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  #151  
Alt 12.03.2008, 23:48
Wolfhard Wolfhard ist offline
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Standard AW: PSA erhöht nach Behandlung ... Bitte an neue User: hier euere Frage posten

Hallo blume
Bei einer hohen Zahl von Patienten steigt nach einer Radikaloperation bei Prostata-krebs der PSA-Wert ("Prostataspezifisches Antigen"- zeigt ausschließlich Prostata-Gewebe an) als Zeichen von erneutem Tumorwachstum wieder an. Als Fausregel: Jährlicher PSA Anstieg nach Op kleiner 0,8, dann geht man von einem Rezidiv aus. Ist der Anstieg größer als 0,8 dann wird ein mestatasierendes Geschehen vermutet.

Im Fall eines Rezidives bietet die Strahlentherapie im Bereich der Prostataloge eine zusätzliche Therapiemöglichkeit, auch wenn kein feingeweblicher Tumornachweis erfolgen kann, da der Tumor häufig noch sehr klein ist.

Ist der PSA-Wert vor Beginn der Bestrahlung noch sehr niedrig (<1.5), sinkt der Wert nach Bestrahlung bei 45-70% der Patienten als Zeichen des Ansprechens wieder auf Null ab.

Nach neuen Ergebnissen, die auch aus deutschen Kliniken wie z.B. aus Berlin vorliegen, verbleiben nach 5 Jahren 35-50% dieser Patienten bei einem nicht meßbaren PSA-Wert.

Diese Patienten scheinen durch die Strahlentherapie eine zusätzliche Chance auf Heilung zu haben. In einem solchen Fall ist ansonsten eine Hormontherapie ohne eine Chance auf Heilung der Standard.

Mehr in meiner Infothek, Suchbegriff "Anstieg"

Alles Gute
wolfhard
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  #152  
Alt 13.03.2008, 22:26
blume41 blume41 ist offline
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Standard AW: PSA erhöht nach Behandlung ... Bitte an neue User: hier euere Frage posten

hallo wolfhard
danke für deine info.ich bin unwissend und dachte wenn eine total op gemacht wurde,kann es keine erhöhung der psa geben.
wir werden uns weiter informieren.
alles liebe blume
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  #153  
Alt 13.04.2008, 12:22
Znieha Znieha ist offline
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Standard PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo Mitstreiter,

ich bin in Sorge, weil die PSA - Werte langsam steigen.

13.11.2006 OP. Termin 4.6
23.11.2006 Klinikentlassung 0.7
15.01.2007 0,05
15.02.2007 0,05
20.03.2007 anderes Labor 0.04
15.04.2007 0.06
15.07.2007 0,03
15.10.2007 0,05
15.01.2008 0,06
15.02.2008 anderes Labor 0.06
08.04.2008 0,09

Im Mai gehe ich zur Knochenszintigraphie, weil bei der ERSTEN GRAPHIE im November an der 10. Rippe links ein erhöhter ossärer Umbau zu sehen war. Können die gesteigerten PSA - Werte vermuten lassen, dass ich mit einem Rezidiv rechnen muss?
Wem ist es ähnlich ergangen ?
Für Stellungnahmen danke ich im voraus und grüße Znieha
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  #154  
Alt 13.04.2008, 21:57
Wolfhard Wolfhard ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo,
PSA-Werte im Bereich von 0,0X bedeuten nicht unbedingt einen PSA-Anstieg, sondern eher, dass der PSA-Wert im Grenzbereich der gerätetechnischen Nachweisgrenze schwankt.
Die wirkliche Ursache eines PSA-Anstieges nach rad. OP kann bei niedrigem PSA wie z.B. 0,05 oder 0,09 ng/ml ohnehin fast nie nachgewiesen werden. Auch die neueste bildgebende Technik ist nicht sicher und kostet zudem noch viel Geld. Und das bedeutet: Verunsicherung und Zweifelhafter Nutzen! Damit ist niemandem gedient. Das Szintigramm ist bei diesen niedrigen Werten am wenigsten tauglich für einen Rezidiv-Nachweis. Ossäre Umbauten können auch ganz andere Ursachen haben als den PK. Lt. Prof. Reske, Ulm, bestehen mit 11Cholin-PET/CT so ungefähr ab 0,5 PSA Chancen, ein Rezidiv zu erkennen.

Zunächst erstmal gilt es aber bei Ihnen, den PSA-Anstieg abzusichern, d.h. festzustellen, ob der PSA Wert wirklich nachhaltig und kontinuierlich steigt. Das kann wie bisher in 3 Monatsabständen oder kürzer aber unbedingt im gleichen Labor erfolgen. Ein Laborwechsel ist rausgeschnissenes Geld, denn mit PSA-Werten aus einem anderen Labor verfälscht man sich ganz schnell die Ergebnisse seiner Messwertreihe. Erst wenn bei mind. zwei weiteren Kontrollen der PSA den Wert von 0,1 ng/ml deutlich überschreitet, spricht die Situation für ein Lokalrezidiv. Der bisherige langsame Anstieg, wenn er sich denn als Anstieg bestätigt, kann als ein Hinweis auf ein Lokalrezidiv gedeutet werden. Der PSA-Nadir nach der OP von 0,05 zusammen mit dem langsamen PSA-Anstieg(?) signalisert auch eher ein lokales Geschehen denn Metastasen.

Ist es tatsächlich ein Lokalrezidiv könnte wie bei mir eine Strahlentherapie als nächstes folgen. Mit Hormontherapie kann abgewartet werden, bis die Wikung der Strahlentherapie eingeschätzt werden kann. (Erfolg oder Therapieversagen, wenn PSA erneut ansteigt) Entweder ist sie dann nicht erforderlich (weil die Strahlentherapie wirkt) oder es wird mit der Hormontherapie begonnen.

Nach meiner OP und einem PSA-Nadir unter 0,1 in 1999 folgte bei mir nach 18 Monaten die Bestrahlung und 3 Jahre später der Beginn einer einjährigen iADT. Die nachfolgende Therapiepause dauert bis heute an, also rd. weitere drei Jahre. Das Rezidiv am Blasenboden wurde histologisch bestätigt.

Weitere Informationen finden Sie in meiner Infothek auf meiner Webseite.

Alles Gute für Sie

Wolfhard D. Frost
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  #155  
Alt 10.05.2008, 09:47
Znieha Znieha ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo Mitstreiter,

bei mir wurde nach 4 Wochen der PSA - Wert wieder gemessen.

Dieser Wert ist von 0,09 auf 0,08 gefallen.

Ist das ein hoffnungsvolles Zeichen für mich ?

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ?

Schon jetzt danke für Erfahrungsberichte und frohe Pfingsten für ALLE.

Es grüßt aus OWL Znieha
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  #156  
Alt 12.05.2008, 16:51
Wolfhard Wolfhard ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo
Hoffnung ist das Letzte was wir aufgeben. Man(n) hofft immer.
Aber zu der Wertung des Fallens von PSA von 0,09 auf 0,08 habe ich mich schon deutlich geäußert. Bitte lesen Sie im Internet die Beiträge von Prof. Semjonow, UKM (Uniklinik Münster), der sich deutlich zu PSA-Schwankungen im Bereich unterhalb 0,1 geräuspert hat; wohlgemerkt wissenschaftlich fundiert. Meine Infothek enthält weitere Hinweise.
Eine Frage: In einem anderen Forum haben Sie andere Ausgangswerte NACH der OP mitgeteilt, nämlich eine R1 Situation. Wenn das zutrifft, sollten Sie keinen einzelnen Wert optimistisch betrachten, sondern bei 0,2 spätestens beim Urologen antreten und eine Rezidivtherapie beginnen. Das könnte ein Strahlentherapie sein.
Alles Gute
Wolfhard
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PSA Selbsthilfegruppe Bielefeld
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  #157  
Alt 12.05.2008, 17:43
Znieha Znieha ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo Wolfhard,

danke für Deine Stellungnahme.

Im anderen Forum habe ich geschrieben, dass es fragliche R 1 Situation gibt;
weil der Tumor bis zur Schnittgrenze sich ausgebreitet hatte.
100%ig ist das nicht.

Durch Deine Stellungnahme ist mir die Situation aber viel klarer geworden.

Nochmals danke dafür.

Grüße aus OWL Znieha
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  #158  
Alt 16.07.2008, 23:04
resi2 resi2 ist offline
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Beiträge: 2
Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

hallo an alle,

wie wahrscheinlich viele hier im forum, bin ich verzweifelt, da mein vater nach einer komplett entfernung der prostata (märz 2008) einen psa wert von 1,4 hat.
diagnose: Gleason-Score 9(4+5), G3b, pt3b, N0, MX
nächste woche beginnt die strahlentherapie. zusätzlich hat er durch die diagnose psychische probleme. ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll - fühle mich so ohnmächtig.wenn mir jemand schreiben möchte, von seinen erfahrungen mit ähnlichen werten berichten will oder ähnliches: meine email adresse: resi2@gmx.at
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  #159  
Alt 17.07.2008, 12:08
Cleopatra1 Cleopatra1 ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo Resi. Ein Gleason-Wert von 9 entspricht einer aneuploiden DNA, was man durch eine DNA-Analyse vom Biopsiematerial hätte bestätigen können. In dieser Situation war mit fast 100% Wahrscheinlichkeit ein Rezidiv zu erwarten gewesen, so dass der Erfolg der Operation von vornherein in Zweifel stand. Dein Vater hat leider die gängige Routine-Therapie mitgemacht, die nur oberflächlich diagnostiziert und im Zweifel immer operiert. Nun hängt er am Tropf der Urologie und muss sehen, wie er davon wieder weg kommt.
In dieser Situation würde ich mich auf eine Bestrahung noch nicht einlassen sondern erst einmal herausfinden, wo im Körper restliches tumorbefallenes Prostatagewebe verblieben ist bzw. an welchen Stellen Metastasen sichtbar sind. Das gelingt zur Zeit nur bestmöglich mit einem Cholin-PET-CT, das allerdings von den Kassen nicht bezahlt wird, Kosten um 1.000 Euro.
Erst mit dieser gründlicheren Diagnose macht eine Bestrahlung Sinn, denn ohne das Wissen um die Lokalisation wird ins Blinde hinein bestrahlt mit dem Risiko, dass die körperlichen und psychischen Beschwerden des Vaters sich nur noch verschlimmern. Stellt sich heraus, dass Metastasen sich an anderen Stellen als in der Prostataloge angesiedelt haben, wäre eine ganz andere Therapie angesagt.
Alles Gute, Reinardo
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  #160  
Alt 20.07.2008, 20:52
resi2 resi2 ist offline
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Beiträge: 2
Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Zitat:
Zitat von Cleopatra1 Beitrag anzeigen
Hallo Resi. Ein Gleason-Wert von 9 entspricht einer aneuploiden DNA, was man durch eine DNA-Analyse vom Biopsiematerial hätte bestätigen können. In dieser Situation war mit fast 100% Wahrscheinlichkeit ein Rezidiv zu erwarten gewesen, so dass der Erfolg der Operation von vornherein in Zweifel stand. Dein Vater hat leider die gängige Routine-Therapie mitgemacht, die nur oberflächlich diagnostiziert und im Zweifel immer operiert. Nun hängt er am Tropf der Urologie und muss sehen, wie er davon wieder weg kommt.
In dieser Situation würde ich mich auf eine Bestrahung noch nicht einlassen sondern erst einmal herausfinden, wo im Körper restliches tumorbefallenes Prostatagewebe verblieben ist bzw. an welchen Stellen Metastasen sichtbar sind. Das gelingt zur Zeit nur bestmöglich mit einem Cholin-PET-CT, das allerdings von den Kassen nicht bezahlt wird, Kosten um 1.000 Euro.
Erst mit dieser gründlicheren Diagnose macht eine Bestrahlung Sinn, denn ohne das Wissen um die Lokalisation wird ins Blinde hinein bestrahlt mit dem Risiko, dass die körperlichen und psychischen Beschwerden des Vaters sich nur noch verschlimmern. Stellt sich heraus, dass Metastasen sich an anderen Stellen als in der Prostataloge angesiedelt haben, wäre eine ganz andere Therapie angesagt.
Alles Gute, Reinardo
danke reinardo für die information. diese pet-ct wird meines wissens bevor die strahlentherapie beginnt gemacht. leider klingt das alles gar nicht gut. danke für deine antwort. LG, petra
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  #161  
Alt 27.05.2009, 15:48
thomm thomm ist offline
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Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Professor Carter der Johns Hopkins Klinik in den USA hat kürzlich einen Kommentar über den PSA Test geschrieben, da anscheinend verschiedene Studien komplett unterschiedliche Ergebnisse geliefert haben. Seiner Ansicht nach kann ein hoher PSA Wert ein Hinweis auf einen aggressiven Tumor sein, zur gleichen Zeit aber auch nicht. Der PSA Test kann dies wohl nicht unterscheiden. Der Artikel war auf Englisch aber ich habe diesen mal hier übersetzt für alle die es vielleicht interessiert.

Viel Glück!
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  #162  
Alt 07.06.2009, 18:32
frohsinn frohsinn ist offline
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Beiträge: 3.092
Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo, bin heute das erste Mal auf diesen Seiten und habe aufmerksam alle Berichte gelesen.Mein Ehemann ist leider betroffen...hat viel duchrchgemacht.Ganz kurz zum Hergang : 2001 Totalop,leider Darmverletzung bei der Op...Darm bildete Fistel und bohrte ein Loch in die Blase so daß Exkremente vorn stat hinten ausgeschieden wurde....der Darm wurde nach außen verlegt und ein Dauerkateter gelegt...nach 5 Monaten Zurückverlegung.2005 Anstieg des PSA-Wertes,es erfolgten 38 Bestrahlungen...seit dem bis andauernd bekommt er die Hormontherapie,erst niedrigdosiert,das hält immer den PSA -Wert für eine gewisse Zeit niedrig,seit 2 Jahren Hormoninjektionen ( Dreimonatsinjektion) seit Februar 2009 zu der Injektion zusätzlich noch ne Hormonpille täglich............Im Januar zeigte sich mittels Cholin PET-CT ein befallener Lymphknoten im hinteren Bauchraum nahe der Wirbelsäule, lt.Aussagen des Professors und des beh.Urologen inoperabel.
Meine Frage weiß jemand weiter ????? Der Urologe er wäre austherapiert.....
Mein ist jetzt 57 Jahre alt,noch arbeitsfähig ,macht Sport ,Inkontinent Impotent. Aber dank meiner Person doch "gut" drauf ,er gibt nicht auf und wenns doch mal "schwer" wird sprechen wir über alles,meistern alles zusammen.Was ich festgestellt habe ,ist er auch nicht psychisch auffällig durch die Hormone geworden.Man hört ja manchmal von Männern mit Hormontherapien von psychischer Angeschlagenheit...ja es gibt auch bei ihm mal ne Nachdenklichkeit über den Gesundheitszustand,ist aber normal wenn man Krebs hat.
Gut das er uns -Familie- hat und das wir zu ihm stehen.Er war und ist ein liebender Vater und Ehemann. Ich wünsche mir noch viele gemeinsame Jahre!!!!
Mußte ich hier mal so loswerden...
Auf meine Frage zurück zu kommen ; weiß jemand weiter wegen dem befallenen diagnostizierten Lymphknoten ?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar....Eure Frohsinn

Geändert von frohsinn (12.03.2011 um 19:29 Uhr)
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  #163  
Alt 12.03.2011, 01:16
Benutzerbild von mahanuala
mahanuala mahanuala ist offline
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Ort: norddeutschland
Beiträge: 992
Standard prognose VOR op?

hallo,
hoffe ich verstehe wie der thread hier läuft...
ich habe folgende frage, bin eigentlich aus dem bk forum.
ein kollege von mir hat uns mitgeteilt er habe prostatakrebs, er ist selbst arzt.
er wird montag operiert und spricht davon dass er
a) aufgrund der voruntersuchungen eine gute prognose hat
b) ende april wieder in einsatz sein will, inclusive AHB

mir erscheint das verwegen, weil bei z.b. bk die genaue behandlung ja meist erst NACH der op definitiv feststeht....und mir auch der gesamtzeitraum an behandlung (mitte märz bis ende april) sehr kurz erscheint...

da er ohnehin nicht der freundlichste ist wage ich nicht so genau zu fragen...
allerdings bin ich seine vertretung als einrichtungsleitung und wüßte schon gerne, ob er sich da im moment selber etwas mut macht,UND r ob man das VOR der op schon so genau abschätzen kann...
denn ich muss ihn vertreten und muss natürlich einiges planen...

danke für allgemeine infos hinsichtlich bnehandlungsplanung und prognose vor der op...
mahanuala
__________________
once you have tasted filght,
you will walk the earth with your eyes

turned skyward
for there you have been
and there you want to return

leonardo da vinci
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  #164  
Alt 12.03.2011, 19:36
frohsinn frohsinn ist offline
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Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 3.092
Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach rad.OP

Hallo Mahanuala....wenn keine Komplikationen auftreten ist er wirklich wieder schnell fit...aber ....siehe mein Ehemann Ist ja eigendlich bei jeder Op so ...kann gut oder schlecht gehen,traurig aber wahr.
Also geht alles gut bei ihm habr ihr ihn Ende April wieder ....Toi,toi,toi
und schönes WE für dich ,Gruß die Frohsinn
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  #165  
Alt 05.08.2012, 18:04
Hanna82 Hanna82 ist offline
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Registriert seit: 05.08.2012
Beiträge: 4
Standard AW: PSA-Wert Steigerung nach kompletter Enfernung

Hallo,
bei meinem Papa (heute 69) ist im November 2011 Prostata Krebs entdeckt worde im Anfangsstadium. Dann hat es noch aus Urlaubsgründen der behandelnden Ärzte bis Ende Januar gedauert bis die Prostata entfernt wurde. "Es sei noch nicht so eilig, da es ja so früh erkannt worden sei". Da dachte ich, es sei doch super, dann könnte man ja gleich operieren....passte aber nicht mit der Urlaubsplanung der Ärzte ( entschuldigt bitte für den Sarkasmus an der Stelle...der hilft aber nicht ständig los zu heulen weil ich einfach nicht verstehe wie man sich so viel Zeit lassen kann).

Danach war er dann für 6 Wochen in der Reha.
Der Wert nach der Reha war auf o,4 und bis 0,3 sei er wohl noch ok trotz totaler Entfernung!?

Im Anschluss an die Reha war dann die Bestahlung angedacht, aber es kam ein Leistenbruch dazwischen der operiert werden musste.
Somit steht diese noch aus.

In nächster Zeit ist wieder ein neuer Termin beim Urologen, wo auch ein neuer PSA Wert gemessen wird.

Meine Fragen sind, ob es 1. ok ist so lange Zeit zwischen Diagnose und OP zu lassen wenn man doch noch richtig gute Chancen hat alles frühzeitig zu erwischen bevor der Tumor sich vergrößert und auf andere Strukturen übergeht oder ob es schlichtweg fahrlässig ist, auf Grund von geplantem Urlaub so viel Zeit verstreichen zu lassen?

Und 2. Ist es angebracht, dass ich mir Sorgen mache wegen dem Wert?

Mein Papa hat sich in den letzten Monaten sehr verändert. Er ist depressiver geworden und leidet sehr unter der weiter bestehenden inkontinenz, weil sie ihn so einschränkt im Alltag.

Ich habe wahnsinnig viel Angst das es eventuell alles so lange gedauert hat, dass der Krebs metastasiert ist und mein Papa vielleicht der nächste ist den ich hergeben muss.

Meine Eltern sagen mir nicht wirklich viel...aber ich mach mir einfach Sorgen und möchte meinen Papa nicht verlieren.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Lieben Gruss
Hanna
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