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#31
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02.06.2009
ASCO: Trabedersen vielversprechend bei Pankreaskarzinom, malignem Melanom und CRC Trabedersen (AP 12009) zeigte ein gutes Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil und ermutigende Überlebensdaten bei Patienten mit Pankreaskarzinom, malignem Melanom und Kolorektalkarzinom. Ergebnisse einer Phase I/II-Studie mit 33 Patienten zeigte als Hauptnebenwirkung eine selbst-limitierende, moderate Thrombozytopenie. Die maximal tolerable Dosis wurde mit 160 mg/m²/d festgelegt. Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3341
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Jutta _________________________________________ Meine im Krebskompass verfassten Beiträge dürfen in anderen Foren, oder HP’s, nicht ohne meine persönliche Zustimmung kopiert oder veröffentlicht werden. |
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Gefunden in:
http://www.aerzteblatt-studieren.de/...p?docId=110948 Medizin · News 16.06.2009 Tumorschmerz: Signalstoff aus Krebszellen macht Nervenzellen empfindlicher Heidelberg – Krebspatienten leiden häufig unter sehr starken Schmerzen, die mit herkömmlichen Medikamenten nicht wirksam behandelt werden können. Wissenschaftler des Pharmakologischen Instituts der Universität Heidelberg sind den möglichen Ursachen jetzt auf die Spur gekommen: Krebstumoren setzen zwei bestimmte Signalstoffe aus, die Nervenzellen besonders empfindlich machen und das Tumorwachstum verstärken. Die Arbeitsgruppe um Rohini Kuner vom Pharmakologischen Institut der Universität Heidelberg berichtet über ihre Ergebnisse in der Zeitschrift Nature Medicine (doi:10.1038/nm.1976). ........ Weiter lesen im obigen Link ................. Und weiter: http://www.aerzteblatt-studieren.de/...p?docId=110973 Uni/Beruf · News 17.06.2009 Bundestag will Palliativmedizin zum Pflichtfach machen Berlin – Medizinstudenten in Deutschland müssen sich künftig vermutlich intensiver mit der Palliativmedizin für sterbenskranke Menschen auseinandersetzen. Der Bundestag wird am Freitag über einen Gesetzentwurf „zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus“ abstimmen, den die Regierungsfraktionen vorgelegt haben. Danach soll die Palliativmedizin künftig als Pflichtlehr- und Prüfungsfach im Rahmen des Medizinstudiums in die Approbationsordnung für Ärzte aufgenommen werden. Das Gesetz, das am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Parlaments verabschiedet wurde, sieht außerdem vor, dass pflegebedürftige Behinderte nun einen Rechtsanspruch auf Mitnahme ihrer Pflegekraft in das Krankenhaus und auf weitere Zahlung der entsprechenden Leistungen auch während der Krankenhausbehandlung haben. Neben dem Bundestag muss dem Gesetz auch der Bundesrat zustimmen. .....
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Traurige Grüße von Conny (& Jörg - seit 15.5.08 nur noch in liebevollen Gedanken) Ein Millionär und ein Bettler haben statistisch gesehen jeweils 1/2 Million! _____________________________________________________Soviel zu Statistiken! mein geliebter Mann: BSDK 06.06.1959 - 15.05.2008 mein Pa: BSDK 17.01.1941 - 08.07.2007 meine Mutti: Akute Leukämie 18.11.1941 - 30.03.2011
Geändert von Conny44 (19.06.2009 um 18:18 Uhr) |
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Auf den Webseiten der http://www.bauchspeicheldruesenkrebszentrale.de
erhält man spezielle Informationen für Betroffene und Angehörige. Es besteht die Möglichkeit einen Newsletter zu abonnieren bzw. kostenloses Informationsmaterial zu bestellen. Der Hinweis wurde auf den Webseiten des "Deutschen Ärzteblatts" (Zugriff am 19.06.2009) gefunden. elisabethh.1900 |
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Aus dem Magazin der Deutschen Krebshilfe, Ausgabe Nr.2 / 2009:
Gezielter Angriff auf gestresste Krebszellen Bauchspeicheldrüsenkrebs besser behandeln Mainz (ng) – Moderne Therapiekonzepte, die einen Tumor zielgerichtet auf molekularbiologischer Ebene angreifen, machen vielen Krebs-Patienten neue Hoffnung. Wissenschaftler in Mainz entwickeln nun einen solchen Therapieansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dabei wird gezielt ein Protein blockiert, das die Tumorzellen dringend zum Überleben brauchen. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt das Forschungsprojekt mit 167.600 Euro. Krebszellen befinden sich in einer ständigen „Stress-Situation“, da sie im Prinzip in einem feindlichen Milieu wachsen: Aufgrund des raschen Tumorwachstums ist ihr Sauerstoffverbrauch hoch und über die Tumor-Blutgefäße werden die Krebszellen nicht immer ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Dennoch sterben die bösartigen Zellen nicht, sondern werden sogar noch aggressiver. Die Mainzer Wissenschaftler haben ein Protein intensiv untersucht, das den Krebszellen ihr Überleben ermöglicht: das Hitzeschock-Protein Hsp90. Das Molekül stabilisiert und intensiviert die Signalvorgänge in Tumorzellen und hilft ihnen somit, auch unter ungünstigen Bedingungen zu wachsen. Die Wissenschaftler wollen Hsp90 als Zielstruktur für einen neuen Therapieansatz nutzen, indem sie das Molekül therapeutisch blockieren und so die gestressten Krebszellen zerstören. Im Labor ist dies den Forschern bereits bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und auch bei Krebszellen des Magens und der Leber gelungen: Durch die Blockade des Hitzeschock-Proteins verminderte sich das Tumorwachstum erheblich und auch die Bildung von Metastasen konnte reduziert werden. Die Ergebnisse hat die Arbeitsgruppe bereits hochrangig publiziert („Clinical Cancer Research, Molecular Cancer Therapeutics und Hepatology“). Die Mainzer Wissenschaftler wollen nun die biologischen Auswirkungen der Hsp90-Blockade weiter untersuchen, um in naher Zukunft klinische Studien bei Bauchspeicheldrüsenkrebs-Patienten starten zu können. Hier findet Ihr die komplette Ausgabe: http://www.krebshilfe.de/fileadmin/I...ift_2009-2.pdf . .
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Mein Papa: Diagnose BSDK mit Lebermetastasen Ende Mai 2008 Den schweren Kampf verloren am 05.04.2009 Alle im Forum von mir verfassten Beiträge dürfen ohne meine Zustimmung nicht weiter verwendet werden. |
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Blutgerinnungshemmer als neues Krebsmedikament? - International Journal of Cancer, Band 124 (12), neu erschienen
15.06.2009 (Sel) Eine Variante des Blutgerinnungshemmers Heparin könnte sich möglicherweise zur Behandlung von Krebserkrankungen eignen, wie ein Beitrag in der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) beschreibt. Weitere Themen im aktuellen Heft: Die Früherkennung von Leberkrebs bei Hepatitis-B-Patienten und die Isolation einer besonders aggressiven Gruppe von Krebszellen in Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Heparin wird weit verbreitet eingesetzt, um die Blutgerinnung zu hemmen, etwa nach Operationen. Doch das Medikament kann noch mehr: Quasi als Nebenwirkung vermag es auch die Neubildung von Blutgefäßen zu unterdrücken, die sogenannte Angiogenese, es inhibiert die Metastasierung von Tumoren und die Zellvermehrung. Aus Angst vor Blutungen wurde diese „Antikrebswirkung“ von Heparin jedoch bislang nicht ausgenutzt. Wissenschaftler von der Universität Seoul um Esak Lee, haben nun eine natürlich vorkommende Heparin-Variante identifiziert, die die erwünschten krebshemmenden Eigenschaften aufweist, ohne gleichzeitig die Gerinnung zu stark zu beeinträchtigen. In Mäusen, die menschliche Tumorzellen verabreicht bekommen hatten, bremste diese Heparin-Form das Tumorwachstum und verlängerte damit deutlich die Überlebenszeit der Tiere. Die Autoren halten es für möglich, dass diese Heparin-Variante auch die Krebstherapie des Menschen sinnvoll ergänzen könnte. In Asien ist die Infektion mit dem Hepatits B Virus die häufigste Ursache für Leberkrebs. Doch welcher Infizierte entwickelt tatsächlich einen Tumor? Zu welchem Zeitpunkt? Um diese Fragen zu beantworten, fehlte bislang ein Nachweissystem. Vincent Wai-Sun Wong und seine Kollegen von der Universität Hongkong entdeckten nun, dass die Konzentration des Immunbotenstoffs Interleukin 6 im Blut der Patienten starke Hinweise darauf geben könnte, welcher HBV-Infizierte bereits Leberkrebs entwickelt hat und welcher nicht. Offenbar steigt die Wahrscheinlichkeit, an Krebs erkrankt zu sein, oberhalb einer bestimmten Konzentration an. Die Autoren vermuten, dass die regelmäßige Kontrolle der Interleukin-6-Spiegel im Blut der Hepatitis-B-Infizierten dazu beitragen könnte, an Leberkrebs erkrankte Patienten früher als bisher zu identifizieren. Immer mehr Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich in Tumoren eine kleine Gruppe sogenannter Krebsstammzellen befindet. Diese scheinen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Tumors zu spielen, aber auch für die Resistenz gegenüber der Chemotherapie verantwortlich zu sein sowie für die Metastasenbildung und die Invasion in benachbartes Gewebe. In Bauchspeicheldrüsentumoren kommen diese Krebsstammzellen bevorzugt in sogenannten Nebenpopulationen (SP-Zellen) der Tumorzellen vor. Diese Zellen zeigen ein besonderes Färbemuster und können damit von der Hauptpopulation der Tumorzellen unterschieden werden. Ayano Kabashima von der Keio Universität in Tokyo konnte aus verschiedenen Zellkulturen von Bauchspeicheldrüsentumoren diese SP-Zellen isolieren und zeigen, dass sie - verglichen mit der Hauptpopulation der Tumorzellen - verstärkt Lebermetastasen hervorriefen. Die Autoren betonen, dass sich die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs verstärkt auf die SP-Zellen konzentrieren sollte. http://www.dkfz.de/de/presse/ijc/2009/ijc_pm_09_12.html |
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20.07.2009
Pankreaskarzinom: für längeres Überleben prädiktiver Hautausschlag durch Erlotinib korreliert mit niedrigem CRP Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom, die bei einer Behandlung mit dem Tyrosinkinasehemmer Erlotinib einen Hautausschlag entwickeln, leben im Median signifikant länger als Patienten ohne Hautausschlag. Dies bestätigt eine beim ASCO-Kongress 2009 vorgestellte Analyse der AViTA-Studie. Weiterhin konnte in der AViTA-Studie gezeigt werden, dass ein Hautausschlag häufiger auftrat, wenn die Patienten einen niedrigen Ausgangswert an C-reaktivem Protein (CRP) aufwiesen oder Nichtraucher waren. Zur Behandlung des Pankreaskarzinoms wurden in den vergangenen Jahren viele Studien durchgeführt, bei denen eine Gemcitabin-Monotherapie mit einer Kombination aus Gemcitabin plus einer weiteren Substanz verglichen wurde. Alle Studien waren jedoch negativ. Lediglich die Kombination Gemcitabin plus Erlotinib (Tarceva®) in der PA.3-Studie führte zu einer Senkung des Sterberisikos um 18 % (p = 0,038) im Vergleich zur Monotherapie mit Gemcitabin (1). Aufgrund dieser Studienergebnisse wurde Erlotinib in Kombination mit Gemcitabin für die Erstlinientherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms zugelassen. Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3457
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Aus Dem Onkologie-Journal
Zeitschrift online - Ausgabe 05-09 ASCO 2009 Pankreaskarzinom: Gemcitabin und 5-FU gleich effektiv, aber Gemcitabin besser verträglich Nach den Ergebnissen der Studie ESPAC-3 (#LBA 4505) ist die adjuvante Therapie mit 5-FU/FA und mit Gemcitabin bei Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom gleichwertig in Bezug auf das Überleben. Damit ist 5-FU wieder „back on stage“, sagte John Neoptolemos von der Universität Liverpool, UK. Allerdings konnte Gemcitabin mit einem besseren Verträglichkeitsprofil punkten. ESPAC-3 ist eine multizentrische, offene, randomisierte Phase-III-Studie, in die 1088 Patienten mit einem duktalen Adenokarzinom nach einer Tumorresektion eingeschlossen wurden. 551 Patienten erhielten 5-FU/FA, 537 Patienten Gemcitabin als adjuvante Therapie. Beide Regime erwiesen sich als gleichwertig bezüglich des Überlebens. Das mediane Überleben im 5-FU/FA-Arm betrug 23 Monate und im Gemcitabin-Arm 23,6 Monate. Ein insgesamt fantastisches Ergebnis, so Neoptolemos, angesichts dessen, dass 35% der Patienten positive Schnittränder hatten und 72% positive Lymphknoten. Insgesamt war jedoch die Verträglichkeit von Gemcitabin besser. So waren unter 5-FU/FA signifikant häufiger Stomatitis (10 vs. 1%) und Diarrhoe (13 vs. 2%) von Schweregrad 3/4 aufgetreten als unter Gemcitabin. In der ESPAC-4-Studie wird aktuell eine Gemcitabin-Monotherapie mit der Kombinationstherapie Gemcitabin plus Capecitabin bei Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom verglichen. Mit der Rekrutierung wurde im Mai 2008 begonnen, primärer Endpunkt ist auch hier das Gesamtüberleben. as J. Neoptolemos, M. Büchler, D. D. Stocken, P. Ghaneh, D. Smith, C. Bassi, M. Moore, D. Cunningham, C. Dervenis, D. Goldstein. ESPAC-3(v2): A multicenter, international, open-label, randomized, controlled phase III trial of adjuvant 5-fluorouracil/folinic acid (5-FU/FA) versus gemcitabine (GEM) in patients with resected pancreatic ductal adenocarcinoma. J Clin Oncol 27:18s, 2009 (suppl; abstr LBA4505)
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#38
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Welcher Eingriff lindert Beschwerden bei Tumoren der Bauchspeicheldrüse effektiver?
02.07.09. Studie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg vergleicht Operation und endoskopisches Verfahren bei eingeschränktem Gallenabfluss Welches Verfahren lindert die Beschwerden effektiver, wenn ein Tumor den Gallengang blockiert und selbst nicht entfernt werden kann? Ob sich Operation oder endoskopischer Eingriff besser eignet, den Gallenabfluss bei inoperablen Tumoren der Bauchspeicheldrüse oder des unteren Gallenganges wieder herzustellen, prüft die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg nun in Zusammenarbeit mit dem Klinischen Studienzentrum der Chirurgie (KSC) im Rahmen einer Studie. Mehr als 10.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem bösartigen Tumor der Bauchspeicheldrüse bzw. des unteren Gallenganges. Diese Tumoren werden häufig erst spät entdeckt und können nicht mehr chirurgisch entfernt werden. Dann gilt es, durch Behandlung der Symptome die Lebensqualität der Betroffenen so lange wie möglich zu erhalten. Behindert der Tumor z.B. den Gallenabfluss, leiden die Patienten neben quälendem Juckreiz auch unter schweren Entzündungen der Gallenwege. Es stehen zwei etablierte Verfahren zur Auswahl, um die Galle wieder abfließen zu lassen: Bei der endoskopischen Therapie führen Chirurgen über eine Darmspiegelung ein Röhrchen (Stent) in den Gallengang ein, über den die Galle abfließen kann. Alternativ kann bei einer Operation eine neue Verbindung zwischen Gallengang und Darm hergestellt und so der Tumor umgangen werden. Welche dieser beiden Therapien bessere Ergebnisse erzielt, soll nun die Studie STENTBY von Europäischem Pankreaszentrum und Klinischem Studienzentrum Chirurgie (KSC) der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg bei zunächst 60 Patienten klären. Das Studienzentrum wurde eingerichtet, um Patienten in Studien protokollgerecht zu behandeln und so die Krankenversorgung der Zukunft zu verbessern. Auf dem Gebiet der Pankreaserkrankungen gehört das Europäische Pankreas Zentrum in Heidelberg zu den führenden Zentren der Welt: Ein interdisziplinäres Team von Fachspezialisten betreut jährlich über 2.000 Patienten und führt ca. 500 Operationen an der Bauchspeicheldrüse durch. Durch die große Zahl an Patienten können hier zudem Ursachen der Pankreaserkrankungen und neue Behandlungsstrategien erforscht werden. So profitieren Patienten stets von neuen Therapieansätzen. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg
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Neuer Biomarker des Blutes für Bauchspeicheldrüsenkrebs entdeckt
Pressemitteilung der Universität Leipzig vom 13.08.2009 Prof. Thiery: "Entscheidend ist die Qualität der Blutprobe von der Probennahme bis zur Messung..." Weiterer Schritt in Richtung Früherkennung beim Pankreaskarzinom / Plättchenfaktor 4 ist vermindert: Veröffentlichung im "Clinical Cancer Research" Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine seltene, jedoch sehr bösartige Erkrankung. Die Diagnose wird erschwert, weil der Krebs keine oder nur leichte Beschwerden verursacht wie gelegentliche Übelkeit. Deshalb gehört das Pankreaskarzinom zu den Krankheiten, die oft zu spät entdeckt werden. Ärzte und Wissenschaftler aus der Laboratoriumsmedizin und Chirurgie des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig identifizierten nun einen neuen, hochempfindlichen Serummarker für den Bauchspeicheldrüsenkrebs: den Plättchenfaktor 4 (PF 4). In Kooperation mit dem DFG-Forschungszentrum MATHEON, Freie Universität Berlin und dem Universitätsklinikum Heidelberg legten sie dazu eine Studie an insgesamt 120 Patienten und Probanden vor, die jetzt im Journal "Clinical Cancer Research" publiziert wurde. Quelle: http://www.uniklinikum-leipzig.de/pr...il&pm_id=U3467 Zugriff am 15.08.2009 |
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Journal Onkologie
http://www.journalonko.de:80/newsview.php?id=3525 Forschung: Metastasierung beim Pankreaskarzinom verhindern/Histon-Deacetylasen-Inhibition therapeutischer Ansatz Die ********-Stiftung für therapeutische Forschung zeichnet Dr. Ali Aghdassi von der Universität Greifswald mit einem Graduierten-Stipendium aus. Er sucht nach Therapieoptionen gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er ist aggressiv, wächst rasch, wandert zügig in andere Gewebe und Organe und lässt die Patienten für lange Zeit im fatalen Glauben, alles sei in Ordnung: Der Krebs der Bauchspeicheldrüse, das Pankreas-Karzinom. Wenn die ersten Symptome auftauchen, ist es meist zu spät, um die Krankheit zu beherrschen. Fünf Jahre nach der Diagnose lebt nur noch jeder zwanzigste Patient. Um den misslichen Zustand zu bekämpfen, versuchen Forscher genau zu verstehen, was zellulär und molekular passiert, wenn Pankreaszellen entarten. Dr. Ali Aghdassi aus der Klinik für Innere Medizin A des Universitätsklinikums Greifswald beispielsweise beleuchtet, wie und warum die Tumorzellen der Bauchspeicheldrüse so schnell Tochtergeschwulste bilden – und verfolgt eine viel versprechende Spur. So viel versprechend, dass die Nürnberger ********-Stiftung für therapeutische Forschung den Wissenschaftler mit einem Graduierten-Stipendium unterstützt. Die zellulären und molekularen Veränderungen bei Pankreas-Tumoren sind noch komplexer als bei anderen Krebsarten. Unter anderem ist auffallend, dass sich bei der Tumorentstehung hoch differenzierte „Epithelzellen“ auf der Oberfläche des Gewebes in bindegewebsähnliche Zellen verwandeln, die schneller wachsen, weniger differenziert sind und rascher metastasieren. „Dabei verlieren die Krebszellen ihre Bindung untereinander“, sagt der Stiftungs-Stipendiat. So können sie aus dem eigentlich geschlossenen Tumorverband ausbrechen und entweder in benachbarte Gewebe einwandern oder sogar in entfernte Organe wie Leber oder Lunge, um dort Metastasen zu formieren. Zum „Kitt“, der die Tumorzellen eigentlich zusammenhält und damit vergleichsweise ungefährlich macht, zählt das Eiweiß „E-Cadherin“. Das Molekül sitzt auf der Oberfläche der Krebszellen und verbindet sie miteinander. Verfügen Patienten mit Pankreas Karzinom über funktionstüchtiges E-Cadherin, so zeigen Untersuchungen der Greifswalder Forscher, leben sie deutlich länger als Patienten, in deren Tumor E-Cadherin defekt ist oder fehlt. „Interessanterweise“, sagt Ali Aghdassi, „beruht die Funktionsstörung von E-Cadherin nicht wie bei anderen Krebsarten auf mutierten Genen.“ Vielmehr wiesen die Wissenschaftler aus Mecklenburg Vorpommern nach, dass die Verpackungs-Substanzen (Histone) um den Bereich der E-Cadherin-Gene verändert sind – und bestimmte Enzyme, die die Histone biochemisch modifizieren, die so genannten Histon-Deacetylasen. Welche Mechanismen hinter dieser Störung stecken, will der Stipendiat der ********-Stiftung jetzt analysieren. Langfristiges Ziel: „Eine neue Therapie zu finden, die verhindert, dass sich das Pankreas-Karzinom im Körper ausbreitet.“ Denkbar ist beispielsweise der Einsatz von Medikamenten, die die Histon-Deacetylasen blockieren. „Damit“, so der Stiftungs-Stipendiat, „wird bereits bei Leukämien gute Erfolge erzielt.“ Quelle: ********-Stiftung für therapeutische Forschung Liebe Grüße Tine |
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14.09.2009
FDA und EMEA erteilen Antisense Pharma Orphan-Drug-Status für Trabedersen zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs Das biopharmazeutische Unternehmen Antisense Pharma GmbH hat sowohl von der European Medicines Agency (EMEA) als auch von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) den Orphan-Drug-Status für sein Prüfpräparat Trabedersen zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Beide Behörden sprachen Trabedersen bereits 2002 den Orphan-Drug-Status zur Behandlung hochgradiger Gliome (Hirntumore) zu. Der neueste Beschluss verdeutlicht das große Potential von Trabedersen zur Behandlung verschiedener aggressiver Tumore. Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3574
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02.10.2009
Verlängerung des Gesamtüberlebens von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs unter uPA-Hemmer MESUPRON® plus Gemcitabin Das Unternehmen WILEX AG hat vorläufige Daten aus der klinischen Phase II-Studie mit dem oral verabreichbaren Arzneimittelkandidaten MESUPRON® in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Gemcitabine bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs bekannt gegeben. Prof. Dr. Volker Heinemann, Klinikum Großhadern, Universität München, Leiter der klinischen Prüfung, fasst die unabhängige Auswertung der vorliegenden Daten wie folgt zusammen: „Die bisherigen Daten zeigen einen eindrucksvollen Effekt von MESUPRON® und geben nicht nur Patienten, sondern auch Ärzten Hoffnung auf eine sichere, gut verträgliche und neuartige Therapie.“ Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3625
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Keim, Volker; Klar, Ernst; Poll, Michael; Schoenberg, Michael H.
Der pankreasoperierte Patient: Nachsorge, Diagnostik und Therapie Postoperative Care Following Pancreatic Surgery—Surveillance and Treatment MEDIZIN: Übersichtsarbeit, DOI: 10.3238/arztebl.2009.0789 Department für Innere Medizin, Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Rheumatologie, Universität Leipzig: Prof. Dr. med. Keim Abteilung für Allgemeine, Thorax-, Gefäß-und Transplantationschirurgie, Universität Rostock: Prof. Dr. med. Klar Lübbecke, Prof. Dr. med. Poll Hintergrund: Nach einer Pankreasoperation leidet ein Teil der Patienten an behandlungsbedürftigen Folgeerkrankungen. Methode: Übersichtsarbeit auf der Basis einer Literaturrecherche unter Einbeziehung der deutschen S3-Leitlinie Pankreaskarzinom. .............. Der Text ist unter www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66880 zu finden Zugriff am 27.11.2009 |
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#44
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http://vts.uni-ulm.de/docs/2002/1688/vts_1688.pdf
Ein sehr informativer Link (Dank an Kikimora65). Eine große PDF-Datei, sehr umfangreich und zwischendurch mit vielem fachchinesisch, welches aber erklärt wird.
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#45
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Da nicht für Jutta und moin moin .....mir gab/gibt der Link Sicherheit bzw das Gefühl mich auf meine Fragen gezielter vorbereiten zu können ....
Ich wünsche uns allen einen schönen Start in die Woche
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