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  #31  
Alt 29.01.2009, 09:23
(Sa)biene (Sa)biene ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Zitat:
Zitat von Jutta Beitrag anzeigen
Hallo Sabiene,

laut den Nutzungsbedingungen ist W E R B U N G (welche du eingestellt hast!!!) in diesem Forum nicht erlaubt, mit deiner Registrierung hast du die Nutzungsbedingungen akzeptiert!
Ach ja, warum werden dann Beiträge wie (ich zitiere nur aus diesem Threat, ist sonst zu viel) stehengelassen?:

"Darunter das o.g. "Zofran", "Anemet", "Vomex A" und weitere. Diese Mittel wirken alle sehr gut. "

"1. Mittel der Wahl bei leichten Beschwerden: Paspertin - Tropfen (MCP, Metoclopramid) wirkt durch "beschleunigen" der Magenpassage. Ausprobieren, wenn das ausreicht, gut!!!"

oder

"gegen Übelkeit hilft Zofran. Dieses Medikament ist natürlich verschreibungspflichtig."

UPS hab ich jetzt zuviel gesagt

Geändert von (Sa)biene (29.01.2009 um 18:41 Uhr)
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  #32  
Alt 30.01.2009, 21:09
Anke66 Anke66 ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Hallo Sabine!

Ja, tatsächlich, Du hast schon zu viel gesagt. Viel zu viel!

Zu glauben, eine Übelkeit nach Bestrahlung mit einem höchst dubiosen Nahrungsergänzungsmittel beheben zu können, zeugt von grenzenloser Naivität und Unwissenheit.

Die Leute, die hier anfragen, benötigen praktische Hilfe und die kannst Du offensichtlich nicht leisten.

Anke

Geändert von Anke66 (31.01.2009 um 11:27 Uhr) Grund: Total falsches Wort gewählt.
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  #33  
Alt 31.01.2009, 11:30
Anke66 Anke66 ist offline
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Ort: Oberschwaben
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

Hallo Sabine!

Die "Chemo-Übelkeit" war natürlich Quatsch. Habe ich geändert.

Ansonsten stehe ich zu meiner Aussage. Es geht hier um ernsthafte Erkrankungen. Da macht es keinen Sinn, sich an haltlose Heilsversprechen zu klammern.

Mir ist auch nicht klar, in wie weit Du mit Krebs zu tun hast und warum Du Dich hier so "reinkniest".

Anke
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  #34  
Alt 05.03.2009, 05:35
sternenfels sternenfels ist offline
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Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

liebes forum!

mit dem thema erbrechen musste ich mich zwangsläufig in den letzten wochen intensiv beschäftigen, da meine frau tumorpatientin ist, und es immer wieder zu brechatacken gekommen ist, die nur im krankenhaus in den griff zu bekommen waren.

grundsätzlich ist ja bei ganz schwerem erbrechen das problem, dass alle hier zitierten mittel bei oraler gabe sofort wieder erbrochen werden. es ist deshalb in solchen fällen unumgänglich mcp oder vomex iv zu verabreichen (geht natürlich nur im krankenhaus).

als mittel der wahl hat sich bei meiner frau "haldol" herausgestellt. dieses mittel ist zwar eigentlich ein psychopharmaka und wird z.b. bei psychosen gegeben, hat aber eben auch den effekt, den brechreflex zu unterdrücken.

haldol hat den vorteil, dass man wenige (3-5) tropfen im mund sozusagen auf der zunge zergehen lassen kann und somit die wirkung über die mundschleimhaut erfolgt und der ganze verdauungsbereich unbelastet bleibt.

haldol ist natürlich verschreibungspflichtig und ich schreibe hier nur über die erfahrung, die meine frau gemacht hat. inwieweit es eine empfehlung sein kann muss jeder betroffene mit seinem arzt genau abklären. ich musste nur feststellen, dass selbst bei erfahrenen ärzten die medikation haldol bei erbrechen völlig unbekannt war.

gruß sternenfels
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  #35  
Alt 10.03.2009, 16:15
Siggi-K Siggi-K ist offline
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Beiträge: 12
Standard AW: Übelkeit und Erbrechen

nach der zweiten chemo im februar 09 kam es zu so massiver übelkeit,daß sich die nahrungs-und flüssigkeitsaufnahme sehr stark verminderte.die vom arzt verschriebenen medika halfen nur bedingt.gabi ( meine lg.) bekam im krankenhaus den tipp,es mit -Odansetron-zu versuchen.es ist verschreibungspflichtig und es ist der gleiche wirkstoff wie im medikament -Zofran-.es gibt sie als schmelztablette und konnte deshalb von ihr gut vertragen werden.d.h.die übelkeit wurde auf ein erträgliches maß reduziert.liebe grüße siggi
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  #36  
Alt 15.04.2009, 22:07
zuckerschnutenmama zuckerschnutenmama ist offline
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Registriert seit: 15.04.2009
Beiträge: 2
Standard Übelkeit und erbrechen

Hallo
Meine SchwieMu bekommt Faslodex und Zometa und Sie hat seid Monaten ständige Übelkeit .. oft das Sie sich dabei übergeben muss.
Sie dachte zuerst es läge an den Schmerzmitteln aber die wurden nun ersetzt...
aber es ist nun immer noch nicht besser ?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen machen müssen oder habt ihr einen anderen Eindruck der Medikamente ???

Vielen Dank
viele Grüße
Marion

Geändert von zuckerschnutenmama (16.04.2009 um 14:52 Uhr)
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  #37  
Alt 17.04.2009, 05:04
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Hier werde ich jetzt alle Anfragen, Informationen und Beiträge zu diesem Thema in einem Thread zusammenführen.

Hier sind alle relevaten Informationen aus verschiedenen Journalen/Ärztezeitung usw zusammengefaßt nachlesbar: http://www.krebs-kompass.org/forum/s...ead.php?t=8550

Jeder neue Beitrag diesbezüglich wird hierher verschoben.
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  #38  
Alt 17.04.2009, 05:29
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Jutta Jutta ist offline
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Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Zusammenfassung:

Ärzte Zeitung, 28.03.2006

Eine Injektion pro Therapie-Zyklus schützt vor Emesis
Daten zu Palonosetron
BERLIN (gvg). Der 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei moderat emetogener Chemotherapie Übelkeit besser verhindern als andere Mittel. Erforderlich ist dazu nur eine einzige Injektion pro Chemotherapie-Zyklus.

Gesamtartikel: http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/03/28/057a1103.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 23.05.2006
Kombi-Therapie verhindert Erbrechen bei fast allen Patienten
Vorteile für Antiemetikum Palonosetron bei hoch emetogener Chemotherapie / Stationäre Betreuung kann verhindert werden
BERLIN (gvg). Der neue 5-HT3-Rezeptor-Blocker Palonosetron kann bei Patienten mit emetogener Chemotherapie die Möglichkeit einer ambulanten Betreuung erhalten. Von Kombitherapien profitieren zudem Patienten, denen andere Antiemetika nicht helfen.
Quelle: http://www.aerzte-zeitung.de/docs/2006/05/23/094a1003.asp?cat=/medizin/krebs



Ärzte Zeitung, 01.06.2006
Erbrechen bei Krebstherapie ist öfter als vermutet
Vorbeugung wird empfohlen
BERLIN (grue). Übelkeit und Erbrechen sind bekanntlich unerwünschte Wirkungen einer Chemotherapie. Deren Häufigkeit wird noch immer unterschätzt. Die Vorbeugung mit einer Kombination von Antiemetika nimmt den Patienten die Angst vor der Krebsbehandlung.
Quelle:http://www.aerzte-zeitung.de/docs/20.../medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 20.11.2006
Antiemesis-Leitlinien für Chemo aktualisiert
Fortschritte durch neue 5-HT3-Antagonisten
MÜNCHEN (wst). Übelkeit und Erbrechen sind noch immer die von Krebspatienten am meisten gefürchteten Wirkungen der Therapie. Um so wichtiger ist, die Möglichkeiten etablierter antiemetischer Prophylaxe auszuschöpfen und neue Substanzen zu suchen.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/11/20/208a1102.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 15.01.2007
Antiemetika sind wichtiger Teil der Chemotherapie bei Krebs
Potenzial der antiemetischen Therapie bei Krebspatienten nicht ausgenutzt /
Chemotherapie-induziertes Erbrechen lässt sich meist verhindern]
LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika in der Krebstherapie optimal genutzt, lässt sich bei über 80 Prozent der Patienten ein Zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/15/006a1006.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 31.01.2007
Dreierkombination schützt gut vor Erbrechen
Emesis infolge einer Zytostatikatherapie lässt sich bei vier von fünf Patienten gut unterdrücken
LEIPZIG (scho). Werden Antiemetika bei einer Zytostatika-Therapie den Leitlinien entsprechend genutzt, lässt sich bei mehr als 80 Prozent der Tumorpatienten ein Erbrechen verhindern.
Unerwünschte Folgen der Krebstherapie dürfen nicht unterschätzt werden. In einer großen Studie aus dem Jahre 2004 befragten Wissenschaftler mehr als 5000 Patienten in onkologischen Praxen, wie sie mit der Therapie zufrieden seien. 39 Prozent der Patienten klagten dabei über unerwünschte Wirkungen der Therapie und 30 Prozent über die Symptome der Erkrankung
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/31/018a1201.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 04.04.2007
Tipps zur Antiemesis-Therapie bei einer Chemo
Prophylaxe richtet sich nach emetogener Wirkung der Chemotherapie / Spezifische Kombinationen nötig
HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen gehören zu den gefürchteten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie. Bei einigen Krebsmedikamenten empfiehlt sich die vorsorgliche Therapie mit einer Dreifachkombination aus antiemetisch wirksamen Substanzen.
Die aktualisierten Empfehlungen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) nennen mehrere Chemotherapeutika, deren Anwendung mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent zu Übelkeit und Erbrechen führt. Dazu gehören Cisplatin und hochdosiertes Cyclophosphamid.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/04/063a1102.asp?cat=/medizin/krebs


Ärzte Zeitung, 18.04.2007
Bei Krebstherapie gibt Risikoprofil Antiemesis vor
HANNOVER (grue). Übelkeit und Erbrechen lassen sich bei einigen Chemotherapien kaum vermeiden, falls nicht schon früh gegengesteuert wird. Bewährt hat sich eine Kombination aus pflegerischen und medikamentösen Maßnahmen.
Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/04/18/071a1302.asp?cat=/medizin/krebs


Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – haben wir die optimale Prophylaxe erreicht?
Obwohl die Prophylaxe von Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen heute zur Routine onkologischer Therapien gehören sollte, besteht hier nach wie vor noch ein großer Optimierungsbedarf. Würde eine nach heutigem Kenntnisstand Guideline-konforme optimale Prophylaxe bestehend aus 5-HT3-Antagonist (z.B. Palonosetron), NK1- Antagonist und Dexamethason flächendeckend durchgeführt, wäre ein optimaler Schutz gegen Übelkeit und Erbrechen für die meisten Patienten möglich.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2063


04.12.2007
Palonosetron: Ein weiterer Schritt zur optimierten antiemetischen Therapie
Über 80% aller Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, leiden unter Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen (CINV), die so ausgeprägt sein kann, dass es zu Therapieverzögerungen kommt oder eine Therapie sogar vorzeitig beendet werden muss. Ein Durchbruch in der antiemetischen Therapie gelang Anfang der 90er Jahre mit der Einführung der 5HT3-Rezeptorantagonisten. Palonosetron ist der erste Vertreter der 5HT3-Rezeptorantagonisten der 2. Generation, der zur Prävention von akuter Übelkeit und Erbrechen bei stark emetogener Chemotherapie und zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen ist.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2231


29.01.2008
EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie
Die EU-Zulassung für Fosaprepitant-Dimeglumin ist erteilt worden, eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie. Fosaprepitant-Dimeglumin enthält eine intravenös anzuwendende Vorstufe (Prodrug) der oralen Darreichungsform von Aprepitant.
Das Prodrug Fosaprepitant wird nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt. Fosaprepitant-Dimeglumin (IVEMEND®) ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2310

]
18.03.2008
Antiemese: Erster parenteraler Neurokinin-1-Rezeptorantagonist Fosaprepitant-Dimeglumin in Deutschland erhältlich
Mit Fosaprepitant-Dimeglumin steht ab sofort eine neue intravenöse Therapie zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen nach Chemotherapie zur Verfügung, das ein intravenös anzuwendendes Prodrug der oralen Darreichungsform von Aprepitant enthält und das nach parenteraler Gabe im Körper schnell in Aprepitant umgewandelt wird. Fosaprepitant-Dimeglumin ist als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2411


24.03.2009
Antiemese: Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie wirksam und gut verträglich
Bei einer hoch oder moderat emetogenen Chemotherapie, die an mehreren Tagen nacheinander verabreicht wurde, schützte ein Therapieschema mit dem Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Aprepitant die Patienten wirksam vor Übelkeit und Erbrechen. Wie die Ergebnisse einer kürzlich im European Journal of Cancer publizierten Studie zeigten, war Aprepitant auch bei mehrtägiger Chemotherapie gut verträglich.
Zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei mehrtägiger Chemotherapie erhalten die Patienten bisher meist einen 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason. Ein vollständiges Ansprechen auf diese Kombinationstherapie bei einer 5-tägigen Behandlung mit Cisplatin (keine Emesis-Episoden an den Tagen 1 bis 5) erreichen nur 55 bis 58% der Patienten.
Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3181
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Jutta
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  #39  
Alt 11.12.2009, 06:40
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Standard Verbesserte Emesis-Prophylaxe durch Zugabe von Aprepitant

04.12.2009

Verbesserte Emesis-Prophylaxe durch Zugabe von Aprepitant


Dreierkombinationen mit Aprepitant (EMEND®) schützten bei unterschiedlichen moderat emetogenen Chemotherapien besser vor Übelkeit und Erbrechen als die Prophylaxe mit der Zweierkombination aus Ondansetron und Dexamethason. Dies zeigten die Ergebnisse einer beim gemeinsamen Jahreskongress der European Cancer Organisation (ECCO) und European Society of Medical Oncology (ESMO) präsentierten Multicenterstudie, an der 848 Patienten mit verschiedenen Tumorentitäten teilnahmen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=3751
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  #40  
Alt 16.03.2010, 13:08
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Standard Tips gegen Ubelkeit und Erbrechen

Hallo,

Hier gibt es Ratschläge für Leute die wegen der Therapie Übelkeit und Erbrechenproblemen haben.

Erstens muss ich sagen dass sie zu Ihrem Onkologue fragen müssen, bevor etwas zut un. Zweitens es tut mir leid für mein Deutsch, das ist nich meine Mutterspache.

Es gibt Arzneimitteln gegen Übelkeit und Erbrechenproblemen. Sie können Ihrem Arzt fragen. Und es gibt verschidene Arzneimittlen für verschiedene Leute, so wenn e9nen nicht funktioniert zu können Ihrem Onkologue fragen für einen neues, geben Sie nich auf.

Hier gibt es noch anderen Ratschläge :

- Drinken Sie Flüssigkeiten mindestens eine Stunde vor und nach der Mahlzeit, und nich während. Drinken sie oft und kleine Mengen.

- Essen Sie und drinken Sie langsam.

- Essens sie kleine Mahlzeiten währen des ganzen Tags statt 3 oder 2 grosse.

- Essen sie die Ernährung am Raumtemperatur, sa dass die Geruche sie nicht belästigen.

- Kauen sie gut für eine bessere Verdauung

- Tragen sie breite kleidern, die nicht drücken.

- Atmen Sie tief und langsam wenn sie Ubelkeit haben.
- Vermeiden Sie Geruche die sie balästigen, (Ernährung, Parfüme, Rauch)

- Vermeiden Sie susse, frittierte, fette ernährung

- Vermeiden sie zu essen einige Stunden vor der terapie, wenn die

Therapie Ihnen zu Übelkeit und Erbrechen führt.

Viele Grüsse

Alinado

Anmerkung von Moderatorin: Oben genannte Tipps könnten evtl. zusätzlich unterstützen.
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  #41  
Alt 14.05.2010, 17:09
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – Palonosetron ist einfach anders

14.05.2010

Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie – Palonosetron ist einfach anders
Der 5-HT3-Rezeptorantagonist Palonosetron (Aloxi®) nimmt innerhalb seiner Substanzklasse eine Sonderstellung ein. Dies unterstreicht ein kürzlich veröffentlichter Review [1]. Zur Prophylaxe der Chemotherapie-induzierten Übelkeit und Erbrechen (CINV) wird Palonosetron daher in aktuellen Antiemese-Guidelines als bevorzugt empfohlen. Auf Grund seiner besonderen Eigenschaften bietet sich Palonosetron auch für weitere Einsatzgebiete an, die momentan in Studien evaluiert werden.

Palonosetron weist eine besondere Pharmakologie sowie einen einzigartigen Wirkmechanismus auf, der sowohl durch experimentelle als auch klinische Studien hinreichend belegt ist, wie M. Saito und M. Tsukuda in ihrem aktuellen Übersichtsartikel klar darstellen. So zeigt dieser 5-HT3-Rezeptorantagonist der zweiten Generation eine rund 30 bis 100fach höhere Bindungsaffinität zum 5-HT3-Rezeptor im Vergleich zu den Vorgängersubstanzen aus den 1990er Jahren. Die Plasmahalbwertszeit ist mit ungefähr 40 Stunden ebenfalls deutlich länger.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4068
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  #42  
Alt 17.06.2010, 18:08
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Schutz vor chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen

17.06.2010

Schutz vor chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen:

Einzeldosis von 150 mg Fosaprepitant vergleichbar gut wirksam wie Drei-Tage-Schema mit oralem Aprepitant


Ein antiemetisches Schema mit Fosaprepitant-Dimeglumin, intravenös appliziert als 150 mg-Einzeldosis, schützte Patienten, die erstmals eine Cisplatin-haltige Chemotherapie erhielten, ähnlich gut wie ein Drei-Tage-Schema mit oralem Aprepitant (EMEND®) vor Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen. Dies zeigten die Ergebnisse der EASE-017 Studie, die kürzlich auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde. In beiden Schemata wurde der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist mit einem 5-HT3-Antagonisten und Dexamethason kombiniert. Das Kombinationsschema mit 150 mg Fosaprepitant-Dimeglumin war dem Schema mit oralem Aprepitant nicht unterlegen.

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4140
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  #43  
Alt 18.06.2010, 13:07
jul jul ist offline
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Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Also mir war ja oft schon übel, wenn ich nur die Station betreten habe.

Am meisten geholfen hat mir an einer Orange zu schnuppern und Babygläser. Habe über 15 kg abgenommen (50kg bei 175cm). Jetzt nach fünf Jahren habe ich wieder ein gutes Kampfgewichtt (75kg).

Ich möchte Euch allen Mut machen, diese schwere Zeit zu überstehen.

Liebe Grüße

Jul
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  #44  
Alt 21.08.2010, 19:01
HeikoJ HeikoJ ist offline
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Beiträge: 17
Standard AW: Gesammelter Thread: Übelkeit & Erbrechen

Moin, Moin zusammen!
Ich mag nicht die Medikamente aufzählen, die mein Onkologe mir vor der Chemo verabreicht hat. Ich habe auch ein paar Tage gelegen, weil ich nur mit dem Kopf hoch zu kommen brauchte und mir war kotzübel. Deshalb habe ich für die Chemo am Dienstag eine Tablette mehr verschrieben bekommen. Jetzt nehme ich drei verschiedene Tabletten gegen Übelkeit/, die ihre Wirkung kombinieren bzw. sich gegenseitig unterstützen. Ich brauchte nicht auf die Suche gehen, sondern habe meinem Onkologen einfach gesagt, wie ich mich nach der ersten Chemo fühlte (und er hat mich von alleine um ausführliche Auskunft gebeten). Sofort wurde die Medikation geändert - ohne bitten und betteln.

Für den fiesen metallischen Geschmack im Mund und die unterschwellige Übelkeit bekam ich tolle Tipps von der Krankenschwester: Starkes Pfefferminz aus der Apotheke oder Lakritz, gegen den fiesen Geschmack im Mund. Hat geholfen. Gegen die unterschwellige Übelkeit eine gute hausgemachte Hühnerbrühe. Die hat mir auch geholfen. Als Einlage habe ich die ersten 2 Tage nur einen Zwieback genommen und auf Reis und Fleisch, was noch in der Suppe war, habe ich die ersten 2 Tage verzichtet. Weil ich durch die Medikation nicht mehr aufs Klo konnte (ich habe ja auch nicht viel Bewegung im Rollstuhl), halfen Milchzucker, Leinsamen und/oder ein Esslöffel ÖL im Quark/Joghurt.

Nächste Woche werde ich es statt mit Hühnerbrühe, mit einer Rinderbrühe versuchen und hoffe, dass mich das zusätzliche Medikament besser über die Runden bringt. Ich werde aber gerne berichten, wie es geklappt hat und wie ich mich fühle.

Liebe Grüße und alles Gute für die, die da durch müssen!

Heiko
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  #45  
Alt 02.12.2010, 17:26
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Jutta Jutta ist offline
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Standard Fosaprepitant als Einmalgabe jetzt in Deutschland erhältlich

01.12.2010


IVEMEND® 150 mg (Fosaprepitant) als Einmalgabe jetzt in Deutschland erhältlich

Mit IVEMEND® 150 mg steht ab sofort ein neues Therapieschema von Fosaprepitant als anwendungsfreundliche Einmalgabe zur Verfügung. Fosaprepitant wird intravenös als Teil einer Kombinationstherapie zur Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie (HEC) sowie bei moderat emetogener Chemotherapie (MEC) eingesetzt.

Primärer Endpunkt war ein komplettes Ansprechen während der gesamten Phase (kein Erbrechen und keine Notfallmaßnahmen bis 120 Stunden nach Einleitung einer Cisplatin-basierten Therapie).

Quelle: http://www.journalonko.de/newsview.php?id=4435
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