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  #46  
Alt 10.11.2006, 22:01
Kermi Kermi ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo zusammen!

Ich heiße Eva, bin 24 Jahre alt und komme gebürtig aus dem Rheinland. Wohne aber jetzt seit 3 Jahren in München.

Ich habe zwei Geschwister (34 und. 31), aber beide wohnen bei meinen Eltern in im Rheinland in der Nähe.

Meine Mama ist 58 und mein Papa 60 Jahre.

Die Situation, die unser aller Leben komplett veränderte, begann bereits Mitte September. Da ich nicht mehr daheim wohnte, habe ich erst, als mein Papa zusammen mit meiner Mutter bei uns zu Besuch war, mitbekommen, dass er Probleme/Beschwerden im Bauch hatte. Er konnte nicht richtig aufs WC und als er dann endlich daheim war, ging er zum Hausarzt. Der hat eine Magenspiegelung machen lassen... Das erste Ergebnis hieß, Bakterium. Aber behandeln könnte man es erst, wenn die anderen Ergebnisse der Darmspiegelung da wären. Die dauerten auch wieder eine Weile und eine gute Woche später stand eine Darmspiegelung auf dem Programm. Leider kamen die Ärzte nicht weit damit... sie konnten die Darmspiegelung nicht durchführen. Sie brachen ab und man sagte, es könnte entweder ein Tumor oder eine Entzündung sein. Ein CT wurde gemacht und es stand fest, dass mein Vater Krebs hat (Zwischenzeitlich war er jetzt im Krankenhaus eingeliefert). Am nächsten Tag sollte der OP-Termin sein. Wir dachten uns, nun ja jetzt wird der Krebs entfernt und es geht ihm wieder gut. Falsch gedacht... Es handelt sich um einen Bauchspeicheldrüsenkrebs, der bereits Metastasen im Bauch (Fettschürze, Dünndarm, Fettnetz) gebildet hat. Den Dünndarm hat man ihm komplett entfernen können... bei dem Rest kann man wohl nicht viel oder besser gesagt, gar nichts machen. Da der Dünndarm entfernt wurde, hat mein Papa jetzt einen künstlichen Darmausgang, der aber für seinen Rest des Lebens bleiben wird.

Für alle waren diese Nachrichten ein riesen Schock. Man kann es einfach nicht begreifen... mein Papa wurde im März 60 und sollte nächsten Januar in Rente gehen und darauf hat er sich doch so sehr gefreut.

Mein Papa bekommt am 21.11. seine erste Chemo und man hat ihm und meiner Mama bereits gesagt, dass er nur noch wenige Monate hat. Heilen wird man ihn nicht mehr können. Man versucht nur, seine Schmerzen so gut es geht, zu lindern. Letzte Woche wurde er im Krankenhaus auf die Palliativ-Station gelegt, weil er es vor Schmerzen daheim nicht mehr ausgehalten hat. Seit Wochen hat er keine ganze Nacht mehr durchgeschlafen und ich bete, dass er keine Schmerzen mehr hat. Für meine Mama ist natürlich auch eine Welt zusammen gebrochen. Sie weiß gar nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll. Mein Papa war nie richtig krank und musste Medizin nehmen und dann jetzt so etwas und er hatte doch auch noch so viel vor, wenn er erstmal in Rente wär.

Nächstes Jahr wollen mein Freund und ich heiraten... derzeit ist mir die Lust aufs Heiraten total vergangen. Wie gerne wollte ich doch mit meinem Papa tanzen...

Großen Bamel habe ich jetzt vor Weihnachten... es ist eh so eine besinnliche Zeit und dann diese Hintergedanken... Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir freigenommen. Ich wollte gerne zusammen mit meiner Familie feiern...

Mein Papa möchte sich nun eine Prioritäten-Liste machen, mit all den schönen und wichtigen Dingen, die er gerne noch erleben möchte...
Ihn hat der Krebs richtig mitgenommen... ist sehr!!! dünn geworden und schaut viiiel älter aus.

LG
Eva
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  #47  
Alt 11.11.2006, 15:08
gocha73 gocha73 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo, bin hier relativ neu, bisher habe ich nur die Beiträge gelesen, habe mich nicht so sehr getraut selbst zu schreiben, nun möchte ich mich vorstellen, mein Name ist Margarete, bin 33 Jahre alt.
Anfang Oktober bekam meine Mama Diagnose Brustkrebs, nach einer Woche folgte eine brusterhaltende OP, jetzt die erste Chemo.
Ich bin Altenpflegerin, habe mit Krankheiten und Leid täglich zu tun, aber das ist etwas womit ich überhaupt nicht zurecht komme.
Habe große Angst, daß ich meine Mama nicht genug unterstützen kann.
Sie zieht sich zurück, will überhaupt nicht über ihre Krankheit reden.
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  #48  
Alt 11.11.2006, 20:57
Benutzerbild von wirhoffen
wirhoffen wirhoffen ist offline
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Reden AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo.
Ich stelle mich dann auch mal vor...

Ich heisse im wirklichen Leben Melanie, bin 26 Jahre, verh., habe 2 Kinder - der Grosse ist fast 3 Jahre und der Kleine 19 Monate) arbeite bei einem Energiekonzern und komme aus dem Ruhrgebiet.

Mein Opa (wäre jetzt 71) ist im Juni 2004 an Darmkrebs gestorben und bei meiner Mutter (im Jan. 47) wurde zum 1. Mal im Juli 2003Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) diagnostiziert.
Ich möchte hier auch vermehrt auf meine Mutter eingehen...
Leider kann ich nicht viele Fachbegriffe dazu aufschreiben, wie die Behandlung ausgeführt worden ist.
Sie hatte damals eine OP bei der ihr die komplette Gebärmutter entfernt wurde und das wars dann auch.
Die Ärzte sagten dann, dass jetzt alles ok sei - von wegen

Na,ja, es erfolgten regelmässige Untersucheungen mit Tumormarkern, Abstrichen bei der Gyäkologin, usw.

Nach fast 2 Jahren (ich meine es war im Juni 2005) hieß es dann, jetzt folgt die letzte Untersuchung und dann könnte man sich sicher sein, dass meine Mutter "geheilt" wäre.
Also wurde CT gemacht und ab diesem Ergebnis sind wir nun leider wieder da, wo wir schon einmal waren,nur noch schlimmer:

Aber es ist ein ständiees Durcheinander bei den Ärzten.
Das Prblem ist waber auch, dass meine Mutter sich nicht traut, die Ätze etwas zu fragen und ihr Mann (seit 11 Jahren verh. - meine Eltern sind geschieden) ist selber immer "Fix und Fertig" wenn meine Mutter auch schon eine Erkältung hat, ist auch nicht gerade eine grosse Unterstützung in dieser Angelegneheit.
Er fragt gar nichts-so nach dem Motto : Ist doch sowieso egal was ich weiß, ich kann eh nichts ändern...!!!
Das macht mich ganz schön sauer

Nun bekommt meine Muuter seit Juli 2005 Chemotherapie -eine OPdes Tumors sei nciht möglich, wobei jetzt in einem Bericht stand das dieser nicht mehr da sei und auch doch nciht rezidiv sei, keine Ahnung...
Es sind da aber leider noch Metastatsen in der Lunge - 11 re. und bis vor 2 Tagen waren auf der linken Seite auch nur 3 bekannt nun sind es aber 5!
Und 2 hätten sich noch vergrössert.
Mittlerweile wurde die Chemo zum 3.Malumgestellt.
Ich weiß eigentlich viel zu wenig, welche Behandlung meine Mutter genau bekommt und irgendwie mache ich mir Vorwürfe, dass ich als Tochter so wenig weiß!
Das Problem ist auch, meine Mutter wohnt im Sauerland und ich habe meinen Job und 2 kleine Kinder - ich habe so wenig Zeit für meine Mutter und hätte gerne mehr, denn wer weiß wie viel Zeit wir noch haben.
Manchmal glaube ich, Laufe ich vor all diesen Sachen fort, also davor dass sie schon bald sterben könnte.
Das darf ich mir gar nicht vorstellen.

Nun gut. Momentan scheint meine Mutter als Medikament Endoxan und Ribodoxo zu bekommen.
Die Chemo erfolgt momentan donnerstags und freitags und dann hat sie erstmal 3 Wochen Pause!
Sie bekommt vor der Chemo noch einige Vorläufe, also Kortison und so Sachen, die die Nebenwirkungen deutlich verringern.
Sie wird in der Klinik "Kloster Pradise" in Soest behandelt.
Diese ist sehr gut im Gegnsatz zu dem KH wo sie beim ersten Mal war.

Ich würde ja gerne mal mit meiner Mutter mit dorthin gehen und mit den Ärzten sprechen, viele Fragen stellen und aber gerne auch die Wahrheit wisse,also wie es wirklich um meine Mutter steht. Wobei ich mir doof dabei vorkommen würde. Wenn ich meiner Mutter sage: So ich spreche jetzt mal mit den Ärzten -aber OHNE Dich!
Zum Glück habe ich meine Kinder die mir sehr viel Kraft geben.
Denn nach dem Tod meines Opas habe ich natürlich weniger Hoffnung, was die Überlebenschancen bei Krebs angehen, bzw. ich habe Angst dass "es" genauso schnell gehen könnte,wie damals bei meinem Opa.

Schreibt doch mal, vielleicht habt ihr auch Erfahrungen was Gebärmutterhalskrebs angeht oder andere Behandlungsmethoden die ihr kennt.
Und was wichtiger ist: Aufbauende Worte, denn die braucht man doch sehr oft!!!


Bitte entschuldigt meine Fehler, aber ich habe so schnell geschrieben...
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  #49  
Alt 13.11.2006, 19:37
Jutta H. Jutta H. ist offline
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Hallo alle zusammen!
Ich bin die Jutta, 37 Jahre,verheiratet und habe einen 4jährigen Sohn.
Ich habe noch 5 Geschwister,alles Brüder!Und komme aus dem Raum Hannover.
Ende September haben wir erfahren das unser Papa Lungenkrebs hat,der schon in den Kopf gestreut hat.
Schock pur!!!!!!!!
Chemo hat er abgelehnt.Hat dann aber Bestrahlung für den Kopf und dann für die Lunge bekommen. Lungenbestrahlung hat er jetzt abgebrochen.
Wie es meiner Mama dabei geht,kann man sich ja vorstellen.Zumal es ist dann schon den 2. Mann den sie durch Krebs verliert!
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  #50  
Alt 13.11.2006, 21:42
Eschi Eschi ist offline
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Hallo zusammen ,im wirklichen Leben heiße ich Claudia.
Ich bin 37 Jahre alt habe einen Mann und 2 Kinder alles Jungen.
Von uns ist keiner betroffen, aber meine Schwester (35 Jahre ) .
Man hat bei ihr einen bösartigen Mama Tumor festgestellt .
Die genaue Bezeichnung von diesem Ding lautet pT2G3pNo(0/17)proMO .
So ganz hat meine Schwester erst begriffen was los ist, als wir letzte Woche ein Gespräch mit dem Operatör hatten und anschließend beim Onkologen waren.Als sie hörte das sie eine Perrücke tragen soll ,fingen bei ihr einige Bäche an zu laufen .
Sie sollte eigendlich heute mit der Chemo anfangen .Sie eröffnete uns am Donnerstag das sie keine Chemo machen will (was ich nicht verstehe).
Sie ist bei Ihrem Wald und Wiesen Doc gewesen und der hat nen Freund, der aber sagte das es besser sei eine Chemo zu machen .Heute sagte meine Schwester mir dann, sie möchte am Mittwoch eine 2 Meinung einholen ,bei einem anderen Arzt .Da Ich aber familiär bedingt nicht kann ,hoffe ich das meine Mutsch mit geht .
Ich hoffe nur das dieser Arzt meine Schwester dazu bringt die Chemo zu machen .
Sie soll 3*FEC und 3*Taxotere bekommen danach 6 Wochen lang Bestrahlung.Meine Schwester hat auch noch das Pech, das sie alleinerziehend ist und das ihr EXEhemann keine Stütze ist .2 Mädchen im alter von 6 und 9 sind auch noch da.

Ich hoffe das ich euch noch viele dumme Fragen stellen darf .
Ich freu mich schon jetzt viele neue Leute kennen zu lernen.
lb gr sendet Claudia

Geändert von Eschi (14.11.2006 um 13:30 Uhr)
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  #51  
Alt 14.11.2006, 01:30
OliverM OliverM ist offline
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Hallo Eschi / Claudia und alle anderen!

Bitte bring deine Schwester dazu, sich einen Spezialisten zu suchen, zu dem sie Vertrauen gewinnt und sich beraten zu lassen. Ich kenne den Tumor, den du beschriebst zwar nicht, aber was ich weiß ist dass es dem Patienten am meisten bringt, wenn er bescheid weiß und das es meistens sehr wichtige Entscheidungen sind, die man / frau treffen muss.

Aber bevor ich so weise rede, sollte ich mich vorstellen:
Mein Name ist Oliver und ich bin 35 Jahre alt. Meine Freundin Petra ist mit ihren 31 Jahren von einem Medulloblastom betroffen, eigentlich einem Hirntumor, der meistens Kinder befällt. Während sie das alles durchleiden muss und dabei ungeheure Kräfte aufbringt, helfe ich ihr, indem ich uns (sie, ihre Familie, mich, Freunde) "schlau mache" und immer zur Seite stehe.

Eigentlich sollte alles schön werden, als ich in diesem Frühjahr von Berlin zurück in meine ostwestfälische Heimat zog, wo ich ihr dann bis auf 80 km auf die Pelle rückte. Aber ab April ging es ihr schlecht und sie kotzte sich ca. 7 Wochen alles wieder aus dem Leib. Sie nahm 14 kg ab und wurde auf "psychosomatische Störung" hin behandelt (wurde noch nicht einmal richtig untersucht!), weil sie Stress auf der Arbeit hatte... Sie war nur noch Haut und Knochen! Und es gab keine vernünftige Diagnose bzw. eine Richtung für einen Ausweg!

Am 5.6 fiel einer Ärztin durch Lichttest der Augen auf, dass eine Pupille viel langsamer reagierte als die andere und schickte sie am 06.06.06 endlich einmal "in die Röhre". Ergebnis: Ein golfballgroßer Tumor zwischen Hirnstamm und Kleinhirn, ein Medulloblastom. Mit das aggressivste, was es so gibt. Wir schafften sie von Hannover (nicht sehr vertrauenerweckende Klinik) in die Nähe ihrer Heimat nach Hamm-Heessen, wo wir eine sehr gute Neurochirurgie kannten (Barbara-Klinik, Dr. Ebel) und zwei Tage später wurde sie von eben diesem operiert.

Ihr weiterer Weg hatte bisher schon einige schwere Stationen: Vor der Bestrahlung eine Entnahme von Eierstockgewebe (damit wir gesunde Kinder bekommen können, falls alles einmal überstanden sein wird), die Bestrahlung mit Begleitchemo über fast 7 Wochen (Haare fielen aus, schwere Verstopfung und starke Schwäche), Entfernung eines entzündeten Zahns (Der Zahnarzt sagte, dass das bei Krebspatienten öfter noch dazu kommt!), daher um 1 Monat verschobene Erhaltungschemotherapie (in Köln, Kinderonkologie Uniklinik, Prof. Dr. Berthold, sehr erfahren!).

Sie hatte nie eine Pause, immer war etwas. Nie hatte sie die Möglichkeit, einmal wieder Kraft zu tanken und diese ersten "versauten" Wochen wieder aufzuholen!

Einen Tag vor Beginn des 2. Chemozyklus musste ich sie letzten Mittwoch statt wie geplant nach Köln hier in Paderborn ins Krankenhaus bringen. Sie hatte wahnsinnige Schmerzen, war fast besinnungslos. Bei einer CT am Freitag "hat man da wieder etwas gesehen" Heute war keine MRT möglich, weil sie brechen musste und die halbe Stunde nicht durchgehalten hätte. Ich hoffe, sie ist morgen dazu in der Lage, weil diese Aufnahmen schnellstmöglich gemacht werden müssen.

Ich habe mich hier im Forum schon nach weiteren Therapien informiert, wenn es ein Rezidiv, also ein erneut gewachsener Tumor, sein sollte (vielen Dank für diese Möglichkeit!). Aber in wie weit ich dann noch Hoffnung schöpfen geschweige denn weiter vermitteln kann ist mir fraglich. Das hat zwei Gründe:

1. Wenn es ein Rezidiv sein sollte ist es schweine-schnell gewachsen und super aggressiv. Hier aus dem Forum oder auch aus anderen Quellen kenne ich Zeiträume von 1 oder 1,5 Jahren aber keine 5 Monate!

2. Petras Onkel hatte 1999 mit ca. Ende 30 ebenfalls einen Medulloblastom und starb drei Jahre später daran. Ihre Mutter begleitete ihren Bruder bis zum Schluss, daher kennt sie den Krankheitsverlauf. Sie hat das alles schon einmal erlebt und muss es jetzt bei ihrer eigenen "Ältesten" noch eimal durchleben!

Aber wollen wir einmal morgen / heute abwarten. Entschuldigt bitte, dass es etwas länger wurde. Aber so brauche ich unsere Geschichte nicht irgendwo in einem Thread unterbringen sondern hier an zentraler Stelle.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruß
Oliver
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  #52  
Alt 20.11.2006, 15:18
Agnes Agnes ist offline
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Na dann will ich auch mal.
Ich heiße auch im richtigen Leben Agnes und weiß seid August diesen Jahres das meine Tochter (26) an Krebs erkrankt ist. Sie hat einen Nervenscheidentumor im Bein gehabt. Sie bekommt jetzt Chemo. Die Zeit jetzt ist wahnsinnig schwer. Ich weiß manchmal nicht weiter weine sehr viel. Bin aber ihr gegenüber sehr stark. Ich hoffe das sie es schafft und wir die Zukunft nicht so schwarz sehen müssen.
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  #53  
Alt 23.11.2006, 20:13
crazyflykatja crazyflykatja ist offline
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hallo
mein name ist katja ich bin 27 und habe einen sohn 7 jahre alt er wurde grad eingeschult und jetzt haben wir erfahren das meine mutter 47 bauchspeicheldrüsenkrebs hat mit metastasen in der leberchemo hat sie zur lebensverlägerung heut zum ersten mal bekommen. ich habe 2 schwestern 19 und 23 jahre alt. meine mutter hat nie geraucht oder getrunken sich mmer "öko" ernährt" und es ist unfassbar. hier zu schreben ist sehr hilfreich und zu lesen auch.
ja ich sag ja immer ....wenn einem das wasser bis zum hals steht soll man den kopf nicht hängen lassen....aber wer hört schon gern seine eigenen klugen ratschläge :-)
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  #54  
Alt 26.11.2006, 12:17
Benutzerbild von delfin1
delfin1 delfin1 ist offline
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Hallo alle zusammen

Mein Name ist im richtigen Leben Birgit, ich bin 43 Jahre und habe 3 Kinder von 23,15 und 11. Ich bin gelernte Familienpflegerin und arbeite zur Zeit in der Altenpflege
mein Mann ist imJuli diesen Jahres an Speiseröhrenkrebs erkrankt.

Zur Zeit ist er im Kh in essen und wird auf seine OP am 18.12 ein wenig vorbereitet.
Meine Angst vor dieser OP ist enorm ,weil man so hielflos ist.
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  #55  
Alt 26.11.2006, 13:16
Pearl Pearl ist offline
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Hallo,

wollte mich auch mal kurz vorstellen.
Ich habe mich gerade angemeldet, weil ich vor kurzem erfahren habe, dass meine Mama an CLL erkrankt ist.
Leider weiß es in meiner Familie sonst keiner, so dass ich mit niemandem darüber reden kann.
Ich hoffe, mich hier etwas mit anderen Angehörigen und Betroffenen austauschen zu können.

Schöne Grüße,

Pearl
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  #56  
Alt 02.12.2006, 17:13
graupelchen graupelchen ist offline
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Hi,
ich heiße Gabi, bin 22 und hab grad alle Einträge hier durchgelesen. Wahnsinn, erst durch so ein Forum kriegt man langsam einen Einblick wieviele Menschen mit solchen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, und vor allem mit welchen Schicksalsschlägen.

Zu meiner Geschichte:
Meine Mutter hat Ende Juni die Diagnose Brustkrebs bekommen, Tumor leider sehr groß, desshalb vor der OP 6 x Chemo (Taxotere) um den Tumor zu verkleinern, dann OP (vor einer Woche). Sie haben die ganze linke Brust abgenommen (wussten wir aber von Anfang an) und 19 Lymphknoten.
Unser jetziger Stand:
Chemo hat fast gar nicht gewirkt; es waren 10 Lymphknoten befallen; sehr aggressiver Krebs; sehr großer Tumor;
-> schlechte Prognose.

Ich habe keine Ahnung wie es weiter geht und habe Angst vor der Zukunft, aber bin jetzt froh hier Menschen gefunden zu haben, die meine Angst verstehen.

Schlimm, dass Krebs so ein Tabuthema ist in unserer Gesellschaft. Die Medien vermitteln permanent das Bild vom perfekten Menschen und wenn die eigene "perfekte" Welt durch solch eine Krankheit zusammen fällt merkt man erst in was für einer naiven Welt man eigentlich gelebt hat (und wie wenig Aufmerksamkeit man dem Thema Krebs bisher gewidmet hat)!
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  #57  
Alt 04.12.2006, 09:56
vanitas02 vanitas02 ist offline
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hallo zusammen,

habe ja schon fleißig hier geschrieben und dabei ganz vergessen, mich vorzustellen. insofern hole ich das hier nach:

Ich bin 27 Jahre alt.
Im November 06 wurde festgestellt, dass meine Mutter (49) an Brustkrebs erkrankt ist und Metastasen in der Leber hat. Die genaue Bezeichnung (Typ,, etc. habe ich leider - noch - nicht). Der Hausarzt sprach von "nichts tun" und nur noch 1/2 Jahr Lebenserwartung. Die zweite konsultierte Ärztin sagt: 6 x Chemo per Infusion im Abstand von einer Woche (welche, weiß ich - noch - nicht). Wie es dann weiter geht, mal sehen. Sie kann wohl laut Ärztin "noch ein paar gute Jahre haben". Ob sie irgendwann die Brust operieren wollen, weiß ich nicht.

Ich arbeite als Werbekauffrau und habe auch einen kleinen Zoo zuhause (Pferd, Hund, Katze, Kater) und komme Mittelfranken (vom "Land").
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  #58  
Alt 04.12.2006, 19:06
Kira1968 Kira1968 ist offline
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hallo

bin 38 jahre alt und habe heute erfahren das meine mamas Lungenkrebs wohl sehr böse ist und Op mäßig entfernd werden muss........

auch meine geschichte steht unter lungenkrebs......gerade neu eröffnet sorry

ja hmm im augenblick fällt mir leider nicht mehr ein.....

lg kira
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  #59  
Alt 05.12.2006, 08:11
HeikeHH HeikeHH ist offline
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Hallo,

mein Name ist Heike, ich komme aus dem Saarland und bin 39. Mein Vater ist an einen Plattenepitelkarzinom erkrankt (Zunge/Hals) und man hat Lungenkrebs festgestellt. Derzeit wird der Krebs mit Bestrahlung und Chemo behandelt (seit 7 Wochen im Krankenhaus). Mein Vater hat die Diagnose sooo tapfer angenommen und gesagt, dass er den Kampf jetzt aufnehmen will.

Die Therapie hat ihn mittlerweile aber so geschlaucht, dass er einfach erbärmlich aussieht (kaum Haare, dünn, blass, "verbrannte" Wangen, Hals und Ohren. Er kann nichts essen, hat eine Magensonde, und das allerschlimmste für mich ist, dass er seit ein paar Tagen so depressiv ist, sogar geweint hat. Das habe ich noch nie bei meinem Vater erlebt. Es war ein Schock, ihn so zu sehen, aber auch ein Trost, dass er seine Gefühle rauslässt. Ich habe schreckliche Angst, dass er nicht mehr auf die Beine kommt, der Krebs nicht in den Griff zu bekommen ist.
Wenn er nur nächst Woche wenigstens nach Hause kann und die Behandlungsfolgen auskurieren...........ich habe schreckliche Angst, vor dem was noch kommt.........Bin froh, dass ich das hier einfach so schreiben kann.

Grüße, Heike
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  #60  
Alt 06.12.2006, 23:05
Karina77 Karina77 ist offline
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Ich bin Karina, wie mein Nick schon vermuten lässt. Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter von 5 Monaten.

Bei meiner Mama (62) besteht der Verdacht auf Krebs der Bauchspeicheldrüse. Ich habe schon im entsprechenden Forum darüber geschrieben. Im Moment habe ich nur eines: Angst, Angst, Angst!

Ich sehe hier, ich bin nicht alleine. Wir alle brauchen so viel Kraft.

Viele Grüße
Karina
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brustkrebs, brustkrebs der mutter, magenkrebs, metastasen


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