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  #61  
Alt 22.03.2012, 07:37
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Standard Antikörper enttarnen Darmkrebs

Ärzte Zeitung, 21.03.2012

Antikörper enttarnen Darmkrebs


Mit immunologischen Tests lässt sich Darmkrebs doppelt so oft nachweisen wie mit dem herkömmlichen Guajak-Test. Die Stiftung LebensBlicke bemüht sich, sie als GKV-Leistung zu etablieren.

Von den Okkultblut-Tests zur Darmkrebsfrüherkennung wird bisher nur der Guajak-Test von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Das könnte sich ändern, wenn in diesem Jahr die neue S3-Leitlinie zum kolorektalen Karzinom herauskommt.
Wie schon in der europäischen Leitlinie zum Darmkrebs-Screening werden dort die immunologischen Stuhltests empfohlen.

Test auf verborgenes Blut im Stuhl bleibt wichtig bei Darmkrebsprävention
Auch wenn die Koloskopie heute der Goldstandard ist, bleibt der Test auf verborgenes Blut im Stuhl ein wichtiger Bestandteil der Darmkrebsprävention: Im Alter von 50 bis 54 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte jährlich Anspruch auf den Test.
Ab 55 Jahren stehen ihnen zwei Koloskopien im Abstand von zehn Jahren zu, alternativ können sie aber auch alle zwei Jahre einen Stuhltest durchführen lassen.
Der Nachweis von Blut im Stuhl kann auf eine (sich anbahnende) Krebserkrankung hinweisen, weil Darmpolypen und -karzinome häufiger bluten als normale Darmschleimhaut, und muss deswegen immer koloskopisch abgeklärt werden.
Beim Guajak-Test, der schon seit über 30 Jahren eingesetzt wird, beruht der Nachweis auf einer chemischen Reaktion: H2O2 verfärbt das mit Guajak imprägnierte Filterpapier blau, wenn die Stuhlprobe Hämoglobin enthält. Durch ein Screening mit dem guajakbasierten Test kann nachweislich die Inzidenz und die Mortalität von kolorektalen Karzinomen gesenkt werden.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...om%2fDarmkrebs
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  #62  
Alt 24.03.2012, 07:20
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Standard Optimale Darmkrebs-Therapie in zertifizierten Zentren

Ärzte Zeitung, 22.03.2012

Optimale Darmkrebs-Therapie in zertifizierten Zentren

Es gibt Belege dafür, dass Darmkrebs-Patienten in Zentren besser versorgt werden als andernorts.

LUDWIGSHAFEN
(bd). Nur etwa jeder vierte Darmkrebspatient wird in einem zertifizierten Darmkrebszentrum behandelt.
Das sagte Professor Stefan Benz aus Nagold, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher DKG-zertifizierter Darmkrebszentren (ADDZ) kürzlich bei einer Veranstaltung der Stiftung Lebensblicke in Ludwigshafen.
Patienten in zertifizierten Zentren würden häufiger nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt als außerhalb. Dies habe eine erste Analyse der Behandlungsergebnisse von Darmkrebspatienten, die von klinischen Krebsregistern vorgenommen wurde, gezeigt.

Danach erhielten eine in den Leitlinien empfohlene adjuvante Chemotherapie in den Zentren fast drei Viertel der Darmkrebspatienten im Vergleich zu 61 Prozent in nicht zertifizierten Zentren.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...om%2fDarmkrebs
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  #63  
Alt 28.04.2012, 06:33
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

24.04.2012


Radioaktives Arzneimittel ermöglicht die Diagnostik von Knochenmetastasen

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hält die erste deutsche Zulassung für ein radioaktives Arzneimittel mit dem Wirkstoff Natrium(Fluor-18)fluorid, mit dem sehr zuverlässig Knochenmetastasen diagnostiziert werden können. Verschiedene Krebserkrankungen können Absiedlungen (Metastasen) in Knochen bilden. Die heute gängige Methode, Knochenmetastasen nachzuweisen, ist die Skelettszintigraphie. Für Knochenmetastasen werden üblicherweise Radiopharmaka verwendet, die mit dem Radionuklid Technetium (Tc-99m) markiert sind, einem künstlichen radioaktiven Metall.



Quelle: . http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5617
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  #64  
Alt 28.04.2012, 06:39
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

25.04.2012


Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht. Diese Wissenslücke will das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) mit der kürzlich gestarteten multizentrischen, klinischen SYNCHRONOUS-Studie schließen. Weshalb derartige klinische Studien für bessere Behandlungsergebnisse in der Chirurgie unverzichtbar sind, erläutert Kongresspräsident Professor Dr. med. Markus W. Büchler auf der Eröffnungspressekonferenz des 129. Chirurgenkongresses am 24. April 2012 in Berlin. Klinische Studien und Forschung in der Chirurgie waren ein Schwerpunktthema.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5640
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  #65  
Alt 27.06.2012, 12:30
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Standard Fortgeschrittenes Rektumkarzinom

22.06.2012

Fortgeschrittenes Rektumkarzinom:
Wirkstoff-Kombination bei Radiochemotherapie vielversprechend getestet


Bei Patienten mit fortgeschrittenem Rektumkarzinom setzen Ärzte vor der Operation des Karzinoms oft eine Radiochemotherapie ein, um den Tumor zu verkleinern. Wie ein deutsches Forscherteam nun herausfand, reagiert der Tumor dabei eher auf eine Wirkstoff-Kombination als auf die bisher übliche Gabe eines einzelnen Medikaments. Über die Ergebnisse ihrer Studie mit mehr als 1200 Patienten berichten die Wissenschaftler aktuell in einer Online-Vorabveröffentlichung in The Lancet Oncology. Der Einsatz der Wirkstoff-Kombination plus Radiotherapie vor der Operation könnte in Kombination mit der anschließenden Chemotherapie zum Goldstandard in der Behandlung des Rektumkarzinoms werden, betont die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO).

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5775
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  #66  
Alt 12.07.2012, 17:08
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Standard Mechanismus identifiziert, metastasierende Darmkrebszellen

11.07.2012

Mechanismus identifiziert, wie sich metastasierende Darmkrebszellen von den Blutgefäßen in die Organe einschleusen


Nicht Primärtumore, sondern deren Metastasen sind für die Mehrzahl der Krebstoten verantwortlich. Physiologen und Neuropathologen der Universität Zürich identifizieren jetzt den Anfang der Metastasenbildung. Sie können als Erste den Weg von metastasierenden Darmkrebszellen aus den Blutbahnen nachweisen. Die Erkenntnisse erlauben neue Ansätze bei der Entwicklung von Krebstherapien. Weltweit sterben jedes Jahr über sieben Millionen Menschen an Krebs. Dank wirksameren Therapien und besserer Früherkennung sind in den Industrienationen die Primärtumore nur noch für zehn Prozent der Krebstoten verantwortlich. Die überwiegende Mehrheit stirbt heute an den Folgen von Metastasen, d.h. Tochtergeschwulsten. Diese entstehen aus Absiedlungen des Primärtumors, indem sie sich über die Blutbahnen des Kranken verbreiten. Bis heute war der eigentliche Grund für die Metastasierung in bestimmten Organen unbekannt. Unklar war, wie die Tochterzellen aus den Blutbahnen in das Gewebe von anderen Organen eindringen können.


Tumorzellen manipulieren Blutgefäss-Pförtner

Für das Immunsystem spielen Chemokine, interzelluläre Botenstoffe, eine zentrale Rolle. Chemokine können zur Immunabwehr weisse Blutkörperchen direkt herbeirufen. Auch Tumorzellen sind in der Lage, Chemokine zu bilden und körpereigene Monozyten, spezielle Immunzellen, aufzubieten. So sind erhöhte Werte des tumoreigenen Chemokins CCL2 charakteristisch für metastasierende Brust-, Prostata- und Darmkarzinome. Hohe CCL2-Werte wurden bislang v.a. als Hinweis auf ein starkes Tumorwachstum und eine schlechte Krankheitsprognose verstanden. Lubor Borsig und Mathias Heikenwälder zeigen anhand von In-vivo- und In-vitro-Experimenten an Labormäusen, dass CCL2 weit mehr ist als ein Indikator für die Aggressivität des Krebs. «CCL2 aktiviert einen Pförtnerrezeptor auf dem Endothel der Blutgefässe und ermöglicht es so der Darmkrebszelle, aus der Blutbahn zu gelangen und in anderen Organen zu metastasieren», erläutert Borsig. Die Aufgabe des auf dem Endothel erstmals nachgewiesenen und als CCR2 bezeichneten Pförtners im gesunden Organismus ist nicht bekannt. Borsig vermutet, dass der Pförtner bei der Immunreaktion des Körpers die Durchlässigkeit der Blutgefässe moduliert.


Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5824
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  #67  
Alt 17.07.2012, 15:50
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Standard Oxaliplatin: assoziierte Nervenschmerzen gefunden

16.07.2012

Mechanismus für Oxaliplatin-assoziierte Nervenschmerzen gefunden


In einem Artikel in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichten Dr. Richard Carr und Kollegen über die Ursache von Missempfindungen, unter denen Patienten, die mit dem Krebsmedikament Oxaliplatin behandelt werden, leiden. Die Wissenschaftler konnten eine übersteigerte Erregung von Nervenzellen bei diesen Patienten auf die Funktionsweise eines bestimmten Natriumkanals zurückführen, der unter der Einwirkung von Oxaliplatin und Kälte nicht mehr korrekt schließt und damit Dauererregungen der Nervenzellen verursacht.

Der Ablauf einer einzelnen Erregung einer Nervenzelle wird dabei durch das einmalige Öffnen der „Tür“ für Natrium eingeleitet, wodurch Natrium-Ionen mit ihrer positiven Ladung in die Zelle gelangen. In einem zweiten Schritt öffnen Türen für Kalium-Ionen. Im Gegensatz zum Natrium sind Kalium-Ionen in der Zelle viel höher konzentriert. Deshalb verlassen die Kalium-Ionen beim Öffnen ihrer Tür die Zelle und beenden damit die Erregung der Nervenzelle.

Patienten, die wegen einer Krebserkrankung mit Oxaliplatin, einem Zellgift für Krebszellen, behandelt werden, leiden unter extremen Missempfindungen. Diese werden durch Kälte verstärkt und können so unangenehm werden, dass die Patienten die Behandlung unterbrechen müssen. Für lange Zeit wurde vermutet, dass diese Überempfindlichkeit durch eine veränderte Funktion der Sensoren für Kälte vermittelt würde.
Die Gabe von Calcium kann die Symptome der Patienten lindern. Diese Wirkung beruht nach den jüngsten Ergebnissen darauf, dass das wiederholte Öffnen des Natriumkanals Nav1.6 unterdrückt wird. Dr. Carr ist sich sicher, dass die Entdeckung des „resurgent currents“ und seine Verstärkung beim Abkühlen als Ursache für die sich dauernd wiederholende Erregung von Nervenfasern auch ein möglicher Mechanismus für weitere Erkrankungen mit neuronaler Übererregbarkeit und chronischem Schmerz sein kann.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=5847
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  #68  
Alt 25.10.2012, 15:41
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Standard Radioembolisation verbessert Gesamtüberlebensrate

24.10.2012

Radioembolisation verbessert Gesamtüberlebensrate bei Patienten mit inoperablem Darmkrebs

Die Ergebnisse eines Matched-Pair-Vergleichs von Patienten mit Darmkrebs, die in erster Linie Metastasen in der Leber aufwiesen und bei denen alle chemotherapeutischen Maßnahmen ausgeschöpft waren, haben gezeigt, dass eine zusätzliche Radioembolisation mit SIR-Spheres die Überlebenszeit im Vergleich zum alleinigen Einsatz einer bestmöglichen unterstützenden Therapie (best supportive care, BSC) erheblich verlängern konnte .

„Radioembolisation führte im Vergleich zur alleinigen unterstützenden Therapie zu einer entscheidenden Verlängerung des Überlebens einer geeigneten Patientengruppe, bei der eine fortgeschrittene leberdominante Erkrankung vorlag, die nicht auf Chemotherapie ansprach und für die es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gab", sagte Prof. Dr. Jens Ricke, Direktor der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin in Magdeburg und leitender Autor der Studie. „Dieser Nachweis deutet darauf hin, dass Radioembolisation als Behandlungsmöglichkeit für Patienten in Betracht gezogen werden sollte, bei denen sich infolge einer Darmkrebserkrankung ausschließlich oder vorwiegend Metastasen in der Leber gebildet haben und bei denen eine Chemotherapie nicht durchgeführt werden konnte oder keine Wirkung gezeigt hat."

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=6062
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  #69  
Alt 14.07.2013, 21:43
Kai Hamburg Kai Hamburg ist offline
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Standard Aktuelle Informationen zu HNPCC

Hallo zusammen,

nachstehend eine recht aktuelle Veröffentlichung zu HNPCC, die es recht gut beschreibt. Auch mit Hinweisen in Hinblick auf Vorsorge, Chemo etc.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/134...-Lynch-Syndrom

Liebe Grüße, Kai
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  #70  
Alt 01.10.2013, 15:39
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Beiträge: 1.652
Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

Darmkrebs: Junge Patienten mit höherem Sterberisiko

Aurora – Darmkrebspatienten werden immer jünger. Viele Patienten sind heute unter 50 Jahre alt, nicht wenige unter 40 Jahre, und häufig wird der Tumor dann in einem metas*tasierten Stadium diagnostiziert. Eine auf dem European Cancer Congress in Amsterdam vorgestellte Studie zeigt nun, dass auch Therapieergebnisse bei Darmkrebs in jüngerem Alter häufig ungünstiger sind als bei älteren Patienten.
........
http://www.aerzteblatt.de/nachrichte...m-Sterberisiko


S3-Leitlinie zum kolorektalen Karzinom aktualisiert

Berlin – Auf ihre aktualisierte S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ hat die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hingewiesen. „Die Behandlung des Kolorektalkarzinoms geschieht in Deutschland auf hohem Niveau, und seit der letzten Version der Leitlinien aus dem Jahr 2007 wurden erhebliche Fortschritte gemacht“,......
http://www.aerzteblatt.de/nachrichte...m-aktualisiert

Tumorresektion auch bei "unheilbar" Kranken?

Bei Darmkrebspatienten in fortgeschrittenen Stadien dient die Resektion des Primärtumors offenbar nicht nur palliativen Zwecken. In einer kanadischen Studie hatten die Patienten durch den Eingriff auch einen deutlichen Überlebensvorteil.....
http://www.aerztezeitung.de/medizin/...r-kranken.html

Geändert von gitti2002 (30.07.2014 um 21:06 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt
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  #71  
Alt 26.12.2013, 11:07
MIKEMT MIKEMT ist offline
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Standard AW: Informationen zu Darmkrebs

S3 Leitlinie- Kolorektales Karzinom
Diese Leitlinie mit Stand vom 14.06.2013 ist gültig bis zum 31.12.2014.
Sie kann kostenlos als Kurz- und Langversion heruntergeladen werden, ebenso der Leitlinienreport und der Evidenzbericht.
http://www.awmf.org/leitlinien/detail/II/021-007OL.html

Die Zukunft liegt in der Kombitherapie
Die Wissenschaft versteht zunehmend, wie sich Tumore gegen das Immunsystem wehren und identifiziert laufend neue tumorspezifische Antigene, die potenzielle Ziele für das Immunsystem sind.
Noch nicht beantwortet ist die Frage, warum zum Beispiel metastatische Tumore im Gastrointestinaltrakt eine günstigere Prognose haben als andere und auch besser auf eine Chemotherapie ansprechen.
Weitere interessante Informationen:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/...140103-_-Krebs

Zum Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Vitaminen und Mineralien:
Erkenntnisstand 2003
Die vorhandenen Daten reichen nicht aus, um die Einnahme von Vitamin A, C, E, Multivitaminpräparaten plus Folsäure bzw. Antioxidanzienkombinationen zu empfehlen oder davon abzuraten. Eindeutig abgeraten wird von Beta-Carotin - allein oder in Kombination -, weil es nicht nur nichts nütze, sondern sogar schaden könne.

Erkenntnissstand 2013:
Keine großen Veränderungen gegenüber den Erkenntnissen von 2003.
Vitamin E: verhindert weder Herz-Kreislauf-Krankheiten noch Krebs.
Beta-Carotin: erhöht Lungenkrebsrisiko von Rauchern.
Fazit der Wissenschaftler: Der Nutzen der Nützlichkeit von Nahrung mit Multivitaminpräparaten ist schwierig nachzuweisen.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/...er-nutzen.html

Geändert von gitti2002 (30.07.2014 um 21:03 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt
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