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  #721  
Alt 19.03.2012, 09:49
struppi70 struppi70 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo,
dann will ich mich auch mal kurz vorstellen... obwohl es mir wie so vielen wahrscheinlich viel lieber wäre, nie in diesem Forum gelandet zu sein...

Aber es tut gut, von anderen zu lesen, dann fühle ich mich nicht so allein mit meinem Kummer.

Ich bin die Tina, Jahrgang 1970, bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Seit letzter Woche bange ich um meinen Papi, der hat nach langen Jahren mit starker Leberzirrhose nun die fragliche Diagnose Leberkrebs (HCC) bekommen.

Und nun versuche ich, hier irgendwie "business as usual" aufrecht zu erhalten, ich spiele die starke, obwohl ich ständig heulen und brüllen könnte...

Aber ich kann wohl nichts gegen die Tatsache unternehmen, dass mein Papi nicht mehr viel Zeit hat, entweder wird er an dem Tumor in der Leber sterben, oder an seiner Leberzirrhose, das ist ja eigentlich auch egal

Mein Papi ist 72, aber bisher war er ein starker, kräftiger Kerl, der noch seinen Schrebergarten umgraben konnte, und seit einigen Wochen ist er so jämmerlich drauf, es tut mir so weh ihn so zu sehen...

Liebe Grüße,
Tina
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  #722  
Alt 21.03.2012, 11:40
Enkelchen Enkelchen ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo,

mein Name ist Nadine und ich bin 33 Jahre alt. Bin verheiratet und habe 5 Kinder.
Ich bin hier weil meine Oma erkrankt ist und da der Verlauf so rasant ist ... blieb mir keine Zeit in diese neue Lebenssituation hinein zu kommen. Ich finde zur Zeit noch nicht all zu viel Worte.... es sei mir verziehn.

LG Enkelchen
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  #723  
Alt 27.03.2012, 00:42
Safia114 Safia114 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo Ihr Lieben,

ich bin die Safia und 23 Jahre alt.
Im kommenden Monat vor 2 Jahren wurde meiner Mutter Brustkrebs festgestellt und ein paar Monate danach hatte ich mich auch hier im Forum angemeldet.

Mittlerweile geht es ihr gut und Sie hat alles gut überstanden, aber es war kein Zuckerschlecken und mir als älteste Tochter, hat das Forum hier sehr viel gebracht. Man hat sich Trost gespendet, hilfreiche Tipss und vieles mehr,
man hat irgendwie ne kleine Family hier gehabt die einen versteht.... das kann ich jedem hier nur raten.

Ähnlich wie bei meinen Vorschreiberinnen war es bei mir so dass ich die Starke gespielt hat die alle nur aufgebaut hat und die Situation total im Griff hat. Erst nachts wenn ich allein im Bett war habe ich mir still und leise die Augen ausgeheult.
Und dass hat zur Folge dass ich das heute noch ab und zu mache und vor jedem Nahsorge Termin solche Magenkrämpfe habe.


Ich wünsche allen hier die dass alles gerade durchmachen ganz viel Kraft, auch an diejenigen die nicht viel Hoffnung haben, glaubt an euch und macht das Beste aus der Zeit die euch noch bleibt. Vertraut auf Gott denn er entscheidet wann er jemanden zu sich nimmt und kein Arzt der Welt, dass wurde mir oft im Lieben bewiesen....


Eure Safia
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  #724  
Alt 03.04.2012, 08:15
surreal surreal ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo liebes Forum,
ich habe mich auch gestern registriert, da auch mein Leben ziemlich aus den Fugen geraten ist.
Ich lese manche Beiträge von euch und denke da schreibe ja ich.

Meine Mutter (wird heute 70) hat vor ca. 6 Wochen die Diagnose bekommen das in ihrer Balse ein Tumor sitzt. Die Blase wurde ausgeschabt und die Probe war sehr bösartig (mind. PT2/G3). Leider hatte meine Mutter extrem lange gezögert zum Arzt zu gehen, ich wollte schon die Rettung rufen, als sie sich noch mit Händen und Füßen gewehrt hat. Gegangen ist sie dann als sie nur mehr Haut und Knochen war, ständig kalt und müde und nichts mehr ging.

Es ist dann das eingetreten was ich befürchtet habe: man sagte meiner Mutter das weder eine Blasenentfernung (weil der Tumor schon aus der Blase heraus gewuchert hat, allerdings nicht in andere Organe gestreut hat) noch eine Chemo in ihrem körperlichen Zustand möglich ist. Op hätte meine Mutter allerdings auch abgelehnt.

Nun gibt es ein Ansuchen um Verlegung in ein Hospitz und das Problem das sie kaum isst und trinkt. Ich selber fühle mich wie im falschen Film und habe mir daher gedacht Austausch tut mir gut.

Alles liebe,
Nadine
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  #725  
Alt 04.04.2012, 13:19
Marooone Marooone ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

Hallo!

Ich bin Marion, 35 Jahre und "Tochter". Ich bin das Nesthäkchen zuhause...
Seit Jahren lebe ich in Sorge um meine Mutter. Sie ist Raucherin und hat COPD, eine recht schwerwiegende Lungenkrankheit. Das es NOCH schlimmer geht, habe ich vor 3 Wochen erfahren. Da bekam sie die Diagnose Pankreaskarzinom -inoperabel.
Ihre Bauchspeicheldrüse ist mittlerweile 30 x 35 cm groß...
(...und nun überwältigen mich meine Emotionen/ Ängste...)
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  #726  
Alt 05.04.2012, 10:47
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DianaS. DianaS. ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

hallo,

ich heiße diana bin 27 jahre alt, verheiratet und habe zwei kids (3 und 4) wohnen tun wir in bielefeld.
meine mama hat letzte woche die diagnose triple-neg brustkrebs mit metastasien ausschüttung in verschiendenen knochenteilen im körper...die behandlung ist noch nicht richtig klar aufjedenfall soll nächste woche die chemo beginnen und evtl. bestrahlung da ihre knochen schon sehr angegriffen sind wir sind in der sache neulinge..kennen uns nicht viel mit dem thema aus meine oma ist an brustkrebs verstorben vor über 20 jahren...und da war noch alles anders...

ich bin froh hier zu sein um mit anderen angehörigen oder evtl. auch betroffenen frauen zu schreiben und neue freundschaften bzw. beistand zu gewinnen.....

lg
diana
__________________
Irgendwie geht alles....oder?!?

Meine Mama:
März 2012 BK HER2 negativ, mit Metastasen in Knochen,Hüfte,Leber,Bein,Schulter,Rippen und Kopfbereich


Wir geben niemals auf !!
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  #727  
Alt 11.04.2012, 08:53
Benutzerbild von Wonnekind
Wonnekind Wonnekind ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

huhuu, ich bin wonny, 36.

ich lese immer wieder, dass die angst und verzweiflung den tag bestimmt.
was mir "etwas" geholfen hat war baldrian für den tag!
es nahm mir die ständige innere unruhe, die angst und fuhr mein herzschlag etwas runter.
man muss sich das so vorstellen, wenn man prüfungsangst hat und eine nimmt, dann kann man in ruhe die prüfung antreten.
auch für die nacht nahm ich die für den tag.
meine aufgewühltheit beruhigte sich, meine gedanken, ängste und was einem auch immer leitet, hat sich minimiert.
ich konnte einige stunden am stück schlafen und hatte energie für den kommenden tag.
die für die nacht machen nur schlapp und helfen nicht die nerven zu beruhigen.
jedenfalls bei mir und ich hatte den kopf frei um die zeit mit mami besser zu genießen, frei sein für ihre bedürfnisse und probleme.
es ist natürlich kein wundermittel und wohl auch eher lächerlich. aber auch die minimalste hilfe kann helfen, oder?
sind wir nicht alle dankbar für das kleinste glück während wir auf wunder warten..
ich schicke euch den frühling ins herz und begleite euch im herzen..

bussi
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  #728  
Alt 11.04.2012, 10:36
nicki5656 nicki5656 ist offline
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Standard AW: Profil: Angehörige stellen sich vor...

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Standard Hallo
Hallo......
ich habe jetzt nichts gefunden wo ich mich vorstellen kann deshalb mache ich es jetzt einfach hier und erzähle euch kurz meine geschichte.....ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich jemand von euch melden würde mit dem ich gemeinsam vielleicht die trauer irgendwie verarbeiten kann......weil ich versuche es jetzt seit oktober und ohne scheiß ich komme damit einfach nicht klar.....

Also ich bin nicki ich bin 28 jahre alt.....meine mama war an lungenkrebs erkrankt. zuerst war sie normal im krankhaus erhielt chemo aber als sie auf die palliativ kam gingen bei mir schon alle alarmglocken aber irgendwie wollte ich es nicht wahr haben also fuhr ich weiter ohne mir gedanken zu machen dorthin......
dann irgendwann waren die schwestern dran sie sollte doch einen katheter gelegt bekommen ......meine mama war dagegen ich habe sie dazu überredet (ein grund warum ich mir vorwürfe mache)
nun gut sie hat sich das teil legen lassen.......(ich mache mir so wahnsinnige vorwürfe das ich ihr dadurch ihr das letzte bisschen genommen habe....haääte man es vielleivht gelassen vielleivht hätte sie sich noch aufgerafft)
stimmt natürlich nicht aber ich habe das gefühl.......
die chemo schlug nicht an und meine mama sollte tabletten bekommen sie wollte sie absolut nicht nehmen ich versucht sie zu überreden aber meine mama schaltete auf stur ich suchte rat beim pfleger.......dieser sagte mir das die tabletten meiner mama höchstens zwei wochen bringen würden und das wenn sie sie nicht nehmen will ich sie doch lassen soll....(scheiße bin grad an weinen ohne ende.....ich komm einfach nicht damit klar)ich ließ sie dann natürlich.......aber ich wollte doch kämpfen.....scheißegal wie ,hauptsache ich verliere sie nicht......naja das ende vom spiel ist das ich nun alleine dasteh.....nur mit der gewissheit das ich die ganze zeit bei ihr war und ihre hand gehalten habe als sie starb aber trotzdem komm ich mir total hilflos vor.....das alles ist im oktober passiert und ich würde mich sehr darüber freuen wenn sich leute melden mit denen ich gemeinsam die trauer verarbeiten kann.....weil alleine komme ich nicht damit klar.......habe es mit feiern , dem ständigen aufsuchen ihrer grabstätte und alkohol versucht aber nichts hilft......ich habe das gefühl daran zu zerbrechen.....mir entgleitet alles......
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  #729  
Alt 11.04.2012, 10:57
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Wonnekind Wonnekind ist offline
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lieber/liebe nicki

vorwürfe.. bitte nicht!
woher soll man wissen was richtig ist und was nicht? woher? es ist eine schlimme und neue situation. man hat keine erfahrungen.. das bauchgefühl leitet einen.. es heißt nicht umsonst, höre auf dein herz oder bauchgefühl.
du bist nicht schuld.. an nichts! du bist der wichtigste mensch für deine mami gewesen und bist es noch! alles geschah in liebe und hoffnung! du hast alles richtig gemacht.
meine mami sagte als sie ins hospiz abgeholt wurde, dass ich ihr doch versprochen habe sie nicht alleine zulassen.
vor ein paar tagen weinte ich beim fahrradfahren und mir viel dieser satz von ihr ein. ich schrie in den himmel, dass ich sie doch nicht alleine liess.. ihre stimme in meinem herzen sagte zu mir ICH WEI? UND DU HAST ES AUCH NICHT!
mach dich nicht verantwortlich.. das möchte deine mami nicht!
ich habe vor 4 wochen aufgehört schnaps zutrinken.. über 4 monate ging das so.. schon morgens..
ich habe mich aufgerafft und sinnvolle dinge getan.. meinen garten, sport und habe lecker gekocht. jeder hat so seine art etwas sinnvolles zutun. finde etwas was dich auspowert.. du schaffst das! versuche baldrian für den tag.. es fährt die innere unruhe etwas zurück, spürbar! es hat mir geholfen. meine mami ist seit 9 wochen im himmel und doch immer bei mir..
sei stark.. bewege dein leben!
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  #730  
Alt 11.04.2012, 17:17
*sternchen* *sternchen* ist offline
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Hallo
nach dem ich schon zig Monate hier mit lese habe ich mich doch getraut anzumelden.
ich bin 23 Jahre alt und meine Schwiegermama in Spee ( 50 ) hat letztes Jahr die Diagnose Brustkrebs mit Lymphknotenbefall und Lebermetastasen bekommen.
Ein riesen Schock für uns.
Ich finde es ist für Angehörige wirklich schlimm denn man steht da und weis nicht was man sagen soll oder wie man helfen soll ( man will etwas tun aber es geht nicht )
Oft versucht man die Realität zu überspielen weil man sie nicht wahrhaben will aber sie holt einen immer wieder ein.
Aber es tut gut hier im Forum lesen zu können wie es anderen geht wie sie mit der situation zurecht kommen.
Als "Neuling in dem Gebiet" kommt einem alles wie ein großer Bahnhof vor...
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  #731  
Alt 11.04.2012, 20:28
Sly1979 Sly1979 ist offline
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Nun mache ich mal weiter:

Ich heiße Silvana und bin 32 Jahre alt.Ich habe 4 Kinder im Alter von 12 Jahren,10 Jahre,7 Jahre und 5 Jahre.

Bei mir ist meine Oma an Speiseröhrenkrebs gestorben,mein Opa an Lungenkrebs gestorben.Mein Onkel hat auch Krebs,welchen weiß ich nicht.

Mein Vater hatte erst Kehlkopfkrebs,dann Lungenkrebs und ist 2008 daran nach 2 Jahre Kampf und Leiden gestorben.

Meine Mutter hat auch Krebs am Finger,ihr wurde 2009 gesagt sie habe Gicht und 2010 wurde sie erst an einem Chirurgen geschickt der dann richtig untersuchte und feststellen musste das es eindeutig ein Tumor ist.Ein Jahr lang lief so ohne zu wissen mit einem Tumor herum.Leider lässt sie sich nicht behandeln und ist bis heute noch nicht operiert!

Mitlerweile ist die ganze Hand betroffen,sie hat einfach Angst und daher meidet sie noch immer den OP-Termin und macht erst keinen.

2009 ist meine Freundin an Brustkrebs erkrankt,sie bekam Chemo und Bestrahlung.Dann sah alles wieder gut aus.2011 das böse Erwachen,sie hatte Leberkrebs,es hat in die Leber gestreut,wieder Chemo.

Jetzt im März 2012 das nächste,Tumore hinter den Augen.
Nun folgte eine Bestrahlung,was sie nun extrem mit genommen hat.Sie kann nicht gut reden,Geschmacksverlust,zittert am ganzen Körper durch die ganzen Medikamente,sie sieht einfach schlecht aus.Nun soll sie nächste Woche in eine Hospiz.

Ich finde es schlimm das so viele an Krebs erkrankt und gestorben sind,aber nun soll es meine Freundin sein? Ich muss da wohl durch aber hart ist es dennoch,denn meine Freundin ist doch erst über 40!
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  #732  
Alt 20.04.2012, 05:51
regenbogenimwinter regenbogenimwinter ist offline
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Guten Morgen...
Ich bin ziemlich ruhelos und sehr erschüttert im Moment.
Meine Schwester ist an Brustkrebs erkrankt .Sie ist noch sehr jung und hat ein Kind mit zwei Jahren.
Es ist für mich gar nicht leicht gewesen am Anfang mit ihr zu sprechen.Sie ist so tapfer und mutig. Ein Kämpferherz und so ruhend in sich. Ich war so verzweifelt und oft fehlten mir die Worte. Das komische ist ....das Sie die erkrankt ist mir der Gesunden alle Angst nahm....
Ich habe so eine verzweifelte Wut in mir....Und Sie trägt alles so tapfer...
Was für mich am schlimmsten ist ...und hier jetzt meine Frage darf so etwas 2012 überhaupt passieren.
Sie hat den Knoten schon während der Stillzeit vor 1,5 Jahren entdeckt...
Und obwohl Unterschungen erst Ultraschall vom Hausartzt (der sie in eine Klinik zur Mammografie überwies)...dort wurde von einem Assistenartzt zwar bestätigt dort wäre ein Knoten aber nichts schlimmes sie stille ja auch)...das fatale diese Fehldiagnose....wir haben alles schriftlich bestätigte sich nicht...am liebsten würde ich den Artzt verklagen....Sie sagt sie spürte immer das Sie Krebs hat...Seit Ostern steht fest es war immer Brustkrebs G3 und Lymphknoten sind betroffen....Sie ist für mich die allergrösste kleine Schwester der Welt....(Und ich habe so eine Wut auf diesen Atzt)
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  #733  
Alt 24.04.2012, 21:29
Onkologie Onkologie ist offline
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Hallo, auch meine Schwester weiß seit Dez. 2011 daß sie an Brustkrebs erkrankt ist. Sie hat 2 tolle Söhne (23 Jahre und 12 Jahre). Sie ist 41 Jahre.
Sie verspührte seit ca 2 Jahren schon einen kl. Knoten, lt. Gyn nur eine Zyste, wurde engmaschig und regelmäßig untersucht. Aber im November 2011 dann der V.a. ein Mamma Ca., kl. tumor , G3 und 8 befallene Lymphknoten ohne Kapseldurchbruch und L0 V0, ist jetzt mit der Chemo fertig und wartet auch die 1 Bestrahlung.
Die Situation ist die schlimmste Zeit unseres Lebens.
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  #734  
Alt 25.04.2012, 10:12
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Sometimes Sometimes ist offline
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Hallo zusammen,

nun will ich mich auch mal vorstellen. Ich bin Lena, 32 Jahre alt und Mutter 2er Söhne. Obwohl ich selber Brustkrebs habe (1. Erkrankung 2008-brusterhaltende OP+Chemo u. Bestrahlung - 2011 Rezidiv und pos. BRCA1 Test - Ablatio beidseitig plus Entfernung der Eierstöcke) habe ich mich erst jetzt hier angemeldet, weil mein Paps vor einigen Wochen die Diagnose Magenkrebs bekam. Ihm wurde der Magen und die Gallenblase entfernt und nach langen 3 Wochen ITS, geht es jetzt langsam aufwärts.

...und ich fühle mich so verdammt hilflos. Ich dachte immer Brustkrebs zu haben ist das schlimmste, was mir passieren konnte, aber ich muss sagen, jetzt so hilflos zuzuschauen, wie mein Vater immer mehr abnimmt und nur noch stückchenweise Essen kann und er sich in seinem Alter (66) jetzt noch einmal komplett umstellen muss - puh, damit komm ich noch viel weniger klar.

Liebe Grüße

Lena
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  #735  
Alt 27.04.2012, 11:02
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AnnaSue AnnaSue ist offline
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Hallo!

Am Montag dieser Woche wurde bei meiner Mama (60) ein Ovarial-CA festgestellt. Im CT sah man bereits auch eine Veränderung (Metastase?) an der Bauchspeicheldrüse ;(

Kommende Woche Montag haben wir ein Gespräch mit den Ärzten, die sie betreuen/operieren wollen.

Wir wissen zwar noch nicht genau, wie schlimm es ist, aber das es nicht sehr gut aussieht, weiß ich spätestens nach den vielen Informationen, die ich im Internet sammeln konnte.

Mir selbst geht es gesundheitlich auch nicht gut, ich habe eine schwere reaktive Depression (b. rezidivierender Belastungssituation), und für mich ist das jetzt natürlich ebenfalls der Supergau. Ich schreibe das jetzt auch nicht, um Mitleid für mich zu erregen - ich habe einfach nur Wahnsinnsangst, dass ich zusammenbreche - und meiner Mama einfach nicht genug oder nicht richtig beistehen kann. Sie braucht mich doch jetzt!!!!

Bin wirklich sehr verzweifelt...

Traurige Grüße,
AnnaSue
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brustkrebs, brustkrebs der mutter, magenkrebs, metastasen


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