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  #16  
Alt 22.08.2006, 17:01
tenna tenna ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hi, ich bin 39 Jahre alt, seit gestern registriert und kenne mich hier noch nicht so aus. Meine Mutter ist vor vielen Jahren an Brustkrebs erkrankt. Es wurde ihr eine Brust abgenommen und sie wurde bestrahlt - keine Chemo. Meine Mutter ist 70 Jahre alt und letztes Jahr wurde Darmkrebs, Magenkrebs und nach einem CT einige nicht eindeutige andere Stellen in Lunge, Leber festgestellt. Sie hält sich nach der OP und seit der Chemo tapfer, obwohl es ein Schock für sie war, bis zum Lebensende mit der Chemo leben zu müssen (um möglicherweise ein weiteres Wachstum der der Turmore zu verlangsamen). Momentan ist aber eine ihrer Sorgen, ob man - sie hat noch eine ganze Menge Haare behalten und wird wohl auch nicht alle verlieren - so die Ärztin - die verbliebenen Haare färben kann (sie hat immer ihre Haare gefärbt), oder ob das zu schädlich ist. Hört sich vielleicht komisch an, aber wen soll sie fragen, ohne merkwürdig angeschaut zu werden? Eine hübsche Perücke hat sie auch, die sie aber nicht immer tragen möchte.
Hat jemand hier Erfahrungen?
tenna
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  #17  
Alt 25.08.2006, 12:25
enail enail ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Halle an alle,
bin neu hier und möchte auch die Gelegenheit nutzen mich mal vorzustellen.
ich heiße eigentlich Liane, bin 36 mutter von 2 Kindern schon groß (20 und 16), verwitwet und habe erst vor einigen Tagen erfahren, das es bei meinem Vater so schlimm ist, das es sich nur noch um einen kurzen zeitraum handelt den er noch zu leben hat. Vor ca. 3 Jahren wurde bei ihm Hautkrebs festgestellt, es folgte OP und Reha und der ganze WERdegang. bei den ganzen nachfolgenden Untersuchen, Kontrollen war soweit alles in Ordnung, dann vor ca 5 Monaten ging es wieder los. am Mittwoch habe ich dann vom Oberarzt erfahren, das alle inneren Organe von Metasthasen befallen sind, selbst die Knochen sind betroffen und als wenn das nicht alles schon schlimm genug ist, wurde festgestellt das vor einger Zeit auch noch einen Schlaganfall hatte.
Eigentlich bin ich am Ende, aber das darf ja gar nicht sein ich muss weiter machen.
letzte Woche ist er wieder in die Klinik eingeliefert worden, weil es ihm so schlecht geht, es musste eine Punktierung erfolgen, da die Nieren von einem Tumor eingequetscht worden. nun muss er mit den Schläuchen weiterleben. nächste Woche wird er nach Hause entlassen und meine Schwester übernimmt erst einmal die Pflege, wenn es dabei bleibt, ansonsten muss mein Vater bei mir einziehen, damit die Pflege abgesichert ist.
Wer hat ähnliche ERfahrungen, worauf muss ich jetzt achten und und und.
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  #18  
Alt 27.08.2006, 15:09
Benutzerbild von Frederik
Frederik Frederik ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo zusammen!


Auch bin als Angehöriger (49 J.) mit im Boot. Wir haben zwei erwachsene Kinder. In erster Linie schreibe ich im Thread "Ein langer Abschied und das rauf und runter". Da wir auch "mitten drin" stecken, möchte ich unsere Situation mal etwas ausführlicher beschreiben.


2004 hat man bei meiner Frau (ebenfalls 49 J.) „Nerventumore“ diagnostiziert. Im Juni 2004 wurde eine großer Tumor aus der Schulter entfernt. Leider haben einige Nervenstränge (trotz Einsatz einer zu genannten Bioschiene) darunter gelitten. Die extremen Bewegungseinschränkungen des linken Armes können nur durch ständiges Training und Übungen mit dem Krankengymnasten einigermaßen in Grenzen gehalten werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Tumorart direkt zu behandeln. Über Nervenschmerzen, die nur mit speziellen Medikamenten einigermaßen in den Griff zu bekommen sind, will ich gar keine Worte verlieren.


Im Juli 2005 wurde während einer OP Krebszellen aus der Brust entfernt. Und nun soll in der nächsten Woche ein weiterer Eingriff (Unterleib) gemacht werden. Allerdings hat sich in den letzten Tagen ihr Zustand stark verschlechtert und nun Anzeichen auf Störungen im Kopf auftauchen. Auch dieses wird in den nächsten Tagen untersucht werden müssen.


Unter diesen Eindrücken versuchen wir das Leben mehr oder weniger zu meistern, mit den entsprechenden Höhen und Tiefen (gerade sehr tief). Mir hilft zwar meine ehrenamtliche, seelsorgerische Tätigkeit im täglichen Leben (auch hin und wieder mit Schwerkranken und Sterbenden), doch die persönlichen Leiderfahrungen sind doch wesentlich intensiver.


Auch wenn man sich manchmal nicht mal in der Lage fühlt hier zu schreiben - es ist gut, dass es dieses Forum gibt!


Frederik
__________________
Du kannst Deinem Leben nicht mehr Stunden, Tage, Monate oder Jahre geben – Du kannst Deinen Stunden, Tagen, Monaten und Jahren aber mehr Leben geben!
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  #19  
Alt 28.08.2006, 19:39
Jule20 Jule20 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo ihr Lieben!

So, dann melde ich mich doch auch mal zu Wort

Also, ich heiße Judith, lasse mich aber immer lieber Jule nennen und bin 20 Jahre alt/jung. Ich habe Justizfachangestellte gelernt und habe in dem Beruf auch ein halbes Jahr gearbeitet. Aber seit Anfang August arbeite ich als Verwaltungsangestellte in einer Justizvollzugsanstalt.

Ich bin in diesem Forum gelandet, weil ich Infos über Eierstockkrebs gesucht habe, da meine Mutter daran erkrankt ist (FIGO III c)
Nach der Chemo litt sie meistens unter sehr starken Knochenschmerzen.
Aber bei ihr ist so langsam die Endphase eingetroffen, da sie am Freitag ihre (vorerst) letzte Chemo erhalten wird. Danach kommen die Abschlussuntersuchungen, die dann darüber entscheiden werden, ob meine Mutter doch nochmal operiert werden muss oder direkt zur Kur kann. Aber bisher kann man auf die bessere Möglichkeit hoffen.

Und jetzt muss ich Frederik doch erstmal zustimmen. Ich bin auch echt froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Denn hier merkt man doch, dass man verstanden wird. Klar, wer nicht direkt betroffen ist, kann es vielleicht nicht so verstehen, wie es uns wirklich geht.

So, wünsche euch allen viel Kraft für eure Zukunft mit euren Lieben. Einfach jeden Tag genießen

Schönen Abend noch!

Liebe Grüße

Jule
__________________
Das Prinzip Hoffnung

Hoffnung ist wie die Sonne.
Manchmal wird sie von dunklen Wolken überschattet,
trübe sieht alles in dir aus.
Sogar tiefste dunkle Nacht,
empfindest du.
Doch irgendwann siehst du am Horizont
einen hellen Streifen
Glutrot erscheint das Morgenrot
und mit ihr keimt die Hoffnung wieder,
auf Liebe.Freundschaft,
einfach bessere Zeiten.
Du lächelst in den neunen Tag.

(Gedicht von einer lieben Freundin, vielen Dank)
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  #20  
Alt 30.08.2006, 08:49
Sabine Wagner Sabine Wagner ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo Ihr Lieben,

nun möchte auch ich die Gelegenheit nutzen mich vorzustellen.

Mein Name ist Sabine, 29 Jahre jung und arbeite als Projektleiterin im Bereich Marketing u. Eventmanagement in Frankfurt am Main. Ich bin seit knapp drei Jahren in "festen Händen" und sehr glücklich.

Meine Heimatstadt ist Leipzig und dort verbrachte ich den größten Teil meines Lebens.

Leider habe ich keine Geschwister und muss als "Lieblingskindl" meines Paps alleine den Schmerz der Diagnose "Darmkrebs" verkraften.

Nach einer Operation im letzten Dezember konnte der Tumor entfernt werden und er erhielt einen vorläufigen künstlichen Darmausgang. Momentan liegt er im Krankenhaus, denn seine Lebermetastasen haben sich vergrößert und nun warte ich jede Sekunde das mein Handy klingelt und erfahre wie es weiter geht.

Meine Mama ist seit dieser Diagnose psychisch schwer krank und ihm leider keine Hilfe. Somit verbessert sich auch sein seelischer und körperlicher Zustand nicht.

Manchmal weiss ich nicht mehr weiter und frage mich warum es ausgerechnet meine Paps, den liebsten Menschen für mich, getroffen hat. Aber dies fragt ihr euch sicherlich auch...

Euch allen wünsche ich weiterhin viel Kraft, auch wenn diese hin und wieder zu schwinden scheint. Ich versuche aller zwei Wochen meinem Paps neue Kraft zu geben, denn leider kann ich aus Jobgründen nicht öfter zu Hause sein.

Dank meiner Freunde und meines Freundes schaffe ich es gerade zu stehen und versuche einen Weg zu finden um mit dem Zurecht zu kommen was noch passieren wird.

Liebe Grüße
Sabine
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  #21  
Alt 30.08.2006, 11:01
Benutzerbild von Jesmande
Jesmande Jesmande ist offline
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Beiträge: 42
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo zusammen,
Ylva... super Idee!!! Vielen Dank.
Nun, dann möchte ich mich auch kurz vorstellen. Mein Name ist Jessica (31), ich bin alleinerziehende Mami einer 3-jährigen Tochter.
Bei meiner Mama wurde im Mai 06 BK mit Mestas im Bauchraum / Bauchfell festgestellt. Da sie einen sehr langsam wachsenden Tumor hat, wurde ihr vorerst die Hormontherapie angeordnet. Die ersten 3 Monate sind nun um und das Ergebnis ist positiv: Wasserbildung ging zurück, alle Blutwerte sind sehr gut, Leberwerte auch und der Tumor ist ein wenig geschrumpft (war 3cm groß und ist jetzt etwas kleiner). OP findet vorerst nicht statt und Hormontherapie wird die nächsten 3 Monate fortgesetzt.
Mein größtes Problem ist die Verlustangst - habe hierzu auch einen Thread eröffnet, aber schon lange nicht mehr geschrieben, weil ich ein bisschen Abstand benötigt habe. Die Angstschübe und das Weinen tritt ab und zu auf, aber momentan haben wir uns alle ganz gut im Griff und bleiben stark, ohne aufzugeben. Meine Mama ist meine größte Liebe und eine Kämpfernatur.
Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Kraft - und bitte gebt niemals auf!
LG, Jessica
__________________
Jessica
________________
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die
Traurigkeit davon


Mama 1956 - August 2009
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  #22  
Alt 08.09.2006, 11:05
shusha shusha ist offline
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Beiträge: 2
Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo ihr Lieben,
wollte mich auch kurz vorstellen. Ich bin 40 Jahre alt. Mein Mann hat ein malignes Melanom mit Metastasen in Kopf und Lunge, im Moment warten wir auf weitere Therapien, die Lunge wurde im März operiert, danach jetzt weitere Metastasen, dazwischen wurden die Metastasen im Kopf gefunden und Bestrahlt.
Habe vor kurzem dieses Forum entdeckt, und beginne gerade kontakt zu suchen. Freue mich total diese Seite gefunden zu haben.
Wünsche allen viel Kraft und bis bald,
Liebe Grüße
Shusha
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  #23  
Alt 09.09.2006, 22:23
annina79 annina79 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo ihr Lieben

Ich möchte mich anschliessen und ebenfalls die Geschichte von mir und meiner geliebten Mutter erzählen.

Die Geschichte beginnt kurz vor meiner Pubertät. Bevor meine Brüste zu wachsen begonnen haben, hat meine Mutter die ihren verloren. Damit verloren hat sie auch ihren gesamten Stolz über ihre Weiblichkeit. Es war schrecklich als ich das erste mal ihre amputierte Brust gesehen habe. Sie sah so verstümmelt aus. Ich habe mich geschämt dafür, dass meine Brüste gewachsen sind, während ihre zweite Brust ebenfalls abgenommen worden ist. Tausend Ängste habe ich ausgestanden über der Frage, wo ich denn hinkommen würde, wenn meine Mutter nicht mehr ist. Dann hat sie sich für einen Brustaufbau entschieden. Es ging psychich und physisch wieder aufwärts und die Krankheit schien besiegt.

Jedes Jahr ging sie zur Kontrolle und das Ergebnis war immer das selbe: alles in Ordnung. Uff... wir konnten endlich aufschnaufen. Bei ihrer Brustamputation hatte sich meine Mutter fest in den Kopf gesetzt, den Ausbildungsabschluss ihrer Kinder mitzuerleben. Und alles schien dafür zu sprechen.

Dann, 1 Jahr vor meinem Studienabschluss, zeigte das Röntgenbild einer Kontrolluntersuchung wegen ihrer Rückenschmerzen Abnormitäten auf. Und wir wussten sofort, was es bedeutete: Der Krebs hatte überlebt, hatte gewuchert, all die Jahre. Die schrecklichste Weihnachtszeit meines Lebens begann. Untersuchungen folgten, Spezialisten wurden eingeschaltet und am 6. Januar 2002 kam schliesslich die Diagnose: Methastasen im gesamten Skelett – einfach überall! All die Jahre hatte man vergessen, das Blut zu untersuchen und das war das Resultat davon. Beine, Arme, Rücken, Becken, Schädelknochen, Lunge,... zu viel ist betroffen als dass ich es mir merken könnte oder wollte.

Mittlerweile steht meine Mutter vor ihrer dritten Chemo und ich habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Damit hat sie ihr Ziel eigentlich erreicht. Sie hat sich aber ein neues gesetzt: sie will ihre Grosskinder kennen lernen und aufwachsen sehen. Ich habe ihr gesagt, dass sie dann aber noch ganz lange bei uns bleiben müsse und sie hat angenommen . Wir freuen uns über jeden neuen Tag.
Annina
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  #24  
Alt 10.09.2006, 00:07
auegirl1989 auegirl1989 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

hallo alle zusammen

ich bin jetzt durch zufall auf dieses forum gekommen. ich habe schon ein paar beiträge in ein anderen forum geschrieben einige von euch werden diese auch schon gelesen haben!
So nun zu meiner person:
Ich heiße im richtigen Leben susann und bin 16 Jahre alt und werde in einen Knappen Monat 17. Mich hat mein vater hier her geführt! Er hat Zungenkrebs. Wir haben es vor drei Wochen erfahren.
Am Sonntag vor einer Woche sollte er eigentlich ins Krankenhaus da sie ihn operieren wollten um den Tumor zu entfernen, doch nach einer weiteren Untersuchung habe sie beschlossen die op fallen zulassen1 Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum ich sgae s euch: bei der Untersuchung kam heraus das der tumor schon mehr als die hälfte der Zunge eingenommen hat und wenn sie da operieren würden würde er keine Zunge mehr habe da da nur ein zentimeter übrig bleiben würde.
daher beschlossen die Ärzte das er chemo und bestrahlöung im wechsel bekommen soll, was er auczh ab montag bekommt! Er bekommt dann 5 mal in der Woche bestrahlung und 4 mal in der Woche Chemo1 Insgsamt sind es dann 35 chemos und 25 Bestrahlungen!
Das allres war für mich und mene familie ein riesen schock da wir 1999 unsere Oma verloren haben, 2001 meinen Opa an Lungenkrebs und Dieses Jahr haben wir erfahren das ´meine tante Darmkrebs hat aber ihr get es wieder ganz gut!
ich wohne mit meinen Eltern in Aue das liegt in der nähe von Chemnitz dies wiederum liegt in Sachsen! Zur zeit bin ich und meine ma allein zuhaus da mein dad wie schon gesagt im kh ist! meine Brüder (27 und 31) könne leider auch nicht immer da sein da sie in Bayern wohnen und arbeiten müssen leider auch Wochenend!
ich hab dieses Jahr meine Realschulöe abgeschlossen und mach jetzt das fachabi Wirtschaft!

So jetzt wisst ihr schon mal ganz viel mehr über mich!

Liebe grüße susann
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  #25  
Alt 16.09.2006, 14:19
marianneta marianneta ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

hallo mein name ist marianneta
meine mutter lebt seit ein paaar jahren im ausland
nun wurde bei ihr malignes melanom 4ten grades festgestellt
und die dortigen aerzte empfehlen sich deutschland behandeln zu lassen
sie kann bei ihrer schwester in potsdam wohnen
hat aber weder krankenversicherung noch geld
hat jemand aehnliche erfahrung oder sonstige tipps?

danke
mta
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  #26  
Alt 16.09.2006, 15:45
Esah Esah ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

hallo an alle , auch ich finde die idee sich vorzustellen klasse und schliesse mich gleich an Ich heisse eigentlich Nadine und bin 29 Jahre alt.
Bei meiner Mama (sie ist Alkoholikerin seit ich denken kann) wurde im Mai diesen Jahres Mundbodenkrebs festgestellt. Sie wurde Ende Mai operiert. Da 3 Lymphknoten befallen waren hat sie jetzt 6 Wochen Bestrahlung bekommen, die am Dienstag endlich abgeschlossen war. Im Oktober geht sie auf Reha. Ihr geht es soweit ganz gut, aber mich laesst seit dem der Gedanke an Tod und Krebs nicht mehr los. Am schlimmsten sind bei mir diese Verlustaengste (wie von einigen hier auch schon beschrieben).Ich mache nun seit einigen Wochen eine Therapie und hoffe, dass mir diese etwas hilft. Vor allem war auf dem ganzen weg, das forum hier mein stiller begleiter und hat mir oft sehr geholfen!! Eine grosses Dankeschoen an alle lieben Menschen hier!!! Esah
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  #27  
Alt 16.09.2006, 17:39
christa48 christa48 ist offline
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Hallo ich heisse christa ich bin auch angehörige (mein mann lungenkrebs) vor einem jahr op jetzt sind wieder metastasen da ich komme auch nicht damit zurecht und mit dem "WARUM" schon erst recht nicht jegliche guten freunde lösen sich auf einmal in luft auf , als hätte der kranke eine ansteckende krankheit aber ich habe im forum gelesen das ich nicht die einziege bin ein schwacher trost ja mein mann ist 59 ich bin 48 das leben wird durch diese krankheit auf den kopf gestellt nichts ist mehr so wie es war ich habe immer für mich alleine geweint aber dieses forum hat mir geholfen die lieben menschen die trotz eigenem leid das meinige noch geteilt haben ich hoffe vieleicht irgend jemanden auch durch ein paar worte helfen zu können denn hier ist man nicht allein danke euch allen
christa
ps ich danke auch allen von herzen die dieses forum erst möglich gemacht haben ich denke ihnen gehört der grösste dank diese menge arbeit ,die buchtipps,usw.danke an alle
christa
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  #28  
Alt 16.09.2006, 22:20
Wirbelwind Wirbelwind ist offline
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Hallo @ all!
Möchte mich auch mal vorstellen. Heiße im richtigen Leben Christine und komme mir seit der Diagnose "Krebs" bei meinem Vater vor wie mein Nickname.
Meine Eltern waren beide eigentlich nie krank. Unsere Einliegerwohnung im Haus steht schon seit über zwei Jahren für sie bereit (sie wohnten bis Juni bei meinem Stiefbruder, die Wohnung dort ist aber für ältere Leute nicht so gut geeignet) und als sie nach dem Schlaganfall meiner Mutter (zum Glück ohne Restausfälle-noch mal Glück gehabt!) und der Lungenentzündung meines Vaters sind sie zu uns gekommen. Und seitdem wechselweise immer im KH gewesen. Meine Mutter hat psychosomatische Beschwerden und muss in eine entsprechende Klinik. (wohl ca. 3-6 Wochen) Daher bleibt alles an mir hängen - Papas Chemo mit Topotecan fängt Montag schon an. Er hat ein Bronchialkarzinom (kleinzellig) das bereits in die Leber, die beiden Nebennieren, die Lympfknoten und ins Gehirn gestreut hat. Außerdem ist er sehr dement geworden, man kann ihn nicht mehr allein lassen. Daher habe ich eine Tagespflegestelle gesucht, denn ich muss ja arbeiten. Wenn die Mutter wieder fit ist, überlegen wir neu. Die Onkologen haben gesagt, das Topotecan nicht so arge Nebenwirkungen hätte, wie andere Chemo-Präparate. Hat jemand damit Erfahrungen? Ich habe manchmal das Gefühl, ich müsse gleich aus diesem bösen Traum aufwachen. Und so wirbele ich momentan nur so durchs Leben - für meinen Papa, meine Mama, meine Familie, meinen Job und ein bisschen auch für mich.
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  #29  
Alt 19.09.2006, 19:10
Benutzerbild von rezzan
rezzan rezzan ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo zusammen,
ich heiße Rezzan und bin 37 Jahre alt. Mein Vater hat Lungenkrebs (kleinzellig) und schon seine erste Chemo mit Cisplatin hinter sich gebracht. Leider hat er sehr schnell wieder ein Rezidiv bekommen und nun erhält er Chemo mit Topetecan. Zudem hat er seit einigen Wochen auch noch ein seltenes SIADH-Syndrom (der Körper verliert permanent Natrium, das durch Infusionen wieder zugeführt werden muss), so dass er eigentlich dauernd im Krankenhaus ist.

Zwischen seinen Krankenhausaufenthalten ist er dann bei mir zuhause.

Ich bin selbstständig und habe eigentlich einen 12 Stunden Tag. Seit mein Vater wieder bei mir ist (eigentlich ist sein Wohnsitz in der Türkei) pendle ich nur noch zwischen Büro, Krankenhaus und Wohnung hin und her. Ich habe eine Schwester, die mich unterstützt, die aber selbst drei Kinder hat und langsam auch nicht mehr weiß, wie sie es alles packen soll.

Das ganze ist ein Alptraum aus dem man nicht aufwacht. Was auch immer ich mache, es ist nie richtig. Bin ich im Büro dreh ich fast durch, dass ich nicht bei meinem Vater bin. Bin ich dann abends im Krankenhaus bin ich völlig fertig, weil ich eigentlich arbeiten müsste. Ich weiß, dass es vielen anderen ähnlich geht und deshalb bin ich sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Manchmal hilft einem allein das schon...

Liebe Grüße, Rezzan
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  #30  
Alt 21.09.2006, 16:43
Benutzerbild von Tiinaa
Tiinaa Tiinaa ist offline
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Dann fang ich mal auch an!

Hallo, ich bin Tanja, 32 Jahre alt, verheiratet und seit 21 Monaten Mutter eines kleines Jungen, der uns viel Freude bereitet. Bei meinem Papa ist im Juli 2004 ein Coloncarzinom entfernt worden, der massiv in die Leber gestreut hat. 13 Metastasen, die laut Onkologen außer mit Palliativchemo nicht zu therapieren sind.

Mein Papa kämpft tapfer und rein äußerlich sieht man ihm die Krankheit (noch) nicht an. Aber er wird langsam immer müder und der Appetit leidet mehr und mehr. Auch die Lebensfreude und die Leichtigkeit, mit der wir die letzten 2 Jahre angegangen sind, ist dahin.

Die Metas waren erst geschrumpft, sind jetzt aber seit einem halben Jahr stetig gewachsen. Zwar gering, aber keiner kann sagen, wie lange es noch dauern kann...das schlaucht...

Habe schreckliche Angst vorm Abschied. Habe meinen Papa sehr lieb!

Es ist gut, hier zu sein und zu wissen, dass ich hier immer ein offenes Ohr (Auge) finde

Mit Kraft, Licht und Liebe
Eure
Tanja
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brustkrebs, brustkrebs der mutter, magenkrebs, metastasen


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