lassen, dass liegt nicht in der natur von uns menschen. Und DU hast in diesem Augenblick DAS richtige für Dich Und DEINE mutter getan. Also zweifle nicht daran und an dir.
Ich hofe ich höre wieder von dir und holst dir wirklich hilfe!
LG und bis bald
Marita

P.S.: So neben bei: Seit 2010 bin ich selber zwei mal an Krebs erkrankt und viele Freunde gehen trotzdem vor mir! Aber Aufgeben gibt es bei mir nicht! Und meine Kinder werden irgendwann auch vor einer Entscheidung stehen die ihnen nicht leich fallen wird . aber es wird in diesem augenblick dann die richtige sein.
Ich umarme dich ganz doll!!!!
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  #276  
Alt 12.05.2012, 10:07
Hexe_do Hexe_do ist offline
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Liebe Mama,
du fehlst mir so unendlich und auch ich möchte von dir erzählen...
Aber erstmal möchte ich mich bei dir bedanken... du bist die beste Mama der Welt... Du hast mich zu dem gemacht was ich heute bin. Weil du mich bedingungslos geliebt hast. Du warst immer für mich da. Für uns... Wir haben uns ohne Worte verstanden... du hast mich nur angeschaut und wusstest genau was in mir vorgeht. Ich war... deine kleine Hexe. Du warst dein ganzes Leben nur für uns da... wolltest das es und gut geht... Hast selber zurückgesteckt... Und dann kamen deine Enkelkinder... Der neue Mittelpunkt in deinem Leben...du hast alles für uns und die kleinen getan. Hast gearbeitet ohne Pause... nur für uns. Ich wollte dir noch so viel zurück geben... wir wollten zusammen Urlaub machen...

Noch immer kann ich es kaum fassen... es tut sooo schrecklich weh. Ein Teil von mir ist mit dir gegangen. Nie mehr deine Stimme hören... dein Lachen...dein Duft...in deine warmen liebevollen Augen schauen... nie mehr einfach nur stundenlang auf der Couch in deinen Armen liegen. Warum??? Warum durfte ich mich nicht verabschieden? Nicht Danke sagen??? Ich weiß nicht, ob es die Sache einfacher gemacht hätte... ich glaube nicht. Aber trotzdem ist der Wunsch so groß. Ich hätte dir gerne noch so viel gesagt... dich gerne noch so viel gefragt.Mama... ich weiß das du immer bei mir bist und ich spüre das du da bist.... ich fühle auch die Kraft die du mir gegeben hast um mit der neuen Situation ohne dich umzugehen... aber trotzdem fühle ich mich so alleine, so leer. Du fehlst einfach ganz doll in meinem Leben!
Ich liebe dich... du und ich...für immer
Ich hoffe, das es dir da wo du nun bist...besser geht. Ich wünsche dir...Jemanden der auf dich aufpasst und du nicht alleine bist... jemand der dich an mich erinnert und jemand der für dich da ist. Jemand der dich liebt und dich begleitet bis ich wieder bei dir bin. Aber wir sind nicht wirklich weit voneinander entfernt...in unseren Herzen sind wir immer zusammen. Ich drück dich ganz doll.
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  #277  
Alt 13.05.2012, 23:44
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Tieramisu Tieramisu ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

Mein geliebter Schatz, mein Kuschelbär,

heute ist es genau vier Wochen her, dass der Notarzt hier zu Hause zwei Stunden um dein Leben kämpfte - aber der Reihe nach ...

Ich heiße Andrea, bin 48 Jahre alt und habe zwei Söhne ( 19 und 20 Jahre alt ).
Nach Trennung und Scheidung lernte ich 2007 meinen geliebten Didi kennen. Mit ihm bekam mein Leben wieder einen Sinn, sehr bald haben wir unsere Zeit gemeinsam verbracht und sind 2009 auch zusammengezogen. Wir waren so glücklich, nach gescheiterten Ehen wieder ein neues Glück gefunden zu haben. Bis Ende 2010 verbrachten wir eine wunderschöne Zeit - alleine, mit Freunden - es hat alles immer so viel Spaß gemacht. Er war bis dahin kerngesund, superfit und ein lebensfroher Mensch. Im Januar 2011 dann ein Knubbel an der Zunge - Hausarzt, HNO-Arzt, Klinik. Diagnose: Karzinom an der Zunge - bösartig
In einer 8-stündigen OP wurde 1/3 der Zunge entfernt, mit Unterarmgewebe wieder aufgefüllt und der Defekt am Arm mit Haut aus dem Unterschenkel wieder abgedeckt. Ausserdem wurden beidseitig die Lymphknoten entfernt, durch den Luftröhrenschnitt bekam er eine Trachealkanüle, eine Magensonde wurde gelegt.
Die OP hat er sehr gut überstanden, nach 14 Tagen durfte er schon nach Hause. Es folgten eine 3-wöchige Reha, anschliessend begannen 30 Bestrahlungen. Die hat er ganz gut vertragen, die Nebenwirkungen waren auszuhalten.
Dann folgte die Wiedereingliederung und im August konnte er wieder voll arbeiten. Die Ärzte bescheinigten einen sehr guten Gesundheitszustand, stellten ihn als Musterbeispiel hin, wie gut und schnell so etwas gehen kann.
Im November wurde dann das Loch des Luftröhrenschnitts richtig vernäht, dabei gleich nochmal eine Probe der operierten Zunge genommen - alles o.k.
Nur sechs Wochen später, im Januar 2012 plötzlich eine Beule am Hals Wieder HNO, wieder Klinik. Diagnose: bösartiger Tumor an der Luftröhre Dieses Mal hat ihn diese schlechte Diagnose sehr getroffen, ging es ihm doch so gut. Mit schlechten Aussichten ( evtl. muss ein Teil der Luftröhre weggeschnitten werden, dann keine Verbindung mehr zum Kehlkopf -> keine Stimme mehr ! ) folgte am 27.02.2012 wieder eine 8-stündige OP!
Alles ging gut, der Tumor konnte komplett entfernt werden - und seine Stimme war noch da Diesmal sollten jedoch Bestrahlung und Chemo folgen. Am 20.03. begann die erste Runde Chemo und er hat sie wunderbar vertragen, gleichzeitig der ersten Bestrahlungen. Wie im Jahr zuvor kamen nach ca. 10 Tagen die ersten Nebenwirkungen, in Form von Müdigkeit und Abgeschlagenheit - alles andere war o.k.
Wir hatten uns so gefreut, dass auch diesmal alles gut gegangen war, der Arzt gab sogar noch sein o.k. für unsere geplante Nilkreuzfahrt in Ägypten, die am 20.06. beginnen sollte.
Aber leider, vor vier Wochen, kam alles anders
Am 15.04. abends brach mein Schatz hier zu Hause mit akuter Atemnot zusammen. Der Notarzt musste ihn sofort intubieren, und ihn - um das EKG ablesen zu können - in Narkose versetzen. Leider blieb sein Herz plötzlich einfach stehen und er musste auch reanimiert werden. Erst nach zwei Stunden war sein Zustand einigermaßen stabil und er konnte in die Klinik gebracht werden. Erst nach fünf Stunden durfte ich endlich zu ihm, und der Arzt konnte mir erklären was passiert war: es war eine akute, sehr schwere Lungenembolie. Der Arzt entließ mich in die Nacht mit den Worten: es geht ihm sehr schlecht, aber er ist stabil, wir müssen jetzt die nächsten 24 Stunden abwarten. Am nächsten morgen um sechs Uhr dann der Anruf der Klinik - ich solle kommen, es geht ihm immer schlechter.
Mit meinen Eltern bin ich zu ihm gefahren, und der Arzt konnte mir nur noch sagen, dass alle Medikamente nichts helfen würden, er wohl nur noch wenige Stunden schaffen könnte. Ich weiß nicht warum, aber plötzlich wurde ich ganz ruhig, und habe fast mechanisch seine Mutter, Schwestern und Kinder informiert. Die wohnen leider fast 400 km entfernt, machten sich aber sofort auf den Weg. Von da an stand ich fast sieben Stunden an seinem Bett und habe seine Hand gehalten, immer wieder auf den Monitor gestarrt und gesehen wie die Werte immer schlechter wurden. Seine Kinder waren gegen 12 Uhr da, seine Mama und seine Schwestern kamen genau um 13.45 Uhr, um 13.53 Uhr zeigte der Monitor die Nulllinie ...
Ich bin so froh, dass es seine Mama noch geschafft hat.
Und seit diesem Tag ist nichts mehr so wie es einmal gewesen ist - meine Zukunft, unsere Zukunft wird nicht mehr so werden wie wir es uns gewünscht haben - und das tut so weh!

Didi - 30.11.1959 - 16.04.2012

Die Liebe zu Dir wird nie vergehen....
ich werde Dich...egal wo ich bin ....
weiter mit durchs Leben nehmen und dadurch mit Dir verbunden sein,
solange bis wir uns wiedersehen und wieder in die Arme nehmen.

Irgendwann... Irgendwo...
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  #278  
Alt 01.06.2012, 12:14
Enkelchen Enkelchen ist offline
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Standard AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

Hallo,

ich habe mit meiner Oma einen wunderbaren Menschen verlohren ...

Am 22.12.2011 kam der Befund. Drei Monate vorher war alles Gut. Am 22.03.2012 bist du gegangen. Oft denke ich an meine Kindheit zurück und manchmal ist es als wäre alles noch so wie früher. Für einen kurzen Augenblick stehe ich wieder in deiner Küche, höre das Radio und denke dein Essen zu riechen. Ein Gefühl der Geborgenheit macht sich dann in mir breit. Ich danke Dir für diese vielen wunderbaren Stunden. Du warst immer an meiner Seite und hast mir immer beigestanden. Kindheit, Jugend, erwachsen sein ... Dein ganzer Stolz waren Deine Urenkel und 12 Tage vor Deinem Gang ins Licht, hast Du trotz Angst und Schmerzen meinen kleinen Schatz noch einmal ganz bewußt im Arm gehalten ... und gelächelt. Dein Platz ist in meinem Herz ganz tief verwurzelt und dort wird er immer sein. Auch die Kinder vermissen Dich sehr, du warst toll ... sagen sie. Sie haben Dich lieb, und auch dort wird immer ein Platz Dir gehören. Ich hab Dich lieb ... waren meine letzten Worte an deinem letzten Abend... und sie sind es auch heute.

Enkelchen

Und sind die Tage auch all zu trüb hier auf Erden,
denk ich an Dich,
damit diese Tage wieder heller werden.
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  #279  
Alt 01.06.2012, 20:14
corini corini ist offline
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Hallo Ihr Lieben!

Ich bin wieder sehr ergriffen von dem, was ich hier lese!
Heute vor 5 Wochen hat mein Mann diese Erde verlassen. Und ich stimme dir zu, Tiramisu. es ist nichts mehr so, wie es einmal war.... keine Zukunft mehr mit ihm, alle Pläne und Ziele müssen begraben werden.
Die Welt dreht sich trotzdem weiter, es regnet oder es scheint die Sonne. Ich habe Glück, denn meine Kinder sind erst 12 und 14, sie brauchen mich und fordern mich und nehmen mich bewußt sehr in Beschlag. Dafür bin ich so dankbar.

Mein Liebster, ich vermiße Dich unendlich. ich hab heute wieder frische Blumen neben dein Foto auf unserem Eßtisch gestellt... Rosen und Margariten. Beim Abendessen haben wir die Kerzen angezündet und uns über dein Lächeln auf dem Foto gefreut! Wir lieben Dich!

Ich wünsche allen Verlassenen ein schönes Wochenende!

Corini
__________________
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  #280  
Alt 11.06.2012, 02:57
sgrobarczyk sgrobarczyk ist offline
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Hallo ihr Lieben,

Mein Mann erhielt seine Diagnose Lungenkrebs 7/10. Für uns ging die Welt unter, jedenfalls gefühlsmäßig. Aber wir rappelten uns wieder auf und der Kampf gegen dieses Schalentier begann. Am Anfang sah d.as alles noch gut aus. Bestrahlungen und Chemo taten ihre Arbeit. Und ab 10/10 hatte er auch noch eine sehr gute Zeit. Dann kam der zweite Angriff des Krebses. Chemo, Tarceva, eine andere Chemo...aber es half nicht. Mein Mann schlief ein, am 11.05., an meinem Geburtstag, in meinen Armen. Und seit diesem Tage dreht sich die Welt verkehrt rum. Ich bin so traurig und verzweifelt und so einsam! Wenns ganz hart ist, höre ich den Anrufbeantworter ab, nur um seine Stimme zu hören. Ich schlafe in seinem Pyjama....mein Gott, ich vermisse ihn so sehr.

einen traurigen Gruß aus Berlin
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  #281  
Alt 19.06.2012, 15:51
abc12345 abc12345 ist offline
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für meinen ENGEL MAMA

Es ist jetzt schon 4 Monate her, es vergeht niemals ein Tag an dem ich nicht an Dich denke und es wird auch niemals ein Tag vergehen an dem ich nicht an Dich denke bis wir uns wiedersehen!


Du...warst immer der einzigste Mensch der mich verstanden hat

Du... hast uns immer ein lächeln geschenkt egal wie schlecht es Dir ging

Du...strahltest mit der Sonne um die Wette

Du...wolltest immer das es allen gut geht!

Du...bist unser Engel !

Mama auch wenn ich dich nicht sehe ich weiss du bist da und ich werde versuchen mein Leben gut zu meistern und dich stolz zu machen
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  #282  
Alt 05.07.2012, 12:47
Julia82 Julia82 ist offline
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Hallo,

auch ich möchte erzählen, wie meine Mama von uns gegangen ist. Vielleicht hilft es mir, wenn ich weiß, dass andere ähnliches erlebt haben.

Alles hat im Februar 2012 angefangen. Meine Mutter wollte zum Arzt, weil sie sich schlapp gefühlt hat. Dort angekommen, hatte sie schwere Atemnot und wurde vom notarzt ins Krankenhaus gebracht. Die erste Diagnose lautete Blutarmut. Wir dachten ein paar Bluttransfusionen und es geht ihr besser. Es ging ihr nicht besser, und sie wurde verlegt. Im März dann die Schockdiagnose: Tumor in der Lunge. Nur in einem Lungenflügel und auch nicht so groß, man könne sie operieren. Natürlich mit Risiko, aber das ist ja bei Operationen so.

Sie kam dann Anfang April für ein paar Wochen nach Hause. Dir OP sollte am 19. April statt finden. Zuahsue ging es ihr immer schlechter. Sie brauchte ein Sauerstoffgerät, hat nichts mehr gegessen und musste Morphium nehmen, was ihrem Gemütszustand nicht gerade zugute kam.

Nach diesen harten aber hoffnungsvollen Wochen kam der große Hammer. Am 7. April hatte sie einen leichten Schlaganfall. Sofort mit Notarzt ins Krankenhaus morgens um 4. Wir sind direkt alle hin, und es ging ihr recht gut. Keine Nachwirkungen. War ein sehr leichter Schlaganfall. Die Ärzte wollten sie zur Beobachtung noch ein paar Tage dalassen. Montags darauf war ich mit meinem freund und meinem Stiefvater zu Besuch bei ihr. Wie jeden Tag. Sie bekam auf einmal ganz schlecht Luft. Die Krankenschwester schickte alle raus, nur ich blieb. Es war immerhin meine Mutter. So leicht lass ich mich nicht aus dem Zimmer schmeißen. Ich hab sie im Arm gehalten und gesagt es geht ihr gleich besser. Die Ärztin kommt. Sie ist in meinem Armen zusammengebrochen. dann haben sie mich doch aus dem Zimmer bekommen. Mein Freund hat mich im Arm gehalten und ich hab nur geweint. Ich weiß nopch, das die Ärztin aus dem Zimmer gerannt ist und "ich brauch ein Reanimations-Team" geschrien hat. Danach bin ich zusammengebrochen und musste von ein paar Schwester beruhigt werden.

Wir haben dann meine Schwester und meine Tante angerufen sie sollen sofort ins Krankenhaus kommen. Danach haben wir Stunden gewartet bis die Ärztin uns in ein Zimmer geruden hat. Sie teilte uns mit, das meine Mutter im Koma liegt und nur noch ein paar Tage leben wird. Das wollte ich nicht akzeptieren. Wir haben doch kurz vorher noch zusammen gelacht und icjh dachte es geht ihr gut. Die Ärztin meinte, der Tumor ist rasend schnell gewachsen und hat inzwischen die komplette Lunge eingenommern, mitsamt Luftröhre. Und ist dann geplatzt. Deswegen die Reanimation.

Wir sind dann zu meiner Mutter. Es war so schlimm. Sie hat da gelegen als ob sie schläft. Wir haben uns alle von ihr verabschiedet. Ich war froh, das sie keine Schmerzen mehr hat und wir haben beschlossen jeden tag zu kommen, bis es vorbei ist. Dienstags hat mich mein Steifvater angerufen meine Mama ist wach uns ansprechbar. Das war kaum zu fassen. Gestern lag sie im Koma und heute wach. Aber sowas passiert. Ich bin sofort mit meiner Schwester zu ihr. Wir haben geredet und gelacht. Also ob sie keine schlimme Krankheit hat. Wir haben das für ein paar Stunden vergessen. Aber im Hinterkopf war dauernd die Stimme der Ärztin, das es keine Chance gibt meine Mutter zu retten. Wie redet man mit der Person die man am meisten liebt mit dem Wissen das sie stirbt? Es ist hart. Wir sind dann nach Stunden gegangen. Mittwochs kam ein Anruf wir sollen sofort ins Krankenhaus. Wir waren um 12.50 dort. Um 12.20 ist meine Mutter verstorben. Meine Tante war bei ihr. Sie ist friedlich eingeschlafen. Wir durften sie noch einmal sehen. Meine Mama war eine Frohnatur. Immer in Action, immer gut drauf. Und dann hat sie da gelegen. Regungslos. Ich habe noch nie in meinen 30 Jahren so etwas schlimmes gesehen.

Eigentlich gehts mir gut. Es geht ihr jetzt besser. Aber manchmal will ich sie anrufen um ihr etwas zu erzählen, und dann brach ich zusammen. Ich hab ein Bild von ihr, Ich kanns nicht aufstellen. Ich habs in den Schrank gelegt. ich kann sie nicht ansehen ohne das es mir direkt schlehct geht.

Ich vermisse sie so. Morgen lass ich mir ein tattoo für sie stechen. Sie mochte meine anderen Tattoos immer. Ich will etwas das mich jeden Tag daran erinnert das ich den besten Menschen der Welt gekannt habe. Dafür danke ich ihr.
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  #283  
Alt 18.07.2012, 21:33
CarMar CarMar ist offline
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Bisher habe ich immer nur mit gelesen, mal mehr, mal weniger, seit der Krebsdiagnose meiner Mutter am 30.12.2010.
Am 15.Juni diesen Jahes ist sie auf einer Palliativstation gestorben. Es ging dann sehr schnell.
Sie hatte ihre Wohnung unten in unserem Haus, so habe ich ihr Fehlen immer vor Augen, kann mir andererseits aber auch mit ihren Sachen Zeit lassen.
Ich hoffe, es geht ihr jetzt gut, keine Schmerzen mehr, keine Atemnot, und mein Vater (1996 gestorben) ist bei ihr.
Heute habe ich einen Tag, wo ich zwar endlich mal schreiben wollte, aber die ganze Geschichte nicht schreiben mag. Später dann mal. Danke.
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  #284  
Alt 21.07.2012, 20:10
Wollo Wollo ist offline
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Hallo, ich heiße Wolfgang und trauere um meine Geliebte Frau Andrea.

Es begann alles im März 2006. Diagnose Brustkrebs, wir alle waren geschockt und es dauerte sehr lange bis wir damit umgehen konnten. Nach den OP´s der Brust und der Lymphknoten ( es wurde Brusterhaltend operiert ) kam die Chemotherapie und danach die Bestrahlung. Meine Frau begann ein Tagebuch zu führen, in dem sie all ihre Ängste und Hoffnungen niederschrieb. Wir alle hofften dass die Krankheit besiegt sei. Aber immer wenn eine Nachuntersuchung anstand war die Angst RIESENGROß.
Bis 2009 war alles in bester Ordnung. Doch dann verstarb ihr Vater und sie machte sich sehr lange große Vorwürfe nicht schnell genug gehandelt zu haben. Ob dieses Ereignis auschlaggebend dafür war dass die Krankheit erneut ausbrach kann heute niemand mit Sicherheit beantworten, aber wir sind davon überzeugt.
Es begann ein langer Leidensweg den sie mit vielen Ängsten aber auch mit unglaublichem Mut, enormer Krafft und grenzenloser Hoffnung gegangen ist.
Nach allen Rückschlägen durch Lymphknotenmetastasen, Perikarderguß, Pleuraergüßen, Herzinsuffizienz, Knochenmetastasen, Lebermetastasen, unzähligen Krankenhausaufenthalte und den Krampfanfällen durch Hirnmetastasen habe ich immer die unglaubliche Kraft und den Lebenswillen meiner geliebten Frau bewundert. Sie hat die Hoffnung auf Heilung niemals aufgegeben. Weil sie alles für ihren einzigen Sohn tun wollte.

Für mich und auch für meine Alleinstehende Schwiegermutter waren die letzten Monate sehr anstrengend. Wir waren 24 Stunden am Tag für sie da haben sie gepflegt und versucht all ihre Wünsche zu erfüllen. Leider kann sie die Volljährigkeit und die Abgeschlossene Berufsausbildung ihres Sohnes nicht mehr erleben. Ich hoffe, dass wir ihre letzten Wünsche erfüllen können.

Wie sehr ich sie vermisse können vielleicht die nächsten Zeilen zeigen.

Dein Lächeln war wie die Sonne, die selbst in der Nacht aufgehen konnte.
Deine Augen sprachen mehr Worte als die, die über deine Lippen kamen.
Dein Atem war wie ein süßer Windhauch, wenn du neben mir geschlafen hast.
Neben dir aufzuwachen war das Schönste, was am Tag passierte.

Doch jetzt trauere ich um einen Menschen, der mir zeigte, wie man "lebte".
Ein Mensch, der sich selbst für andere vernachlässigte.
Ein befristetes Geschenk Gottes an die Welt.

Ein Teil meines Herzens starb mit Dir.
Auch wenn ich jetzt ohne Dich leben muss, Du bist und bleibst der Mensch, den ich liebe.

Liebe Grüße
Wolfgang
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  #285  
Alt 24.07.2012, 14:45
nicole35 nicole35 ist offline
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Beitrag AW: Du fehlst mir, und ich möchte von Dir erzählen

hallo,ich lese wie viele von euch einfach still mit...seit wochen..jetzt sehe ich,das es noch andere menschen gibt,denen es genauso schlecht geht wie mir.ich bin 35,mein mann und ich waren seit 7 jahren ein paar,seit 4 jahren verheiratet......die ganz grosse liebe.wir bekamen am 23.01.11die diagnose lungenkrebs mit hirnmetastasen...ein schock,aber er war so stark!!!!!eine woche später kam die 6stündige hirn op,in der wenigstens die grösste metastase entfernt werden konnte.es folgten chemo und bestrahlung,,,das alles hat er gut überstanden,die haare wuchsen wieder.beim 4 chemoblock gings ihm dann plötzlich schlechter...er konnte nicht mehr richtig gehen..diagnose:der krebs hatte ins becken gestreut.auch diesen kampf trat er tapfer an,die hüfte wurde bestrahlt.am 16.05.12brachte ich ihn ins krankenhaus,weil er sich von jetzt auf gleich gar nicht mehr bewegen konnte.im kh wurde ihm dann ein dk gelegt und man sagte mir,das der krebs sich in leber,nebenniere,knochen und knochenmark ausgebreitet hatte.bumm...für mich begann schon da die trauerzeit.da mein mann sich nicht mehr bewegen konnte hätte er eigentlich gelagert werden müssen,was nicht geschah,nach 1 woche hatte sich ein dekubitus 4.grades an seinem steiss gebildet.von nun an wurde nicht mehr auf krebs behandelt...er musste so vieles über sich ergehen lassen,er lächelte immer tapfer weiter...für mich!!nach nun fast 10 wochen konnte ich ihn in einem sehr schlechten zustand und mit krankenhauskeimen im ganzen körper und der wunde(esbl)mit nach hause nehmen,wo er am freitag den 20.07.12in meinem beisein seinen letzten atemzug tat(vielen dank an das palliativnetz bochum)jetzt warte ich auf die freigabe,damit ich ihn beerdigen lassen darf,die staatsanwaltschaft hat sich eingeschaltet,klar,denken jetzt viele,wieso bei einem krebspatienten ???mein mann hatte ab dem 16.05.12noch 10 wochen zu leben,9 wochen davon hat man uns genommen,durch unmenschliches verhalten,pflegepfusch und ignoranz...diese wochen hängt uns nun keiner mehr hinten dran....der schmerz ist unerträglich für mich.meine leben hat keinen sinn mehr...mein mann fragte mich immer,schatz,wenn wir die krankheit abgeben könnten,wem würdest du sie geben?ich antwortete,das ich niemanden auf erden so hassen könne ,ihm das anzutun.der liebe gott hat mir breite schultern gegeben,aber ich fühle mich trotz grossem freundes und familienkreises so unendlich allein,habe meinen seelenverwandten verloren..mein schatz,forever together,das hast du mir doch versprochen!!!!ich trage dich in meinem herzen,bis wir endlich wieder zusammen sind...dein engelchen.
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