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  #1  
Alt 19.08.2006, 15:36
Benutzerbild von Ylva
Ylva Ylva ist offline
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Beitrag Profil: Angehörige stellen sich vor...

In einigen anderen Foren gibt es diesen Thread,in dem sich die User kurz vorstellen auch schon und ich denke ,es ist eine sehr gute Idee um den Überblick zu behalten.

Ich mache einfach mal den Anfang und hoffe das sich viele beteiligen.

Mein Name ist "Ylva" und ich bin 19 Jahre alt.
Im Mai/Juni 04 ist meine Mutter (46) an Brustkrebs erkrankt (yT3 pN1a G3 MO ER+PR+Her2neu3+ ) 3 Lymphknoten waren befallen. Sie bekam 5 Zyklen TAC neoadjuvant. Der Tumor der 8cm gross war,sprach gut auf die Chemo an. Sie wurde dann operiert, Ablatio re. und danach noch 30 Bestrahlungen.
Inzwischen war bei allen Nachsorge Untersuchungen alles o.B.
Körperlich geht es ihr wieder relativ gut,psychisch dagegen nicht.

Vor der Brustkrebsdiagnose erkrankte sie an GBS http://www.gbsinfo.de/..

Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Krankenschwester,habe einen kleinen Zoo zuhause (Pferd,Hunde,Kater,Meerschweinchen) und komme aus einem kleinen Dorf zwischen Frankfurt/Main & Gießen.

Alles Liebe
Ylva
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  #2  
Alt 19.08.2006, 15:46
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Shaya Shaya ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Na dann will ich auch mal...

Mein Name ist Shaya und im wirklichen Leben heisse ich Nicole...
Ich bin jetzt 28 und arbeite in einem Diskount-Supermarkt...
Meine Mama hat im Januar die Diagnose Lungenkrebs bekommen wodrauf sie operiert wurde...
Da aber beide Lungenflügel betroffen sind und sie noch Metastasen in den Bronchien hat wird sie auf jeden Fall irgentwann an LK sterben...
Der grösste Tumor wurde gelasert und dann bekam sie Chemo,die 5te ist grad ne Woche vorbei..
Ihr geht es den Umständen gut,sie kämpft wie eine Löwin um zu überleben und die Lebenserwartung ist schon wieder gestiegen...
Es gab leider eine Komplikation und daraufhin musste ihr leider die linke Hand amputiert werden,aber auch damit kommt sie ganz gut klar...
Ich bin mega stolz auf sie...


Ach n Zoo habe ich auch zu Hause mit Momentan 4 Hunden(2 eigené und 2 Pflegehunde) und 17 Ratten...
__________________


Liebe Grüsse von eurer Shaya
Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwa Schönes bauen.
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  #3  
Alt 19.08.2006, 16:24
Benutzerbild von Dreamy
Dreamy Dreamy ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo...

ich schließ mich mal an.

ich heiße Katja und bin 23 Jahre alt. Zur Zeit bin ich im 3. Ausbildungsjahr zur Arzthelferin bei einem Gynäkolgen/Onkolgen.

Ich wohne noch bei meinen Eltern wobei mein Vater die ganze Woche arbeiten ist und ich ihn mur am Wochenende kurz sehe wo er auch noch arbeiten geht...der Suchti.
Außerdem haben wir noch einen Kater names Leo der seit September 2004 zu unserer Famiele gehört.

Meine Mutter (56) hat im Mai 2006 die Diagnose metas. Ovarial-Ca bekommen.

Die Diagnose war ein Schock aber wir machen das beste draus. Jeder versucht auf seine Art und weise damit umzugehen. Meine Mutter und ich reden viel darüber und mein Vater stürzt sich eben in seine Arbeit.

Seit Juni 2006 bekommt sie Chemo (Carboplatin & Taxol). Mittlerweile ist die 3. Chemo rum und bis jetzt ist sie ganz gut durchgekommen.

Auch ich weiß das meine Mutter an dieser Krankheit sterben wird...kurz nach der Diagnose sagte man uns im Krankenhaus es würde nur noch eine "pallitative Therapie" gemacht werden. Was das bedeutet weiß jeder...auch ich.
(Zum Glück hat sie jetzt einen super guten Doc und ist nicht mehr in diesem anderem Krankenhaus in dem Krebspatieten wie ein Stück Vieh behandelt werden. Wo man den Leuten sagt sie sollen sich nicht so anstellen wenn die Infusionen daneben laufen.... )

Inzwischen habe ich keine Angst mehr (jedenfalls im Moment nicht) das sie bald sterben muss. Wir genießen jeden Tag und machen das beste draus.

LG Katja
__________________
Betroffene: Meine Mutter (*1950), ED und OP: 29.05.2006, Chemo mit Carboplatin &Taxol bis 10/2006, 1. Rezidiv: 02/2007, 2. OP: 03/2007, Chemo mit Caelyx bis 08/2007, 2. Rezidiv: 02/2008, Chemo mit Topotecan, Friedlich eingeschlafen am 13.04.2008 (4 Wochen nach Geburt ihreres 1. Enkels)
Mama ich vermisse dich jeden Tag.

Geändert von Dreamy (19.08.2006 um 16:27 Uhr)
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  #4  
Alt 19.08.2006, 21:53
Benutzerbild von Petsi
Petsi Petsi ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

möchte mich auch kurz vorstellen.
Ich heisse "Petsi" bin 32 Jahre jung und Mama von 2 Kindern (5 und 2 Jahre).

Meine Mama ist im August 2000 an Brustkrebs erkrankt. (Da war ich mit meiner Tochter schwanger.)

Mein Papa ist im Dezember 2003 an Darmkrebs erkrankt. (Da war ich mit meinem Sohn schwanger.)

Habe beide Schwangerschaften nicht geniessen können, weil ich fast die ganze Zeit am Krankbett, Krankenhaus etc. verbracht haben.

Meinen Eltern geht es körperlich eigentlich recht gut. Mein Vater hatte gerade am Donnerstag wieder Untersuchungen. Sind Gott sei Dank alle gut ausgegangen.

Ich habe ein grosses Problem: Die Angst bestimmt seitdem nämlich mein komplettes Leben. Vor den jeweiligen Untersuchungen habe ich totale Panik und bekomme nichts mehr auf die Reihe.

Wenn meine Kinder nur eine Klitzekleinigkeit haben denke ich schon an das Schlimmste.

Habe bin heute noch keinen richtigen Weg gefunden um mit der Angst fertig zu werden.

Das schreiben hier im Forum ist für mich allerdings ein erster Schritt. Hier gibt es so viele liebe Menschen die einen wirklich verstehen.
( Was leider im Freundes- und Bekanntenkreis nicht immer der Fall ist.)

Wünsche Euch allen nur das Beste.

Petsi

Geändert von Petsi (19.08.2006 um 21:58 Uhr)
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  #5  
Alt 20.08.2006, 13:38
Sabine K Sabine K ist offline
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Hallo Petsi,

ich kann deine Angst sehr gut verstehen, denn mir geht es genau so.

Ich bin 48 J. alt, verheiratet und habe eine Tochter von 17 Jahren. Sie fängt jetzt eine Ausbildung als Altenpflegerin an.

Ich wohne (wohnte) mit meinen beiden Schwestern im gleichen Haus, was wir uns zusammen im Jahr 1988 gekauft haben. Hier wollten wir zusammen alt werden.

Im Jahr 2000 starb dann der Mann meiner älteren Schwester an einer schweren Lungenentzündung. Im Jahr 2001 starb meine Lieblingstante an Krebs. Im Jahr 2002 meine Patentante an einer Embolie. Im Jahr 2003 meine ältere Schwester an einem Hirntumor und jetzt in 2006 ist mein jünster Onkel ebenfalls an einem Hirntumor erkrankt. Da er keine eigene Familie hat, kümmern meine Schwester und ich uns um ihn. Er liegt jetzt in einem Pflegeheim und wir sind jeden Tag bei ihm, denn auch er wird bald sterben.

Ich denke viel über Krankheiten und den Tod nach, aber ist das ein Wunder?? Deshalb kann ich dich wirklich sehr, sehr gut verstehen. Ich versuche auch immer dagegen anzukämpfen, aber es gelingt mir nicht immer.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße

Sabine
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  #6  
Alt 20.08.2006, 15:56
twinsma twinsma ist offline
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Hallo!
Möchte mich auch mal kurz vorstellen.
Ich heiße Sandra, bin 37 Jahre, verheiratet und habe 2 Jungs die bald 10 Jahre alt werden--Zwillinge!

Mit der Angst habe ich auch große Probleme.
Meine Ma erkrankte 1996 an kehlkopfkrebs bis vor 2 Jahren war alles gut.
Dann Rückfall und im Januar 06 ist Sie gestorben.
Bei meiner Schwiegerma wurde im Mai 05 ein Hirntumor diagnostiziert und 3 Wochen später starb auch sie.
Im November 05 wurde bei meiner Schwester Lungenkrebs festgestellt, eigentlich ein Zufallsbefund und nach einem halben Jahr (Mai 06) mußten wir auch von Ihr Abschied nehmen................................!!!!!

Euch alles Gute!!!!
Gruß Sandra
__________________
Die Vergangenheit ist Geschichte.
Die Zukunft ist ein Geheimnis.
Jeder Augenblick ein Geschenk.

in memory meiner Schwester 31.05.06
in memory meiner Mama 02.01.06
in memory meinem Papa 11.02.12
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  #7  
Alt 20.08.2006, 16:58
Petra+Sarah Petra+Sarah ist offline
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Hallo,
finde ich eine schöne Idee, sich mal vorzustellen
Ich heisse Petra, bin 32 Jahre und habe eine 4-jährige Tochter. Ich bin alleinerziehend (lebe aber seit 2 Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung) und arbeite als Verkäuferin (bin letzte Woche zur Filialleiterin befördert worden )
Meine Tochter heisst Sarah-Renée und im Mai 2004 (da war sie gerade 2 Jahre geworden) haben wir die Diagnose bekommen: embryonales Rhabdomyosarkom, links thorakal und intraspinal. Sie war querschnittgelähmt und der Tumor war so ausgedehnt, das man ihr kaum noch Chancen gab. Heute ist sie ein richtiger Wildfang, ihr geht es supergut, sie hat das Laufen, entgegen jeglicher Prognose wieder erlernt und man sieht keine "Unterschide" zu den gesunden Kindergartenkindern.
Auch bei mir ist die Angst riesig!!! Jedesmal wenn ihr irgendetwas weh tut könnte ich durchdrehen! Ihre Therapie ist seit ziemlich genau einem Jahr beendet und bisher ist sie Rezidiv-frei und ich bete das es so bleibt. Nächsten Monat haben wir wieder Nachsorge und ich gehe jetzt schon auf dem Zahnfleisch...
Wünsche allen noch einen schönen Sonntag
Liebe Grüsse
Petra
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  #8  
Alt 20.08.2006, 20:36
Benutzerbild von Sakurama
Sakurama Sakurama ist offline
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Hallo, also auch ich:

Ich heiße eigentlich Angi, bin 39 Jahre alt, Mutter einer pupertierenden 14jährigen Göre und mein Mann hat 1999 die Diagnose Oligoastrozytom II links frontal bekommen. Nach der Op im April 99 dann 2000 2 Zyklen PCV-Schema,(1. Rezidiv) die wegen Unverträglichkeit abgesetzt werden musste. Dann von 01 - 04 Temodal (2.und 3. Rezidiv) im 4 Wochen Rhythmus. Dann 2004 Bestrahlungen (insgesamt 40 Termine in der Uniklinik). Jetzt 2006 4. Rezidiv und 2. Op (2 Stellen links frontal Jetzt Astrozytom III/ 1 Stelle rechts frontal Glioblastom IV). Auch bei mir geht die Angst jetzt jeden Tag ein und aus und ich denke viel darüber nach was noch kommt. Die Krankheit ist da und kann nicht weggeredet werden. Beschönigen bringt auch nichts, aber das Leben muss weitergehen. Meine Tochter braucht mich jetzt auch, sie bekommt doch alles mit. Und mein Mann braucht meine ganze Kraft. Er war immer sehr intelligent, sprachgewandt und hat alles schmell kapiert. Er muss damit klar kommen, dass das nicht mehr so ist. Die einfachsten Wörter fallen ihm nicht ein, seine Tabletten vergißt er zu nehmen. Alles verlegt er. Es ist schwer für ihn zu verstehen, dass er nichts daran ändern kann. Wir machen "Gehirn-Jogging" um seine grauen Zellen wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Es scheint sogar ein bisschen zu helfen.
So jetzt habe ich wieder viel zu viel geschrieben.
__________________
Sakurama
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  #9  
Alt 20.08.2006, 21:22
asteri71 asteri71 ist offline
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Dann möchte ich mich hier auch anschließen..
Ich bin 35 Jahre alt,verheiratet und habe zwei süße Jungs im Alter von 3 und 10 Jahren.
Wir leben zusammen mit meinem Mann,der Grieche ist,in Athen in Griechenland.
Das macht es für mich jetzt,seitdem mein Papa so krank ist,soooooo schwer.Ich bin 3000km von ihm entfernt.Im Juni 2005 bekam er die Diagnose kleinzelliges Bronchialkarzinom.Seit Januar dieses Jahres hat er HIRNMETASTASEN.
Ich denke,die meisten von euch wissen,was das bedeutet.
Inzwischen habe ich es geschafft,ihn viermal zu besuchen und überlege jetzt,ob es irgenwie möglich ist,bald nochmal zu fahren.
Meine Mutter war psychisch nie sehr belastbar und ist jetzt wirklich am Ende ihrer Kraft.Sie braucht ab und an ein wenig Ablenkung,um einigermaßen zurecht zu kommen.
Mein Vater ist seit März in einem Pflegeheim im Ort untergebracht.
Er ist geistig total verwirrt,weiß oft seinen Namen nicht,möchte Gegenstände essen,weiß nicht mehr,wozu man eine Toilette benutzt...
Es ist sehr traurig und meine Gedanken sind ständig bei den beiden.
Und das,als wenn man sonst nichts zu tun hätte!
Wenn ich hier im Krebs-Kompass lese oder auch schreibe,denke ich an meinen Papa und an all die Menschen,die ein ähnliches Schiksal haben...Und das leider auch viel zu oft in so jungen Jahren.
Viel Kraft und alles Liebe an alle
von asteri
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  #10  
Alt 21.08.2006, 09:41
Cinderella80 Cinderella80 ist offline
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Na gut, dann will ich jetzt auch mal...

Ich bin 25, Tierarzthelferin, und wohne mit meinem Freund zusammen.
Ich bin in dieses Forum geraten, da meine Schwester (38) im Februar die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen in der Leber bekommen hat. Wer davon schon gehört hat, weiß wie gering die Chancen bei diesem Sch**** sind. So auch bei meiner großen Schwester. Sie hat sich am 17.07. auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht.

Liebe Grüße
Cinderella80
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  #11  
Alt 21.08.2006, 09:56
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Peter Peter ist offline
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Hallo zusammen,

ich denke ich sollte mich dann auch mal vorstellen..;-)

Aber zunächst einmal vielen Dank für diesen Theard Ylva.

Ich bin ein ehemaliger Angehöriger, meine Frau ist im Jahr 2000 an einem Hirntumor verstorben.
Weil man in dieser Zeit sehr viele Informationen gesammelt hat und viele Kontakte knüpfen konnte war es mein Anliegen diese Infos auch anderen zur Verfügung zu stellen, damit nicht jeder so viel suchen muß um an "Gute Informationen" zu kommen oder aber auch wie so oft enttäuscht zu werden.

Zunächst war ich aus diesem Grunde Mod. im Hirntumorforum und später dann auch hier.

Ich möchte mich auch einmal bei Euch allen hier bedanken. Ein Forum lebt von den Nutzern diese machen es lebendig! Und das beweist Ihr hier sehr gut..:-)

Auch freut es mich immer wieder das ich nur in gaaanz seltenen Fällen einschreiten muß, denn das ist eigentlich das was ein Mod. gar nicht will...


Ich wünsche allen hier weiterhin viel Gedankenaustausch und alles Gute, das möglichst viele diese Biester besiegen können!


Herzliche Grüße

Peter
__________________
EX-Moderator Hirntumor
EX-Moderator Forum für Angehörige

Selbsthilfe Hirntumor Trier
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  #12  
Alt 21.08.2006, 11:16
Ilonka Ilonka ist offline
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Guten Tag! Ich hab das gleiche auch schon im Lungenkrebsforum veröffentlicht. Bitte also nicht wundern.

Ich bin Ilonka, Baujahr 1961 und Tochter, Enkelin, Mutter, Lebenspartnerin, .....

Das Forum habe ich aus (leider) gegebenem Anlass gefunden. Ich bin heilfroh, dass es existiert und (leider) erstaunt, dass es so voller Leben steckt.

Der gegebene Anlass ist das Plattenepithelkarzinom meines Vaters. Es befindet sich am rechten Lungenflügel und ist zurzeit Tischtennisballgroß. Außerdem lautet die Diagnose, dass auch eine Rippe befallen sei. Mein Vater ist 70 Jahre. Ab heute (21.08.2006) bekommt er seine Chemotherapie.

Ich bin (leider) nicht ganz unerfahren, was Lungenkrebs betrifft. Meine Mutter starb vor 16 Jahren. Sie war 46 Jahre und hatte zu Anfang ein kleinzelliges Bronchialkarzinom, welches nach fast 1 1/2 Jahren eine Metastase im Gehirn gebildet hat. Inoperabel.
Der Kampf, den sie damals führte, war gnadenlos. Sie hätte sich einen Sieg redlich verdient gehabt.

Ich suche Antworten auf Fragen! Ich bin dabei, mir mein Rüstzeug zusammenzustellen, damit ich meinem Vater einen guten und sicheren Halt geben kann. Was Familie bedeutet und wie wichtig der Zusammenhalt und das Zusammenspiel der einzelnen Familienmitglieder bei der Diagnose „Krebs“ ist, das durfte ich anlässlich der Erkrankung meiner Mutter erfahren. Auf den Austausch mit Euch freue ich mich und hoffe, dass ich ein bisschen von dem, was ich bereits durch das Lesen Eurer Beiträge bekommen habe, an Euch zurückgeben kann.

Ilonka : )
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  #13  
Alt 21.08.2006, 14:09
Schlumpfinchen Schlumpfinchen ist offline
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Schöne Idee!

Also ich bin Schlumpfinchen aber sonst nennt man mich Petra. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und arbeite als Bürokauffrau. Ich hab leider keine Kinder, dafür zwei Meerschweinchen und einen Vogel (Wellensittich).

Bei meine Schwiegermama wurde Anfang März 2006 ein Nierenzellkarzinom mit multiplen Metastasen diagnostiziert und sie hat uns am 10.08.06 bereits wegen dieser Sch....krankheit verlassen müssen.

Liebe Grüße
Petra
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  #14  
Alt 21.08.2006, 18:04
Safira Safira ist offline
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Na dann will ich auch mal !

Mit bürgerlichem Namen heiße ich Marlis, bin 51 Jahre alt und habe zwei erwachsene Kinder.
Mein Mann ist am 10.08.06 im alter von 66 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Ich habe ihn am 21.07. mit einer angeblichen Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht.
Am 02.08. habe ich dann erfahren was es wirklich war. Ich habe die letzten zwei Tage dann in seinem Zimmer gewohnt und konnte so die ganze Zeit bei ihm sein.
Am 16. war die Trauerfeier und Überführung zum Krematorium und Freitag, 25.08. ist nun die Urnenbeisetzung. Sch…. Krebs.
Ich wünsche uns allen hier, die Kraft die wir brauchen um das alles durchzustehen.
Ich bin froh hier auf dieses Forum gestoßen zu sein, fühle mich hier sehr wohl und es tut gut sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Grüße

Safira

Geändert von Safira (21.08.2006 um 18:06 Uhr)
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  #15  
Alt 22.08.2006, 06:12
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waldi52 waldi52 ist offline
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Hallo,
es ist ein schöner Brauch, sich vorzustellen, wenn man neu irgendwo hinzukommt.
Ich heiße Marianne und bin seit Freitag 53 Jahre alt. Bin Mutter von erwachsenen Zwillingsmädchen (liebe Grüße an twinsma/sandra), auf die ich/wir mächtig stolz sind.
Im Nov. 05, genau an unserem 33. Hochzeitstag, hat sich unser Leben drastisch verändert. Bei meinem Mann (59 J.) wurde ein kleinzelliges Bronchialcarzinom festgestellt. Nach 6 Zyklen Chemo kam zu unserer großen Erleichterung die Remission. Wir konnten wieder unsere Hobbies ausüben (Nordic-Walking, Radfahren und Schwimmen). Leider nach nicht mal 3 Monaten der Rückfall. Wieder da. Mit allen Metas (Lunge, Lymphdrüsen, Wirbelsäule - hoffentlich nicht auch noch Kopf, wir wissen es nicht). Die Antwort darauf ist Zweitlinienchemo mit Topotecan. Diesmal sind auch die Schmerzen da, Übelkeit, Atemlosigkeit. Wir wissen, dass ein langsames, schmerzvolles Abschiednehmen bereits begonnen hat. Unerträglich oft und doch möchte ich auf keine Minute verzichten. Wir kämpfen darum, jedem Tag Leben zu geben, so viel als möglich, aber so langsam zeigt dieser Krebs sein grausames Gesicht. Alleine können wir das nicht immer schaffen.
Darum bin ich froh, dass ich die Seiten von KK gefunden habe. War bisher meist stille Leserin, aber so langsam beginne ich mich heimisch zu fühlen und bin bereit, selber aktiv zu werden.

Liebe Grüße an alle, Marianne
__________________
In einem Meer von Schmerzen ertrinken die einen,
die anderen lernen darin schwimmen. (Kyrilla Spiecker)
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brustkrebs, brustkrebs der mutter, magenkrebs, metastasen


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