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  #1  
Alt 03.06.2010, 10:58
Naddel2909 Naddel2909 ist offline
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Beiträge: 33
Standard Angst bei jedem "zwicken und zwacken"

hallo ihr lieben,

ich weiß, dass alle die hier lesen und schreiben wahrscheinlich grade viel größere probleme haben, ich muss es aber trotzdem mal los werden.

vor fast zwei jahren ist meine mama an lungenkrebs gestorben. seit dem habe ich das problem, dass ich bei jedem "zeichen" meines körpers denke: SCHEIßE - mich hat es auch erwischt anfang der woche hatte ich eine schwindelattacke und mir wurde es schwarz vor augen. erste selbstdiagnose: hirntumor. seit dem kann ich an gar nichts anderes mehr denken.

ich weiß, dass ich gesund bin und mir das mit 99,9% sicherheit nur einrede, aber es ist trotzdem total anstrengend. nicht nur für mich, auch für mein umfeld. alle sind schon total genervt und keiner nimmt mich mehr ernst. ok ... würde ich vielleicht auch nicht machen

geht es euch auch so? habt ihr auch angst bei jedem "zwicken und zwacken" das ihr bald sterben müsst?

ich hab mir jetzt mal aresenicum album (globulis) bestellt, in der hoffnung das diese mich vielleicht etwas "runter bringen"

lg
naddel2909
__________________
Mama... geb. 01.12.47 gest. 25.07.2008 - und immer noch unbegreiflich!
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  #2  
Alt 03.06.2010, 11:19
Benutzerbild von Biene Maya
Biene Maya Biene Maya ist offline
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Registriert seit: 06.09.2008
Beiträge: 201
Standard AW: Angst bei jedem "zwicken und zwacken"

Hi Naddel!

Mir geht es genauso....

Seit mein Papa an Krebs gestorben ist, ist es so...
Ich war seit 4! Jahren nicht mehr beim Frauenarzt, vor lauter Angst, ich hätte was....
Dann vor ein paar Wochen, hab ich eine Verhärtung in der Brust gespürt, die auch weh getan hat...

Ich hatte mir meine Diagnose schon gestellt: Brustkrebs mit Metastasen....

Dann hab ich mir endlich einen Termin geholt, es wurde Ultraschall gemacht und zur Sicherheit noch eine Mammographie...alles war in Ordnung...

Ich glaube, diese Angst ist normal und ich hoffe, das ich irgendwann besser damit umgehen kann...

Aber ich weiß auch, das es enorm belastet, wenn man in ständiger Angst lebt, Krebs zu haben...

Du bist also nicht allein und ich denke, das es vielen Angehörigen so geht...

LG Bine
__________________
Mein Papa : 6.August 1939-26.01.2004 gest. an Speiseröhrenkrebs

18.08.2008 Diagnose bei meinem Mann:
Plattenephitelkarzinom im Unterkiefer
-bis November 2008 Bestrahlung und Chemo
-Februar 2009 Neck Dissection
-Im Moment Tumorfrei....
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  #3  
Alt 03.06.2010, 11:57
Petsi1 Petsi1 ist offline
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Registriert seit: 20.03.2007
Beiträge: 129
Standard AW: Angst bei jedem "zwicken und zwacken"

Hi Naddel,

auch mir geht es genauso.

Meine Mama ist an Brustkrebs und mein Vater an Darmkrebs erkrankt. Haben die Therapien durch (mit allem was dazu gehört). Beiden geht es im Moment gut!!!!

Ich habe auch bei jedem Zwicken Angst. Bei mir geht es leider noch weiter. Habe 3 Kinder und die beobachte ich auch täglich. Hat mal jemand Kopfschmerzen denke ich an Hirntumor. Hat mal jemand ein paar blaue Flecken denke ich an Leukämie , hat mal jemand geschwollene Lymphknoten.....

Habe leider auch noch keinen Weg gefunden mit dieser Angst umzugehen. Ich weiss das eine "gesunde Portion Angst" normal ist, aber das diese Angst nicht das ganze Leben bestimmen darf. Das ist leichter gesagt als getan.

Was sind das für Globulis die Du bestellt hast?

Vielleicht kann hier irgendjemand noch ein paar gute Tips geben, wie man besser mit der Angst leben kann.

Ich wünsche allen hier einen angstfreien Tag.

LG
Petsi
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  #4  
Alt 03.06.2010, 12:44
Naddel2909 Naddel2909 ist offline
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Beiträge: 33
Standard AW: Angst bei jedem "zwicken und zwacken"

huhu,

na da bin ich ja schonmal froh, dass ich nicht alleine bin und das es doch noch ein paar menschen gibt, die verstehen was ich meine!

in meinem homöopathie kompass von GU steht zu arsenicum album D12 folgendes:

sie sind ängstlich, ruhelos, getrieben, schwach, entkräftet und frieren; sie haben große angst um die gesundheit: angst vor krebs, ansteckenden krankheiten, aber auch der dunkelheit und dem alleinsein; panik bis hin zur todesangst; unruhige nächte.

es trifft nicht alles von den punkten bei mir zu, aber auf jeden fall das mit dem krebs und der todesangst!

nachdem ich mich gestern mal mit dem homöopathie kompass beschäftigt habe, musste ich feststellen, dass es einige globulis gibt, die für meinen/unseren zustand in frage kommen würde. ich habe mich deshalb für arsenicum enstschieden, weil hier direkt die angst vor dem krebs angesprochen wurde!

aber vielleicht hat ja tatsächlich jemand schon erfahrungen gemacht und kann uns "angsthasen" noch ein paar ratschläge geben!

ich wünsche euch einen schönen sonnigen sonntag ohne angst...

glg
naddel
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Mama... geb. 01.12.47 gest. 25.07.2008 - und immer noch unbegreiflich!
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  #5  
Alt 08.06.2010, 22:52
Schmitti2603 Schmitti2603 ist offline
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Beiträge: 70
Standard AW: Angst bei jedem "zwicken und zwacken"

Hallo Naddel,

auch ich hab sehr viel durchgemacht und hab auch ständig Angst vor Krebs. Diese Angst wird die aber immer bleiben, denk ich. Ich hab meinen Dad und meinen Mann beerdigt, wegen dieser verfluchten Krankheut, aber ich bin auch in homöopathischer Behandlung und an deiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig, einfach nach einen Buch zu gehen. Ich hab auch nach dem Tod meines Vaters und meines Mannes ein Schockmittel bekommen. Opium...das hat bei mir einiges gelockert, aber es trifft nicht auf jeden Menschen zu. Ich hab 2 Kinder und hatte auch ständig Angst und hab es auch immer noch. Arsenicum kannste für so viele Sachen nehmen, aber es muss zu deiner Situation und deiner Person passen. Also wenn du sowas nehmen willst, lass dich erst beraten...

LG Birgit
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